10 Mai 2016

Trekcast #050 – Teleportation und Wirklichkeit

55 Kommentare

Wissenschaftler an der Uni Jena haben es geschafft: Sie haben in einem Experiment erfolgreich gebeamt. Was es damit auf sich hat, was genau teleportiert wurde, wie es dazu kam und wie es weitergeht, verrät uns Prof. Dr. Alexander Szameit von der Universität.

Star Trek hat die Forschung beeinflusst. Waren die Autoren der Serien und Filme ihrer Zeit voraus? Oder sind einfach nur viele Wissenschaftler heutzutage Star Trek-Fans? Auch diese Frage stellen wir unserem Experten.

Außerdem: Viele Zuschriften unserer Hörer und Neuigkeiten zur kommenden Star Trek-Serie.

Themen und Zeiten im Überblick

00:00:00 Intro/Begrüßung
00:02:45 Neuigkeiten zur kommenden Star Trek-Serie
00:07:00 Hauptthema: Beamen
01:06:50 Zuschriften unserer Hörer

Links zur Sendung

Das Team von Alexander Szameit
Pressemitteilung der Uni Jena über die Teleportation
William Shatner: Chaos on the Bridge auf Blu-ray
Interview mit Patrick Stewart: Warum er Riker töten würde
Golem.de-Bericht über Star Trek Timelines

 

Die aktuelle Folge könnt Ihr hier abrufen:

 

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[zum Anfang]
55 Responses to Trekcast #050 – Teleportation und Wirklichkeit
  1. Ganz ehrlich Jungs : Könnt ihr mal wieder ein interessantes Thema machen ? Ich warte schon auf die Besprechung von „Treffen der Generationen“ !

    • Schade, dass du mit einem wissenschaftlichen Thema offenbar überfordert bist. Diese impertinente Forderungshaltung zeugt meines Erachtens von mangelnder Achtung. Wenn dich das Thema oder das Konzept des Trekcasts nicht reizt, dann geh einfach und mach die Tür leise hinter dir zu.

      Allgemein finde ich den Trekcast gerade aufgrund seiner vielschichtigen Themenauswahl großartig und warte jeden Monat gebannt auf die nächste Folge. Ich mag Episodenbesprechungen zwar auch sehr gern, aber wenn der Trekcast ausschließlich daraus bestehen würde, hätte er sicherlich keine 50 Folgen geschafft. Nebenbei finde ich es auch bemerkenswert, welche Gäste den Trekcast bereits für würdig befunden haben, um ihre Zeit zu opfern und uns kostenlos zu informieren bzw. zu unterhalten oder einfach aus dem Nähkästchen zu plaudern. Kurzum: Ich bin beeindruckt und drücke ganz fest die Daumen für die nächsten 50 Folgen! 🙂

    • Ich finde die Podcasts zu Wissenschaft und Technik immer sehr spannend! Unsere drei Podcaster verfügen bei diesem Themen über ein gutes Allgemeinwissen und können den Gästen sehr sinnvolle Fragen zu stellen.
      Hingegen finde ich ihr Maltes, Yann-Patricks und Thorstens Unwissen zu Politik, Geschichte und vor allem Literatur zum Haare raufen.

      • @Tyrion
        Wer definiert eigentlich, wie viel Allgemeinwissen und in welcher Qualität die Menschen haben sollten???
        Ich finde diese Erwartungshaltung der Gesellschaft bzw. Einzelner, was man alles wissen ,,muss“, ehrlich gesagt zum Kotzen!
        Wenn Sie, lieber Tyrion, die Weisheit mit Löfffeln gefressen haben, zu jedem literarischen Klassiker eine mündliche oder schriftliche Abhandlung abliefern können und die politische Lage genauestens kommentieren und Lösungswege aufzeigen können, dann ist das schön für Sie, aber lassen Sie doch bitte andere selbst entscheiden, welches Wissen wichtig ist!!!

        • Mein Kommentar bezog sich auf die Trekcast Folge zu Geheime Mission auf Celtris Drei, Stichwort „Da… sind… vier… Lichter“. Gerade in den frühen Trekcasts war es oft so, dass die Trekcaster bei Episodenbesprechungen einfach drauflos geplappert haben, und sich nicht einmal zwei Minuten Zeit genommen haben um sich in Memory Alpha oder bei Nemecek kurz zu informieren. Das wirkte dementsprechend unseriös.
          Obwohl ich gelegentlich Kritik äussere möchte ich euch sagen, dass ihr wirklich grossartige Arbeit leistet. Ihr seid alle super sympatisch und ich höre den Trekcast immer sehr gerne. Gerade diesen Podcast fand ich wirklich klasse gemacht!

  2. Wesslie Krascher 11. Mai 2016 um 10:26 Antworten

    Eigentlich sollte man es ja unter jeden Trekcast schreiben, aber bei diesem gilt es besonders: Ganz, ganz große Klasse! Respekt! Toller Gast, tolles Thema, super gemacht.

    Unglaublich, wie sich die Technologie weiter entwickelt. Danke für den tollen Einblick in die aktuelle Forschung.

  3. Genialer Podcast. Unglaublich informativ, lustig und auch ein ganz großes Lob an euren Gast, der die teilweise doch sehr nerdigen und trockenen Themen unglaublich gut mit Leben füllt und wissenschaftlich fundiert erläutert. Beneidenswert, wenn man Hobby und Beruf auf diese Art und Weise vereinen kann.

  4. Was für ein toller Cast!

    Ich muss aber beschämt gestehen, dass ich am Anfang, als Prof. Szameit sagte, sie können nicht die Moleküle selbst teleportieren, sondern nur die Information der Moleküle, einen kurzen Moment der Ignoranz erlitten hatte:
    „Wie jetzt?!! Das alles, und gleich ganz am Anfang sagt der, dass sie eigentlich gar nicht teleportieren können?! Und wieso soll ich mir das jetzt noch weiter anhören?! Worüber wollen die denn eine Stunde lang reden?!!“

    😉 …es war glücklicherweise nur ein sehr, sehr kurzer Moment (eine dieser… äh… wie hießen die noch gleich… diese extrem kurzen Sekunden mit den elf Nullstellen nach dem Komma…) der Ignoranz, und ich bin heilfroh, dass er vorüber ging, ohne das ich ihm nachgegeben habe! 😀

    Das war einfach ein unglaublich tolles, interessantes und faszinierendes Interview! So faszinierend kann Wissenschaft sein! Euer Gast hat mich vom Anfang (minus die eine… ääh… wie-auch-immer-sie-heißt-Sekunde der Ignoranz 😉 ) bis zum Ende gefesselt.
    Vor allem seine Ausführungen zum Thema Kraftfelder haben mich besonders überrascht. Bislang hätte ich gerade dieses Thema für eines der weniger interessanten gehalten. So viele andere Trek-Technologien wirken so viel faszinierender und fantastischer, ich war verblüfft, was in dem vergleichsweise unscheinbaren Thema Kraftfeld an Möglichkeiten steckt.

