01 Apr 2015

Trekcast #038 – All Good Things

24 Kommentare

Das Finale von Star Trek: The Next Generation zählt nach Meinung des Trekcast-Trios zu den besten Folgen der gesamten Serie. Das Hauptaugenmerk richtet sich deshalb auf die Faktoren, die diesen Zweiteiler zum Erfolg werden ließen. Und in welchem Zusammenhang ist das Finale zu den darauffolgenden Kinofilmen zu sehen?

All Good Things erlaubt zudem ein Wiedersehen mit verschiedenen Charakteren und brachte einige Storylines zum Abschluss. Die Romanzen von Worf und Troi sowie  Crusher und Picard sind ebenso Thema wie ein Wiedersehen mit Tasha Yar. Und wo war eigentlich Guinan in der siebten Staffel?

Außerdem: Gerüchte über eine neue Star Trek-Serie, Spocking auf kanadischen Geldscheinen und Trauer um zwei bekannte Star Trek-Produzenten.

Themen und Zeiten im Überblick

00:00:00 Intro/Begrüßung
00:03:02 Neuigkeiten: Neue Serie?
00:13:55 Neuigkeiten: Spocking
00:15:02 Neuigkeiten: Trauer um Harve Bennett und Maurice Hurley
00:16:32 Neuigkeiten: ENT und TOS als Komplett-Blu-ray-Boxen
00:19:53 All Good Things
01:16:52 Zuschriften unserer Hörer

Links zur Sendung

Homepage von Michael Klubertanz – Komponist der neuen Trekcast-Titelmusik
DSi News: Gerüchte um neue Star Trek-Serie
DSi News: Spocking in Kanada
D-Mark-Banknote mit Carl Friedrich Gauß – ein Kandidat für Pille McCoy?
DSi News: Trauer um Harve Bennett und Maurice Hurley
DSi-Rezension: TNG 7.25/26 All Good Things (Gestern, heute, morgen)
YouTube: Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei
Trio-Schlagzeuger Peter Behrens wohnt in Wilhelmshaven

Hörerzuschriften:
Patrick Stewart über den geplanten französischen Akzent für Captain Picard
Explikator-Podcast über Star Trek und die Frauen
Star Trek Renegades

Moderiert wird der Trekcast von
Yann-Patrick Schlame,
Thorsten Kroke
und Malte Kirchner

Die aktuelle Folge könnt Ihr hier abrufen:

 

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[zum Anfang]
24 Responses to Trekcast #038 – All Good Things
  1. Warum sprecht ihr ausgerechnet jemand wie Joe Straczynski ab neue Erzählwege zu gehen? Alle heutigen TV-Serien gehen doch auf ihn zurück! Joe war damals mit Babylon 5 der allererste, der eine Serie moderner Machart erzählt hat – mit einer fortlaufenden Geschichte und nicht mit Einzelepisoden. Joe stand immer für tolle Charaktere, nicht nur bei B5 sondern später auch bei Jeremiah! Wenn jemand Star Trek aus dem Tief holen kann, dann ist es Joe! Habt ihr JE eine seiner Serien mal gesehen oder seine Comics gelesen? Der Mann ist ein GENIE!

    • Ich denke nicht, dass wir ihm das abgesprochen haben.

      Und ich meine, dass ich im Lauf der Zeit schon ab und zu Werbung für Babylon 5 gemacht habe, weil ich die Serie ebenfalls großartig finde. 🙂

      Trotzdem finde ich die Frage legitim, ob Joe Straczynski der Richtige ist, um Star Trek jetzt wiederzubeleben. Soweit ich das mitbekommen habe, hat er das Konzept für Babylon 5 sehr gründlich ausgearbeitet und die Geschichte „seines“ Universums in Vergangenheit und Zukunft durchdacht, was ihm immer die Gelegenheit gab, auch mal in der Zeit hin- und herzuspringen, ohne dabei unlösbare Widersprüche aufzubauen (sogar im Gegenteil, siehe Babylon 4 oder Zathras. Hach, Zathras, was für ein brillanter Charakter. 😉 ).

