29 Okt 2016

Star Trek: Discovery – Bryan Fuller tritt kürzer

6 Kommentare

Die Dreharbeiten für die neue Star Trek-Fernsehserie „Star Trek: Discovery“ haben noch nicht einmal begonnen, da verliert die Produktion bereits ihren führenden Kopf. Bryan Fuller, dessen Engagement für die neue Serie viele Fans hoffnungsfroh stimmte, tritt kürzer und gibt die Position des so genannten Showrunners ab. Ein entsprechender Medienbericht wurde in den USA zuerst von Variety veröffentlicht und später von weiteren bestätigt.

Fuller hat nach Informationen der Variety mit Zeitknappheit zu kämpfen. So arbeite er neben Star Trek noch an an einer Dramaserie namens „American Gods“ (Starz) und einer Neuauflage von „Amazing Stories“ auf dem US-Sender NBC. Aufgrund dessen sehe er sich nicht in der Lage, die tägliche Produktion zu begleiten, und wird nunmehr nur noch als Ausführender Produzent für die Serie bereitstehen. Der Handlungsbogen, den er entwickelt hat, will CBS Television aber unverändert umsetzen. An Fullers Stelle treten Gretchen Berg und Aaron Harberts, bislang schon Ausführende Produzenten bei „Discovery“.

CBS und Fuller hatten angeblich Differenzen, weil Fuller sich mehr Zeit erbeten habe. Schon einmal wurde der Start der Serie, die hierzulande im Streamingdienst Netflix zu sehen sein wird, von Januar auf Mai verschoben. Einen erneuten Aufschub habe CBS abgelehnt.

Im Netz herrscht Entsetzen über die Personalie. Nach dem ersten Trailer, dem Aufschub und angesichts der Aussage, dass es sich erneut um ein Prequel handeln soll, war die Stimmung bei den Fans eh schon angespannt. Fullers Weggang dürfte Befürchtungen, dass die neue Serie unter keinem guten Stern steht, weiter befeuern.

Nächsten Monat soll im kanadischen Toronto Drehbeginn sein. Zwei Episoden seien angeblich schon fertig geschrieben. Allerdings ist die weibliche Hauptrolle der Serie bislang noch unbesetzt.

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6 Responses to Star Trek: Discovery – Bryan Fuller tritt kürzer
  1. Ich schätze man wird die nächsten Jahre nichts von einer neuen „Offiziellen“ Serie sehen. Gleichzeitig werden aber die Fan-Serien/Film nach und nach offline gehen. Erst dann wird man ggf. eine neue Serie raus bringen, aber gut möglich das es erst mal Voyager HDR remastert gibt.
    Meiner Meinung nach haben die Fans auch gar keinen Bock auf eine einzige Serie für die nächsten Jahre. Die Fans wollen so viel Stoff wie nur irgendwie möglich. Wäre es nicht sinnvoller von CBS die Fan-Projekte zu unterstützen während CBS die Exklusivrechte einbehält?

  2. „To boldly go where no one has gone before“ wird mit jeder neuen Meldung zu einem zynischeren Motto für Star Trek! Ein Prequel und Reboot nach dem anderen, um zu zeigen, dass man sich schon nicht traut, erzählerisch neues Territorium zu betreten. Und nun Verzögerungen, Rückzieher… das Wort „boldly“ hat da auch schon lange nichts mehr zu suchen.