    Mit dem Cast habt Ihr auf jeden Fall eine würdige Jubiläums-Folge hingelegt!

    Macht weiter so, Jungs! 🙂

    Und noch mal Vielen Dank an Prof. Szameit und Viel Erfolg für seine weiteren Forschungen!

  5. Ist diese ganze Beamgeschichte nicht schon ein alter Hut? In der Sat1 Star Trek Nacht von 1996 wurde doch schon exakt die gleiche Story wie in diesem Potcast erzählt. Anton Zeilinger hat Information von Lichtteilchen, Photonen, von einen Ort zum anderen transportiert, allerdings nur die Info und nicht das Materielles Teilchen! https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Zeilinger

    … und Gravity ist ein schrecklicher Film!

  6. Kurzer Hinweis an die 3 von der Trek-Tankstelle:

    Der aller erste Film hinsichtlich Teleportation war der Sci-Fi-Horror „Die Fliege“ von 1986.
    Danach wurde die Technologie verfeinert und für ST – TOS verwendet. 😀 Und schon haben wir
    das Thema Zeitreisen usw. (bzw. alternative zeitlinie). LOL.

    mfg hotde

    • Hört sich etwas weit hergeholt an. Hast Du dafür auch ne Quelle?

    • Etwas wirr, was du da schreibst, so ganz kann ich nicht folgen. Auch wie du von Teleportation auf Zeitreisen und alternative Zeitlinie kommst, das bleibt mit etwas verborgen.

      Aber ich vermute mal, dass du mit „Die Fliege“ wahrscheinlich nicht das Remake von 1986 meinst, sondern den Film von 1958 (den Stefan Topo weiter unten erwähnt.)
      Richtig?

    • Falsch, denn der erste Film mit dem Thema war (wie bereits schon mehrfach aufgeklärt) das Original zu „Die Fliege“ (The Fly) von 1958! (übrigens noch heute ein ziemlich verstörendes Bild, wie die Fliege mit dem Kopf und einem Arm des Professors piepsend um Hilfe schreiend im Spinnennetz hängt) 😛 1959 gab es zudem auch noch eine Fortsetzung (Return of the Fly), ebenso noch eine weitere im Jahr 1965 (Curse of the Fly) … Der dritte Film zu dem Thema war übrigens ein eher obskurer japanischer Film mit dem witzigen Titel „The Telegraphed Man“ (Denso Ningen) von 1960 von den Toho-Studios, die uns seinerseits auch andere spassige Sci-Fi-Klamotten wie Godzilla, Mothra, The Mysterians oder Gorath beschert hatten … 😉 Hach ja, die gute alte Zeit, wo Blockbuster noch B-Movies waren … 😀

  7. Ähhh…ist das ironisch gemeint? Oder war das ernst gemeint? Wie kann ein Film von 1986 Auswirkungen auf TOS von 1966 haben?
    Und der Film ist auch nicht der allererste, der sich mit Teleportation beschäftigte, denn ,,Die Fliege“ wurde bereits mit diesem Thema 1958 verfilmt…ob es der allererste Film damit war, weiß ich auch nicht!

  8. Eine sehr schöne Folge, nur das Beispiel am Anfang mit der Knete habe ich nicht so ganz verstanden. Es geht ja um Informationen, wieso müssen die denn verloren gehen? Dafür gibt es doch extra regenerative Redundanzverfahren um diese genau wieder herzustellen. In zellulären Netzen sind bspw. bis zu 50% der Übertragungen nur Redundanz. Dann gibt es sicherlich auch sowas wie einen zuverlässigen Übertragungsweg mit Retransmissions bei Fehlern – ähnlich TCP/IP. Wieso geht das in diesem Fall denn nicht, das hätte mich interessiert.

  9. @Bert, @Kaptain Knotter, @Stefan Topo.

    Mein Kommentar beinhaltet natürlich Ironie, hätte ich wohl besser kennzeichnen sollen. 😉

    Zum Thema Teleportation siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Teleportation

    Auf der Leinwand wurde das Thema zum erstenmal mit dem Horrorfilm „Die Fliege“ von 1958 auf-
    genommen. Leider hatte ich nur das Remake von 1986 im Kopf, dort hörte ich zum erstenmal den
    Begriff Teleportation.

    :IRONIE ON:
    „Danach wurde die Technologie verfeinert und für ST – TOS verwendet. Und schon haben wir das Thema Zeitreisen usw.“

    Das hatte mich an den Kinofilm „Zurück in die Gegenwart“ erinnert.
    Thema: Transparentes Aluminium, die Weitergabe von Erungenschaften der Zukunft (Scotty) in die Gegenwart. 😉

    In einem anderen Kinofilm der erst im Jahre 2030 erscheint fliegt die neue Crew der Enterprise (alternative Zeitlinie) ins Jahr 1986 zurück und lernt durch Zufall den Wissenschaftler Seth Brundle kennen.
    :IRONIE OFF:

    mfg hotde

    • Kurzer Nachtrag.

      :IRONIE ON:
      Hatte gerade Besuch. 🙁
      Wegen der „Obersten Temporalen Direktive“ kann ich natürlich
      keine weiteren Aussagen zum Kinofilm 2030 machen. Ltn. Ducane
      von der USS Relativity nervt schon wieder. Hab ihn davon abgehalten
      die (meine) Beiträge in diesem Forum zu löschen 😉
      :IONIE OFF:

      Zum Thema Teleportation fällt mir noch die Filmreihe „Terminator“ ein.
      In diesem Fall ist der Transport von A nach B etwas komplizierter,
      teleportiert wird nur ein Skelett überzogen mit Biomasse (nackt),
      dafür ist aber eine Zeitmaschine integriert. 😉
      Das unbeschränkte teleportieren inklusiver „Zeitmaschine“ gibt es
      auch bei Star Trek, ich denk da nur an „Q“, aber in diesem Fall ist
      das ja keine Technologie …ooooder?. 😉