      Worauf ich hinaus will ist: Auch ein Genie wie Straczynski ist kein Garant dafür, eine ebenso großartige Star Trek-Serie abzuliefern. Vielleicht bekommt er da noch einmal etwas ähnlich Gutes hin, aber vielleicht kann er sich auch nicht richtig entfalten oder hat eine kreative Blockade oder nimmt sich zu viel vor oder die Fans erwarten zu viel bzw. erwarten etwas ganz anderes von ihm.

      Ich glaube schon, dass JMS das Potenzial hat, eine richtig erstklassige Star Trek-Serie abzuliefern, aber ob mir die Serie gefällt weiß ich erst, wenn ich sie sehe.

      Und das ist, was ich im Trekcast zum Ausdruck bringen wollte. 🙂

  2. Hi Jungs,

    super Folge! Ich hatte die letzten Folgen nicht mehr so ganz aufmerksam vefolgt, da mich v.a. die Star Trek Filme null interessieren.

    Mir war aber im Gedächtnis geblieben, dass ihr schon seit mehreren Episoden darüber klagt, dass das Franchise im Streamingdienstjungel so unterrepräsentiert ist.
    Es wird wohl mal wieder was mit den Lizenzen zu tun haben. Jedenfalls befinden sich alle Filme und Serien von StarTrek auf Netflix U.S.
    Jetzt mögt ihr euch fragen, was euch diese Info bringt. Nunja, man kann mittlerweile sehr einfach mithilfe eines Proxies auf Netflix U.S. zugreifen.


    Mini Tutorial (ist nicht illegal, sodass ich mir es hoffentlich erlauben kann, dies hier zu posten)

    1. Man installiere das AddOn „Zenmate“ im Browser und aktiviert es
    2. Man braucht keine Proxyliste etc., sondern muss einfach das Flaggensymbol im Menu auf das entsprechende Land setzen
    3. Danach kann man einfach auf Netflix.com gehen und dort zur entsprechenden Serie
    4. Natürlich ist die Verbindung ein wenig langsamer als normal ABER…
    5. Sobald die entsprechende Folge zu streamen beginnt, deaktiviert man das AddOn, denn Netflix prüft nur den Handshake und gibt danach den Stream frei. Auch vor- oder zurückskippen innerhalb einer Folge funktioniert tadellos
    6. VOR Beginn der nächsten Folge einfach das AddOn wieder aktivieren, bis die nächste Folge zu streamen begonnen hat, danach wieder deaktivieren

    Auf diese Weise kann man übrigens auch die dritte Staffel von House of Cards ansehen.

    Einziger Wehrmutstropfen:
    Die StarTrek Serien liegen nicht in HD vor.

    Mein Hintergedanke dabei ist, dass ich es 1. unmöglich finde, dass die dritte Staffel von House of Cards nicht in DE auf Netflix verfügbar ist (Lizenzverblödelung von Netflix) und ich jeden Monat Geld für Netflix ausgebe, 2. es nicht illegal ist, denn es ist quasi so, als ob ihr im USA Urlaub seid und dort Netflix schaut; und 3. ich diese länderspezifischen Angebote aufgrund Lizenzblödeleien unfair und bürokratistisch finde und natürlich 4. StarTrek endlich mal im Stream verfügbar sein muss

    Ein letzter Tipp noch:

    Man kann bei Netflix sehr viel Geld sparen, indem man folgendes macht:
    Ich teile mir derzeit einen Account mit vier Leuten. Wir zahlen also jeder 3€ pro Monat. Da der 12€ Account vier Streaminggeräte (egal von wo der Gerätezugriff erfolgt) akzeptiert, kommen wir uns auch alle nicht in die Quere (Ich habe mir jedenfalls noch nicht gleichzeitig auf meinem Smartphone, Laptop und TV etwas auf Netflix angesehen). (-;

    So, das waren nur ein paar kleine (völlig legale) Anregungen, wie man sich ein wenig Abhilfe schaffen kann, wenn einem die gewöhnliche Nutzung von Netflix DE nicht gut bekommt.

