06 Feb 2017

Trekcast #057 – Der geheimnisvolle Garak

37 Kommentare

Der geheimnisvolle Garak war eine Doppelfolge in der dritten Staffel von Star Trek: Deep Space Nine, die für die Entwicklung der Serie von großer Bedeutung war. Der Erzählstil in großen Zusammenhängen kommt hier so richtig in Fahrt, es gibt beeindruckende Raumschiff-Ansichten und interessante Charakterentwicklungen.

Vor allem aber lernen wir eine Menge über den Lieblings-Cardassianer der Serie. Yann, Thorsten und Malte sprechen ausführlich über diese Doppelfolge, die eigentlich erst keine sein sollte.

Außerdem: „Star Trek: Discovery“ erscheint erneut später und Zuschriften unserer Hörer.

Themen und Zeiten im Überblick

00:00:00 Intro / Begrüßung
00:02:59 Neuigkeiten: Star Trek Discovery – Teasertrailer und Terminverschiebung
00:11:19 DS9: Der geheimnisvolle Garak
01:20:12 Zuschriften unserer Hörer

Links zur Sendung

Star Trek Discovery – Start der Dreharbeiten, Trailer und Termin
DSi Episodenguide: Der geheimnisvolle Garak Teil I
DSi Episodenguide: Der geheimnisvolle Garak Teil II
Podcast-Tipp: Borg ist nicht schwedisch

Aus den Zuschriften unserer Hörer
YouTube: James Doohan bei Schreinemakers
YouTube: Trekyards über die USS Franklin

Die aktuelle Folge könnt Ihr hier abrufen:

 

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[zum Anfang]
37 Responses to Trekcast #057 – Der geheimnisvolle Garak
  1. ES gab, wenn ich mich recht erinnere,bereits in der Folge 3×09 DEFIANT mit Riker s Double Thomas Riker beim Maquis, wo eben der Maquis cardassianische Truppenbewegungen beobachtet hat, weshalb „Riker 2“ die Defiant überhaupt kaperte, und zwar genau die Truppen, die hier in der Armada auf den Schiffen stationiert wurden.
    Selbst Dukat wurde darüber im Dunkeln gehalten und eine Vertreterin des obsidianischen Ordens war in DEFIANT deswegen auch zugegen.

    Insgesamt briilianter Zweiteiler der meine Lieblingsfigur von DS9 in den Mittelpunkt rückt.
    Und am Ende gibt Colonel Lovok ja schon einen Ausblick auf den nä. großen Knaller zu Beginn der 4. Staffel: er sagt ja zu Odo und Garak, das nach der Vernichtung des Talchiar und des obs. Ordens es nur noch 2 wirkliche Bedrohungen für das Dominion im Alphaquadrant gäbe: die Föderation und die Klingonen.
    Die Folterszene hat mich damals beim 1. Ansehen bei Sat1 echt geschockt, denn ich war ja erst 16 Jahre alt.
    Der vermeintliche Anschlag auf Garaks Geschäft führte mMn Odo zu was größerem, was Garak gar nicht hätte voraussehen können bzw. nicht beabsichtigt hatte?!

  2. [Kommentar ohne zu Hören]

    Yeah…

    Erst „Rewatch“, dann „Sie reden“ und jetzt ihr…
    Und alle über DS9, was ich gerade beendet habe, zum… öhm 3. oder 4. mal überhaupt. Was ein super Februar!!!

    Meine Erfahrung mit DS9:
    Damals bei der Sat.1 Ausstrahlung bemerkte ich die Serie erst recht spät.
    Ich war von den Filmen, ein paar TOS und TNG Folgen sehr angefixt und freute mich auf den ST-Sonntag, mit ebend diesen Serien. Die Raumstation ließ ich aus.
    (Anderes Thema zum Ändern der Lieblings Sendezeiten/-tage:
    Bis vor ein paar Wochen gab es den Crime Sonntag mit Navy CIS… „F U SAT.1!!!“)

    Heute liebe ich DS9.Es hat eine durchgehende Handlung, was zu damaliger Zeit selten war.
    Und Voyager mit der Heimreise zähle ich jetzt nicht dazu!