      Warum ich all das schreibe?
      Science Fiction regt zum Nachdenken an, und dass in allen
      Bereichen unseres jetzigen Lebens, auch ohne Beamen, aber wer
      weiß was schon was die Zukunft bringt. 🙂

      In diesem Sinne sag ich nur: Geist über Materie,
      und noch viel Schaffenskraft mit eurer Podcastserie.

      mfg hotde

      P.S. Hab jetzt von Folge 1 bis 50 alle Sendungen
      durch (nach etlichen Wooooooooooochen). Gefällt mir. 🙂

  10. Erstaunlich finde ich, dass hauptsächlich TOS und TNG kreativ waren, wenn es um neue Technologien ging: Warp-Antrieb, Beamen, Phaser, Kraftfelder, Kommunikatoren, Computer mit Sprachsteuerung und Trikorder sind alle schon in den 60ern erdacht worden. Bei TNG kam dann noch das Holodeck, künstliche Intelligenz (Data, obwohl es soetwas mit M5 auch schon ansatzweise bei TOS gab), Minikommunikatoren und die PADs hinzu. Danach war irgendwie kein wesentlicher Fortschritt mehr zu erkennen und das 24. Jahrhundert wurde zusehends vom 21. eingeholt.

    TOS war technisch wirklich Zukunftsmusik und TNG bei seinem Start Ende der 80er auch. Am Ende von Voyager gab es dann vieles schon in der Realität und oft sogar besser (wenn man mal vom Warp-Antrieb, Beamen großer gegenstände absieht) – diesen Aspekt der Serie hat man dann irgendwann kaum noch ausgebaut, höchstens mit den etablierten Dingen noch etwas gespielt (Warp -> Transwarp).

    Der Unterschied zwischen der Technik der 60er Jahre (Magnetbänder usw.) und der alten Enterprise war deutlich größer als zwischen der Technik des Jahres 2000 und Voyager.

    • „““Erstaunlich finde ich, dass hauptsächlich TOS und TNG kreativ waren, wenn es um neue Technologien ging:“““

      Sehe ich nicht so. Alle von Dir genannten Dinge waren abzusehende Produktentwicklungen

      > Warp-Antrieb, Beamen
      Eine natürliche Weiterentwicklung von immer schneller werdenden Autos oder Flugzeugen.

      > Phaser
      Eine natürliche Entwicklung von Waffen. Laser gab es ja schon lange vorher, bzw. wusste man schon seit dem Altertum, dass wenn man Licht mit parabolisch angebrachten Spiegeln bündelt, etwas erhitzt werden kann.

      > Kraftfelder
      Eine Weiterentwicklung der Laseridee.

      > Kommunikatoren
      Eine natürliche Weiterentwicklung der Industrialisierung bzw. Technisierung. Funkgeräte waren im 2. WK noch sperrige Gegenstände, in den 60ern passenten die schon in die Hand. Es lag nahe, dass die noch kleiner werden.

      > Computer mit Sprachsteuerung + KI
      Die Idee stammt aus der Philosophie und das kannten schon die alten Griechen. Nennt sich Ontologie. die Griechen hatten natürlich nicht an Computer gedacht, aber die zeitgenössischen Techniker oder Wissenschaftler schon.

      > Trikorder
      Da stimme ich zu, das war jetzt nicht so naheliegend wie die anderen.

      „““TOS war technisch wirklich Zukunftsmusik und TNG bei seinem Start Ende der 80er auch. Am Ende von Voyager gab es dann vieles schon in der Realität und oft sogar besser „““

      In TOS Zeiten gab es in Sachen Fertigungstechnik natürlich noch viel Luft nach oben. Aber am Beispiel eines Mikroskopes, irgendwann hast du halt die perfekt geformten Brenngläser – besser geht nicht.
      Am Beispiel von Microchips. Das Moorsche Gesetzt welches seit über 40 Jahren existiert, hat bald keine Bedeutung mehr. Man merkt allmählich das man nicht noch kleiner als klein fertigen kann. Das hat Einfluss auf die gesamte Technik auf der Welt. Man wird an dieser Stelle bald nicht mehr so gut optimieren können.
      Es ist heute nunmal einfach nicht mehr (so leicht) möglich Dinge komplett neu zu erfinden, so wie damals. Die meisten „neuen“ Erfindungen wurden ja erst möglich nachdem z.B. der Microchip erfunden wurde, darauf basierten dann bspw. neue mathematische Erkenntnisse, die ohne Computer nicht auffindbar gewesen wären. Oder auch medizinische, da die Analysetechnik ohne Computer nicht durchführbar wäre.

      • Und inwiefern widerspricht das jetzt meinem Kommentar? Natürlich war das auch 1964 nicht alles aus der Luft gegriffen – das habe ich auch nicht behauptet – aber man hat sich überlegt, wohin es gehen könnte. Neue Entwicklungen sind seit TNG kaum eingebaut worden. Zwischen TNG Staffel 1 und VOY Staffel 7 hat fast keine technische Entwicklung stattgefunden.

        Die PADs waren z.B. schon damals deutlich überholt. Jedes musste einzeln mit Daten bespielt werden. Die Dinger hatten nicht mal W-LAN um auf den Schiffscomputer zuzugreifen und das gab es damals schon in der Wirklichkeit! (Neelix schleppt eine ganze Kiste PADs zu Seven, als die sich die Aufzeichnungen ihrer Eltern ansehen will. Offenbar haben die Teile auch ganz mickrigen Speicher.) Da hat man irgendwie gar nichts mehr antizipiert (W-LAN, Cloud, usw.) Auch die Tischcomputer des 24. Jhd. sahen deutlich altertümlicher aus, als die Geräte, die man im Laden kaufen konnte.

        • „““Und inwiefern widerspricht das jetzt meinem Kommentar? „““

          Insofern das die Kreativität bei TOS nicht so gross war – vor allem im Bezug auf die Nachfolgeserien – wie du es dargestellt hast.

          „““Neue Entwicklungen sind seit TNG kaum eingebaut worden. „““

          Genau das habe ich ja mit meinem letzten Absatz gemeint. Die Produkte können nur noch im nicht direkt sichtbaren Bereich verbessert werden. Zuvor war es bspw. trivial, indem man sie einfach kleiner gemacht hat.

          Um es zusammenzufassen gehe ich in dem Punkt nicht mit dir zusammen, dass du die TOS Leute als Superkreative darstellst, aber die TNG/DS9/VOY/ENT Macher nicht. Die haben nämlich andere Arten von Innovationen gebracht, da wo es noch möglich war, bspw. im Storytelling oder überhaupt das es übergreifende Folgen gab.