    Ich möchte trotzdem keine Werbung für Netflix machen! Mir ging es lediglich darum, denjenigen zu helfen, die gerade im kostenlosen Probemonat sind, HoC oder StarTrek dort schmerzlich vermissen oder denen 7, bzw. 12€ einfach zu viel Geld sind.

    mit besten Grüßen,
    ratmfreak (a.k.a. funkichickn, der sich immer noch die StarTrek und die Philosophie Folge wünscht (-; )

    • Woah, das ist ja genial. Habe ich ausprobiert (mit Proxmate statt mit Zenmate) und funktioniert 1A! Allerdings hat nun House of Cards S3 Priorität vor Star Trek. 🙂

      Evtl. schaue ich mir auf diesem Wege TOS an, das Netflix-Abo habe ich ja eh. Ich sag dann Bescheid, ob TOS bei Netflix USA in HD verfügbar ist.

  3. Ich glaube nicht, dass die Bedeutung des englischen Titels „All good things“ in der Übersetzung rettbar war. Wie ihr ja sagt, ist das der erste Teil von „All good things must come to an end“, was von Q auch zitiert wird. Der englische Titel spielt also sehr subtil auch auf das Serienende an, da jeder Englischsprachige den Titel mit dem Sprichwort beenden kann.

    Im Deutschen hat „Alle guten Dinge“ eine ganz andere Assoziation, nämlich „sind drei“. Einer von euch hat schon gesagt, damit hätte er auch Probleme gehabt. Mir geht es ebenso. Damit wäre der Titel nur wörtlich übersetzt worden. Die Anspielung auf die 3 Zeitlinien finde ich aber eher platt.

    Die Übersetzung mit der gleichen Bedeutung „Alles hat ein Ende“ hätte die – zugegeben von mir interpretierte – Intention kaputt gemacht, aufs Serienende anzuspielen, ohne es zu nennen und wäre sicherlich ebenso kritisiert worden, weil jeder an „nur die Wurst hat zwei“ denkt.

    „Der Anfang vom Ende“ wäre ein Titel, der zumindest eine Anspielung enthält. Nämlich auf die Erkenntnis, dass der Beginn der Anomalie in der Zukunft liegt und diese rückwärts gerichtet ist. Aber auch das ist natürlich als Anspielung auf das Serienende alles andere als subtil.

  4. Wenn man bedenkt, das Paramount damals seine Idee einer Raumstation ablehnte und die dann später mit DS9 ums Eck kamen, würde ich an seiner Stelle auf jegliche Angebote von Paramount pfeifen, auch angesichts der Plagiatsvorwürfe….auch wenn s Schnee von gestern ist, könnte ich so was nicht vergessen oder hätte es zumindest stets im Hinterkopf.

    Wenn man B5 kennt wäre das die perfekte Prequel-Serie vor TOS spielend gewesen.Diese Raumstation als erste interstellarer Handlungsort wäre ideal gewesen und nebenbei wäre die Flotte der Sternenflotte stetig gewachsen um dann beim großen Gegner Romulaner voll gerüstet zu sein. Bei B5 war s beim Schatten-Krieg die WhiteStar-Flotte…
    Man muss nur die Vulkanier gegen die Minbari austauschen, die Andorianer gegen die Narn und die Centauri gegen die Klingonen und die Schatten gegen die Romulaner (denn ähnlich wie die Centauri ein Bündnis mit den Schatten einging, gab s ja wohl auch mal ein kurzes Bündnis zw. Klingonen und Romulanern)…nur in anderen Konfliktkonstellationen….
    Der Krieg zw. Menschen und Minbari ist zwar unpassend, aber die bevormundende Rolle der Vulkanier gegenüber den Menschen ist etwas vergleichbares und passt zu dem KirShara-Dreiteiler. als dies endete und die Vulkanier die Menschen „von der Leine lies“ und letztes Endes zu deren Verbündeten wurden…was zur späteren Föderation führte…und mal ehrlich:
    die interstellare Allianz bei B5 ist doch der Föderation sehr ähnlich…..
    Da ENT bei der Gründung des frühen Föderation leider endete, erfahren wir nicht, wie sie sich entwickelte, aber die Startschwierigkeiten bei Präsident Sheridan s Allianz sind sehr glaubwürdig inszeniert worden und bei der Föderation wär s sicher ähnlich verlaufen, wäre ENT über die 4. Staffel hinaus weitergegangen?!Ich erwähne nur mal die Fehde zw. Vulkan und Andoria….
    Und die Bedrohung, die beinahe alle hätte scheitern lassen wäre im ST-Universum die Romulaner gewesen(was die Schatten und später die Draak bei B5 waren).

