18 Mai 2017

Discovery: Erster Trailer veröffentlicht

32 Kommentare

Heute wurde der erste offizielle Trailer zu Star Trek: Discovery veröffentlicht. Er gibt erstmals einen wirklichen Ausblick auf die kommende Serie, auf die Darsteller, die Kostüme und die beeindruckende Effekte.

Ein Veröffentlichungstermin für Discovery steht bislang noch nicht fest. Es ist lediglich vom Herbst 2017 die Rede. Der Termin war in den vergangenen Monaten mehrfach verschoben worden.

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32 Responses to Discovery: Erster Trailer veröffentlicht
  1. Das Schiff ist mal echt hässlich… Hatte gehofft, sie ändern das Design noch mal, seit diesem letzten Teaser, sieht aber nicht so aus.

  2. Schüppi the Vinculum 18. Mai 2017 um 16:43 Antworten

    Warum konnte man nicht einfach weiter in die Zukunft anstatt zu versuchen zwischen Enterprise und TOS etwas aus den Fingern zu saugen? Dass das futuristische Design nichts mehr mit TOS zu tun hat kann ich ja verstehen. Schliesslich kann man schlecht Knöpfe, Schieberegler und Bandspulen verwenden und behaupten es wär die Zukunft. Aber warum macht man die alten Erinnerungen einfach kaputt anstatt einfach weiter in die Zukunft zu dringen (in denen noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist)…? Der Spagat zwischen Enterprise und TOS fand ich persönlich gut gelöst. Mir hat die Idee gefallen. Aber warum noch eine Vorgeschichte? Das war bei Enterprise schon sehr beschränkt möglich und hinterliess viel Probleme. Würde man aber in die Zukunft gehen wär das Problem mit dem neuen Design gelöst, wie auch die neuen Spezies… Warum zum Geier sind die Klingonen nun Orks? ^^

  3. Zeit für eine Trekcast-Sonderepsiode…

  4. Alexander Bachmann 18. Mai 2017 um 19:05 Antworten

    …wenn´s nur funktionieren würde!!!!!!!!!!

  5. Ich hoffe immer noch, daß uns der Trailer auf eine falsche Fährte führt. Die Klingonen könnten beispielsweise so eine Art „Neandertaler“-Klingonen aus einer anderen Zeit sein oder als Relikte irgendwo überlebt haben.

    Problematischer ist da schon das Schiffsdesign. Die Serie soll 10 Jahre vor TOS spielen. Zu dieser Zeit war die Enterprise NCC-1701 schon 10 Jahre im Dienst. Wie wir aus TOS wissen, gab es in dieser Zeit ein dutzend weiterer Schiffe mit diesem Design. Und selbst die U.S.S. Kelvin aus Star Trek (2009) hatte einen sehr TOS-artigen Rumpf. Weshalb die Shenzou – und vielleicht auch die Discovery – aussehen wie die NX01 oder die Franklin, ist nicht nachvollziehbar. Das ganze aber natürlich wieder mit einer viel fortschrittlicheren Technik als wir sie in TOS je gesehen haben.

    Natürlich kann man nicht mehr das 60er Jahre Design präsentieren und behaupten, es sei die Zukunft. Deshalb funktionieren SF-Prequels nicht. Aber „Discovery“ präsentiert ja nicht einmal ein eigenständiges Design, sondern sieht aus, als habe man die Anweisung erhalten: „Schaut Euch JJAbrams Star Trek (2009) an und klaut alles, was Ihr dort auf der Kelvin seht, einschließlich der lens flares!“

    Wie kann man sich auch storymäßig derart einengen? Man setzt offenbar nicht einmal auf einen langfristigen Erfolg der Serie, weil man in wenigen Jahren schon mitten in der TOS-Zeit sein wird und es zwangsläufig zu Kollisionen mit TOS käme. Es ist kein Prequel, sondern offenbar erneut ein Reboot. Denn anders wird man Designs und Stories nicht plausibel machen können.

    Das wird wahrscheinlich noch ein größeres Desaster als ENT. Die Serie konnte anfänglich jedenfalls noch von dem ausklingenden 90er-Jahre-Trek-Hype profitieren. Discovery sieht bislang aus wie ENT 2.0, startet aber ohne jede Vorschußlorbeeren.

    Zumindest erhalten wir die Chance, die erste Star Trek Serie in echtem HD (auch UHD?) zu sehen, die dank neuester CGI-Technik vielleicht auch etwas Kinoatmosphäre haben wird. Fragt sich nur: wie lange?

  6. Nach dem Trailer hoffe ich nun erst recht auf Axanar!
    Die haben es eindeutig besser hinbekommen, diese Epoche in Einklag mit ENT und TOS zu bringen.

    Discovery wirkt befremdlich, Axanar jedoch sehr vertraut.

    Nun dürfte auch klar sein , warum Axanar so in der Schusslinie stand.
    Beide spielen in der selben Epoche und die Klingonen spielen eine wichtige Rolle.

  7. Konstantin Arndt 18. Mai 2017 um 22:48 Antworten

    Klingonen sehen scheisse aus! Schiff sieht scheisse aus! Respektiert den Kanon! Gene würde sich im Grab umdrehen! Schluss mit den blöden Prequels! Sieht aus wie der JJ-Mist! Eine Frau als Hauptcharakter? Bäh! Verdammter Gleichberechtigungswahnsinn! Wird eine Desaster! Wird nach einer Staffel abgesetzt! Wird eh niemand schauen! Boykottieren!!1!