          „““Die PADs waren z.B. schon damals deutlich überholt. Jedes musste einzeln mit Daten bespielt werden.“““

          Bist du da sicher? Ich kann mich jetzt nicht an eine Szene erinnern wo die mal aufgeladen werden mussten. In der einzigen Folge in der das passiert (die von dir genannte) könnte es ja auch sein das die PADs einfach bespielt und verteilt worden sind um einige Aufhänger für bestimmte Szenen zu haben. Bspw. wäre die Szene mit Neelix und Tuvok (wo er seinen Brief vorliest) anders garnicht möglich gewesen. Sicherlich hätte man die Berichte auch – wie schon oft zuvor gesehen – an die jeweilige Station des Crewmitglieds schicken könnnen.

        • Bert, ich habe mich explizit zur Technik geäußert (entsprechend des Podcast-Themas). Da kannst du jetzt nicht sagen, dass ich behauptet hätte man sei nur bei TOS kreativ gewesen und bei den Nachfolgeserien nicht. Ich habe das (klar nachlesbar) ausschließlich mit Blick auf die Darstellung der Zukunftstechnik geschrieben und kein Wort zu den Storys, also auch kein Wort zur „Gesamtkreativität“. Ich mag es nicht sonderlich, wenn man mir Dinge unterschiebt, die ich nie gesagt habe und noch weniger mag ich es, wenn man erst Dinge unterstellt um dann dagegen zu argumentieren.

          „Genau das habe ich ja mit meinem letzten Absatz gemeint. Die Produkte können nur noch im nicht direkt sichtbaren Bereich verbessert werden. Zuvor war es bspw. trivial, indem man sie einfach kleiner gemacht hat.“

          Wenn die Geräte im 24. Jahrhundert globiger und altertümlicher wirken, als die im 21. Jhd., dann ist das kein sonderlich gutes Argument, denn größer werden die Geräte in den nächsten 300 Jahren garantiert nicht mehr werden. Es ist mir auch egal, ob es für die Geschichte notwendig ist oder nicht. Aber wenn Neelix eine Kiste voll PADs durchs Schiff schleppen muss, finde ich, war das schon 1999 absehbar nicht fortschrittlich. (Folge: Das ungewisse Dunkel). Da muss man sich dann eben was besseres einfallen lassen. Genauso albern, wie das Buch, das Kirk Spock in „Spock, unter Verdacht“ reicht, als er Infos zu einem Kometen haben will.

          Eine echte neue Entwicklung hatte ich allerdings unterschlagen: Die bioneuralen Gelpacks. Das ist wirklich nochmal was neues.

        • @SaraGo
          > „““Da kannst du jetzt nicht sagen, dass ich behauptet hätte man sei nur bei TOS kreativ gewesen und bei den Nachfolgeserien nicht. „““

          Um Dir zu antworten zitiere ich dich mal:
          „““Erstaunlich finde ich, dass hauptsächlich TOS und TNG kreativ waren (…) Danach war irgendwie kein wesentlicher Fortschritt mehr zu erkennen (…)“““

          „““Ich habe das (klar nachlesbar) ausschließlich mit Blick auf die Darstellung der Zukunftstechnik geschrieben und kein Wort zu den Storys, also auch kein Wort zur „Gesamtkreativität“. „““

          Klar nachlesbar steht es auch da:
          „““Erstaunlich finde ich, dass hauptsächlich TOS und TNG kreativ waren (…) Danach war irgendwie kein wesentlicher Fortschritt mehr zu erkennen (…) TOS war technisch wirklich Zukunftsmusik und TNG bei seinem Start Ende der 80er auch. Am Ende von Voyager gab es dann vieles schon in der Realität und oft sogar besser „““

          Du hast zwar zunächst über die Technik gesprochen, dann bist du aber ins Allgemeine (zumindest hast du keine explizite Abgrenzung gekennzeichnet) abgeglitten. Von daher ist meine Schlussfolgerung durchaus legitim.

          „““Es ist mir auch egal, ob es für die Geschichte notwendig ist oder nicht. „““

          Ja klar. Aber die Drehbuchschreiber müssen sich halt was einfallen lassen um Kontinuität zu wahren. Wie du ja im Folgendem schriebst, haben die Autoren diese PADD-Nummer ja auch in „Das ungewisse Dunkel“ weitergeführt. Für mich wäre das eher Anlass zum Lob.

          „““Genauso albern, wie das Buch, das Kirk Spock in „Spock, unter Verdacht“ reicht, als er Infos zu einem Kometen haben will.“““

          Daher lieben wir (ich) TOS doch, aufgrund der abstrusen Geschichten und witzigen Szenen. Noch besser ist da die Folge „Spocks Gehirn“. Har-har.

        • Deine verkürzte Zitiererei unterlässt du bitte. Das ist schon sehr schäbig, wenn man exakt den Satzteil weglässt, der hier entscheidend ist. Ich sagte (und das ist klar nachlesbar!): „Erstaunlich finde ich, dass hauptsächlich TOS und TNG kreativ waren, wenn es um neue Technologien ging.“ WENN ES UM TECHNOLOGIE GING nochmal groß für dich. Es bezog sich also eindeutig darauf und auf nichts anderes.

          Ende der Diskussion aus meiner Sicht. Mit solchen Leuten diskuttiere ich nicht, die einem das Wort im Munde herumdrehen und durch Auslassungen den Inhalt herbeireden, den Sie gern hätten. Deine Spielchen kannst du mit anderen treiben.

        • Tja SaraGo, es ging doch die ganze Zeit um Technologie, bis du mit deinem Kommentar am 20. Mai etwas anderes behauptet hast. Es ist durchaus legitim von mir gewesen die Gesamtkreativität zu betrachten, da die technologische Kreativität eine Teilmenge darstellt. Dies war ebenfalls von Anfang an aber nur ein Bezugsmaß.
          Ich behaupte nur das deine gewünschten technologische Innovationen so nicht in dem Ausmaß möglich waren, das haben die Macher dann auf andere Art und Weise (z.B. Erzählstil) kompensiert. Und zusammengenommen ergibt das eine insgesamt ausgewogene Kreativität hinsichtlich des Zuschauererlebnisses zwischen den Serien – und darauf kommt es an. Da brauchst du mir nicht mit Ausflüchten wie „Das war schliesslich Thema der Folge“ daherkommen. Als ob es illigitim wäre die technologische Kreativität in den Gesamtkontext einzuordnen.

