01 Mai 2015

Trekcast #039 – Frag doch mal den Trekcast, Teil II

19 Kommentare

Die Hörer haben nach knapp 20 Folgen wieder das Wort: In „Frag doch mal den Trekcast, Teil 2“ haben wir Eure Fragen zu Star Trek und darüber hinaus beantwortet.

Themen sind unter anderem: Star Trek-Computerspiele, Überlegungen für eine neue TV-Serie, Star Trek-Crossover-Folgen, die besten und die schlechtesten Episoden, Star Trek Renegades (das letzte Mal!), Leckeres von Forcas III, das Trekcast-Hotel und Kölsch.

Außerdem: Wir haben wieder zahlreiche Zuschriften erhalten. Und wir machen uns ernsthafte Sorgen um die Zukunft von Star Trek.

Themen und Zeiten im Überblick

00:00:00 Intro / Begrüßung
00:04:27 Neuigkeiten: Nix mehr los bei Star Trek?
00:13:08 Frag doch mal den Trekcast, Teil 2
01:32:18 Thorstens Fragebogen
01:36:16 Zuschriften unserer Hörer

Links zur Sendung

Computerspiel: Win Trek
Computerspiel: A Final Unity
Computerspiel: Star Trek Online
Computerspiel: Voyager Elite Force
Computerspiel: Generations
Star Trek-Hörspiel: Tod im Winter (bei Amazon)
DSi Episodenbeschreibung: TNG 6.20 – Das fehlende Fragment (The Chase)

Hörerzuschriften:
Star Trek Filk-Music
Star Trek Destination bei Twitter
Der Firefly-Cast
Voyager Rewatch Podcast

Moderiert wird der Trekcast von
Yann-Patrick Schlame,
Thorsten Kroke
und Malte Kirchner

Die aktuelle Folge könnt Ihr hier abrufen:

 

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[zum Anfang]
19 Responses to Trekcast #039 – Frag doch mal den Trekcast, Teil II
  1. Hallo, Trekcast-Trio!
    Eine Folge, die der ersten `Frag doch mal den Trekcast´-Episode um nichts nachsteht, wenn auch einige Fragen merklich bereits zum zwanzigsten Mal beantwortet wurden. Es wäre deutlich einfacher, wenn die Zuhörer sich alle Episoden aufmerksam anhören würden, sodass jede Frage nur ein Mal behandelt werden muss.
    Ein Fantreffen, kombiniert mit einem Life-Cast, wäre sicherlich einen Versuch wert, solange besagte Zusammenkunft nicht `wo Fuchs und Has sich gute Nacht sagen´ stattfände, sondern beispielsweise in Köln.
    Es war in der Tat an der Zeit, die Thematik des Universalübersetzers einmal zu besprechen, die Star Trek seit seinen Geburtsstunden begleitet. Die gesamte Problematik wurde später, ab TNG, deutlich logischer als früher, wo selbst die Klingonen und Vulkanier noch Englisch sprachen, was vollkommen absurd erschien. In der oft mittel durch die Kompanion erwähnten Folge `Metamorphosis´, in der auch Zefram Cochrane auftaucht, wurde zwar der Universalübersetzer eingeführt, die fehlende Stringenz fällt allerdings erneut auf und er verschwindet für den Rest der Serie weitgehend großspurig.
    Eure Aufstellungen der besten und schlechtesten Folgen waren ausgesprochen unterhaltsam. Die TNG Highlights waren selbstverständlich die absolut besten Episoden der Serie, wie `Parellelen´ oder `Déjà vu´ und auch `Ein Jahr Hölle´ und `Die Leere´ aus Voyager sind beachtenswert, vor allem da letztere Episode Janeways Integrität besonders betonte und herausarbeitete. Eure TOS-Favoriten haben mit allerdings verwundert, da ich `Talos IV – Tabu´ bisher immer als billig zu produzierenden Schund betrachtet habe, der als Platzhalter aus dem ersten Piloten zusammengeschustert wurde, auch wenn er den ersten Zweiteiler in der Star Trek Geschichte darstellt. Die weitere angesprochene Episode hat den Titel `Gamesters of Triskelion´ im Original oder `Meister der Sklaven´ in der Übersetzung, wenn ich es eurer Beschreibung richtig entnommen habe. Diese Folge war sicherlich lobenswert, bleibt allerdings weit hinter Höhepunkten wie `Operation – Annihilate!´, `Amok Time´, `Balance of Terror´ oder `City on the Edge of forever´ zurück. Dies ist zwar eine subjektive Einstellung, wird allerdings von weiten Teilen der Netznutzer geteilt.
    Der vollkommene Wegfall von Yanns abschließender Anekdote erscheint mir bedauernswert, obwohl ich Thorstens Fragebogen als interessante Weiterentwicklung empfand, die man beibehalten und mit neuen Fragen wiederverwerten sollte.
    Live long and prosper,
    Spock