    Okay.

    War das genug?

    Im Ernst: Ich mag den Trailer, ich mag den neuen Look und habe kein Problem damit dass der heilige Star Trek-Canon etwas “gedehnt“ wird. Aber das ist nur meine Meinung. Meinungen sind Meinungen, und das Internet ist voll davon. Es ist jedoch schon sehr verstörend wie beinahe 50% der “““““““Fans““““““““ sich entschieden haben die neue Serie von Beginn an zu hassen. Das ist zu einer richigen Kultur innerhalb des Fandom geworden. Alles Neue ist schlecht! Ich bin mir absolut sicher, dass es das gleiche Gejammer geben würde, wäre es eine Post-Nemesis Serie. Eigentlich ist es egal, es könnte auch ein Enterprise-Prequel, ein TNG-Sequel oder eine Serie im Spiegeluniversum sein. Es ist traurig. Wie wäre es wenn man einfach mal abwarten könnte? Schaut auf Enterprise. Wie verteufelt wurde die Serie damals, und wie viele entdecken sie heute wieder für sich? Oder TNG? Oder DS9?
    Man vergleiche diese traurige Situation mal mit dem aktuellen Twin Peaks-Revival: eine einflussreiche Serie, eine große Fangemeinde und nach Jahren der Finsternis kommt endlich die Nachricht über eine neue Serie. Und höre und staune! Die Fans freuen sich, sie diskutieren angeregt den Inhalt ohne alles sofort zu verteufeln!
    Vielleicht war es damals der falsche Gedanke von Rick Berman, als er nach dem Ende von Enterprise meinte, dass Star Trek eine Pause brauchen würde. Diese Pause hat nur dazu geführt, dass das Fandon noch mehr gespalten wurde, Nach so vielen Jahren ohne neue Serie, scheint es so, als wollten die meisten Fans gar keine neue Serie mehr. Ist doch eh alles scheisse!

    Uniformen sehen nicht wie in den 60ern aus!

    Roddenberrys Erbe!!!

    Ich hab ja das Gefühl Gene würde die ganze Sache lieben, aber wer weiß das schon?

    • > Das ist zu einer richigen Kultur innerhalb des Fandom geworden

      Einerseits verstehe ich, was Du meinst… Aber andererseits ist es auch zu einer „Kultur“ innerhalb der Producer geworden, bei jedem Schnippsel Film der rauskommt, das Rad komplett neu zu erfinden und alles bisher dagewesene zu ignorieren, anstatt einfach mal etwas so zu lassen wie es IST. Dazu muss man nur mal die Anzahl der verschiedenen Uniformen zählen, die wir auf dem Schirm gesehen haben.

      Wenn ich mir heutige Fortsetzungen von alten Serien, wie Twin Peaks oder Gillmore Girls anschaue, dann ist es genau DAS was bei Startrek fehlt: Einfach eine alte Geschichte weiter erzählen…
      Aber das macht man bei Star Trek nicht! Man will immer alles neu machen…

      Und ich glaube nicht, dass eine Serie so kritisiert würde, die ein paar Jahre nach DS9 ansetzt und diese Geschichte weiter erzählt… Warum denn auch nicht?
      Wenn man nur EINEN EINZIGEN Charakter aus einer der alten Serien mit in eine neue integrieren würde, hätte man mit einem Schlag schon SOOOOOO viele ST-Fans für die Serie gewonnen. Und trotzdem kann man wieder machen was man will?

      Warum ein neues Schiffdesign (JJ hat doch gezeogt, dass man alt und neu gut verknüpfen kann), Warum lässt man die Klingonen komplett anders aussehen, als bisher bekannt? Das ist einfach nur dumm und hat keinerlei Vorteil!

      Man verschenkt dadurch Potenzial, auch alte Fans zu gewinnen – und neuen Fans die keine Berührung mit ST hatten, ist es scheiß egal…

