25 Nov 2013

Interview: Wie Marina Sirtis die Fans lieben lernte

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Marina Sirtis. Foto: Lodewijk Schutte

Marina Sirtis. Foto: Lodewijk Schutte

Ein großer Star Trek-Fan sei sie nicht, sagt Marina Sirtis. Trotzdem ist die Darstellerin von Deanna Troi aus Star Trek: The Next Generation (TNG) ein oft gesehener Gast auf Star Trek-Conventions. Warum, das verriet sie jetzt während eines Deutschlandbesuchs den Kollegen Sara und Thomas Hoeft vom TrekZone Network. Das Gespräch wurde vor einigen Wochen auf der Trekgate Convention in Düsseldorf geführt und jetzt veröffentlicht.

„Science-Fiction ist nicht mein Ding“, sagt Marina Sirtis. Dass Star Trek für sie aber nicht nur ein Job von vielen sei, liege an der Begeisterung der Fans: „Mir war zuvor nicht klar, wie wichtig das im Leben vieler Leute war, auch Jahre später noch.“ Im Gespräch mit dem TZN nennt sie diverse Beispiele, die ihr imponierten. So hätten einige Fans ihre Berufsentscheidung von Star Trek abhängig gemacht und wären wie Deanna Troi Psychologen geworden. Eine junge Frau habe sich gegen ihren sexistischen Vater behaupten können, nachdem sie durch Star Trek inspiriert wurde. Und sogar Beziehungen gehen auf Star Trek und Troi zurück.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs geht es unter anderem um die neuen Star Trek-Filme. Marina Sirtis begrüßt es, dass es weiter geht – allerdings mit Einschränkungen: „Das einzige Problem, was ich mit den neuen Filmen habe, ist, dass sie keine soziale Botschaft haben. (…) Die neuen Filme sind Action-Abenteuerfilme und auf diesem Level, glaube ich, ganz gut.“

Marina Sirtis beantwortet auch die oft gestellten Fragen zur Ähnlichkeit ihrer Person zu ihrem Charakter Troi, wie sie die Entwicklung der Figur rückblickend bewertet und wie sie sich manches Mal auf die Zunge beißen musste, weil sie mit Vorgaben der Autoren nicht einverstanden war.

Aktuell spielt die 58-jährige Darstellerin eine Rolle in der Serie NCIS. Im TZN-Interview erzählt sie, wie sie zu der Rolle kam.

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