    Und dann kam Voyager freitags in der PrimeTime als Erstausstrahlung… ich wurde zum Trekkie…

    (ab 10.02. vorlesen!)
    Achja, ich habe es verpennt…

    Alles Gute zum 5. Geburtstag des TrekCast!!!
    Live long and prosper and may the force be with you.

  3. Folgen mit Garak sind so ziemlich alle gut, ähnlich wie in Babylon 5 Folgen mit Mollari per se gut sind. Es gibt einfach Schauspieler in manchen Rollen, die passen so gut, die füllen alleine 45 Minuten in einem Raum ohne Möbel beim Unterhalten über Brot von gestern. Ich bin aktuell wieder an DS9 dran und Garak steht auf meiner Liste der besten ST-Charakter ganz weit oben – in DS9 dicht gefolgt von Gul Dukat, dem liebsten Arschloch des Alpha- und Beta-Quadranten.

  4. Shatners „Captains“ lief übrigens gerade am Neujahrstag auf Tele 5. Interessante Doku. Auch wenn Shatner sich natürlich gern in den Mittelpunkt rückt, erfährt man in dieser Doku doch relativ viel; mehr als in den „Wir-waren-alle-eine-Familie-Dokus“ auf den alten DVDs. Das ging mir auch schon bei „Chaos on the Bridge“ so, dass die Darstellung erfreulich unpoliert war. Shatners Umgang mit STAR TREK finde ich jedenfalls deutlich angenehmer als das takaische Gemotze von der Seitenlinie. (Er ist sich seiner „Macke“ aber auch bewußt und nimmt sich damit nicht zu ernst. Z.B.: wenn er in der Doku erst Jerry Ryan erzählt, sie sei die aufregendste Frau, die in STAR TREK mitspielte und Sekunden später erzählt er Sally Kellermann das gleiche.)

    Zu Brooks: Er wirkt tatsächlich etwas abgedreht, aber Kate Mulgrew wirkt in der Doku auch anders. Man merkt, dass das alles Künstler sind, mit den dazugehörigen Macken und Übertreibungen und das fängt Shatner wunderbar ein. Er zeigt die Menschen wie sie sind, ohne sie bloßzustellen. Das ist keine Hollywood-Hochglanzdoku. Das Problem mit Brooks kommt wohl vor allem daher, dass man den zielstrebigen Captain erwartet und den suchenden Künstler gezeigt bekommt. Brooks ist eben nicht Sisko sondern Brooks, der Sisko spielte und nun eben Musik macht und total grazy drauf ist (um es mal so zu umschreiben). Interessanterweise sieht er in der Doku teilweise älter aus als Shatner. Die Szenen mit ihm und Shatner sind herrlich bekloppt und man erfährt trotzdem noch ein bisschen was zwischen den Zeilen.

    Bei aller Kritik an den drei neuen Filmen, die ich durchaus teile, finde ich es außerdem interessant, das sowohl Shatner als auch Nimoy mit ihren „Nachfolgern“ doch ganz gut klar kommen/kamen und deren Neuinterpretation nicht ablehnen/ablehnten. Zumindest nicht so rigoros, wie es einige Fans tun. Die beiden hätten sich ja distanzieren können, indem sie sich dazu einfach nicht äußern bzw.gar nicht in den neuen Filmen mitspielten. Der Umgang wirkt aber angenehm unverkrampft.

    Bei Garak hatte man tatsächlich ein sehr gutes Händchen, als man ihn in der zweiten Folge einführte. Extrem ausbaufähig und ich kenne wirklich keine einzige schlechte Folge mit ihm.

  5. Fiesta Nausicaaner 8. Februar 2017 um 13:46 Antworten

    DS9 (aber der 3./4. Staffel) fand ich damals, als die Serie zum ersten Mal lief, spannender als TNG.
    Langfristig ist mir allerdings TNG positiver in Erinnerung geblieben. Die einzelnen Charaktere haben nämlich auf der Enterprise meinem Gefühl nach besser als „Familie“ harmoniert. Sie sind mir unterm Strich einfach sympathischer. Bei DS9 war mir hingegen alles eine Spur zu zusammengewürfelt und inhomogen.