  2. […] BC021 Claus Weselsky (GDL)Podcaster sein ist doof: Podcaster sein ist doof #1078Trekcast: Trekcast #039 – Frag doch mal den Trekcast, Teil IIKetzer 2.0: 37.2 Schwarzblende, Katholikentag und 11. Gebotc’t uplink: c't uplink 6.4: […]

  3. Hallo, nochmal eine kurze Anmerkung zu dem Ton der Blu-rays: TNG ist auf BD in Ordnung, war dafür aber auf DVD immer zu hoch. Das gleiche gilt für DS9 und VOY, die auf DVD zu hoch klingen und nur im TV die richtige Tonhöhe haben.

    TNG remastered klingt dagegen bei Tele 5 und im PayTV nun zu hoch.

    Falsche Tonhöhen treten auf DVD auch beim Originalton auf, da der ja für den amerikanischen Standard produziert wurde und da ist die Abspielgeschwindigkeit eine andere als bei den deutschen DVDs. Auf BD ist der Originalton immer richtig.

    Das das alles etwas verwirrend ist, nochmal als Übersicht:

    TOS
    DVD: Deutsch (i.o,), Englisch (zu hoch); BD: Deutsch (zu tief), Englisch (i.o.); TV: (i.o.)

    TNG
    DVD: Deutsch, Englisch (zu hoch); BD: Deutsch, Englisch (i.o.); TV: neue Fassung (zu hoch), alte Fassung (i.o.)
    [Bei TNG sind nur die wenigen nachsynchronisierten Szenen in der ersten Staffel (Pilotfilm und Gedankengift) auf BD zu tief, da diese für die DVD produziert wurden.]

    DS9/VOY
    DVD: Deutsch, Englisch (zu hoch), TV (i.o.)
    [Bei DS9 und VOY sind nur die nachsynchronisierten Szenen auf DVD in der richtigen Tonhöhe (z.B.: Der Abgesandte; Das, was Du zurücklässt; Das ungewisse Dunkel), im TV fehlen diese.]

    Enterprise
    (Staffel 1, 3, 4): DVD: Deutsch (i.o.), Englisch (zu hoch); BD: Deutsch (zu tief), Englisch (i.o.)
    (Staffel 2): DVD: Deutsch, Englisch (zu hoch), BD: Deustch, Englisch (i.o.)

    Ursache für dieses Durcheinander ist die unterschiedliche Technik bei der Normwandlung (NTSC – PAL), die jeweils vor der Synchronisation durchgeführt wurde und entweder für abweichende Laufzeiten (TOS, Enterprise), bzw. ein schlechteres Bild sorgte (Bilder überlappen teilweise) (TNG, DS9, VOY).

    Die Tonhöhe kann auf BD egtl. angepasst werden, was manche Firmen auch tun, aber CBS hat das leider nicht gemacht.

    An den zu hohen Ton sind viele gewöhnt (immerhin laufen fast alle Spielfilme im TV so); zu tiefer Ton ist dagegen meist extrem nervig, da die Charakter oft klingen, als wären sie kurz vorm Einschlafen und das ist meiner Meinung nach bei TOS der Fall. Besonders bei den Folgen, die erst in den 80er-Jahren synchronisiert wurden, stört das entsprechend, da dieser Effekt nochmal verstärkt wird, da die Sprecher dort ohnehin schon älter und tiefer klangen.

