Deutscher StarTrek-Index  
 


Sonderseite zum neuen Kinofilm

Der Starttermin


"Star Trek" soll am 7. Mai 2009 in den deutschen Kinos an den Start gehen. Die Amerikaner müssen noch einen Tag länger warten, hier startet der Film erst am 8. Mai 2009.

Die Dreharbeiten


Der elfte Star Trek-Film wurde in der Zeit vom 7. November 2007 bis zum 27. März 2008 gefilmt. Anschließend begann die Nachbearbeitungsphase, die bei Science-Fiction-Filme durch die vielen Effekte besonders aufwändig ist. Ursprünglich sollte der Film bereits Ende 2008 in die Kinos kommen, wurde jedoch mit weiteren Titeln in das neue Jahr verschoben. Die Ursachen dafür sind jedoch nicht bei "Star Trek" zu suchen, sondern eher bei den Streiks der amerikanischen Drehbuchautoren.

Die Geschichte



Die Handlung des insgesamt elften Star Trek-Films ist ein gut gehütetes Geheimnis. Offiziell bestätigt wurde bislang nur, dass der Film in der Zeit zwischen der jüngsten Serie "Enterprise" und der ältesten, der "Classic"-Serie, angesiedelt ist. "Star Trek" zeigt die Anfänge der Enterprise-Besatzung und setzt daher auch auf junge Darsteller. Die Zuschauer gehen mit auf die erste Reise der U.S.S. Enterprise. Der Gegenspieler in diesem Film wird von Eric Bana gespielt.

Erste Szenen von "Star Trek" wurden Journalisten Anfang November in Köln gezeigt. In den Szenen wird unter anderem Kirk eingeführt, der mit der noch studierenden Uhura flirtet.

Der Regisseur


Für J.J. Abrams war "Star Trek" seine erste Berührung mit der Kultserie. Der 42-jährige Erfinder der Fernsehserien "Alias" und "Lost" sah es eigenen Angaben zufolge als Herausforderung an, einen "Star Trek"-Film zu drehen, der ihm selbst gefällt. Um nichts dem Zufall zu überlassen, schrieb Abrams auch das Drehbuch zum Teil mit. Bekannt ist der Regisseur auch vom dritten Teil von "Mission Impossible".

Die Darsteller


Chris Pine (James T. Kirk)

Wie sein Rollenvorgänger William Shatner war Chris Pine bislang noch unbekannt in der Welt des Films. Gleichwohl wird der 28-Jährige in Hollywood als großes Nachwuchstalent gehandelt und kann das mit der Rolle von Captain James T. Kirk nunmehr unter Beweis stellen. Fernsehserienauftritte hatte er bereits unter anderem in Emergency Room und CSI:Miami. Familiär ist Pine übrigens dem Star Trek-Universum verbunden. Sein Vater, Robert Pine, spielte zwei Gastrollen in "Voyager" und "Enterprise".

Zachary Quinto (Spock)

Zachary Quintos bisherige Rollen in Fernsehserien lesen sich wie eine Auflistung der erfolgreichsten Serien. 24, CSI, Heroes, Crossing Jordan, Twins und Six Feet Under sind nur eine der Stationen des 31-Jährigen. Die Rolle des Vulkaniers Spock ist seine erste große Leinwandrolle.

Karl Urban (Leonard McCoy)

Den Neuseeländer Karl Urban kennen eher Kino- als Fernsehzuschauer. Der 36-Jährige spielte unter anderem bei "Herr der Ringe" mit und war der Gegenspieler in "Die Bourne Verschwörung". In "Star Trek" spielt er den knurrigen Bordarzt McCoy.

Simon Pegg (Montgomery Scott)

Der Engländer Simon Pegg ist der Mario Barth der "Star Trek"-Besatzung. Die skurrile Komödie "Shaun of the Dead" war sein wohl bekanntester Film. Der 38-jährige Komiker, Schauspieler und Drehbuchautor wird den skurrilen Bordingenieur Scotty mimen.

John Cho (Hikaru Sulu)

Sein Rollenvorgänger George Takei wollte sich am Ende nicht mehr mit der Nebenrolle begnügen und forderte seine eigene Star Trek-Serie. Ob John Cho die Rolle des Sulu auch zu Kopf wächst, wird sich zeigen. Nebenrollen ist der 36-jährige Südkoreaner zumindest gewöhnt. Die Liste seiner Rollen ist lang, große Rollen waren bisher jedoch nicht dabei. Nun sitzt er als Sulu immerhin am Steuer der Enterprise.

