25 Jan 2013

Trekcast #013 – Die Machbarkeit von Star Trek-Technologien

21 Kommentare

Trekcast-WP-13

Alexander Waschkau, der Hoaxmaster, ist zu Gast beim Trekcast

Alexander Waschkau, der Hoaxmaster, ist zu Gast beim Trekcast

Beamen, Warp-Antrieb, Holodeck & Co. – davon können wir leider nur träumen. Aber können diese Technologien überhaupt jemals Realität werden? Dieser Frage gehen wir ebenso nach wie der, ob es im 24. Jahrhundert noch die GEZ geben wird und warum einige Hörer sagen, dass wir kompetent sind und andere finden uns blöd.

Alexander Waschkau, besser bekannt als Hoaxmaster vom Hoaxilla-Podcast, ist unser Gast. Es geht um die Machbarkeit von Star Trek Technologien und mit diesem Thema haben wir uns wahrlich auf einen Podcast-Marathon begeben.

Wir haben uns vor dieser Folge gefragt, ob mit ein paar Stichwörtern und einigen Recherchen zum Thema Star Trek Technologien ein ganzer Trekcast entstehen kann. Es geht – und zu verdanken haben wir dies unserem besonderen Gast, der Podcast-Profi ist und von dem Yann, Thorsten und Malte in dieser Folge eine Menge lernen – auch und vor allem über Star Trek. Alex ist zudem Psychologe, also nach 13 Folgen genau der richtige Fachmann für das Trekcast-Trio.

Themen und Zeiten im Überblick

00:00:00 – Intro, Begrüßung, Vorstellung von Alex, Star Trek Into Darkness & die GEZ
00:21:38 –  Die Machbarkeit von Star Trek Technologien – Der Computer, Padds und der Communicator
00:33:08 – Beamen
00:49:00 – Warpantrieb
01:00:00 – Phaser
01:05:00 – Holodeck
01:16.30 – Thorsten veranstaltet ein lustiges Technologie-Quiz
01:23:00 – Energiequellen der Zukunft
01:36:40 – Zuschriften unserer Hörer

Links zur Sendung

Hoaxilla Podcast von Alex – unbedingt anhören
Blog von Stefan Niggemeier (Tipp von Yann)
Wikipedia-Eintrag zu Star Trek Technologien
Die Physik von Star Trek (Tipp von Thorsten)
Infos zum Kurzstrecken-Laser-Abwehrsystem (Tipp von Yann)

Moderiert wird der Trekcast von
Yann-Patrick Schlame,
Thorsten Kroke
und Malte Kirchner

Die aktuelle Folge könnt Ihr hier abrufen:

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[zum Anfang]
21 Responses to Trekcast #013 – Die Machbarkeit von Star Trek-Technologien
  1. @cashbrot: Genial, die Harald-Lesch-Clips wollte ich auch schon immer mal anschauen – das Wochenende kann kommen!
    @Trekcast:
    Ich freue mich über Euren Podcast, habe in der Schulzeit (Ende der 80`ger, ja, damals, als es noch kein Internet gab…unvorstellbar!!!) immer schon gerne Startrek geschaut und habe, angeregt durch Euch, endlich mal die Erste Staffel TNG komplett durchgesehen – jetzt haben wir gerade die Movie-Box zu Hause mit den Doppelfolgen aus allen Staffeln. Selbst mein Mann ist jetzt Fan (besser spät als nie, oder?)
    Tja, und dann sieht man die Tablet-Computer in der Serie und den auf dem Sofa und denkt „Willkommen in der Zukunft“ 😉

  2. Ahoi!

    Aaalso.. zunächst mal möchte ich klarstellen, dass ich grundsätzlich doch sehr angetan bin von euren bisherigen Folgen. Und ja, ihr hattet gemessen an der Folgenzahl erstaunlich viele und gut gewählte Gäste.

    Diese Folge fand ich wiedermal sehr gut u ich auch den kompetenten „Promi“-Gast, der mich für einen ausverschämten Nörgler hält. 🙂

    Übrigens… Star Trek 1 ist wirklich die teuerste Schlaftablette der Welt, aber von dem geistigen Grundgerüst immernoch weit besser als der Abrams-Film. Aber handwerklich kehrt sich das ganze dann wohl doch leider um.