    Und noch eine Anmerkung zu Pulaski: Ich glaube man tut Diana Muldaur Unrecht, wenn man ihr das Scheitern Pulaskis allein anrechnet. Ich halte den Autorenstreik, der damals gerade stattfand und der die Serie fast beendet hätte, für nicht ganz unschuldig an der geringen Beliebtheit dieser Figur. Man hat sich einfach nicht richtig überlegen können, wie man mit ihr umgehen will. Die Anlage des Charakters wirkt wie ein aus der Not geborener Schnellschuß.

    Man hat ihr damals zu schroff – besonders gegen Data – auftreten lassen. (Das ist im Prinzip 1:1 von Pille-Spock übernommen worden, was aber nur bei den etablierten Figuren richtig funktionierte und nicht bei der Neuen. Auch der Rauswurf der Sicherheitsoffiziere aus der Krankenstation scheint ohne Anpassung von McCoy übernommen worden zu sein und wirkt bei der Neuen viel schroffer als beim „schrulligen Landarzt“ Pille.) Das wurde aber in den späteren Folgen der zweiten Staffel deutlich besser, wo sie sichtbar ein Teil der Crew geworden war (Galavorstellungen) und Data akzeptiert und sogar verteidigt (Brieffreunde). Ab der Mitte der zweiten Staffel fand ich sie gar nicht so schlecht. Da hatte man sich offensichtlich endlich Zeit genommen und begonnen ein bisschen genauer zu überlegen, wo man egtl. mit ihr hin will – da war es aber schon zu spät, der erste Eindruck war eben doch zu schlecht.

    Dr. Crusher wäre ohne Pulaski in den späteren Staffeln außerdem wohl noch uninteressanter geworden, da man ihre Rolle ab der dritten Staffel tlw. deutlich anders und widerspenstiger anlegte als in der ersten Staffel. Gates McFadden hatte am Anfang auch nach Büchern zu spielen, die noch für Pulaski geschrieben worden waren (z.B.: Terror auf Rutia IV – dort verhält sich Crusher wie Pulaski; oder „Der Gott der Mintakaner“ – Crusher wendet Pulaskis „Erinnerungslöschung“ aus Brieffreunde an; Crushers Nettigkeiten gegenüber Q passen auch eher zu Pulaski als zu Crusher der ersten Staffel). Ein gewisser Teil von Pulaski steckt also in der „neuen“ Dr. Crusher ab Staffel 3 und das hat der Rolle nicht geschadet.

    Ich glaube Muldaur war auch als Schauspielerin zu stark und bot ein zu großes Gegengewicht zu Stewart und Spiner und ragte damit unangenehm heraus. McFadden ist da doch eher im vergleich unauffällig und kann daher auch kaum anecken und stand den Stars der Serie damit auch nicht im Weg. (Crusher und Troi wirken teilweise ohnehin wie bessere Statisten, da war Pulaski schon ein anderes Kaliber mit deutlich größerer Präsenz.)

    • Hallo SarahGo,
      ich suche hier gerade den „gefällt mir Botton“.;-) Was du zu Pulaski schreibst, kann ich voll unterschreiben.
      Ich finde ihre raue Art sehr erfrischend. Liegt vielleicht auch daran, dass ich kein Fan von Doctor Beverly bin. Es ist sehr kameradschaftlich, wie Pulaski spontan Worf deckt, als er die klingonischen Masern hat und er es peinlich findet, als Krieger, eine Kinderkrankheit zu haben. Die gelegentlichen temperamentvollen Zusammenstöße mit dem Capitain sind für mich eine nette Abwechslung im oft sehr harmonischen TNG-Universum. (Ausgesprochen witzig auch die Szene, als Pulaski schon zur Gegenrede ansetzt und dann erst merkt, dass Picard ihr zugestimmt hat.)

