18 Feb 2017

Tele 5 zeigt kontroverse Star Trek-Episoden und diskutiert darüber

5 Kommentare

Der Fernsehsender Tele 5 plant für Sonntag, 26. März, ein besonderes Star Trek-Event unter dem Titel „Inside Star Trek. The Next Communication“. Ab 17.01 Uhr (!) werden fünf ausgewählte kontroverse Star Trek-Folgen aus vier Serien gezeigt. Parallel besteht die Möglichkeit, mit Mitarbeitern des Senders und dem für seine Star Trek-Vorträge bekannten Professor Dr. Hubert Zitt auf der Tele 5-Website zu chatten.

Bei den Folgen handelt es sich um „Der erste Krieg“ (Classic-Serie), „Mission ohne Gedächtnis“ (The Next Generation), „Im fahlen Mondlicht“ (Deep Space Nine) und den Zweiteiler „Das Tötungsspiel“ (Voyager). Die Folgen lassen sich unter den Oberbegriffen Krieg, Frieden, Ethik, Rassismus und Moral einordnen.

Mehr Informationen und einen Trailer zum Special gibt es auf der Tele 5-Website.

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5 Responses to Tele 5 zeigt kontroverse Star Trek-Episoden und diskutiert darüber
  1. Coole Aktion!
    Super wäre auch mal eine Art „Best of the Worst“ mit den schlechtesten Episoden aus allen Serien (das könnten dann auch Kalkofe und Rütten kommentieren).

  2. Das ist doch mal ne tolle Sache von Tele5, wobei ich schon ´befürchtete, nachdem das Jubiläum vorüber ist, verschwindet Star Trek wieder größtenteils aus dem Programm (siehe dazu eure Anmerkungen aus dem letzten Trekcast… ja, ich hab fleißig zugehört^^).

    Habt ihr auch mal vor, euch im Trekcast der besonders kontroversen oder schrägen Folgen anzunehmen? Ich denke da insbesondere an solche Schmankerl wie „Schablonen der Gewalt“ oder ähnliches.

    Beste Grüße

  3. Kurz darauf starten dann DS9 und Voyager auch wieder regelmäßig auf Tele 5. Ich bin mal gespannt, ob man bei DS9 diesmal durchhält.

  4. Na ja, „kontrovers“ zur Zeit als sie ausgestrahlt wurden – für heutiges Publikum aber eher zum Gähnen, selbst „Patterns Of Force“.

    Im Übrigen darf man eines nicht vergessen: Ein erheblicher Teil der Star-Trek-Seher sind Kinder und Jugendliche. Die bekommen kaum mit, welche subtilen Intention der Drehbuchautor mit seiner Geschichte verfolgt. Ging mir zu TNG-Zeiten nicht anders. Ich war an der Spannung, Action, Weltraumerforschung und coole Technik interessiert – erst viel später, als ich mir die Folgen als junger Erwachsener nochmals angesehen habe, konnte ich mehr aus der Handlung herauslesen.

    Und heute, als jemand der die Mitte 30 überschritten hat, hat sich mein Blick auf bestimmte Folgen nochmals geändert. Denn heute sehe ich darin z.T. nichts anderes, als gesellschaftspolitische Propaganda Hollywoods. Das extrem plumpe Perpetuieren des Nazi-Themas in TOS, Voyager und Enterprise, beim gleichzeitigen Aussparen der mindestens genauso schlimmer Taten unter dem viel langlebigeren kommunistischem Banner, ist doch sehr beredt, wie ich finde.

    Hollywood ist links, Star Trek ist deshalb auch links (Weltregierung, kein Geld), doch ich bin es aufgrund von Erfahrungswerten aus dem Alltag nicht (mehr). Das entfremdet mich von Star Trek ein wenig, aber ich bin glücklicherweise in der Lage, Hollywoods plumpe Beeinflussungsversuche weitestgehend auszublenden. So kann ich die Serien immer noch genießen und mich auf das konzentrieren, was mir schon als Kind und Jugendlicher am meisten daran gefallen hat: Spannung, Action, Weltraumerforschung und coole Technik.

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