    Der letzte Film… ich zähle ihn nicht zum ST-Univerum dazu. Aber immer mal wieder wird sinngemäß gesagt „er ist eben anders, aber auf seine Art ein toller Film“…
    Spätestens, wenn dieses Argument kommt, klappt mir das Bat`leth in der Hosentasche auf.
    Der Film hat mMn gute Elemente und die wichtigste Komponente, die Besetzung ist großteils gut bis sehr gut.
    Teilweise aber auch unterirdisch (es musste wieder den für Hollywood obligatorischen, „vertrottelten Russen-Clown geben, mit einem albernen Akzent und albernem Solo-Auftritt“ – siehe Chekovs sinnentleerte Transporterrettungsaktion)
    Aber viel wichtiger:
    Die (un)logische Konstruktion dieses Films ist für mich die mit Abstand schlechteste, mir bekannte Hollywood-Arbeit bei einem Projekt dieser Größe/ Popularität.
    Die Story ist von mehreren „Fach“Leuten geschrieben worden und hat das Logik-Niveau eines Kinderfilms.
    Frage:
    – warum ist das romulanische Imperium davon abhängig, dass ein mehr oder weniger unerwünschter, vulkanischer Exil-Bürger und „ehemaliger Volksverhetzer“ höchstpersönlich zur Sonne fliegt u da irgendwelche unfassbar wichtigen Dinge tut, die Romulus, Remus (u wer weiß, was noch alles) retten können?
    – Kirk wird zufällig auf dem selben Planeten/Mond rausgeschmissen, auf dem Spock ausgesetzt wurde?
    – Er rennt ein paar Meter u trifft dann zufällig Spock, da er zufällig am selben Punkt ausgesetzt wurde?
    – Spock musste ausgesetzt werden, damit er eine bessere Sicht auf die Zerstörung von Vulkan hat, als auf einem Raumschiff? (ich glaub, das war die Begründung..)
    – Die Vulkanier in dieser Höhle sind alle hilflose Kinder, die weder wissen, dass da ein riesen Raumschiff den Planeten implodieren lässt und die unbedingt auf das sinnlose, Erscheinen von Spock warten müssen, um aus der Höhle geführt zu werden?

    Mein Gott Mann! Kann man Pille da nur beipflichten.

    Sind nur Ausschnitte, aber der gesamte Film besteht aus an den Haaren herbeigezogenen, aneinandergereihten Idiotien, die mich regelrecht entsetzen u ein entspanntes Angucken unmöglich machen, wenn ich bedenke, dass da Leute für hunderte Millionen bereitstellten, wird mir schlecht.
    Ist mir auch unbegreiflich, wie nachweislich intelligente Menschen diesen Film als „insich gelungen“ bezeichen können.
    Für mich ist die handwerkliche Arbeit gelungen, die Besetzung großteils auch (obwohl S. Pegg einen grottigen Scotti gibt) , aber das Drehbuch hätte ich mir nichtmal zuende durchgelesen.
    Ich hab kein (unüberwindliches) Problem mit der neuen, platteren Actionfilm-Ausrichtung… aber dieser Film ist einfach vom Drehbuch her unglaublich einfältig und voller, dümmlichster Fehler. Schade um die Sets, schade um die Möglichkeiten, die mit dem Geld vertan wurden, schade um Star Trek.

    • Ich muss jetzt aber mal etwas klarstellen:
      Ein Film ist ein künstlerisches Werk. Und Kunst ist immer dann gut, wenn Sie Emotionen weckt.
      Und tatsächlich ist es so, dass ich nicht dazu neige Filme zu dekonstruieren. Damit habe ich im realen Leben ständig zu tun. Ein Film unterhält mich zunächst oder nicht. Erst danach gehe ich in die Details.
      Letztlich akzeptiere ich Deinen Standpunkt, aber ich bestehe auch auf meinen. 😉
      Liebe Grüße
      El Hoaxo

  3. […] Trekcast: Trekcast #013 – Die Machbarkeit von Star Trek-Technologien […]

  4. Hallo wieder von mir,

    wieder einmal wochenlanges Warten auf den nächsten Trekcast und was soll ich sagen…es hat sich wieder gelohnt!!! Tolle Sendung mit einem sehr guten Thema, netter und kompetenter Gast und natürlich wieder Yann-Patrick, Thorsten und Malte in Höchstform!!!! Einfach Klasse geworden. Das ich dann auch noch in den Hörerzuschriften aufgetaucht bin, war natürlich auch nett.