          Fakt ist das deine gewünschten Innovationen einfach nicht möglich sind. Oder hättest du da eine geniale Idee für eine solche? Wieso meckerst du da drüber das die Macher es nicht gut genug gemacht haben. Ich bin zufrieden und kann mich in Macher hineinversetzen. Es ging schlicht nicht anders! Irgendwie reagierst du seit meinem ersten Kommentar etwas (Stuten)bissig, vielleicht rührt dein zwanghaftes nicht einsehen wollen auch daher. 😉

          Meine Zitation war so akzentuiert das sie genau das aussagte was sie sollte. Tipp: Es ist nicht das was du meinst. Lies es doch noch einmal worum es die ganze Zeit ging.

  11. N’Abend zusammen,
    ich fand Eure letzte Folge echt klasse. Komplexe Ideen der Physik verständlich herübergebracht, vielen Dank auch nochmal an Euren Gast. Gibt es eigentlich schon erwähnenswerte Neuigkeiten zu „Star Trek Beyond“?
    Ja, ich bin Trekkie und mag sowohl die „klassischen“ Filme und (die meisten) Serien, finde aber auch die Abrams-Filme nicht so schlecht.

  12. Danke für die Ausführliche Behandlung meines Kommentars, das sporrnt an ;D

    Und ihr habt recht, Bashir entwickelt sich ab der dritten Staffel relevant weiter und ist dann kein aufgeblasener Gockel mehr (oder nicht mehr ausschließlich das)

  13. Guten Morgen werte Herren des Trekcast,

    1. Ich bin vor ca. 3 Jahren auf euren Podcast gestoßen. Er gehört zu einem der ersten, den ich von da an regelmäßig downloade und regelrecht verschlinge, weil ihr drei, jeder auf seine Weise, einfach unterhaltend und klasse seid. Weiterhin finde ich es gut, dass ihr nicht nur Episoden und Filme besprecht, sondern auch über den Tellerrand guckt… und da gibt es wahrlich einiges zu sehen. Danke dafür und macht weiter so.

    2. Ein Lob an euren letzten Gast. Ich höre den Podcast Methodisch Inkorrekt und hatte die ganze Zeit sehnsüchtigst darauf gewartet, dass ihr euch mit den Jungs zusammen tut, um das eine oder andere technische Thema zu besprechen. Ihr hattet zwar schon den Hoaxmaster zu Gast, aber einen richtigen Wissenschaftler kann er nun leider nicht ersetzen. Ich war überrascht und zugegebenermaßen skeptisch, als ihr einen Prof. Dr. Szameit als Gast angekündigt habt, aber Jungs: Er ist echt toll gewesen. Er hat eine ganz eigene Art, wirklich spannende, aber auch Gehirnschmalz produzierende Themen auf einfache, verständliche und unterhaltsame Weise darzustellen. Wie seid ihr darauf gekommen, gerade ihn einzuladen? ich meine, das birgt ja auch ein gewisses Risiko, weil man nicht wissen kann, ob eine Person, en Thema richtig UND unterhaltsame rüberbringen kann. Hat er womöglich auch einen Podcast *hoff* Oder gibt es Ebenso unterhaltsame Vorträge von ihm (Science Slam oder ähnliches)?
    Ich kann nur sagen, ihr habt sowohl mit dem Thema als auch mit dem Gast alles richtig gemacht.

    3. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Daher war ich schon traurig, als ihr angefangen habt, eine neue Titelmelodie zu benutzen. Aber nach mehrmaligem Hören bin ich versöhnt. ich finde die Melodie großartig und als richtiges Fangirl liebe ich es, Stimmen von Charakteren aus meinem Lieblingsuniversum zu hören ^^ Insofern, auch hier ein Lob.

    4. Ist schon eine Weile her: Ich finde es grundsätzlich gut, wenn ihr englischsprachige Gäste habt, aber ich habe leider nicht die Geduld, mich konzentriert an diese Folgen zu wagen. Euch verstehe ich sehr gut, weil ihr deutlich redet – eure Gäste nuscheln leider häufiger. Ich weiß, dass ist ein Umstand, den ihr nicht ändern könnt und vermutlich höre ich mich für einen nicht Muttersprachler auch sehr nuschelig an. ich wollte meine Gedanken an dieser Stelle nur einmal loswerden.

    5. Seid ihr dieses Jahr auf einer der Conventions? Es gibt ja einige in Deutschland. Ich selbst wollte eigentlich auf die Comicon, die im Juni in Stuttgart stattfindet, musste den Termin aber canceln. Ich bin jedoch begeistert, dass, soweit ich das bisher beurteilen kann, auf jeder Con Star Trek vertreten ist. Jeah, Star Trek ^^

    Danke Jungs, macht weiter so. Bleibt wie ihr seid und bringt weiter spannende News und Hintergrundinfos zu Star Trek.

    In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Restwoche.

    Eure TrekKitten

  14. Thorsten hört also gerne Bon Jovi und wurde für sein Geständnis von seinen beiden Kollegen sofort kräftig verarscht.

    Ich kann das nachfühlen – nicht weil ich etwa auch Bon Jovi höre, sondern meine Schwester, die deshalb von mir immer wieder gehänselt wird 🙂

    Im übrigen war das ein erstklassiger Trek-Cast. Bei Gelegenheit bitte mehr davon!!

  15. Mal wieder ein sehr spannender Trekcast. Als Nichtwissenschaftler ist es gar nicht so einfach einen Wisenschaftler zu interviewen, aber ihr habt das super gemacht und interessante Fragen gestellt. Danke für diese Folge!

    • „““Als Nichtwissenschaftler ist es gar nicht so einfach einen Wisenschaftler zu interviewen“““

      Wieso Nichtwissenschaftler? Meines Wissen haben die Drei alle studiert und sind somit Wissenschaftler. Ob die später bzw. jetzt im wissenschaftlichen Sektor arbeiten ist dafür unerheblich. Das Wort welches du meintest ist bestimmt „Forscher“.

      Ich kann mir aber vorstellen das es für junge Menschen schwer vorstellbar ist die heutigen Studenten mit Wissenschaftlern gleichzusetzen. Aber das ist halt ein politisch gemachtes Problem, indem das heutige Studium in etwa so anspruchsvoll wie eine Lehre ist. Und das Abitur ist etwa so anspruchsvoll wie die 6. Klasse einer Hauptschule. Man google hierzu mal gerne nach „welt.de hamburg abitur“ oder „welt.de bremen abitur“, da gibts eine Horrormeldung nach der anderen.