  8. Was mir fehlt ist als Star Trek Fan, der als Kind in den späten 80ern mit TOS und TNG im ZDF und in den 90ern mit den Nachfolgeserien auf Sat.1 aufwuchs, ist die Utopie.
    Bisher leite ich aus dem Trailer ab, dass es wohl um Konflikte geht, die ein schon von der Maske her finster drein blickender Klingone als Atangonist anführen wird. Ich hoffe doch sehr, dass sich die ganze Serie sich jetzt nicht wie die neuen Filme auf ein reinen Kampf gut gegen Böse beschäftigen wird, sondern dass man auch aufbricht um fremde Welten, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen entdecken möchte.
    Aus der eigentlichen Star Trek Utopie wird eher ein Effektspektakel gemacht, bei dem es um die Lösung eines Konfliktes gehen wird, so ist zumindest meine Beführchtung, dessen Erkenntnis aber auf gerade mal 2 min Trailer noch recht dünner Boden ist. Hier werde ich einfach abwarten.
    Dass man designtechnisch nicht das 60er Jahre Look and Feel von TOS und selbst das 80er Jahre Look and Feel von TNG verwenden kann ist ja klar, sowas gegenüber bin ich auch aufgeschlossen. Da das Design aber klar am JJ Trek angelehnt ist und man weniger versucht hat das klassische Star Trek abzubilden lässt mir auch die Frage aufkommen, warum das krampfhafte verbiegen von dieser Epoche. Im Prinzip muss man das einen Reboot nennen, den Canon ad Acta legen und kann dann frei agieren. Das wäre im Winklang mit den vergangenen Produktionen natürlich am besten in einer Post TNG Ära gegangen, da hätte man sich nach heutigen Vorstellungen der Zukunft austoben können.
    Wir müssen als klassische Trek Fans glaub ich damit leben, das Trek jetzt von einer neuen Generation gemacht wird, die offenbar das alte Trek nicht in der Art ehren möchte, wie wir uns das vorstellen und seine eigenen Vorstellungen davon hat. Das muss nicht schlecht sein, aber es wird deutlich anders sein.
    Seien wir aufgeschlossen, was da kommt und betrachten wir es als eine SciFi Serie, ob da nun Star Trek drauf steht oder nicht. Altes Trek wird es glaube ich nicht, ich hoffe nur es wird warm und offenherzig und weniger dystopisch als es die aktuelle Trendentwicklung von Sci Finheute fast schon erwartet. Leider deutet vieles darauf hin, das es weit weniger freundlich sein wird als ich persönlich es mir wünschen würde (Dunkles klaustrophobisches Schiff – man schonmal im 23 jhd vergessen, das Licht dem Menschen in seiner Psyche aufbaut und alle rennen im Dunkeln und in grauen Korridoren rum, die möglichst militärisch aussehen. Das sieht mir einfach nicht nach Entdeckern aus, sondern nach Militär – es passt auch zu Nicholas Meyer der aus Starfleet in seinen Filmen mehr ein Militär im eigentlichen Sinne gemacht hatte).

    Warten wir es ab, ob die Serie auch nach heutigen dramaturgischen Gesichtspunkten wird auftrumpfen können. Die Konkurrenz auf dem Serienmarkt ist hart, und ich möchte bitte etwas mehr als dumpfe Bum Bum Sci Fi mit dünner Story sehen, als es in aktuellen Sci Fi Produktionen der Fall ist.

  9. KennerDerEpisoden(OkPaarTosFehlenNoch) 19. Mai 2017 um 08:48 Antworten

    Was ich als Science-Fiction-Fan schade finde an dieser Prä-TOS-Ära, ist, dass man heutige SciFi nur sehr begrenzt weiterdenken kann und in die Vision einbringen kann. In TNG gab es plötzlich Touchscreens, Computer, die kontextsensitiv auf dich reagiert haben, … In einer Prä-TOS-Serie kann man immer nur mit den Ideen soweit gehen, wie sie sich kurz nach der Kubakrise denken liesen. Dabei war man von TOS und VOY immer möglichst nah dran an der Wissenschaft und hatte gerade bei TOS sich bemüht, führende SciFi-Autoren zu gewinnen. Wenn man bedenkt, dass Steampunk sich ausmalt, wie man die Zukunft Ende des 19. Jahrhunderts sich ausgemalt hat, so ist die Zukunft der TOS-Ära auf halbem Weg von unserer heutigen SciFi zu Steampunk (wenn man nicht plötzlich inkonsequenterweise neue Sachen, etc., in die Serie einschmuggelt, die es in TOS dann wieder nicht mehr geben wird. Es würde doch in Discovery sehr befremdlich wirken, wenn der Wisschenschaftsoffizier ein kleines gelbes Quadrat in einen Schlitz steckt und daraufhin der Computer sich mit lauten Knarz-und-Bandgeräuschen zu Wort meldet (um dann von dem Captain totgeredet zu werden 😉 )).

  10. Ich verstehe es auch nicht mit diesem erneuten Prequel…warum legt man sich freiwillig diese Fesseln an? Mitsamt den ganzen Aliens, die man so noch nie gesehen hat, aber es spielt dennoch vor TOS??
    Warum macht man nicht was in die Zukunft gerichtetes…29.Jhd. etc…. das wünschen sich doch alle???!!!

    Ich war eigentlich mal ursprünglich darauf bedacht, mit dann einen Netflix-Account zu holen, aber im Moment bin ich soweit, dass ich, ähnlich wie Malte zu den neuen Abrams-Filmen kürzlich Stellung bezog, mir das gar nicht weiter antue und es an mich vorbei ziehen lasse! Man kann es ja dann irgendwann im TV schauen, irgend ein Sender wird es dann nach einem oder zwei Jahren kaufen!

    Ich muss heutzutage auch nicht mehr jedes Ding, wo Star Trek draufsteht, mit Begeisterung aufsaugen, dafür ist der Markt einfach übersättigt, vor allem mit diesen CGI-Bildern, die wirklich 1:1 auch aus den Abrams-Filmen stammen könnten oder aus anderen SF-Filmen und -serien.

  11. Besonders motivierend finde ich den Trailer nicht. Wo ist Jason Isaacs abgeblieben? Ich dachte, dass er der Captain sein soll? Wie das Schiff aussieht, ist doch wurscht, oder wird im 23. Jahrhundert noch vom ADAC duedie goldene Warpgondel vergeben?
    Auf die Erklärung warum die Klingonen so eigenartig aussehen, bin ich mal gespannt.

  12. Bin begeistert vom Discovery-Trailer und kann die Premiere der Serie gar nicht erwarten. Der Look – die Uniformen mit den drei “The Cage”-Abteilungsfarben Gold/Bronze/Blau-Silber, die USS Shenzhou mit der Brücke, die zum ersten mal an der Unterseite des Schiffes liegt, die Sets, die Effekte, die Masken – überzeugen mich bereits vollkommen. So sollte Star Trek im Jahre 2017 aussehen!