    Zum Thema Star Trek-Technologien will ich auch etwas schreiben:
    Oftmals und auch in der Sendung wird gesagt, dass es Beamen, Warpantrieb oder Traktorstrahl niemals wird geben können. Nunja, ich bin kein Ingenieur oder so etwas, aber eins muss man sich mal vor Augen halten…hätte man vor 400 Jahren in einer illustren Runde das Thema Zukunfttechnologien zur Sprache gebracht und gefragt, ob ein Kutschwagen je allein fahren könne, wären die Zuhörer in Gelächter ausgebrochen und vielleicht wäre man sogar wegen Ketzerei auf dem Scheiterhaufen gelandet. Oder welche Antwort wäre gekommen, hätte man gefragt, ob ein Mensch je fliegen könne, sogar auf die andere Seite der Erde in weniger als einen Tag? Oder ob je ein Mensch den Mond netreten würde?

    Man sieht diese Dinge von Star Trek aus unserer heutigen Sichtweise, wir denken ja in dem Moment, wir wissen alles…aber mal ehrlich,dachten das die Gelehrten damals nicht auch? Sie waren auch auf dem technisch höchsten Stand…aber eben ihrer Zeit.
    Wenn wir also vom Beamen reden, dann reden wir über etwas in der Zukunft unter Heranziehung heutiger Techniken und Betrachtungsweisen. Und darin liegt eben der Fehler meiner Meinung nach.

    Wir wissen eben nicht, was der Mensch alles noch erfinden wird. Vvielleicht wird in 50 Jahren jemand in einer Garage zwei, drei Spulen zusammenschweißen, ein Konvertermodul dazwischensetzen und ein neuartiges Energie-Gel von den ersten Mars-Raffinerien als Energiequelle dazwischen schalten….und beim Einschalten gibts einen Rumms und das Garagentor fliegt raus, weil das Ding ein Kraftfeld erzeugt. Würde alles verändern oder meint ihr nicht???

    Naja, ich denke, darüber könnte man sicher auch einen 7-Std. -Podcast füllen…;-)

    Zum Thema Abbrams-Star-Trek kurz:
    Filme auf ihre Logik-Löcher hin zu untersuchen habe ich mir schon lange abgewöhnt und es nervt eigentlich auch nur noch, weil man darüber überall im Internet jeden Tag zu jedem Film lesen kann.
    Wenn ich mal alle Star Trek-Serien mit all ihren Folgen und dann noch alle Filme von 1 bis 11 anschaue, dann sind in JEDER Folge, in jedem Film irgendwie, irgendwo etliche Logikfehler, das gibt es nicht nur bei ST11. Manchmal habe ich das Gefühl, das Fehler schon geradezu gesucht und bis ins jedes kleinste Detail analysiert werden, um Filme wie ST11 schlecht zu reden.
    Ja, es sind ulkige Dinge in dem Streifen vorgekommen wie ,,Kirk wird zufällig auf dem selben Planeten/Mond rausgeschmissen, auf dem Spock ausgesetzt wurde?“(Zitat Mr. Wuff)!
    Nur, das gabs in jedem der Star Trek Filme, oder warum wünscht sich Picard unbedingt aus dem Nexus zu dem Augenblick, als Dr. Soran in den Nexus will? Warum nicht früher beim Observatorium, um ihn gleich auszuschalten? Oder noch früher, um seine Familie vor dem Brand zu bewahren?
    So kann man ewig weitermachen mit allen Filmen, Sendungen und was weiß ich.

    Ich will aber unterhalten werden. Ich will mich nicht auf solche Sachen konzentrieren, wenn ich Filme schaue, Wenn ich höchste Konzentration und Logik will, gehe ich auf Arbeit.