      • Ganz ruhig Brauner 😉 Stimmt, Wissenschaftler ist das falsche Wort, Physiker wäre wohl der passendste Begriff gewesen. Deinem zweiten Absatz würde ich aber widersprechen wollen. Auch wenn das Abitursniveau sicher über die Jare gesunken ist, sind deine Vergleiche doch ne Spur übertrieben.

      • Man ist doch nicht zwangsläufig Wissenschaftler, wenn man ein Hochschulstudium abgeschlossen hat. Juristen, Lehrer, Ingenieure, … haben zwar alle gelernt wissenschaftlich zu arbeiten, aber sie sind deswegen keine Wissenschaftler (also Forscher).

        Mal aus Wikipedia zitiert: Wissenschaftler sind Personen, die sich hauptberuflich und systematisch mit Wissenschaft und ihrer Weiterentwicklung beschäftigen. Im Regelfall haben Wissenschaftler eine abgeschlossene Hochschulbildung und sind als Forscher tätig, häufig auch als Hochschullehrer.

        Das tun die oben genannten allesamt nicht.

        • Wie auch immer, ich wollte einfach nur ein Kompliment machen. Das Interview war toll, das Thema spannend und der Gast sehr angenehm. Ich freue mich auf die nächste Folge!

        • „““Man ist doch nicht zwangsläufig Wissenschaftler, wenn man ein Hochschulstudium abgeschlossen hat. Juristen, Lehrer, Ingenieure, … haben zwar alle gelernt wissenschaftlich zu arbeiten, aber sie sind deswegen keine Wissenschaftler (also Forscher). (…) Das tun die oben genannten allesamt nicht.“““

          Du sagst es ja selbst, die haben alle während des Studiums als Wissenschaftler gearbeitet und einen entsprechenden Abschluss. Nur weil ich z.B. aufhöre aktiv als Tischler zu arbeiten, höre ich ja nicht auf Tischler zu sein – sofern ich einst Tischler war.

          Wie zuvor beschrieben rede ich hier auch von echten Studiengängen wo wissenschaftlich gearbeitet wird. Um es klar zu sagen rede ich hier explizit nicht von Geisteswissenschaften, wo die einzige „Beweismethodik“ der Statistik und bestenfalls noch Induktion gelehrt wird. Wo im Grunde nur nachgeplappert wird was mal eine angebliche Autorität auf dem Gebiet gesagt hat. Das alles hat mit Wissenschaft nichts zu tun und die Studenten(absolventen) sind in Folge auch keine Wissenschaftler. Daher wahrscheinlich auch die Divergenz in der Interpretation des Begriffs.

        • @ Bert: Du meinst pauschal, in den Geisteswissenschaften würde nicht wissenschaftlich gearbeitet, sondern nur nachgeplappert. Nun, offensichtlich plapperst du selbst nur etwas nach – nämlich Vorurteile.
          Im Übrigen sind auch die Naturwissenschaften nicht gefeit vor Autoritätsargumenten, die unreflektiert übernommen werden. Die Geschichte ist voll mit entsprechenden Beispielen.

          Dass die drei Moderatoren während des Studiums als Wissenschaftler gearbeitet haben sollen ist mir neu. Sie haben studiert – also eine Art akademische Lehre absolviert – das wars. Das Erlernen der Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens ist per se noch keine Wissenschaft. Genauso wenig impliziert ein Studienabschluss, dass der Absolvent nun als Wissenschaftler zu gelten hat. Das setzt vielmehr eine entsprechende Tätigkeit in der Forschung voraus, wie SaraGo bereits völlig richtig geschrieben hat. Ich bin selbst Diplomingenieur der Elektrotechnik, würde mir aber niemals anmaßen, mich aufgrund meiner Ausbildung als Wissenschaftler zu bezeichnen.

          Ich konnte auch nicht feststellen, dass die im Interview gestellten Fragen beim Interviewer ein Studium voraussetzen würden. Jeder technikaffine Star-Trek-Fan mit guter Allgemeinbildung und vernünftigem Artikulationsvermögen hätte dies wohl ebenso zustande gebracht. Womit ich übrigens die Leistung der drei TrekCaster keinesfalls schmälern möchte.

        • @Han Sulu
          „““Du meinst pauschal, in den Geisteswissenschaften würde nicht wissenschaftlich gearbeitet, sondern nur nachgeplappert. Nun, offensichtlich plapperst du selbst nur etwas nach – nämlich Vorurteile.“““

          Was ist Wissenschaft für dich? Für mich ist es das systematische Anwenden und Nachvollziehen von nicht trivialem Wissen, was in einer bestimmten Kompetenz mündet (explizites Wissen), mit diesem Wissen ist man in der Lage mit geänderten Parametern auf andere Sachverhalte (der selben Domäne) zu schliessen. Dabei ist die Nachvollziehbarkeit besonders wichtig. Wenn ich aber nur nachplappere was eine andere Person gesagt hat ist dieses implizites Wissen, man kann es dadurch nicht zwangsläufig begreifen. So ähnlich wenn ein Kleinkind von der Mutter gesagt bekommt das die Herdplatte heiss ist. Das Kind versteht dadurch aber noch lange nicht was heiss bedeutet und wie es zu stande kommt. Wenn ich mir aber als Naturwissenschaftler alleine durch die Gesetzte der Thermodynamik und Physik deduktiv auf die Hitze der Herdplatte schliessen kann und weiss was es bedeutet das die Herdplatte heiss ist und weiterhin von diesem generischen Konzept der Hitze beweisbar auf äquivalente Sachverhalte schliessen kann, dann bin ich ein Wissenschaftler.
          Inwiefern ist ein bspw. Soziologe dann ein Wissenschaftler? Was er sagt ist unscharf und kann so stimmen aber auch ganz anders. Bspw. der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität. Man kann es eben nicht beweisen das etwas so sein muss, da man alles andere nicht logisch ausschliessen kann. Von daher gilt Soziologie auch als „Laberfach“. Alles ist „irgendwie“ richtig. Diese Erfahrung habe ich nicht zuletzt selbst während meines Studiums gemacht. Mal im Ernst, ist dir das während solchen Fächern nicht aufgefallen? Also z.B. im Vergleich zu einer Mathematikvorlesung?