    • Mir war TNG schon immer zu sauber. Das mag daran liegen, dass ich mehr Fiver als Trekker bin, aber die Menschen in TNG waren irgendwie oftmals zu….unmenschlich, als hätte man einen Teil der menschlichen Emotionen innerhalb von rund 300 Jahren beiseitegeschoben.

  6. Lieutenant Herkenrath 16. Februar 2017 um 11:28 Antworten

    Wieder ein sehr schöner Cast. Ich freue mich immer besonders, wenn Ihr über DS9 redet und Euch Zeit für einzelne Highlight-Folgen nehmt.

    Apropos DS9: Für alle Fans mag interessant sein, dass Showrunner Ira Steven Behr unter dem Titel „What we left behind“ eine Dokumentation über die Serie produziert hat. Fast alle Schauspieler der Haupt- und Nebencharaktere kommen in aktuellen Interviews zu Wort. Die Produktion kann man über ein Indiegogo-Kampagne unterstützen. Hier der Link: https://www.indiegogo.com/projects/what-we-left-behind-star-trek-deep-space-nine-doc#/

  7. Geist der allwissenden Müllhalde 17. Februar 2017 um 01:59 Antworten

    Im Trekcast 57 wurde der Podcast “Borg ist nicht schwedisch” kurz vorgestellt. Daher habe ich mir mal den Podcast angehört. Hier meine subjektive Review:

    Die Show hat bis jetzt 13 Folgen, ist im September 2016 gestartet und es erscheinen ungefähr in 2-Wochen Rhythmus neue Folgen. Die Länge reicht meist von 30 bis 60 Minuten. Das Showkonzept ähnelt Kalkofes Mattscheibe. Die Teilnehmer suchen sich zufällig eine Folge heraus und besprechen diese. Dabei liegt aber der Schwerpunkt eher auf oberflächlicher Blödelei, als auf einer tiefgreifenden Analyse. Die Podcastfolgen sind sehr kurzweilig, einen rehear-Wert haben sie eigentlich nicht. Eventuelle Gäste im Podcast scheinen nur „Kumpels“ zu sein. Bis jetzt sticht eine Episode heraus, in der ein Gesellschaftsspiel erklärt und besprochen wird.

    Der aktuelle Tenor der Bewertungen der StarTrek-Episoden tendiert von mittelmäßig bis negativ. Hier ergibt sich das Problem, dass dem geneigten Zuhörer nicht klar wird, warum die Podcaster jetzt Fans der Serien sind. Ich erwarte von einen Fan keine kritiklose Begeisterung, wenn aber überhaupt nicht klar wird, warum das Fanobjekt irgendeine Faszination ausübt, ist es nicht begreiflich, dass jemand überhaupt zum Fan geworden ist. Vielleicht sollte man hier vom sehr starren Konzept der zufälligen Auswahl von StarTrek-Episoden abweichen und manchmal bewusst positive Lieblingsfolgen der Podcaster besprechen.

    Pro:
    – Episoden sehr kurzweilig
    – überschaubare Länge (gut für zwischendurch)
    – regelmäßige Veröffentlichungen

    Contra:
    – der Meinungsaustausch wird zum Ende hin bei mehreren Teilnehmern mitunter etwas chaotisch.
    – Sehr eindimensionales Showkonzept (zufällige Episode anschauen und herumalbern)
    – Bisher kaum Mehrwert (keine besonderen „Star Trek“-Gäste, kaum spezifische Hintergrundinfo, interessante Gedankengänge werden kaum weiter geführt, etc.)

    Wer hier einen zweiten Trekcast erwartet, wird klar enttäuscht werden. Wer sich mal so nebenbei etwas berieseln lassen möchte, der könnte hier fündig werden. Ich persönlich gebe „Borg ist nicht schwedich“ 2 von 5 Achim Mentzel (wer mal in den Podcast reingehört hat, wird verstehen, was ich damit meine).

    • Das gefällt mir gar nicht. Völlig fahriges und substanzloses Geplauder. Ich hab das nach 2 Minuten wieder beendet. Wenn man bei der Episodenbeschreibung bei DS9 ernsthaft überlegen muss welcher Quadrant es ist (Gamma natürlich), ist das für mich nix. Wenn man nicht mal die Basics kennt, warum ist man dann Fan?

      Da sind mir der Trekcast und der Rewatch-Podcast deutlich lieber.