    Auf die Charaktere bin ich allesamt sehr gespannt. Allen voran natürlich Michael Burnham, die eine interessante Hintergrundgeschichte zu haben scheint, die mit Vulkan und Sarek zu tun hat (meine Vermutung ist, dass sie von Sarek erzogen oder zumindest unterrichtet wurde). Die Stelle, als sie sich mit dem Raumanzug außerhalb des Schiffes aufmacht, um das Fremde da draußen zu erforschen, weckt Erinnerungen an die Szene im ersten Star Trek-Film, in der Spock ins Innere von V’ger vordringt. Schön, das der Forscherdrang in einer Star Trek-Serie namens “Discovery” tatsächlich eine Rolle spielt.

    Ich bin neugierig, wie die Discovery nun aussehen wird, was genau es mit den Klingonen auf sich hat, und inwiefern Lt. Sarus Spezies dazu in der Lage ist, zu spüren, wenn der Tod bevorsteht.

    Schade ist, dass trotz des mehrheitlich positiven Feedbacks auch so viele Schwarzseher dabei sind. Wenn einem der Trailer nicht gefällt, finde ich das vollkommen in Ordnung, aber von den paar Sekunden auf schlechtes Casting, schlechte Drehbücher oder schlechte Schauspieler zu schließen, finde ich schwachsinnig. Genauso wenig kann ich die nachvollziehen, die ehrlich erwartet haben, die Serie würde den Retro-Look der Originalserie imitieren. Oder die, die den Look der Klingonen ablehnen, obwohl es keine Star Trek-Spezies gibt, die im Laufe der letzen 50 Jahre öfter generalüberholt wurde.

    Insgesamt würde ich mir von den Fans mehr Offenheit und Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, wünschen. Aber so sind sie eben, die Echten Fans™ 😉

  13. Wow, ich finde den Trailer klasse. Die Gänge, die Uniformen, ich finde das atmet schon Star Trek. Das Schiff sieht allerdings komisch aus. Trotzdem freue ich mich sehr darauf.

  14. Also ich muss fast sagen, vielen Dank an die Fürsprecher diesen Trailers! Ich hass(t)e den Trailer dafür, dass er 1:1 aussieht wie eine JJ Verse Serie. Und wie gesagt wurde, Lensflares gehören nicht zu Star Trek, das Schiff ist dunkel und viel zu groß für die echte TOS Zeit.

    Aber andererseits – was ich und vielleicht auch andere oft vergessen – die 1701 „kein verdammtes A, B, C oder D“ war ja wirklich schon ein „altes“ Schiff. Vielleicht auch mit entsprechend veralteter Technik.
    Die Deutsche Bahn soll ja auch noch lange Zeit mit 8″ Disketten gearbeitet haben während andere bereits 3.5″ HD Disketten hatten ( und heute arbeiten sie noch mit ungepatchtem XP und fangen sich zurecht Ransomware ein 😉 )

    Und das ist ja auch in der TNG Zeit Usus, dass man viele Schiffe im Einsatz hat, die schon 30, 40 Jahre alt sind. Wir sahen halt bisher fast immer nur die 1701-D, E oder die Voyager, also immer die Neuesten und Besten.
    So könnte man zumindest den neueren Computer Look erklären.

    Die Klingonen hasse ich auch, die sehen einfach nach JJ Klingonen aus. In der Romanserie „Vanguard“ wird es nach den Enterprise Vorfällen so erklärt, dass es normale Klingonen und schwache, vermenschlichte Klingonen gibt.
    Allerdings müssen die sich ja auch irgendwann mal wieder zu normalen Klingonen entwickeln.
    Also wenn ich versuche, das, was ich beim Star Trek gucken gelernt habe, anzuwenden und meine Vorurteile außen vor lasse, hoffe auch ich, dass diese „Klingonen“ nur irgendwelche Abtrünnigen sind, die sich gerade mit Gen Experimenten zurück entwickeln und es auch normale zu sehen gibt.

    Ja und es gibt immerhin ein Zögern, anzugreifen. Die Föderation greift nie an. Auch das gibt mir Hoffnung, dass in der Serie vielleicht doch mal wieder etwas überlegter gehandelt wird als im JJ Universum. Und dass daher auch mal Zeit zum erforschen bleibt, statt immer nur anzugreifen und Schiffe zu zerstören.

  15. Die beiden weiblichen Hauptdarsteller kommen selbst in dem massiv aufgehübschtenTrailer extrem schwach rüber. Vor allem die dunkelhäutige Vulkanierin, die die starke Frau markiert, verfügt über keine Bildschirmpräsenz.

    Diversität ist eine feine Sache, aber nicht wenn sie einem inflationär mit der Faust aufs Auge gedrückt wird und auf Kosten der Glaubwürdigkeit geht.

    Ich hoffe, diesen neofeministischen SJW-Nonsens ereilt ein frühzeitiges Ende.

    • Herzlichen Glückwunsch! Dein Kommentar gewinnt den Preis für den fragwürdigsten Text, den ich die ganze Woche gelesen habe. Und da gab’s einige Kontrahenten.

      (1.) Welche “dunkelhäutige Vulkanierin”? Im ganzen Trailer kommt keine vor. Meinst du vielleicht Michael Burnham, den Hauptcharakter der Serie? Wenn ja, an welcher Stelle bitte “markiert sie die starke Frau”? Und was soll das überhaupt bedeuten? Machen dir starke Frauen Angst? Wäre es für dich angenehmer, sie würde weniger stark auftreten?