          „““Dass die drei Moderatoren während des Studiums als Wissenschaftler gearbeitet haben sollen ist mir neu. Sie haben studiert – also eine Art akademische Lehre absolviert – das wars. „““

          Neu? Hast du keine Abschlussarbeit geschrieben? Mit der weist man nämlich formal die Kompetenz des wissenschaftlichen Arbeitens nach. Genauso weist du als Auszubildender als Tischler mit deinem Gesellenstück nach das du nun Tischler bist. Nur weil man anschliessend dann als Hausmann arbeitet hört man nicht auf Tischler zu sein. Der Vergleich hinkt nur etwas da der Begriff des Wissenschaftler allgemein sein kann. Er kann Wissenschaftler auf jedem Gebiet sein. Ein Tischler nur auf einem bestimmten.
          Ich glaube hier sind einigen die Definition von „Wissenschaftler“ und „Forscher“ nicht ganz klar. Das was du und Sarago meinten, bzw. der OP ist das Wort „Forscher“. Wenn es notwendig sein sollte kann ich dieses auch mit einer Ontologie nachvollziehbar belegen. 😉

        • @Bert:

          Nein, eine Diplomarbeit kann nur in den wenigsten Fällen als echte Wissenschaft bezeichnet werden. Vielmehr handelt es sich dabei größtenteils um das Wiederkäuen, Kompilieren und Paraphrasieren längst vorhandenen Wissens. Hierin liegt dann auch der Unterschied zu einer Diss (zumindest in der Theorie – in der Praxis sind nämlich auch etliche Doktorarbeiten wenig gehaltvoll).

          Soziologie (oder auch die Genderforschung) stehen nicht stellvertretend für alle Geisteswissenschaften. Man kann sich immer irgendwelche Extrembeispiele herauspicken, um daraus eine Regelhaftigkeit abzuleiten. Seriös ist das aber nicht.

        • @Han Sulu
          Öhm ich weiss ja nicht wie es an Deiner Uni war, bei mir war wesentliche Anforderung der Abschlussarbeit (welche auch in der ABPO festgeschrieben war) das man etwas „Neues“ entwickelt. Dies sollte geschehen indem man vom Gelernten auf Neues schliesst, also das was ich beschrieben habe. Das was du in der Dissertation feststgestellt hast, findet an den meisten Unis schon im normalen Studium (Diplom/Bachelor) statt – anscheinend gibt es ja Ausnahmen.

          „““Mal aus Wikipedia zitiert: (…)“““
          Danke, aber genau das habe ich doch behauptet. Schaue dir das Beispiel von mir nochmal an.

        • @Han Sulu:

          Sorry, war gestern schon spät. Mein letzter Kommentar war etwas ungeschickt formuliert, die Intention war nicht unbedingt dir zu Nahe treten zu wollen. Von daher fasse ich nochmal zusammen was ich meinte.
          Was genau der Begriff „Wissenschaftler“ für wen und welche Studien- oder Forschungsrichtung bedeutet ist anscheinend etwas schwammig. Im übrigen glaube ich auch nicht unbedingt das die Drei sich selbst als Wissenschaftler bezeichnen würden, dies ist wohl eine Form von Understatement. 😉 Von daher ist – denke ich mal – alles zum Thema gesagt.

          Freundliche Grüsse
          Bert

  16. Hallo,

    ich muss sagen der letzte Trekcast hat mir sehr gut gefallen! Erst ging ich von einen öden, trockenen ja fast langweiligen Cast aus. Wurde aber wieder positiv überrascht!
    Ich bin ja eher der „stille zu-Hörer“ aber jetzt wird es doch mal Zeit für ein Lob.

    Macht weiter so

    Gruß

  17. Hallo Jungs, das war einer der besten Trekcasts überhaupt. Es war vor allem auch interessant zu hören, wie Wissenschaftler so arbeiten. Speziellen Dank an Prof. Szameit, der sehr packend erzählen kann.
    Übrigens: Ich bin ein Trekkie, weil Trekker fahren über den Acker….
    LG

  18. @Han Sulu
    Das mit Thorstens Musikgeschmack war auch mein größer Schock-Moment in dieser Folge 😀

    @Folge
    Ich fand das Thema auch interessant und den Gast insgesamt gut. An einigen Stellen erschien er mir aber zu belehrend. Dieses „Wissenschaft funktioniert so und so“, als ob ihr und wir kleine Kinder wären. Ich wage mal zu behaupten, dass die meisten Trekkies nicht ganz dumm sind und auch selbst mal etwas studiert haben etc. Aber, das war nur mein subjektiver Eindruck; und natürlich schreibt man immer nur das auf, was einen stört.

    Also insgesamt: Alles richtig gut, bitte weiter so!
    Und wie immer: Gern mehr Voyager..

  19. Die Bezeichnung Trekkie finde ich persönlich besser. Trecker erinnert mich an das Musikprogramm „Sound Tracker“. Aber da hat jeder so seine eigenen Assoziationen 😀

    Ich fand die Wissenschaft interessant. Das klang schon positiver (zukunftsfreundlicher) als bei Harald Lesch, der die Star Trek-Technik schon mehrmals in der Luft „zerrissen“ hat, d.h. keine Hoffnung auf baldige Erfindungen machte 😉

    Bzgl. Streaming oder DVD im Regal: Ich habe nur eine 6MBit-Leitung, da macht Streaming keinen Spaß. Außerdem habe ich lieber die Filme/Serien/Musik zu Hause und bin unabhängig von Lizenzpoker und Internet-Ausfällen. Bei den BluRays ist es schon grenzwertig, z.B. funktionieren bei Iron Man die Extras nicht mehr, da der dazugehörige Server wohl schon abgeschaltet wurde. Wenigstens ist der Hauptfilm noch auf der Scheibe.

    Falls es noch jemanden betrifft:
    Meine Voyager- und DS9-DVDs sind EU-Importe (ganze Staffeln in Papp-Boxen). Die hatten gegen Ende der jeweils 2. und 4. Episode je Scheibe Ruckler oder Totalausfälle. Es sah erst aus wie ein kreisförmiger Kratzer, 5mm vom Rand der Scheibe entfernt. Aber man konnte ihn mit Alkohol wegwischen, scheint ein klebriges Harz oder sowas zu sein.

    Ich finde Trekcast wie mein Vor-Schreiber auch richtig gut.
    Ich würde mich auch über mehr Voyager freuen, ohne Euch hier zu irgendwas zwingen zu wollen oder Euch auf die Nerven gehen zu wollen 😉

  20. Auch wenn das Thema im Cast nur am Rand auftauchte, aber es beschäftigt einen als Fan ja doch (offensichtlich 😉 ) – Trekker oder Trekkie?

    Ich möchte mich eigentlich weder als das eine noch als das andere bezeichnen.
    Einmal schon einfach deswegen, weil ich diese Art Schubladendenken generell nicht mag (auch in so harmlosen Dingen wie der Frage „Bist du Trekker oder Trekkie?“).