    Wie ich im Kommentar zum letzten Trekcast schon schrieb, auch ich sehe die neuen Filme nicht mehr als das Star Trek, was es mal war, aber so ist das nunmal. Da kann man nun jahrelang rumheulen, analysieren und schlecht machen, es wird das alte Star Trek nie mehr so geben.

    Trekcast-Crew, macht jedenfalls weiter so, ich freue mich auf den nächsten Trekcast.

    Liebe Grüße
    Stefan Topo.

    • Zum Aspekt: „Wir wissen eben nicht, was der Mensch alles noch erfinden wird.“

      Das stimmt natürlich. Elektrizität und Kernkraft haben unsere Welt so sehr verändert, wie man es sich vor wenigen hundert Jahren kaum hätte vorstellen können. Vor diesem Hintergrund ist eine Aussage wie „Einen Transporter wird es wohl in dieser Form niemals geben“ sehr gewagt.

      Was man aber tun kann und meiner Meinung nach auch sollte, ist, die Fiktion mit dem gegenwärtigen Stand von Wissenschaft und Technik abzugleichen. Und dann stimmt es plötzlich doch: „Nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft wird es einen Transporter so wie bei Star Trek wohl niemals geben.“

      Das schließt nicht aus, dass ein Durchbruch oder eine Entdeckung diese Aussage irgendwann über den Haufen werfen wird, besagt aber vor allem, dass die Fiktion im Moment Fiktion ist.

      Zur Suche nach Logikfehlern: Es gibt sicherlich Leute, die aktiv nach Fehlern suchen und Filme dann deswegen schlechtreden. Aber wenn ich einen Film nicht zuletzt deshalb schlecht finde, weil er so haarsträubende Logikfehler aufweist, muss ich doch, um zu begründen, warum ich den Film schlecht finde, auch die Logikfehler erwähnen. Logisch? 🙂

      Meiner Einschätzung nach sind diejenigen, die letzteres machen, unter den ST 11 Kritikern in der Überzahl gegenüber denjenigen, die den Film sowieso schlechtmachen wollen.

      Es gibt andere Beispiele, wo mir das scheinbar allumfassende Schlechtreden deutlich mehr auf den Keks geht, weil bzw. wenn es nicht fundiert ist (selbst, wenn ich im Ergebnis übereinstimme). Ich glaube aber, bei Star Trek können wir uns drauf einigen, dass der neue Film halt nicht allen (Star Trek Fans) gefällt, genauso wie manche Fans der Classic-Serie zumindest anfangs gar nicht gut auf TNG zu sprechen waren – eine Geschmacksfrage halt. 🙂

      Achso, vielen Dank für das Lob! 🙂

  5. Liebe Leute, ich bin selbst jemand, der stets versucht, den Filmen „so viel zu verzeihen, wie möglich“. Und das gelingt mir meistens auch relativ problemlos. Aber bei Star Trek-TAG (The Alternative Generation 🙂 ) war für mich schon im Kino (ich gab dem Film ne Chance) das Kind in den Brunnen gefallen, da ich sogar beim ersten Anschauen ständig „rausgerissen“ wurde und „hä?“ denken „musste“… hatte ich in der Form noch nicht erlebt.
    Ich bin niemand, der nach Fehlern sicht, ich kann das nicht ausstehen und misfällt mir, dass mir das permanent unterstellt wird.

    Wie selbstverständlich wird jedes positive Wort von mir ignoriert und man versucht mich als Fehlerfetischist zu „entlarven“. Typisch. Ich frage mich wer da eigentlich der „zwanghafte“ Denker ist.

    Nochmal was zum Technik-Thema. Der Stefan T. über mir hat schon recht damit, dass die Menschen viel mehr erfinden, als man sich das 100 Jahre vorher vorstellen kann, es jedoch oft in eine völlig andere Richtung geht. Man konnte sich zu Classic-Zeiten zwar vorstellen, dass man mit Raumschiffen Raumkrümmungen erzeugt und gigantische Mengen Energie speichern u erzeugen kann, aber man war nicht in der Lage, sich vorzustellen, dass Monitore eines Tages dünn, wie Briefmarken sein werden. Damals gab war es noch nicht absehbar, das alles micro-mäßiger wird u dass das enorm wichtig werden würde, man dachte eher in „größer=besser“-Dimensionen.