      (2.) Den Gedankensprung zu “Diversität, die einem mit der Faust auf’s Auge gedrückt wird” kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen? Was willst du damit sagen? Und welche Glaubwürdigkeit geht mit Diversität verloren? Verstehe ich das richtig, dass dir die Zusammensetzung der Besatzung eines fiktiven Raumschiffs, das in über zweihundert Jahren durch’s All fliegt, weniger “glaubwürdig” erscheint, weil eine Asiatin in der Rolle des Captains und eine Afroamerikanerin als Erster Offizier zu sehen sind?

      Die von dir so verachteten Kämpfer für soziale Gerechtigkeit wird es erst dann nicht mehr geben müssen, wenn die erzkonservative, nach hinten gerichtete Denke, die deinem Beitrag zugrunde liegt, ausgerottet wurde.

      • Ich kann dir da nur zustimmen, Michael! Ich finde es auch sehr merkwürdig, dass sich über die wenig glaubwürdige Dominanz der Männer (der weißen Männer) in den anderen Serien keiner aufregt, es noch nicht mal der Rede wert ist. Sobald eine Frau in der Mitte steht, bricht der große Hass aus.

        (ENT: 3 weiße Männer in den vordersten Führungsebene – die Asiatin und der Schwarze waren deutlich untergeordnet; TOS: alle außer Sulu und Uhura waren männlich und weiß; TNG: Worf und LaForge als einzige Schwarze und zwei Frauen in Heilberufen. Bei DS9 und VOY ist es dann etwas anders; ENT so gesehen dann wieder ein Rückschritt.)

        Die zahlreichen Kommentare zeigen dann leider auch, dass die Aussage der Serie (Toleranz, Gleichberechtigung, usw.) nicht zwingend auf die „Fans“ abfärbt.

        Diese panische Angst des weißen Mannes, der in Kommentarspalten herum heult, weil die bösen Frauen sich nicht mehr am Herd lagern lassen; spricht Bände! Vielleicht sind sie ja doch stärker, als diese Testosteron-Schleudern, die sich hier gerade so zahlreich entfalten, uns glauben machen wollen, wenn sie derartige Panikattacken auslösen können. Vor einer kleinen schwachen Frau, die sie ja angeblich sein soll, hätte ich keine Angst. Da passt was nicht zusammen!

        Kritisch sehe ich an dem Trailer, dass die Serie aussieht, als stamme sie direkt aus dem JJ-Universum. Schade! Es passt nicht zum TOS-Look, den man bis zu Enterprise akzeptiert hat (die alte Brücke war in TNG, DS9 und Enterprise zu sehen). Da man unbedingt wieder ein Prequel machen wollte, war das wohl nicht zu umgehen. Das macht es aber schwer der neuen Serie unvoreingenommen gegenüber zu treten, da sie von einem im Grunde fordert, das alte zu vergessen und die alten Serien zum „komischen alten Onkel“ zu degradieren. Warum grast man dauernd in der TOS-Zeit. Was hindert die Macher an einem Sprung ins 26. Jahrhundert? Selbst die Zeit der TOS-Filme wäre einfacher umzusetzen, weil der Look deutlich weniger knallig war; es bereits Andeutungen von Touchscreens gab und man daher deutlich behutsamer hätte aktualisieren könnte.

        Mal sehen, was am Ende dabei heraus kommt; ein zweiminütiger Trailer sagt dann nämlich fast gar nichts über den Inhalt.

        • @ torf:

          „panische Angst “
          „Hass“

          Ach du meine Güte, da ist sie ja wieder, die übliche rabulistische Pathologisierung von Kritikern, wenn die nicht dem Narrativ des Mainstreams folgen. Ohne diese Keule gehts halt nicht 🙂

          Und als ob es kein Sexismus wäre, wenn sich die Produzenten im Vorhinein auf das weibliche Geschlecht für die Hauptdarsteller festlegen. Warum hier kein Casting, bei dem ein bestimmtes Geschlecht keine Voraussetzung ist – wie schon jemand in einem Video vorgeschlagen hat?

          „Die zahlreichen Kommentare zeigen dann leider auch, dass die Aussage der Serie (Toleranz, Gleichberechtigung, usw.) nicht zwingend auf die „Fans“ abfärbt.“

          Trekkies als DIE „Gutmensch“ unter allen Sci-Fi-Fans – wie schön, dass dieser Mythos nun endgültig als widerlegt bezeichnet werden kann. Ich habe das immer für einen ausgemachten Unsinn gehalten, der von einigen Wenigen konstruiert wurde, um ihrer doch vergleichsweise kindischen Obsession für ein Sci-Fi-Franchise im Lichte der Öffentlichkeit einen anderen Spin zu geben.
          Nein, die Mehrheit der überwiegend männlichen Fans fanden schlicht und ergreifend drei Dinge an Star Trek geil: Die futuristische Technik, die Erforschung unbekannter Welten und die Action.
          Wie oft liest man schließlich, dass Ingenieure und Physiker ihre Berufswahl auf die Inspiration durch Star Trek zurückführen? Das ist kein Zufall. Und wie viele davon sind Männer und wie wenige Frauen? Auch das ist kein Zufall.