  4. Wieso wurde Dr. Crusher eigentlich nochmal durch Dr. Pulaski ersetzt?!Ich weiß das gar nicht mehr!
    Naja, vielleicht sollte Wesley auch etwas abgenabelt werden, denn seine Figur war in der 2. Staffel nicht mehr soooo nervig wie in der ersten.
    Überhaupt: ich weiß nich woran s liegt, aber sein Wil Wheaton bei THE BIG BANG THEORY mit macht und sich humorvoll selbst auf die Schippe nimmt, seh ich Wes Crusher bei erneutem TNG gucken mit anderen Augen.
    Ich fand Dr. Pulaski eigentlich nich so schlimm! Diana Muldaur hatte bei TOS die ein oder andere Nebenrolle und gehörte in eine andere(die erste Trek-)Generation.
    Mich hätte mal ein Zusammentreffen von Ihr mit einem von Robert Picardo gespielten MHN-Modell 1 gereizt….das wäre bestimmt unterhaltsam. Eine „Maschine“, die sie im Notfall ersetzen soll?Undenkbar für sie, denk ich mal! Sie hätte sofort das Skalpell und die Gummihandschuhe in die Ecke gepfeffert und hätte den Dienst bei der Sternenflotte quittiert. 🙂
    Zudem schade, das sie bei der Q/Borg-Folge nicht dabei war!
    Ei Highlight mit ihr war aber die Folge DIE JUNGEN GREISE.

    Nochmal zu den Universal-Translatoren:
    lt. der DS9-Folge „Kleine grüne Männchen“ sitzen sie als Chip im Ohr oder Hirn, denn Nog und Rom versuchten sich gegenseitig die Translatoren zu aktivieren oder justieren, bzw. hauten sie sich gegen den Schädel, was die Menschen des Jahres 1947 ihnen missverständlich nachmachten, weil sie dachten, das die 3 Ferengi alias „Marsmenschen“ so mit ihnen kommunizieren….sehr amüsant zudem und eine der besten DS9-Folgen.

    • Für den Abgang von Pulaski habe ich mehrere Gründe gelesen:
      1.) nach dem misslungenen Einstieg war sie bei den Fans relativ unbeliebt, und die Fans wollten Crusher zurück
      2.) Pulaski hatte sich nicht wie erhofft entwickelt
      3.) Muldaur spielte im Gegensatz zu McFadden Stewart, Spiner und Co. regelmäßig an die Wand und trug auch wesentlich stärker zur Handlung bei als Crusher. Sie ist beispielsweise viel häufiger auf der Brücke als Crusher und trägt dann auch zur Handlung bei – ähnlich wie Pille in TOS (Sie gibt dort sogar Data Anweisungen!). Crusher war entweder gar nicht erst da oder saß dann nur als Staffage auf ihrem Stühlchen. Sie wurde erst ab der 3. Staffel etwas aktiver, bis hin zur Kommandoübernahme in der 6. Stafel – eine gewisse „Pulaskisierung“ von Crusher – blieb im Wesentlichen aber blass. Diese Entwicklung von Pulaski hat wohl einigen nicht gefallen. Wenn ein Co-Star plötzlich ähnlich präsent ist wie der eigentliche Star und auch entsprechende Szenen erhält, stößt das nicht unbedingt auf allseitige Begeisterung.

      Ich glaube fast, dass 3.) der Hauptgrund war. Mit Crusher war man auch nicht zufrieden, insbesondere mit ihrer Beziehung zu Picard, warum hätte man sie also wieder holen sollen, der Charakter war in der alten Form auch nicht toll und musste überarbeitet werden. Man hätte also auch Pulaski behalten und anpassen können, das ist vom Aufwand ähnlich. Man hat sich mit Crusher wohl für das „kleinere Übel“ entschieden – auch mit Blick auf die Stars.

      Es muss jedenfalls relativ spontan entschieden worden sein, da die ersten Bücher der dritten Staffel noch mit Pulaski geschrieben wurden und man die Rückkehr von Crusher schnell in die Handlung einbauen musste.