    Aber ich drifte ab, woran ich noch erinnern wollte, ist das „Trek´sche Phaser-phänomen“. Hat sich denn nie jemand gefragt, warum die Außenteams nicht einfach den Finger auf dem Abzug belassen u ohne jede Notwendigkeit der Treffsicherheit einfach alle Feinde im 360´er Winkel, lückenlos und durchgängig aufs Korn nehmen? Die Phaser können permanent feuern, aber sobald der Abzug betätigt ist friert den Leuten in Star Trek immer der Arm ein 🙂 Das fand ich schon als Kind unerträglich.. Ich bin immer heilfroh, wenn die Waffen nur kurze Schübe abfeuern, dann kann man sich das mit Müh u Not schöndenken…
    Was mich zu noch einer Frage bringt…
    – Warum muss die mächtige Scimitar ne halbe Stunde lang irgendwelche sinnlosen Flügel entfalten, um die Taleron-Strahlung freizusetzen?? hey hey, nich hauen! 🙂

    Star Trek bewegt sich im Grenzbereich der Technik-Fantasie, da muss man alle paar Jahre über vieles hinwegsehen, aber abseits dieser technischen/ physikalischen Elemente, sind schwere Logik-Inkonsistenzen annährend immer vermeidbar, wenn einem das wichtig ist. Ist es den Filmemachern aber meistens nicht.

    Dass bei Voyager aufeinmal ein uralter, unbeschadeter, vollbesetzter D7-Kruzer im (gigantischen) Delta-Quadranten auftaucht, auf die Voyager trifft und die Klingonen dann unnachvollziehbarste Dinge tun, ist für mich eine der schlimmsten Unsinnigkeiten bei der ansonsten sehr tollen Serie, aber dabei ist völlig klar, warum dieser Blödsinn gemacht wurde… Die Leute wollen Klingonen sehen, es ist eine Quotensache… Klingonen im Alphaquadranten wiederum interessieren die Leute nicht so, die die Voyager sehen wollen… da macht man dann eben mal so einen kompletten Schwachsinn. Einer ansonsten äußerst ambitionierten Serie kann ich sowas verzeihen, einem ambitioniertem Film, in dem alle Energie, alle Kompetenz auf den Punkt fokussiert werden sollte jedoch nicht.

  6. Wollte nur sagen das mein Kommentar zur letzten Ausgabe bitte nicht als Kritik, sondern als Ergänzung zu verstehen ist.

    Seid nicht so dünnhäutig, ihr macht gutes Zeug! ^^

  7. Ein teil der Handlung der ENT Episode Terra Prime spielt eben eben doch auf dem Mars. Da bekommen wir dann unter anderem sogar die Carl-Sagan-Gedenkstätte zu sehen ^^

    http://de.memory-alpha.org/wiki/Carl-Sagan-Gedenkst%C3%A4tte

  8. Hallo,
    hab mich mal wieder sehr gefreut beim Hören. Ich bin ja selbst ein großer Fan von Star Trek, obwohl ich nicht glaube, dass die notwendigen fundamentalen Technologien da jemals funktionieren werden, angefangen beim Beamen, über die praktischen Phaser, die ja immer exakt eine Person wegdampfen (das wahrscheinlichere Loch durch den Widersacher wäre sicher schlecht für’s Rating), bis hin zum Warp-Antrieb. Sind wir ehrlich: Ohne Warp kein Startrek.

    Zum Beamen habe ich zufällig letzte Woche einen schönen Link gefunden: .

    Unabhängig davon empfehle ich, bei allen Gedanken über das Beamen (aber auch die Unsterblichkeit per Upload) einen Gedanken an das Original zu verschwenden: Was passiert denn mit der Person, die gebeamt (oder hochgeladen) wird? Ist ja nett, dass am anderen Ende der Leitung jetzt eine Kopie von mir steht, die vermutlich nicht merkt, dass ich noch lebe, aber warum sollte ich mich dafür vaporisieren lassen? Auf keinen Fall! Das Beamen ist daher die Sache im Startrek-Universum, die ich am wenigsten vermisse, wenn sie nicht ist.