  8. Hallo Trekcaster, erstmal ein fettes Lob an Euch für alle bisherigen Folgen und speziell für die letzte und alle bisherigen Staffelbesprechungen von DS9. Gerade habe ich diese Serie zum zweiten Mal komplett durchgeschaut und muss sagen, dass sie mir sogar noch besser gefallen hat.
    Jetzt zu meiner Frage: Ihr habt in einer euren letzten Folgen davon gesprochen, dass TNG bei Netflix NICHT in HD liefe (verzeiht mir, wenn ich mich irre), aber ich bin mir sicher, dass diese Serie bei Netflix von der Bildqualität und von den Effekten her, definitiv hochwertiger ist, als ich sie in Erinnerung habe. Liegt das jetzt an meiner getrübten Erinnerung an alte SAT.1-Zeiten oder sendet Netflix da nicht doch irgendwie eine gepimpte Version?

    • Ich glaube ich hatte das gesagt.

      Ich war mir zu dem Zeitpunkt ziemlich sicher, dass das nie und nimmer die HD-Fassung sein konnte, das Bild wirkte auf mich genau so matschig und fahl wie bei DS9.

      Jetzt habe ich kürzlich nochmal nachgeschaut und bin mir sicher, dass TNG inzwischen in HD bei Netflix vorliegt. Ich vermute also, dass sie das nachgereicht haben, oder ich hätte mich beim ersten Probeschauen sehr stark getäuscht.

      Jedenfalls, jetzt ist es HD, ja. Zum Glück. 🙂

  9. Ich grüße die drei Moderatoren. Als langjähriger Star Trek Fan habe ich gerade entdeckt, dass es euch als guten, deutschen Star Trek Podcast gibt. Ich höre mich jetzt mal quer durch die bisherigen Folgen und sag schon mal Danke für eure Arbeit.

  10. Gerade läuft auf Syfy TOS “Strahlen greifen an“. In der Episode wird die große Zentraldatenbank Memory Alpha von mysteriösen Strahlen angegriffen und ich muss immerzu an Treckcast 44 denken. Die Folge hatte ich lange nicht gesehen. Eigentlich ist es logisch, dass das Wiki Memory Alpha heißen muss, mir war der Bezug vorher nicht bekannt.

    • Das hatte ich auch nicht mehr auf dem Plan. Und ich hätte auch kaum sagen können, aus welcher folge Memory Alpha mal kam. Danke für die Info! Ich wollte mir eh gerade ein TOS-Stündchen gönnen, warum also nicht die Folge? 😉

  11. Hallo ihr Drei!

    Nach längerer Zeit mal wieder ein Kommentar von mir!

    Wieder einmal eine tolle und kurzweilige Folge bei der das Zuhören wirklich Spaß macht. Danke dafür!

    Ich möchte gerne zum Thema Avery Brooks etwas beisteuern:

    Um seine etwas seltsamen Auftritte auf Conventions zu verstehen, muss man wissen, dass dieser großartige Schauspieler lt. Auskunft eines großen Conventionveranstalters Alkoholkrank ist. Leider einer der Gründe, wieso er nicht mehr spielen kann und warum er auch kaum noch für Conventions gebucht werden kann.

    Ich selbst habe ihn von ein paar Jahren auf einer Convention erlebt. Sein Panel war zweifelsohne anders, als man es erwartet hätte. Er hat Fanfragen auf seine eigene Art und Weise beantwortet und immer wieder das ein oder andere Liedchen angestimmt. Trotzdem war es eindrucksvoll ihn einmal live zu sehen.

    Was ich nie vergessen werde, war sein Verhalten bei der Autogrammstunde: Er hat sich Zeit genommen, jedem Fan die Hand gegeben und zu fragen woher er kommt und wie es einem geht. Für jeden hatte er ein nettes Wort, was dazu geführt hat, dass er nicht so schnell signieren konnte, wie sich der Veranstalter das gewünscht hat. Er wurde daher von diesem aufgefordert schneller zu unterschreiben und weniger zu reden. Dies erzählt er später sehr enttäuscht bei seinem Panel. Auch die Tatsache, dass er sich weigerte das zu tun. Daher saß er noch 2 Stunden nach dem offiziellen Ende der Autogrammstunde weiter an seinem Tisch, bis jeder Fan sein Autogramm hatte.