      Pulaski hätte ein sehr guter Charakter werden können, nachdem sie sich aklimatisiert hatte und man sich über ihre Rolle im Klaren geworden war. Da gab es interessante Ansätze: Mit Worf und Data zeigten sich ja bereits ausbaufähige Konstellationen. In der einen Staffel finde ich sie jedenfalls interessanter als Crusher in allen 6 Staffeln und Filmen zusammen. (Das ist ähnlich wie bei Guinan und Troi. Guinan war die deutlich interessantere Beraterin und stellte Troi trotz der deutlich selteneren Auftritte in den Schatten.) Die Szene in der Crusher von Q in einen Hund verwandelt wird ist da sehr bezeichnend: Man lässt sie ab und zu etwas kläffen, hält sie aber meist sehr klein und bedeutungslos.

      Interessanterweise sind alle anderen Ärzte in STAR TREK männlich und deutlich besser ausgebaut und auch interessanter als Crusher – nur Pulaski fiel da aus dem Rahmen. Insbesondere der Holodoc ist am Anfang ähnlich unangenehm wie Pulaski. Nur zählen er und auch McCoy aufgrund ihrer Macken zu den beliebtesten Charakteren; Pulaski zu den unbeliebtesten.

      @OneOfThisGeeks: Warum nur „Universal-Translator“ und nicht Universalübersetzer? Dieses „Johannson-Deutsch“ ist doch grausam. (Aber das hatten wir ja schon mal.)

  5. Vielleicht könnte man ja auch mal in einem Trekcast die Serien miteinander vergleichen.

    Z.B. ähnlich angelegten Charaktere der einzelnen Serien miteinander vergleichen:
    Alle Kommandanten, alle Ärzte, alle Außenseiter (Spock – Data – Odo – Seven – Phlox), alle Ingenieure, alle Vulkanier etc.

    Was ist an ihnen positiv, was negativ. Welche Charaktere wurden besonders ausführlich, welche wenig beleuchtet.

    Vielleicht auch die erstaunlich ähnlich gelagerten Beziehungen zwischen den einzelnen Personen (die Gegensatzpaare: Spock – Pille, Data – Pulaski, Odo – Quark; „Berater des Captains“: Kirk – Spock, Janeway – Tuvok; die Paare: Troi – Riker, Troi – Worf, Dax – Worf, Torres – Paris, T’Pol – Tucker und wenn man diese Abrams-Filme unbedingt mit einbeziehen will auch Uhura – Spock [was für ein Schwachsinn]) Welche funktioniern gut, welche eher nicht. Welche Kombinationen passen besser, welche schlechter.

    Man könnte auch einige Bewertungen und Entwicklungen genauer unter die Lupe nehmen: Die nervigsten (Wesley, Neelix) und die unbeliebtesten (Wesley, Pulaski) Rollen; Charaktere, die am wenigsten funktionieren (Tasha Yar, Kes; Janice Rand); Figuren die sich am stärksten/am wenigsten entwickelt haben (am stärksten: Data, Doktor, Seven, Spock, T’Pol, Nog, Odo, Quark, Kira; am wenigsten: Troi, Crusher, Harry Kim (der ewige „grüne Junge“), Mayweather, Sato, Reed …).

    Serien, die mit ihren Figuren am besten umgegangen sind, sie am besten entwickelt haben oder nur Wert auf wenige Hauptfiguren legte und der Rest diente als bessere Nebenfigur.

    Vielleicht kann man darauß ja mal was machen.

    • @ SaraGo

      1. Das mit den Universal-Translatoren hatte ich noch so im Kopf, weil ich die genannte DS9-Folge kurz zuvor sah…meinetwegen auch „Universal-Übersetzer“ 🙂

      2. die Beziehung zw. Spock und Uhura in den Abrams‘ schen Filmen ist Schwachsinn hoch 3:
      hat Abrams oder einer seiner Autoren in der Vorbereitung zum 1. Reboot mal eine TOS-Folge gesehen und ausgerechnet die, in der Uhura mal für Spock geschwärmt hatte(die gab s mal. aber nur ne kurze Szene oder max. 1 Folge)und schon hat man ihnen diese stumpfsinnige Beziehung angedichtet. Wer Spock kennt, der weiß, das er als Vulkanier seine Emotionen unterdrückt und deshalb keine Liebesbeziehung eingeht(Stichwort: Kolinar; das Entledigen jedweder Emotionen)und WENN; dann hätte er sicher ne Vulkanierin als Gefährtin gewählt.