    Zur Frage, was passiert, wenn jedermann einen Transporter hat, hat Larry Niven eine wahrscheinliche Antwort gefunden: Wir gehen nicht mehr raus. Warum auch? Bei ihm heißt das Ding übrigens „Stepper Disc“ und ist, wenn ich mich nicht irre, Teil eines Plans der Puppenspieler, die Menschen zu „befrieden“. Kann mich hier aber auch irren, ist alles lange her, dass ich das gelesen habe.

    Saubere Energie und Dyson Sphere: Auch total spannend. Besagter Larry Niven hat mal ausgerechner, dass die Materie in unserem Sonnensystem nicht reicht, um eine Dyson Sphere (genauer: Dyson Shell) zu bauen. Drum heißen seine Bücher „Ringwelt“, nicht „Kugelwelt“. Wikipedia weiss eine Menge zu , inklusive der Frage, ob jetzt jemand danach sucht oder nicht.

    Grundidee von Dyson ist ja: Der Reaktor brennt nur endliche Zeit, das meiste davon haben wir schon verpasst, also ist der gesamte verbleibende Output zu nutzen. Das ist ein eher philosophisches Problem (Wie lange wird die Menschheit existieren?). Ist es eine praktische Frage? Ich weiß ja nicht. Nur ein Tip: Die Sonne ist groß. Echt groß. Ich meine, das Kongo-Becken ist schon gigantisch, viel größer, als es die gängige Kartenprojektion vermuten läßt, aber die Sonne? Die ist echt verdammt groß. Eine Kugel darum zu bauen braucht sehr viel Steine und Mörtel, möglicherweise extrem viel Steine und Mörtel. Vermutlich sind wir besser bedient, erstmal einen Fusionsreaktor zu bauen, und ein Haus darum zu mauern. Wenn wir das nicht hinkriegen, brauchen wir uns nicht an einer Dyson Sphere zu versuchen.

    Aber wir können immerhin eine Wolke von Sonnenkollektoren um die Erde stationieren. Ob das jetzt sauberer ist als ein Fusionsreaktor sei mal dahin gestellt, aber es hat immerhin den Vorteil, dass wir wissen, wie’s geht (im Gegensatz zum funktionierenden Fusionsreaktor). Trotzdem muss man schon ein Optimist sein und sehr viel Vertrauen in die Präzisionsarbeit der Ingenieure haben, um in der Nähe von einer Empfangsstation zu wohnen. Ich meine, deutlich mehr Vertrauen als in einen ICE mit Klimaanlage, Radreifen und Neigetechnik. Und so ein fetter Mikrowellenstrahl wirft noch mehr Probleme auf, schließlich reicht die „Problemzone“ hier unsichtbar von der Erde bis ins All.

    Aber auch bei jeder anderen Superenergierquelle ist das Problem irgendwann die Energie bzw. Energiedichte selbst.

    Aber zurück zu Star Trek — eigentlich wollte ich euch ja nur den Beam-Link schicken… Macht bitte weiter so, mutiert bloß nicht zu Trekkies! Und guckt euch bitte endlich mal TOS an, damit keiner mehr behaupten kann, ihr würdet das nicht kennen! 🙂

    Grüße,
    /ketchup/

  9. dafuer dass der hoaxmaster ein technobabalgegner ist verbreitet er reichlich viel davon.

  10. Hi Trakcast-Crew,

    da der anstehende Kinofilm immer wieder ein kontroverses Thema in der Gesprächsrunde ist möchte ich gerne ein paar Fragen an diejenigen von Euch stellen, die mit den neuen STAR TREK Filmen nicht so viel anfangen können:

    1) Wie hätte der der Ultimative STAR TREK 11 ausgesehen, wenn es nicht den „Neustart“ mit den JJ Filmen gegeben hätte?

    2) Etwas anders gefragt: Stellt Euch vor es ginge bei der Produktion nicht um Kino-Verkaufszahlen bzw. Profit, wie hättet Ihr die Film-Serie fortgesetzt?