    Wenn JMS aber interessiert ist, eine ST Serie zu machen, würde ich ihn bevorzugen….jedenfalls besser als dieser Renegades-Mist oder das Abram’sche ST im TV!

  5. Wieder einmal eine ausgesprochen überzeugende Ausgabe mit hohem Unterhaltungswert.
    Ich bin Amazon Prime Kunde und TOS liegt tatsächlich in hochauflösendem HD vor. Die Kameraführung ist mir nicht sonderlich negativ aufgefallen, wenn sie im Gegensatz zu den Nachfolgeserien auch sicher verbesserungswürdig wäre.
    Nachdem ich alle Podcasts zumindest fünf Mal durchgehört habe, gelingt es mir mittlerweile endlich, euch auseinanderzuhalten. Man sollte nicht meinen, wie ähnlich alle Stimmen in Podcasts klingen.
    Eure neue Titelmusik ist ausgesprochen wohlklingend und weitaus näher an den tatsächlichen Star-Trek-Titelthemen, auch wenn ich die alte sehr vermissen werden.
    Als jemand, der von TNG bisher einzig den Zweiteiler `Unification/Wiedervereinigung´ gesehen hat und die Serie nur aus euren überaus gelungenen Bluray-Casts kennt, hatte ich mir von dem Serienfinale, das ihr im Verlaufe der Zeit immer wieder in den höchsten Tönen angepriesen habt, mehr erhofft, als wonach es in Yanns Zusammenfassung tatsächlich klang. Wenn man jedoch genauer über die Handlung nachdenkt, hat der Zweiteiler seine Finalfunktion keineswegs verfehlt. Er kann gut mit dem Voyager Finale `Endgame´ verglichen werden:
    Vor allem in eurem Voyager-Cast habt ihr kritisiert, dass die letzte Folge `Endgame´ die Charaktere in eine ungewisse Zukunft entlässt. Stattdessen hättet ihr euch eine Heimreise bereits in der sechsten Staffel gewünscht, um in der siebten zu erkunden, wie sich die Leben der Hauptcharaktere im Alpha-Quadranten gestalten. Dabei eröffnet sich allerdings die Gefahr, dass einem Teil der Fans die Weiterentwicklung nach Serienabschluss nicht gefällt.
    In `All good things´ wird dieses Dilemma geschickt gelöst, indem lediglich eine möglich Zukunft aufgezeigt wird, die gefallen kann oder nicht. Jene, die sie angenehm finden, können mit ihr leben und diejenigen, die sie anstößig finden, können sich ihr eigenes Ende der Serie zusammenspinnen, da sie an die Zukunftsvariante des Finales nicht gebunden sind.
    Bedauerlich, dass gewisse Möglichkeiten, das Finale zu gestalten, nicht genutzt wurden, darunter die völlige Vernachlässigung der Charaktere Wesley, Barclay und Guinan. Die Schlacht bei Wolf 359 klang ebenfalls nach einem vielversprechenden Handlungsfaden.
    Live long and prosper!

    • „Ich bin Amazon Prime Kunde und TOS liegt tatsächlich in hochauflösendem HD vor.“

      Super, danke für die Info! 🙂

      S.o., ich probiere erst einmal TOS bei Netflix (via Proxy), aber Amazon ist mit dem Angebot durchaus auch interessant.

  6. Ich sah grad INTERSTELLAR auf BD!
    Geschrieben wurde das Meisterwerk von den Brüdern Nolan, also Jonathan und Christopher.
    Letzterer führte auch Regie und Bruder Jonathan ist das Mastermind hinter der ebenso genialen Serie PERSON OF INTEREST.
    WENN eine neue STAR TREK-Serie ins TV kommt, sollten diese beiden Creators sein und JMS der Showrunner….eine perfekte Kombination, wie ich finde.