    „To hesitantly go where every one has already gone before!“

  3. Christoph aus Erkelenz 30. Oktober 2016 um 09:52 Antworten

    Und hier zeigt sich der Ausmaß der Krise, in welcher sich Star Trek momentan befindet.
    Mit einer der Art Halbherzigkeit, wie dieses Franchise am Leben erhalten wird, kann es auf Dauer nichts werden! Es fehlt einfach das Herzblut und die Vision der Macher, wie ehemals von Mr. Roddenberry, wird aber ersetzt durch Gier nach eingespielten Dollar.
    Sind es zu wenig, was leider an dem Zeitgeist liegt, kommt eine Halbherzigkeit der Studios zu Stande, die seines Gleichen sucht. Die Fanbase von Star Trek ist in den letzten Jahren leider nicht größer geworden, eher das Gegenteil. Da tut man sich schwer ein Millionenprojekt, welches eine neue Serie ausmacht, mit Euphorie zu gestalten und in der breiten Masse zu propagieren.
    Aktionen, wie das Aufstellen von absurden Fanfilm-Regeln, tun der Situation auch nicht gut.
    Die Idee von eot, die Fanfilme unter der Hand des Rechteinhabers zu verwirklichen, finde ich gar nicht mal sooo schlecht. Wenn CBS und Konsorten ein Stück von dem Kuchen auch erhalten würden, wären alle Beteiligten glücklich. Aber nein! Die wollen selbst die Kuh melken, bis sie tot ist. Ein grausiges Szenario, welches unter gegebenen Umständen gar nicht so an der Wirklichkeit vorbei gehen wird, sollten die Verantwortlichen nichts an Ihrem Konzept ändern.
    Heul…..

    Grüße
    Christoph aus Erkelenz

  4. 6-7 Millionen Dollar soll eine einzige Folge der neuen Serie kosten. Da möchte man wohl jemanden haben, der sich voll reinhängt und das nicht nur als Teilzeit-Job mit untergeordneter Priorität betrachtet. Für CBS hat die Serie ja große Bedeutung, da sie Zugpferd des hauseigenen Streamingdienstes werden soll

    Ob Fullers Abgang positiv oder negativ für „Discovery“ ist, wird man nie mit Bestimmtheit sagen können. In 10 oder 20 Jahren können die Verantwortlichen ja bei einem Making-Of, so wie man es von den Extras auf den TNG-Blu-Rays her kennt, darüber philosophieren 🙂

    Übrigens, das bei den Fans stark kritisierte Raumschiff Discovery soll überarbeitet werden.

  5. Hallo auch nochmal jetzt hier beim offiziellen Beitrag zu dem Rückzieher Fullers.

    Wie ich ja auch schon in dem älteren Beitrag zu dieser Personalie schrieb, ich finde es mehr und mehr eigenartiger mit STD.
    Komische PR, im Voraus Ankündigung von diversen Leuten als Zugpferde, die irgendwie da involviert sein sollen, aber kaum mal richtige Infos, ein grottiger Schiffstrailer, Verschiebung des Starttermins, jetzt der Ausstieg des ach so tollen Fullers, weil der keine Zeit mehr hat…usw. usf. (komisch, wie lange steht das schon fest mit Fuller als Showrunner und jetzt…upps…hat er auf einmal zu viel zu tun, der gute Mann???) !

    Dazu auch noch, dass es wieder ein Prequel wird, was viele Leute, und nicht zu Unrecht, wie ich finde, skeptisch sein lässt.

    Was soll das alles? Es steht kein Cast fest, der Sendetermin soll im Mai sein, bis jetzt gibt es, Entschuldigung für den Ausdruck, aber Pille hats auch mal so gesagt, einen Scheiß!

    Ich habe das Gefühl, man will irgendwie die Leute verschaukeln, ich hoffe ja noch irgendwie, dass die Serie wirklich kommt, aber so richtig glauben kann ich das momentan nicht! Wer weiß, vielleicht wollte man auch nur mit so einer Ankündigung auf den Streamingkanal AllAccess aufmerksam machen…wer kannte diesen denn, bevor das ganze mit der neuen Star Trek-Serie hochbrodelte? Ich vermute, kaum einer….weder in den USA noch hier….

    Liebe Leute von CBS, wenn ihr das lest, wenn ihr ein wenig die Leute, die Fans, die Trekkies oder Trekker ernst nehmt, bitte, seid doch nicht blind und macht irgendeinen Mist. Wir haben doch nun schon alle die heutigen Möglichkeiten mit dem Zugriff weltweit auf Foren, auf die bekannten Seiten, wo sich alle über neue Filme, Serien und so weiter unterhalten, ihre Meinungen, Wünsche und Anregungen zum Besten geben. Nehmt doch mal die Leute ernst, es gibt doch nun wirklich viel Gutes, viele tolle Ideen, was die Leute posten oder was sie sich erhoffen!!!

    Kopfschüttelnd und seeehr skeptisch, Stefan Topo.

  6. […] DSi News: Star Trek Discovery ohne Bryan Fuller 50 Jahre Star Trek – Hörfunkbeitrag von Benedikt […]


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