    Ich stelle diese Fragen, weil ich sehr zufrieden mit dem letzten Film war. Aus meiner Sicht macht STAR TREK gerade genau den richtigen Schritt. Die Marke ist wieder sexy und ich bekomme für mein Geld richtige Sci-Fi-Action und Abenteuer geboten. Das so ein Neustart nicht mit dem Charme einer Crew auftreten kann, die ich schon seit 20 Jahren kenne, ist klar. Ich bin dennoch Fan, kann Eure Sicht allerdings auch nachvollziehen. Daher die Frage wie es sonst hätte weiter gehen können.

    Noch ein Feedback zum TC#13:

    – Ich kann mich dem Hoaxmaster anschließen, es ist beeindruckend wie gut Eure Gästeliste ist. Den Hoaxmaster selbst kannte ich zuvor zwar nicht, ihn dürft Ihr allerdings gern mal wieder ins Boot holen 🙂

    – Die Sache mit dem Kommunikator deaktivieren am Ende eines Funkspruchs ist echt witzig wenn man jetzt drauf achtet. Eine Sache die mir immer wieder auffällt ist der Satz: „Das müssen Sie sich ansehen!“

    In fast jeder Episode, sei es TNG, DSN, Voyager oder auch in den Kinofilmen, gibt es immer ein Außenteam das verteilt etwas erkundet. Einer entdeckt etwas und meldet sich mit: „Commander, hier ist eine Sache die sie sich besser ansehen sollten!“ bzw: „You better take a look at this!“ im O-Ton.

    Nie sagt jemand: „Commander wir haben hier nen kaputten Computer, einen halbtoten Klingonen oder ne Tür entdeckt!“ – Nein es soll immer eine Überraschung für den Führungsoffizier bleiben 😀

    Nungut. Macht weiter so, es macht sehr viel Spaß Euch zuzuhören, es ist auch immer wieder cool im Trakcast vorgelesen zu werden 😉

    Schöne Grüße,
    Mo

  11. Irgendwas war kaputt beim Download dieser Folge. Mittendrin fing sie plötzlich von vorne an oO – Egal, noch mal neu geladen und dann konnte ich sie zu Ende hören 🙂

    Es ist Wahnsinn, wie viele Punkte ihr in einer Folge anspricht. Ich kann unmöglich zu allen etwas schreiben, daher picke ich wahllos die letzten heraus, die mir in den Sinn kommen:

    a) Kritiken. Es gibt konstruktive, und solche, die es nicht sind. Ich möchte vorschlagen, dass Ihr Euch auf die konstruktiven beschränkt. Man muss nicht jede Mail oder jedes Feedback im Podcast vorlesen. Wenn Ihr Hörermeinungen dazu möchtet, dann verweist einfach nur kurz auf die Kommentarfunktion. Mich hat es geschüttelt als ich hörte, wie platt einige negative Kritiken ausfallen – Frei nach dem Motto: „Das soll aber ein Podcast sein, der NOCH MEHR weiß als ich, der eh schon alles ganz genau weiß und er soll genau so sein, dass er MICH unterhalten kann“. Das klappt niemals und auf solche Dinge würde ich empfehlen nicht weiter einzugehen.

    Man muss nicht alles wissen um einen unterhaltsamen Podcast zu machen. Am Ende lebt ein Podcast davon, dass er mehr als Radio ist – es gibt nämlich einen Rückkanal für die Hörer und alle können Ergänzungen und Korrekturen bringen (wird ja auch gemacht und angenommen). Passt also alles!

    b) Dyson Staubsauger 😀 Die Teile mögen gut saugen, sie sind aber vor allem mal sehr laut! Wir haben uns am Ende für einen Miele (Silent) entschieden. Hat zwar einen Beutel, saugt aber extrem kräftig bis der Beutel fast am Platzen ist und beim Beutelwechsel kommt man mit dem Staub nicht in Berührung – wie es bei Beutellosen Geräten einfach immer der Fall ist an der Mülltonne.