      3. die besten und ausgefeiltesten Figuren und Charaktere gibt’s nur bei DS9 und seit Worf da war, hatte auch er mehr Tiefe bekommen als er es in TNG je hatte erreichen können.
      Trotzdem wäre ein Vergleich mal interessant?!

      4. Das Pulaski Data Befehle erteilt mag daran liegen, das sie in manchen Dingen ihm als Lt. Commander gegenüber einen höheren Rang hat?!Vermute ich mal!

      • @ OneOfThisGeeks
        zu 4.) Das ist schon richtig, dass Pulaski einen höheren Rang als Data hat, aber das hatte Crusher auch und die wurde nie so gezeigt. Wie gesagt, mit Ausnahme von Descent war Crusher nie so aktiv auf der Brücke und so tonangebend wie Pulaski, und da war keiner der Führungsoffiziere mehr da. Picard steht direkt neben Pulaski und lässt sie gewähren.

        Man hat Crusher in der zweiten Staffel auch mit Blick auf ihren Beruf ziemlich demontiert. Häufiger wird Pulaski als deutlich fähigere und engagierte Ärztin gezeigt: Während Crusher Geordi mit seinen VISOR-Problemen nicht helfen kann, bietet ihm Pulaski sogar die Chance auf echte Augen bzw. Implantate, die er erst in den Filmen erhalten sollte. Nur Pulaski kann Picard bei einer Herz-OP noch retten. Pulaski wird als Autorin eines medizinischen Standardwerkes vorgestellt. So hoch hat man Crushers Fähigkeiten nie gehängt.

        zu 1.) In der DS9-Episode sagt gar keiner Universal-Translator, sondern alle sagen richtigerweise Universalübersetzer. Kein Wunder, die Bücher schrieb bei DS9 auch Boris Tessmann und nicht Ulrich „Ich-verwende-gern-falsche-Anglizismen“ Johannson. Dort kommt solcher Schwachsinn kaum vor. (Hast du die Folge evtl. im Originalton gesehen?)

  6. Danke für die Aufnahme meiner Frage 🙂
    Also wie immer Super Trek Cast..
    Meine Lieblingsserie ist eindeutig DS9 wegen der guten Story dahinter dem Gegner und den Schauspieleren.
    Florian

  7. Ganz nette Sendung!

  8. Vielen Dank für diese gelungene Folge, wobei es schon ein wenig nervt, wenn die immer gleichen Fragen gestellt werden. Leider hatte ich die letzten Wochen auf Grund eines Provider Wechsels kein Internet, so dass ich selbst keine meiner Fragen platzieren konnte.

    Im Übrigen wollte ich immer schon mal loswerden, dass ich das Pulaski Bashing nie verstanden habe und auch nie verstehen werde. Ich fand es schade, dass sie wieder durch
    Beverly „Gääähn“ Crusher ersetzt wurde…and…“I take pride in the words:

    I AM PRO PULASKI!!!“

    Ben

  9. Zu den Computerspielen: Das Spiel von dem Thorsten(?) nicht mehr wusste wie es hieß ist Star Trek 25th Anniversary. Dieses und Judgment Rites kann man übrigens seit ein paar Tagen bei gog.com für je 5,69€ erwerben. Die Spiele werden so ausgeliefert, dass sie auch auf modernen Systemen lauffähig sind. ( http://www.gog.com/game/star_trek_25th_anniversary http://www.gog.com/game/star_trek_judgment_rites ) Ich fand die Spiele haben die TOS-Atmosphäre ziemlich gut eingefangen, was vor allen Dingen an den Originalsprechern lag.
    An Wintrek habe ich auch noch gute Erinnerungen.