Anton Yelchin (Pavel Chekov)

Als Walter Koenig als Chekov schon ein Politikum zu Zeiten des Kalten Krieges war, wurde Anton Yelchin erst geboren. Der 19-jährige Schauspieler russischer Herkunft wird Chekov mimen, den russischstämmigen Offizier an Bord der Enterprise, der zu Zeiten des Ost-West-Konflikts ein politisches Signal aussandte: Gemeinsame Weltraumreisen sind möglich. Übrigens hat sich das bereits Mitte der Neunziger bewahrheitet, als Amerikaner und Russen gemeinsame Weltraumprojekte begannen.

Zoe Baldana (Uhura)

Die 30-jährige Schauspielerin Zoë Saldaña kennen viele noch aus "Fluch der Karibik". Die junge Darstellerin hat dominikanische Wurzeln, wurde aber in New York geboren. Sie spielt Uhura in "Star Trek", ebenfalls ein besonderer Charakter der Serie, da es in den Sechziger Jahren noch nahezu undenkbar war, dass eine Schwarze diese Rolle spielen konnte. In Zeiten von Obama darf das zum Glück als Normalität betrachtet werden. Dennoch werden die Zuschauer auf Uhura besonders wegen ihres Verhältnisses zu Captain Kirk achten.

Eric Bana (Nero)

Der 40-jährige Eric Bana ist Kirks Gegenspieler "Nero" in "Star Trek". Der Australier ist deutsch-kroatischer Abstammung. Bekannt ist aus den Filmen "Troja" und "München".

Ben Cross (Sarek)

Der 61-jährige britische Schauspieler Ben Cross spielt Spocks Vater Sarek. Der Darsteller war vor allem in düsteren Filmen zu sehen, darunter "Exorzist: Der Anfang", "Zombies" und "Species: The Awakening".

Winona Ryder (Amanda Grayson)

Winona Ryder ist die wohl bekannteste Darstellerin in der Reihe der "Star Trek"-Besetzung. Die 36-Jährige gibt im elften Film jedoch nur ein kleines Gastspiel als Spocks menschliche Mutter Amanda Grayson.

Leonard Nimoy (Spock)

Damit die langjährigen Fans nicht ausschließlich mit neuen Gesichtern konfrontiert werden, tritt die vor Kirk und Picard wohl bekannteste Figur Star Treks in einer Gastrolle auf: Spock. Leonard Nimoy gibt ein kleines Gastspiel im elften Film als gealterter Spock.

Die Trailer


Mittlerweile gibt es drei Trailer zum neuen Film, die wir im folgenden in der Reihenfolge ihres Erscheinens bereitstellen.

 

 

Die Bewertung


Die Zeichen im elften Star Trek-Film stehen auf Neuanfang. "Star Trek", der puristische Titel, soll wohl vor allem darauf hinweisen, dass man sich wieder dem eigentlichen "Star Trek" zuwendet.

Dieser Versuch klingt nicht neu. Bereits die fünfte "Star Trek"-Serie, "Enterprise", sollte das in den Quoten schwächelnde Fernsehuniversum durch Rückbesinnung auf die Anfänge wieder auf Kurs bringen. Der Versuch misslang gründlich, die Serie wurde nach nur vier Staffel - die Regel sind sieben - eiligst abgesetzt. Seither ruht Star Trek.

Im Gegensatz zu "Enterprise" markiert der elfte Film aber auch einen personellen Neuanfang. Rick Berman, langjähriger Macher der Serie, wurde abgesetzt und an seiner Stelle soll Erfolgsproduzent J.J. Abrams richten, was in dem vergangenen Jahrzehnt vor allem auf der Leinwand schiefgelaufen ist. Dabei wird gleich auch die gesamte Besatzung der nächsten Generation in den vorzeitigen Ruhestand geschickt. Sie vermochte es nach der überaus erfolgreichen Fernsehserie nicht, auf der Leinwand an vergangene Erfolge anzuknüpfen.

Eine Bewertung des Films ist zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht möglich. Action wird auf jeden Fall eine größere Rolle spielen, dafür ist Abrams als Regisseur von "Mission Impossible 3" bekannt. Ob das elfte Leinwandabentuer in Wagemut oder Irrsinn endet - diese Frage wird sich erst nach der Veröffentlichung beantworten lassen.

Fakt ist, dass der elfte Film entscheidend für die Zukunft von Star Trek ist. Wird er ein Erfolg, könnten daraus weitere Filme, vielleicht sogar eine neue Serie erwachsen. Misslingt er, wird vermutlich für alle Zeiten ein Schlusspunkt im Star Trek-Universum gesetzt.

Letztes Update: 9. März 2009 - mk



 
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