    c) Phasern ausweichen. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, dass jemand bei ST wirklich dem Strahl selbst ausweichen würde. Natürlich müssen Szenen irgendwie spannend geschnitten werden aber ich ging immer davon aus, dass einfach generell der Schussrichtung ausgewichen wird. Der Gegner wird gesehen wie er zielt, man geht davon aus, dass er schießen wird und wirft sich schnell zur Seite. Ich sehe da kein Logik-Problem, das sehen wir in Krimis, Western, etc. seit den Anfängen des Films 🙂

    Eher muss man sich wundern, dass eine Strahlenwaffe immer nur gezielt in eine Richtung schießt (ein gerichteter Strahl) und man dann absetzen und neu Zielen muss. Bei TOS war das wohl wg. des Spezial-Effektes notwendig (Standbild), bei TNG eher nicht – Man hätte also zielen, schießen, nachziehen können – auch wenn man dann eine Schmauchspur zieht 🙂

    – Enterprise. Schweres Thema. Die Titelmusik fand ich blöd. Star Trek hatte immer Orchester-Sound und plötzlich wurde in Pop-Manier gesungen. Ging IMHO gar nicht. Das Thema (die Anfänge) fand ich toll. Dass die Raumschiffe und Konsolen besser aussahen und funktionierten als bei TOS habe ich nicht übel genommen – ich betrachte das auch etwas als Theater-Stück.. und wenn die Kulissen heute besser sein können, dann kann man das auch machen.
    Blöd fand ich dann, dass es keine abgeschlossenen Folgen mehr waren sondern zu einer Endlosgeschichte gesponnen wurde. Schön, wenn sich ein roter Faden zieht aber inhaltlich sollte eine Folge ruhig abgeschlossen werden. Klar, ist einfacher, wenn man alle Folgen am Stück gucken kann als wenn wöchentlich eine Folge kommt.
    Irgendwo ist mir aber auch der Faden gerissen. Ich konnte nicht alle Folgen gucken und beim temporalen Krieg fing es spannend an und irgendwie ist bei mir im Kopf angekommen, dass es keine wirkliche Auflösung gab oder sich das Thema irgendwie künstlich hingezogen hat.

    Vielleicht sollte ich mal alle Folgen auf DVD ordern und neu gucken. 🙂

    ….so, muss reichen 🙂 Ich freue mich auf die nächste Folge (und nein, ihr müsste diesen Beitrag nicht komplett vorlesen :D)

  12. Meinen Beitrag könnt ihr gerne komplett vorlesen.

    Ich finde Euren Podcast Super!

    Gruß
    Erich

  13. Kleine Anekdote

    Ich habe einen Vortrag von Metin Tolan zum Thema Physik in Star Trek besucht, speziell zum Beamen und dem Warpantrieb. Mit Ausschnitten aus den Serien griff er die Techniken auf und präsentierte sie amüsant unter aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Er hatte auch den Heisenberg-Kompensator erwähnt und davon berichtet, wie dieser einmal seitens der Produktionsfirma beschrieben wurde. Ein Fan habe den für die Technik in der Serie zuständigen Mitarbeiter wohl gefragt, wie denn so ein Kompensator funktioniere und der Befragte soll darauf geantwortet haben „very good“.

  14. Ich mag den Startrek Kinofilm sehr, denn er hat den Brückenschlag zwischen „Schon wieder ein Film für Trekkies“ und „Hollywood Actionkino“ geschafft hat. Für mich war vor allem schön, dass Kirk, Pille und Scotty so prima ausgearbeitet wurden. Sie haben es geschafft, die Jugendliche Version der TOS Charaktere zu spielen. Mit einem guten Schuss Humor und einer menge Action für mich einfach gutes Kino.

    Freue mich schon auf den neuen Film.

    Nur der Vollständigkeit halber: Ich finde die leider nur 4 Staffeln der Enterprise extrem super, gefolgt von Voyager, TNG, TOS und dann mit viel Abstand Deep Space Nine, welches ich überhaupt nicht mochte.

  15. […] gibt ja viele Star Trek Podcast. Jedoch finde ich den TREKcast herausragend aus der Masse. In der Folge 13 war Alexander der Hoxmaster zu Gast. Sie hatten ein spannendes Gespräch, was technisch vielleicht […]


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