    Übrigens: die Story von INTERSTELLAR hätte man auch als Vierteilige Miniserie fürs Fernsehen machen können. Mit einer Laufzeit von ca. 160 Minuten wären das 4 Folgen á 40 Minuten gewesen.
    Klasse Film, Klasse Autoren, super Schauspieler, allen voran M. McConaughey und Sir Michael Caine, aber auch Anne Hathaway und Matt Damon(von dem ich nicht mal wußte, das er da mitspielt)und Casey Affleck….
    Also eine ST-Serie mit dem Niveau von INTERSTELLAR ….sofort! 🙂

  7. Hallo, wieder ein schöner Trekcast, wieder ein paar Ergänzungen:

    Die Enterprise-D zerstörte man, da man der Meinung war, dass sie auf der Kinoleinwand nicht mehr sonderlich gut aussah. Sie war ja auch für ein 4:3-Bild konzipiert worden und wirkte im breiten Kinobild deutlich „moppeliger“ und nicht mehr so elegant wie im TV. Außerdem musste man für den Kinofilm wieder auf das erste, große Modell zurückgreifen, das man schon in der dritten Staffel durch ein handlicheres ersetzt hatte. Vielleicht war es einfach zu umständlich das alte Modell auch in den nächsten Filmen zu nutzen. Es war immerhin damals schon 7 Jahre alt und weit vom aktuellen Stand der Technik entfernt.

    Die Enterprise-E war aber wirklich ein Rückschritt: Nur noch halb so groß und im Grunde eher eine Mischung aus Voyager und Defiant. Das Schiff wirkt eher wie ein Kampfschiff und nicht mehr wie ein Forschungsschiff, das auch für Familien ausgelegt wurde.

    Zu „Gestern, heute, morgen“:

    Der neue Titel ist ein absolut dämlicher Schnellschuss und funktioniert meiner Meinung nach gar nicht, da es dieses Sprichwort im Deutschen eben so nicht gibt. „Alle guten Dinge“ gibt es nicht, wenn dann: „AlleR guten Dinge (… sind drei.)“ aber das klingt irgendwie nach Poesiealbum. Da fand ich „Gestern, heute, morgen“ gar nicht so schlecht. Man hat sich hier wenigstens Gedanken gemacht und nicht stur 1:1 übersetzt, was man sonst ja gerne mal gemacht hat. Man griff diese „Übersetzung“ im Enterprise-(TNG)-Finale sogar auf und Trip sagt auch dort „Gestern, heute, morgen“ und nicht „Alle(r) guten Dinge …“. Ich halte es auch für keine gute Idee nach 20 Jahren eine einzige Episode umzubenennen. (Ich vermute, dass hier jemand einfach den Auftrag erhielt das Cover zu übersetzen und gar nicht bemerkt hat, dass das der Episodentitel ist und es bereits eine etablierte Übertragung gab.)

    Nicht nur Datas Rangpins sind nicht ganz korrekt, es gibt noch ein paar Details, die nicht ganz passen: Die Armlehnen von Picards Stuhl auf der alten Enterprise-D stimmen nicht (Crushers Stuhl auf der Pasteur hat dann aber diese Lehnen.) und Tasha Yars Frisur sieht der alten irgendwie so gar nicht ähnlich. Datas Konsole und die Navigation hat man leider auch nicht angepasst, die Sessel sahen in der 1. Staffel noch ganz anders aus – diese „Liegestühle“ müssen doch noch irgendwo im Lager gestanden haben. Der Maschinenraum war im Pilotfilm auch noch nicht in der Form vorhanden – das war damals egtl. nur ein Gang mit Warpkern. Picard hat man leider in den alten Szenen auch nicht „verjüngt“, sodass er sich in zwei Zeiten lediglich durch die Uniform unterscheidet – es ist erstaunlich, wie stark er sich doch verändert hat (http://de.memory-alpha.org/wiki/Datei:Jean-Luc_Picard_2365.jpg http://de.memory-alpha.org/wiki/Datei:Jean-Luc_Picard_2370.jpg). Worf hat auch nicht seine Originalstirn, die in der 1. Staffel noch deutlich anders aussah als ab Staffel 2. Ansonsten hat man sich aber viel Mühe gegeben die alte Enterprise wieder herzustellen (braune Wände auf der Brücke, Relief im Konferenzraum, alte Uniformen). Aber die angesprochenen Punkte waren Gemecker auf hohem Niveau
    Wenn man „Mission Farpoint“ und „Gestern, heute, morgen“ nacheinander ansieht, wird auch deutlich, wie unterschiedlich in der ersten Staffel noch gefilmt wurde und wie anders die ähnlichen Kulissen aussehen – deutlich heller, härtere Kontraste, usw.