          Entdeckungsreisen in gefährlicher, lebensfeindlicher Umgebung (und was ist lebensfeindlicher als der Weltraum?) waren immer überwiegend Männersache. Weil Männer physisch deutlich leistungsfähiger/ausdauernder sind als Frauen und bereit sind, größere persönliche/körperliche Risiken einzugehen. Letzteres wirft man ihnen im Straßenverkehr ja gerne vor, aber es hat eben fast alles zwei Seiten.
          Natürlich sollen auch Frauen auf Raumschiffen ihren Platz finden. Wenn sie sich aber ausgerechnet an der Spitze der Hierarchie in einer atypischen Art und Weise ansammeln, dann ist das unglaubwürdig, da eben Frauen aufgrund biologischer Unterschiede nicht im gleichen Ausmaß wie Männer bereit und fähig sind, ihren eigenen A… für die Forschung zu riskieren. Ich finde, diese Tatsache sollte sich in so einer Serie widerspiegeln, anstatt einem herbeifantasierten Ideal zu huldigen.

      • – „Welche “dunkelhäutige Vulkanierin”? Im ganzen Trailer kommt keine vor.“

        Doch. Und freundlicherweise widerlegst du diese Falschbehauptung ja gleich im nächsten Satz selbst:

        – „Meinst du vielleicht Michael Burnham, den Hauptcharakter der Serie?“

        Genau.

        „Verstehe ich das richtig, dass dir die Zusammensetzung der Besatzung eines fiktiven Raumschiffs, das in über zweihundert Jahren durch’s All fliegt, weniger “glaubwürdig” erscheint, weil eine Asiatin in der Rolle des Captains und eine Afroamerikanerin als Erster Offizier zu sehen sind?

        Mir geht es nicht um die Rasse (ich fand Sisko toll), wiewohl natürlich für die Produzenten diese sehr wohl ein zentrales Auswahlkriterium darstellt.
        Was meinte ich also dann mit „Glaubwürdigkeit“? Nun, in einem düsteren, militärischen Umfeld (und Discovery ist wohl relativ düster angelegt), sind Männer in Führungspositionen tatsächlich glaubwürdiger als Frauen. Sie sind nicht nur körperlich deutlich leistungsfähiger, sondern besitzen auch größere Risikobereitschaft (beides empirisch klar belegt).
        Beispiel: Nehmen wir an, du bist mit einer typischen Neo-Feministin liiert, die meint, nahezu alles Männliche und Weibliche wären soziale Konstrukte. Du befindest dich nach einer Party mit deiner Freundin abends auf dem Weg nachhause, als euch plötzlich in einer dunklen Gasse drei finstere Typen entgegenkommen, die offensichtlich nichts Gutes im Sinn haben. Was wird nun am wahrscheinlichsten geschehen? Wirst du deine feministische Freundin nach hinten schieben um sie zu schützen? Oder wird es umgekehrt sein – wird also sie sich vor dich stellen, um zu wiederlegen, dass ihre körperliche Benachteiligung nur ein soziales Konstrukt ist? Genau, in der Regel wird ersterer Fall eintreten, nicht letzerer. Feminismus und Genderismus stoßen eben dort an ihre Grenzen, wo die Theorie mit der Realität konfrontiert wird (Richard Dawkins setzt Gender Studies richtigerweise mit dem Kreationismus gleich).
        Frauen sind also in der kämpfenden Truppe deplatziert. Sie ziehen die Kampfkraft nach unten. Absolut überall, selbst bei der Polizei (auf Youtube gibt es ein aktuelles virales Video, in dem drei (!) schwedische Polizistinnen nicht imstande sind, eine halbe Portion unter Kontrolle zu bekommen). Ausnahmen gibt es immer, aber das neo-marxistische Hollywood möchte aus diesen Ausnahmen die scheinbare Regel machen. So unmöglich das in der Realität auch ist.

        Folgerichtig geht es mir auf den Zeiger, mittlerweile in jedem gefühlten zweiten SciFi-Film dürre Frauen dabei zu beobachten, wie sie reihenweise körperlich deutlich stärkere Gegner verkloppen. Das ist nicht ScienceFiction, sondern gesellschaftspolitische Propaganda, die losgelöst von der biologischen Realität agiert. Und ich finde es äußerst bedauerlich, wenn „Männer“ ohne Eier diese „postfaktische“ Alternativrealität auch noch devot beklatschen.

        • Yann vom Trekcast 23. Mai 2017 um 17:40

          „Frauen sind also in der kämpfenden Truppe deplatziert. Sie ziehen die Kampfkraft nach unten.“

          257 mutmaßlich männliche Ziele können dir nicht mehr widersprechen.

          https://en.wikipedia.org/wiki/Klavdiya_Kalugina

        • Lorien_gafia 25. Mai 2017 um 12:54

          Mein erster Eindruck der neuen „Nummer 1“ ist, dass sie eher einen Kirk- als einen Picard-Typ verkörpert. Und zur Durchsetzung ihr zuküftigen Ziele wird sie nicht nur auf vermeintlich geringe weibliche Körperkräfte angewiesen sein…

          In der Hoffnung, mehr als „nur“ eine Klingonen-actiongeladene erste DSC-Staffel erwarten zu dürfen,
          Lorien_gafia

        • Wie ich schon schrieb, „Ausnahmen gibt es immer.“ Aus Sonderfällen eine Regelhaftigkeit abzuleiten, ist aber unsinnig. Die Ausnahme bestätigt vielmehr die Regel. Denn wäre diese Scharfschützin keine Ausnahme, dann hätte sie auch keine relativ hohe Bekanntheit erlangt.