    Zum anderen, weil ich mit beiden Begriffen etwas mir persönlich unangenehmes verbinde:
    Als ich angefangen habe Star Trek (in Form von TNG) regelmäßig und begeistert zu kucken, sprich: als ich mich vom gelegentlichen Zuschauer („Raumschiff Enterprise“ war mit meinen Geschwistern zusammen eine meiner frühen Kindheits-Fernseh-Erinnerungen) zum echten Fan entwickelt habe, waren Trekker etwas sehr fernes und für uns Jungspünde Fremdes: altgediente Fans der ersten Stunde, die auf jeden neuen Fan, der nicht schon seit Kirk & Co. jede Folge auswendig mitsprechen und jeden Nebendarsteller aufzählen konnte, ohnehin nur mit mitleidiger Verachtung herab blickten.
    Zu denen gehörten wir schon mal nicht.
    Und als dann plötzlich mit einem Schlag (zumindest kam es meinen Geschwistern und mir damals so vor) die Trekkies auftauchten und zusammen mit SAT 1 das Trek-Universum mit ihrer lächerlichen, hippen, trendy Oberflächlichkeit überschwemmten und die wir langgedienten (weil schon ein oder zwei Jahre länger dabei gewesenen! 😉 ) Fans (also der kleine eingeschworene Fan-Kreis „meine Geschwister und ich“) dann dementsprechend betrachteten wie die Alten Trekker uns (zumindest in unserer Vorstellung): als lästige unreife Emporkömmlinge! 😀
    Zu denen WOLLTEN wir nicht gehören!

    Das ist natürlich alles unglaublich lächerlicher Stuss – auch wenn es uns in unserer jugendlichen Impulsivität damals durchaus so ernst vorkam. Vielleicht haben damals, in den Neunzigern, auch viele Fans die Sache auch wirklich so ernst genommen. In meiner Erinnerung kommt es mit so vor, aber ich möchte doch lieber eher davon ausgehen, dass sich meine Erinnerung da etwas täuscht.
    Heute bin ich etwas älter und (hoffentlich) weiser geworden, und habe vor allem begriffen, dass ich damals mit diesen Überlegungen in exakt die Falle geraten bin, die ich eigentlich so gerne vermeiden möchte: Die Schubladen! 😉

    Aber wie albern und unschön so ein Schubladen-Streit auch sein kann, und auf wie viele Jahrzehnte er möglicherweise noch die Fans beschäftigen wird, er ist und war doch immer harmlos genug, dass man sich nicht wirklich Sorgen deswegen machen muss.
    Heute wird das Thema idR ohnehin wohl nur noch ziemlich entspannt diskutiert und auch in der heißen Phase des Streites musste man glücklicherweise nie damit rechnen, dass z.B. fanatische Trekker die Trekkie-Botschaft mit Brandbomben bewerfen. 😉

    Live long and prosper. 🙂
    Kaptain Knotter

  21. vielen dank für diesen schönen Trekcast.
    Am Anfang dachte ich erst „oh weh“, denn dieser Erklärung mit dem „Informationen versenden“ konnte ich nicht so wirklich folgen, das war dann doch ne Nummer zu abgehoben.
    Aber der Rest des Interviews war echt klasse. Mir geht es ähnlich wie Kaptain Knotter, insbesondere das über die Kraftfelder war nun wirklich sehr spannend zu hören.

    bei „Trekker“ oder „Trekkie“ muss ich sagen: Trekker geht GAR NICHT, als überhaupt GAR NICHT, Trekker = Trekker = Traktor, und ich wage zu behaupten, mindestens 95 % der deutschen Bevölkerung verbinden genau das mit dem Wort „Trekker“.

    vielen Dank auch dafür, dass Ihr im letzten Podcast meinen Beitrag zu Podcast 26 vorgelesen habt, ich hab mich sehr geehrt gefühlt. 🙂

  22. Danke, liebes TrekCast-Trio, ein an sich nicht unkompliziertes Themengebiet wurde von euch und eurem Gast in allgemein verständlicher Form vermittelt. Sogar als doofer Geistes(pseudo)wissenschaftler konnte ich den Ausführungen folgen 😉
    Btw: Thorstens Musikgeschmack ist excellent!

  23. Also meiner Meinung nach: Lasst die langweilige Schnarch-EM links liegen und haut eine neue Folge raus. 😀

  24. Ist noch jemand aufgefallen, dass die SPD anscheinend über die Technologie des 24. Jh verfügt? Jedenfalls hängt in der Berliner Parteizentrale eine Hintergrundtapete auf der jemand ein Tablet, oder sollte ich PADD schreiben, mit LCARS Betriebssystem verwendet. Sichtbar bei Phoenix https://www.youtube.com/watch?v=z_Km9rQPcEM

  25. Vielleicht kann man in der neuen Star Trek Serie curzondax einbinden. laut Gerüchten sollte es doch die die ungefähre Zeitlinie sein oder vertue ich mich komplett? Als kleinen nebenstrang würde ich es schon interessant finden. Wir man weiss kommt er bei ds9 ja gut weg:-)

    • Ganz ehrlich, ich hoffe, dass weder Curzon Dax eingebunden wird, noch dass die Serie zwischen ST6 und TNG spielt!
      Mir wäre es viel lieber, man löst sich von dieser Zeit mal wieder komplett und geht direkt in eine ganz neue Zukunft, 26 Jhd. oder noch weiter. So könnte man wirklich neue Geschichten erzählen, mit neuen Erzählsträngen, neue Technologien etablieren, neue Schiffe, alles neu und anders.

      Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man sich schon wieder den Zwängen der vorhandenen Filme oder Serien aussetzt, was soll das? Wieder muss man auf den bisherigen Kanon achten, wieder wird es die Klingonen und die Romulaner sowie die dröge Föderation geben, vielleicht auch wieder die Borg oder was weiß ich, davon bin ich fest überzeugt. Wenn es denn so stimnmt, bis jetzt sind es ja mehr oder weniger alles Gerüchte und ich hoffe wie bereits erwähnt, dass es nicht so kommt!

  26. Hmm…, 27.Juni 2016. Ich werde langsam ungeduldig. 😉

  27. Der Podcast hat es geschafft mich richtig zu fesseln! Wirklich hoch interessant! Ich fand ihn sehr sehr gut!
    Diesen (oder einen ähnlichen Gast) würde ich gerne irgendwann mal wieder bei euch hören! 🙂


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