    Wenn Ihr im trekcast mal an den 5. Film kommt sind vielleicht Shatners Memoiren, der ja damals Regie geführt hat, von Interesse. Er erläutert zum einen seine Vorstellungen für den Film, an deren Umsetzung er so grandios gescheitert ist und den immensen Problemen die sich bei der Herstellung der SFX zeigten, da Industrial Light & Magic völlig mit Indiana Jones ausgebucht waren, so dass man auf drittklassige Firmen angewiesen waren die nicht mal in Kalifornien ihren Sitz hatten. Die Taschenbuchausgabe gibts für ein paar Cent bei amazon (Star Trek Erinnerungen, Die Filme; zusammen mit Chris Kreski)

    • Kannst du sagen, ob die Spiele wirklich problemlos(!) auf Win 7 laufen, oder ob das dort nur steht?

      • Ich habe schon einige alte Klassiker via GoG gespielt und das ging alles in allem sehr gut, einschließlich Wing Commander (von Teil 1 bis Prophecy).

        Stellenweise musste ich noch an den Einstellungen schrauben und teilweise habe ich im GoG-Forum gelesen, dass GoG bessere Voreinstellungen hätte wählen können, aber ich kann insgesamt nicht klagen.

        Ob bzw. wie die Star Trek-Spiele von GoG laufen, weiß ich nicht, aber Win 7 64 Bit ist jedenfalls normalerweise kein Ausschlusskriterium.

        • OK, danke. Mit den alten DOS-Versionen ist das so ein übles Gefummel und dann geht es oft trotzdem nicht.

  10. Laut einer Meldung bei serienjunkies.de ist seit dem 7.Mai eine ENT-BLURAY-Komplettbox im Handel, bzw. bei Amazon.de. erhältlich. Dort erhält man d. Komplettbox mit allen 4 Staffeln auf 24 Discs für 120,99€. das sind ca. 30,25€ pro Staffel.
    Wer weiß? Vielleicht bringen die von CBS dann DS9 & VOY auch gleich als Komplettboxen raus?!
    Dann „müsstet“ Ihr ggf. die Bluray-Veröffentlichungen nicht mehr Staffelweise im TrekCast besprechen, wie bei TNG und ENT sondern je die ganze Serie in einem TrekCast?!
    Na mal sehen?
    Jedenfalls ist die Komplettbox-Veröffentlichung von ENT ein weiterer Schlag ins Gesicht der Fans, die 60 bis 70,-€ für die Einzelstaffeln bezahlt haben.

    • Der Schluß ist doch etwas kühn, da Enterprise bereits als Blu-ray erhältlich war. Ich glaube nicht, dass CBS DS9 und VOY demnächst auf Blu-ray bringt, die Verramschung von TNG spricht meiner Meinung nach sehr dagegen. (Da kosten 7. Staffeln TNG nur ca. 10 Euro mehr als 4 Staffeln Enterprise – verrückte Preispolitik.) Das Team, das TNG bearbeitet hat, soll mittlerweile auch aufgelöst bzw. mit anderen Aufgaben betraut worden sein. So schnell wird da nichts kommen, evtl. irgendwann auch nur bei Netflix o.ä. Streamingdiensten.

      Das Enterprise als Komplettbox erhältlich ist, ist jedenfalls kein Indiz für DS9 und VOY.

  11. Kurze Anmerkung zum Dauerthema „Sci Fi bei den Stream-Portalen“:

    Firefly (ja, sorry) liegt bei Netflix. Und, wie es bei Netflix so üblich ist (was auch der einzige Grund ist, warum die weiterhin meine paar Euro pro Monat kriegen, während ich bei allen anderen nach wenigen Monden wieder raus war) ist alles je nach Gusto in Englisch oder Deutsch mit englischen oder deutschen Untertiteln. Ohne dass man umständlich nur für die Sprach technisch eine andere Serie auswählen müsste.

    Heißt also: Firefly OmU. Endlich. Wie es – für mich Fremdsprachenlegastheniker – von Anfang an gedacht war. Und das macht aus einer ordentlichen Serie eine – im Lichte der Zeit – großartige. Ernsthaft, allein Folge eins schlägt ja wohl jeden Star-Trek-Piloten um Längen.

    Nicht auszudenken, was aus der Serie hätte werden können, wäre der ähnlich viel Geduld entgegen gebracht worden wie TNG.


[zum Anfang]

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