          Außerdem: jemanden aus großer Entfernung abzuknallen, setzt keine besondere physische Ausdauer voraus. In der Bundeswehr werden bei Frauen aber niedrigere Fitnesskriterien verlangt als bei Männern. So, und jetzt überlegen wir einmal ganz scharf, wie sich so eine halbe weibliche Portion anstellt, wenn sie im Kampfeinsatz einen verwundeten männlichen Kameraden unter feindlichem Beschuss aus einem Panzerfahrzeug ziehen und aus der Gefahrenzone tragen muss, obwohl der ohne Weiteres das Doppelte wie sie auf die Waage bringen kann…
          Und das ist ein weitaus häufigeres bzw. wahrscheinlicheres Szenario, als irgendwelche Scharfschützeneinsätze.

          Bei Star Trek Discovery wird man uns sicher wieder mit Nahkampfszenen beglücken, in denen die weiblichen Protagonistinnen Klingonen usw. verdreschen, die 40 kg mehr als sie auf die Wage bringen. Und das ist genau die Sorte realitätsferner Feminismus- und Genderismus-Stuss, der mir nur noch auf den Wecker geht.
          Frauen haben ihre eigenen Stärken auf die man setzen sollte, wie z.B. ausgeprägtere empathische Fähigkeiten. Deshalb war auch Marina Sirtis als Troi glaubwürdiger, als wenn die Rolle des Councelors der breitschultrige, aufgrund seiner Größe allzu leicht einschüchternd wirkende Jonathan Frakes gespielt hätte.

        • Lorien_gafia 29. Mai 2017 um 17:48

          Hi again…

          Meine Hoffnung stirbt zuletzt – aber sie stirbt! Denn wie es den Anschein hat, _wird_ die erste DSC-Staffel die Klingonen zum Schwerpunktthema haben. Wenn Ihr mal auf diesen Link
          http://m.imdb.com/title/tt5171438/
          klickt, werdet Ihr feststellen, dass alle für Klingonen-Rollen engagierte Schausteller in der ersten Staffel in 13 Folgen präsent sein werden. Nennt mich gerne einen Schwarzseher o.ä., aber spätestens mit dieser offiziellen Info wurde meiner Hoffnung auf „unendliche Vielfalt in unendlichen Kombinationen“ im Star Trek-Universum ein ordentlicher Dämpfer verpasst. Neben der einseitigen Ausrichtung auf eine Rasse befürchte ich auch eine überwiegend kriegerisch Handlung. Das erscheint mir bei dieser starken Präsenz von Klingonen nur logisch.

          Wo Ihr gerade auf der IMDB-Webpage seid:
          Der Schausteller von Harry Mudd wird in dieser Staffel sogar in 9 Folgen zu sehen sein! Wenn dieser Charakter seiner TOS-Rolle „treu“ bleiben und die komödiantische Seite von DSC verkörpern wird, bestärkt mich das in meiner Meinung, dass es in dieser Staffel viele harte Action geben wird. Denn in Film & (Web-)TV werden „Clowns“ gerne zum Entgraten gewalttätiger Szenerie eingesetzt.

          So, jetzt aber genug der Kaffeesatzleserei!
          BSY
          Lorien_gafia

    • Picards Goldfisch 15. Juni 2017 um 11:29 Antworten

      Er hier, ein Hollywood-Insider, fasst die Problematik der zunehmend gesellschaftspolitisch motivierten Besetzungspolitik der amerikanischen Filmindustrie sehr gut zusammen. Sollte man sich ansehen.

  16. Ich finde den trailer sehr gelungen, das einzige was ich schada finde ist das veränderte aussehen der klingonen aber evtl. Haben sie dafür ja eine plausible erklärung. Und mit dem damals neuen desing der borg konnte ich mich ja auch anfreunden 😉

  17. Liebes Trek Cast Team, das einzig wirklich positive über diesen Trailer habt ihr aus meiner Sicht gesagt: Die Effekte.
    Michelle Yeoh auf der anderen Seite wird total überbewertet. Die Frau hat das Charisma eines angebrannten Topflappens. Kein Vergleich zum großartigen Jason Isaacs, der in dem Trailer unverständlicherweise nicht gezeigt wurde.
    Ein schwerer taktischer Fehler der Verantwortlichen, denn in den Kommentarspalten bei Youtube toben deshalb viele Fans und bezeichnen die Serie als Feminismus-Propaganda, bei der, wie schon bei den letzten Star-Wars-Filmen, „Gurl-Power“ im Vordergrund stehe…..

  18. Meine Güte, es ist unglaublich traurig was für klischeehafte und dumme Aussagen hier stellenweise getroffen werden, das solche Sätze wie „Wenn sie sich aber ausgerechnet an der Spitze der Hierarchie in einer atypischen Art und Weise ansammeln, dann ist das unglaubwürdig, da eben Frauen aufgrund biologischer Unterschiede nicht im gleichen Ausmaß wie Männer bereit und fähig sind, ihren eigenen A… für die Forschung zu riskieren“ im 21.Jhdt noch geschrieben werden, ist einfach ein Armutszeugnis für jeden aufgeschlossen denkenden Menschen.