    Leider hat Tasha in der deutschen Fassung eine andere Stimme und wirkt dadurch sehr eigenartig und sehr fremd.

    Diesen tief ausgeschnittenen „Schlafanzug“ trug Picard tatsächlich schon in der ersten Staffel (Die Verschwörung).

    Noch zu TOS:
    Ich weiß nicht, ob ihr euch einen Gefallen tut, wenn ihr euch jetzt krampfhaft zu einer Besprechung überreden lasst, wenn ihr zur Serie so überhaupt keinen Bezug habt. Wenn dann nur herauskommt, dass TOS der „komische alte Onkel“ ist und ihr damit nichts anfangen könnt, wäre damit wohl keinem geholfen. Ich mag TOS, aber ich sehe auch gern Serien aus dieser Zeit (z.B.: Kobra, übernehmen Sie) und bin daher wohl an diese „überholte“ Erzählweise gewöhnt, die schon deutlich von der aktuellen abweicht und im Vergleich wohl doch schnell dröge wirkt.
    Die Blu-rays sind übrigens mit Vorsicht zu genießen, da dort der deutsche Ton zu tief ist (aufgrund der unterschiedlichen Abspielgeschwindigkeit: TV (25 Bilder pro Sekunde), Blu-ray (ca. 24)) und Kirk, Spock und Pille wie Schlaftabletten klingen – das war also nicht immer so und ist nicht der Serie anzukreiden. (Bei Enterprise 1, 3 und 4 ist es ähnlich, nur Staffel 2 hat die richtige Tonhöhe.)

  8. Hallo, also _falls_ ihr ein Crossover in Betracht zieht, dann muss ich hier mal unbedingt den Fireflycast (http://compendion.net/fireflycast/) als Kandidaten einwerfen. Die Nummer von Hoaxmaster habt ihr ja vielleicht noch da und einer von euch ist ja bei der Serie im Thema. 😉

    Kurz zu der eventuellen Parallele von den Borg zu Douglas Adams‘ Vogonen.
    Die Borg behaupten ja „Resistente is futile!“, der Junge Vogone hingegen ist sich wiederholt sehr sicher mit der Aussage ”Resistance is useless!”.
    In der Übersetzung dann bekanntemassen „Widerstand ist zwecklos!“
    Allerdings glaube ich auch dass diese beiden Aussagen – noch dazu bei zwei so eindeutig bösen Spezies – kein Zufall sind.

  9. Zu Eurem Kommentar meines Kommentars, als ich Euch vorschlug, mit der BD-Besprechung von TOS zu beginnen und das ihr damit bis zum 50. Jubiläums durch sein „müßtet“…..

    Das war wohl nicht ganz so glücklich von mir formuliert!?Was ich damit meinte, war, das es ja noch relativ lang hin ist bis dahin und TOS ja nur 3 Staffeln hat und es zeitlich möglich wäre, bis dahin mit der Besprechung aller 3 Staffeln fertig zu werden. Es sollte keinesfalls eine Aufforderung oder Deadline oder etwas derartiges sein….Sorry! 🙂

  10. PS: Zur Eurer Diskussion der Umbenennung von GESTERN HEUTE MORGEN in diesem TrekCast:
    Ich bin ja überglücklich, das nicht schon die Borg-Auskopplung IN DEN HÄNDEN DER BORG/ANGRIFFSZIEL ERDE mit dem Originaltitel 1:1 übersetzt wurde!
    Aus BEST OF BOTH WORLDS(1+2) hätte man ja auch DAS BESTE AUS BEIDEN WELTEN(1+2)machen können?! Der Titel wäre ja noch dämlicher gewesen als ALLE GUTE DINGE… ! 🙂

  11. Hier das gewünschte Feedback zum neuen Intro: „Das neue Intro ist großartig!“

  12. Ich meine mich zu erinnern, dass im Podcast der Drei Vogonen mal darüber gesprochen wurde, den „TNG-Fuzzis“ aka. Trekcast mal zu zeigen, wie gut TOS sein kann. Das klingt doch noch einem Angebot, bei euch als Gast zu fungieren. Malte könnte sich dann etwas zurückziehen, wenn über TOS geredet wird.