    Solche Aussagen implizieren immer dass Frauen bloß bei dem bleiben sollten, für was sie anscheinend geschaffen sind: Kinder zeugen und Kochen. Natürlich wird als Argument jetzt wieder kommen: „Das hab ich nie gesagt und diese Keule wird unnötig geschwungen!“, aber solche Beiträge und Gedankengänge kommen aus einer Zeit, in der der selige Cpt. Kirk zum ersten Mal auf den Bildschirmen unterwegs war. Hier kommt es mir stellenweise so vor als ob bestimmte Typen noch nie in ihrem Leben starke Frauen erlebt haben bzw. kein realistisches Bild von der heutigen Gesellschaft haben.

    Noch dazu stand ST neben der Technik, dem Forschen und er Alien Action sehr wohl auch für Diversität und Gleichberechtigung, auch wenn das z.bsp in TOS noch nicht so hervorkam wie in den späteren Serien. Wer das nicht kapiert, der lebte bisher in seiner eigenen Franchise Blase.
    Wer sagt denn nicht z.bsp dass in 2 Jahrhunderten mehr Frauen als Männer bei der Sternenflotte unterwegs sind, und das nicht nur in der Forschungs oder Kommunikationsabteilung? Vor 100 Jahren konnten sich auch viele nicht mit Frauen in Führungspositionen vorstellen, heute sieht das ja immerhin schon etwas anders aus.
    Aber das wäre wohl zu viel der Fantasie, das kann man von einem Seher einer Serie, die im 23.Jhdt spielt, natürlich nicht erwarten.

    Zum Trailer: Ich finde die Optik großartig. Natürlich ist es anfangs befremdlich, dass der Look so extrem auf den neuen Kinofilmen aufbaut, allerdings wäre doch auch keiner zufrieden wenn man tatsächlich die Rollkragenpullis und recht spartanischen Set Design der Prä Kirk Ära aufgreifen würde. Das kann eine Fan Produktion machen, die haben halt nicht mehr Geld- aber der Trailer zeigt eine hochwertige Sci-Fi Serie die man selbst heute SO aufwendig selten im TV bewundern darf.

    Über mehr kann man bisher eigentlich nur spekulieren, auch wenn natürlich auch hier wieder viele wutentbrannte Fackelträger aus ihren Löchern gekrochen kommen…aber das war doch bisher bei jeder neuen ST Serie so.

  19. Für diejenigen unter Euch, die auch an den Meinungen von Trek-„Veteranen“ interssiert sind, habe ich zwei Links zu englischsprachigen Videocasts, die (auch) den DSC-Trailer zum Thema haben:

    Larry Nemecek :
    http://trekzone.org/index.htm

    Doug Drexler:
    https://www.youtube.com/user/irishtrekkie

    BSY
    Lorien_gafia

  20. Kritik üben ist leicht. Kritik akzeptieren nicht ganz so leicht. Aber wie sollte eigentlich eine Star-Trek-Serie aussehen, wenn ihr sie machen würdet? Was wäre ihr Thema? Welchen Handlungsbogen hätte sie? Welche Figuren würden darin vorkommen?

    • Danke für Deinen Anstoss, Stephan!

      Meine Vorstellungen zu einem DSC, wie es mir gefallen würde, setzen bei den bis heute vorliegenden Infos an. Ich gehe gehe – zumindest für die erste Staffel – von einer starken Präsenz der Klingonen aus. Als „Stein des Anstoßes“ vermute ich eine der in der jüngeren Vergangenheit vor 2255 zwischen der Föderation und dem klingonischen Reich stattgefundenen Schlachten (Donato V, Axanar o.ä.) bzw. dessen „Nachwehen“…

      KLINGONEN:
      Ich habe mit diesem Volk ein grundsätzliches Problem: Sie wurden für meinen Geschmack in den bisherigen ST-Serien zu stereotyp als „Wikinger im Weltraum“ verheizt. Nur durch die Rolle von Worf habe ich einen gewissen Zugang zu deren kriegerischen Mentalität gefunden. Und ich befürchte, dass sie in der neuen Serie mehr oder weniger den Part des Standart-Antagonisten inne haben werden.
      Das kleinere Übel wäre für mich, wenn die Autoren für einzele Klingonen-Charaktäre einen intensiven und beständigen persönlichen Kontakt mit der Crew der DSC und anderen Hauptdarstellern vorsehen würden. Ich denke dabei an Planetenmissionen, Friedensverhandlungen oder alltägliche Begegnungen. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die visuelle Andeutung einer klingonischen „Totenmesse“ im jüngsten Trailer. Mir scheint, man will der klingonischen Kultur eine neue Facette anhängen. Warum nicht? Das Thema Totenkult muß ja nicht allein auf die Figur des historischen Khaless beschränkt sein und wäre ein Ansatz, einen tieferen Einblick in die Seele des Klingonen-Herzens zu bekommen.

      FÖDERATION:
      Sehr gefallen würde mir ein Föderationsschauplatz auf einer Kolonie. Ich meine hiermit keinen hinterwältlerischen Planeten j.w.d. Ich denke an eine florierende Welt im Apha- oder Beta-Quadranten. Jahre nach dem heißen Konflickt mit den Klingonen könnte auf solch einem Planeten geschildert werden, wie die föderativen Bewohner mit den Folgen dieses Konfliktes fertig werden müssen. Dieses Umfeld wäre dann auch die Bühne, auf der dann auch eine Figur wie Harry Mudd seine GaunerKarriere beginnen könnte.

      Soweit einige unsortierte Visionen von mir.
      BSY
      Lorien_gafia

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