    So könnte man über TOS reden, ohne dass es zu einem Nörgelcast wird. Außerdem müsst ihr ja nicht über jede Staffel einen einzelnen Podcast machen, ein einziger Podcast über TOS wäre aber schön – und der muss auch nicht sieben Stunden dauern 😉

    Andererseits solltet ihr euch zu nichts genötigt fühlen. Gibt genug Themen, wie die restlichen Kinofilme.

    Mal eine Frage: Empfindet ihr die letzte Besprechung einer TNG-BR als Zäsur? Schließlich begann der Trekcast mal extra wegen der blauen TNG-Scheiben.

    Bzgl. der Titelmelodie: Die alte gefiel mir besser, aber das ist Geschmackssache.

  13. Bon jour, die Herren.
    Komisch, dass es niemand gesagt zu haben scheint, aber eines der wenigen male, wenn nicht gar das einzie, dass man sieht, wie jemand eine TNG Uniform auszieht, dürfte in Ro Larens erster Folge gewesen sein. Sie zieht ihre Jacke aus, um sie einem friedenden Kind umzuhängen – was bemerkenswert ist, da sie a) entweder die hinten zu öffenende Jacke vorne öffnet oder b) einen Overall tragen müsste und keine Jacke. Also: die Szene ist Quatsch und wir sehen nie, wie jemand auf die Fresse fliegt, weil er umkippt, wenn er krampfhaft versucht, den Reißverschluss auf seinem Rücken zu öffnen!

  14. Apropos Podcast-Frauenquote und Voyager-Reviews kennt ihr den Voyager Rewatch Podcast?

    http://voyager.klirrr.de

    Da besprechen zwei Podcasterinnen Star Trek Voyager staffelweise (jetzt bei Staffel 5) und kommen ziemlich häufig auf die verschiedenen Rollen und Plots unter dem Geschlechteraspekt zu sprechen.

  15. @Hörer-B: „[…] und kommen ziemlich häufig auf die verschiedenen Rollen und Plots unter dem Geschlechteraspekt zu sprechen.“

    Grund genug für mich das nicht zu hören. Ich glaube so langsam sollte das Thema Feminismus/Gender durch sein. Den Humbug will keiner mehr hören [1].

    [1] http://www.welt.de/kultur/article139269797/Warum-mich-der-Feminismus-anekelt.html

    • Ach naja, die machen das eigentlich ganz sympathisch. Allerdings wird das vermutlich tatsächlich nichts für dich sein. Wenn ich allein daran denke, wie sie sich an Tom Paris‘ „white guy problems“ abgearbeitet haben. ^_^; Aber man muss auch nicht allem zustimmen. Die Frauenbewegung hat in ihren verschiedenen Inkarnationen so viel für Frauen aber auch Männer getan, dass ich diese negative Grundhaltung keinesfalls teilen kann. Auch hier gilt, man muss ja nicht mit allen Ausprägungen des Feminismus einverstanden sein. Es kann ab er auch ganz nützlich sein, sich mal die Frage zu stellen, bin ich eigentlich gerade der Typ, der vor hundert Jahren gesagt hätte: „Frauen sollen an die Universität / wählen / Automobile lenken!? Bitte, das ist ja obszön.“, um die Perspektive gerade zu rücken.

      Aber es ist auch nicht so, dass ich deine Präselektion nicht nachvollziehen könnte. Denn Welt lese ich eigentlich nicht. Ist halt Springer-Presse. 😀

      • Hallo Hörer-B,

        danke für deine Ergänzungen. Ich bezog mich natürlich auf den Neofeminismus (Piratenpartei, Twitter, Sprachverhunzungen, Ampelquote für Frauen, Emma, Hochschule [im speziellen die HU-Berlin]), da diese Moderator*innen (in der von Dir verlinkten Website) dieser Ideologie ja anscheinend anhängen, wenn ich mir mal auszugsweise den Sprachduktus und die Buzzwords (bspw.: „white guy problems“) anhöre.

        „Frauenbewegung hat in ihren verschiedenen Inkarnationen so viel für Frauen aber auch Männer getan, dass ich diese negative Grundhaltung keinesfalls teilen kann“.
        Ich wäre für einige konkrete Beispiele dankbar, da ich mich – obwohl ich mich mit dem Thema schon einige Zeit beschäftige – an keine positiven Beispiele erinnern kann. Meine These ist ja eher das diese diffuse „Frauenbewegung“ mehr geschadet als genützt hat. Belege auf Anfrage jederzeit möglich.

        „Auch hier gilt, man muss ja nicht mit allen Ausprägungen des Feminismus einverstanden sein.“
        Mich würde mal interessieren mit was für einer Ausprägung Du einverstanden bist, um Deine Aussagen besser bewerten zu können.

        „Aber es ist auch nicht so, dass ich deine Präselektion nicht nachvollziehen könnte.“
        Eine Präselektion ist ein vom Gehirn her ganz natürlicher Vorgang und kann garnicht unterdrückt resp. blockiert werden, von daher ist dies keine Eigenschaft die Du bei mir besonders hervorheben müsstest, wie du es ja durch Erwähnung getan hast.

        „Denn Welt lese ich eigentlich nicht. Ist halt Springer-Presse. “
        Ich denke das Buzzword „Springer-Presse“ ist hier nicht angebracht, denkt doch der gemeine Mensch zuerst an die BILD. Das würde der zum Grossteil guten Arbeit der WELT-Redaktion nicht gerecht werden.

        • Um diese Nebendiskussion nicht zu sehr auszuwalzen: Ich kenne mich nicht besonders aus, aber das Bild eines „Neofeminismus“ ist eine zu starke Überzeichnung. Der heutige Feminismus ist heterogener. Da ich keine genauere Kenntnis der Bewegung habe, kann ich meine Zustimmung oder Ablehnung immer nur an einzelnen feministischen Forderungen festmachen, aber das ginge zu sehr ins Detail. Positive Beispiele dafür wie Frauen oder wie Männer profitiert haben? Ersteres scheint mir auf der Hand zu liegen, das Frauenwahlrecht als plakativstes Beispiel. Für Männer liegt die positive Wirkung darin, dass auch für sie einengende Rollenvorstellungen in Frage gestellt wurden, was freilich viele Männer meines Erachtens zu Unrecht als Verlust betrachten. Oder zum Beispiel, dass man jetzt in vielen Beschäftigungsfeldern auf Augenhöhe mit Frauen zusammenarbeiten oder ausgebildet werden kann. Das empfinde ich persönlich als schöner als in reinen Männerumgebungen zu arbeiten oder zu studieren.

          Die Bildzeitung ist natürlich nochmal ein Übel eigener Kategorie, aber ich sehe auch ein Problem zum Teil in den Unternehmensgrundsätzen, die sich Axel Springer gegeben hat, zum Teil in der Interpretation, mit der sie diese Grundsätze mit Leben zu füllen meinen. Dem ist auch die Welt verpflichtet.

          Um es zurück zum Ausgangspunkt zu bringen: Ich stimme nicht allem zu, was in dem Podcast an Interpretation gebracht wird, aber ich fühle mich auch nicht so angegriffen, dass ich ihn gar nicht hören kann. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

        • So, diese Diskussion ist nun meiner Meinung nach hinreichend Off-Topic. Falls ihr euch wieder Star Trek und dem Trekcast zuwenden wollt, nur zu.

          Nachtrag: Wer hier seine Beiträge vermisst, kann sich gerne per E-Mail melden, dann kann ich im Detail erläutern, warum Kommentare nicht freigegeben wurden. Die Kurzfassung bleibt: Das Thema ist meiner Meinung nach komplett Off-Topic, und jeder zusätzliche Kommentar dazu würde nur eine Berechtigung zu weiteren Einwänden geben. Danke für euer Verständnis.

  16. wie immer Super Podcast Danke für die tolle Unterhaltung

  17. Ihr kritisiert ja oft (zurecht) die deutsche Synchronisierung. Ladet doch mal einen ein, der sowas professionell übersetzt, vllt sogar jmd von Star Trek? Vielleicht kann er das ein oder andere erklären, Zwänge aufzeigen, die wir nicht kennen..


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