    Er sagte später dazu: „Ihr Fans bezahlt so viel Geld um uns zu sehen und dann ist es doch das Mindeste, dass ich mir Zeit nehme, um euch kurz kennen zu lernen!“

    Ich glaube das sagt alles aus, was es zu ihm zu sagen gibt….

    • Das war damals allerdings eine ausgesprochen schäbig Nummer von Seiten des Veranstalters, die Alkoholkrankheit von Brooks öffentlich zu machen (wenn es denn überhaupt stimmt), nur weil er nicht durch jeden Reifen sprang, dem ihn der Veranstalter hinhielt (siehe z.B. deine Schilderung zur Autogrammstunde). Einfach nur widerlich!

    • Also ich war mit meiner Freundin vor ein paar Jahren beim Captains Table in Düsseldorf, wo er zugegen war und uns – wir kannten ihn „nur“ aus DS9 – hat sein Auftreten schon sehr gewundert. Dieses philosophische Geschwafel ist ja auch nicht gerade das was man hören möchte, da hätten einen schon ein paar konkrete Anekdoten mehr interessiert. Alles in allem ist uns daher nichts in Erinnerung geblieben und eigentlich hätten wir uns das auch sparen können. Wir haben übrigens seinerzeit auf andere Drogen getippt, etwas das man rauchen kann. 😉

      Ansonsten fand ich das, was der Vorposter geschrieben hat schon sehr anständig von ihm. Aber man zeigt nicht nur mit dem Händeschütteln Respekt vor den zahlenden Fans, sondern auch indem man sein Panel interessant gestaltet und nicht nur allgemein rumschwafelt. Alles in allem muss ich leider sagen, dass er nach diesem Auftritt schon gewaltig an Respekt bei uns eingebüsst hat. Die Rolle geht da wirklich überhaupt nicht mit der Wirklichkeit zusammen. Enttäuschend für einen Fan, wenn man aus seiner Traumwelt geholt wird.

  12. Mahlzeit. Ich bin gerade dabei euren Podcast von Folge 1 an zu hören. Deshalb passt mein Kommentar nicht unbedingt zu dem Garakpodcast. Es geht um den Ausstieg von Denise Crosby. Ich habe auf einer Seite gelesen, dass der wahre Grund eine Jugendsünde ist. Es gibt wohl Fotos im Playboy und als die Presse die entdeckt hat, musste Roddenberry sich gegen Crosby entscheiden. Gefunden habe ich das hier http://startrekliebhaber.de/Index-Dateien/cast0.html
    Habt ihr davon schonmal was gehört?

  13. Mir ist noch etwas zu einer eurer ersten Folgen eingefallen. Mir ist beim Schauen von „The Captains“ auch die eigenartige Darstellung von Avery Brooks aufgefallen. Das fand ich sehr krass und ich glaube nicht, dass das an Shatner lag. In DS9 gibt es auch einige Szenen, bei denen er ziemlich strange wirkt. Besonders aufgefallen ist mir das in der Folge Badda-Bing, Badda-Bang. Als er am Ende der Folge mit Vic zusammen ein Duett singt, wirkt Brooks ähnlich wie bei „The Captains“. Ich glaube der nimmt irgendwas 🙂

    Ab und zu kommt ihr auch auf die „Hingucker“ in den Star Trek Serien zu sprechen. Nicht zu vergessen ist Lita, die spätere Frau von Rome. Die sieht schon sehr nett aus. Es wirkt nur sehr wenig glaubhaft, dass sie mit Rome etwas anfängt, aber das ist dichterische Freiheit 🙂

    Über die erste TNG Staffel kann man natürlich sehr viel streiten. Sie erreicht nicht das Niveau der späteren Folgen. Allerdings muss man das im Gesamtkontext sehen. Die Serienlandschaft in den 80ern war eine ganz andere. Was konnte man da an Serien sehen, die man sich heute noch angucken kann, ohne mit dem Kopf zu schütteln? Da ist sehr viel Schrott dabei. Knight Rider, oder das A-Team wirken nur noch amüsant. Dann sieht es auch so aus, dass man TNG am Anfang wie ein neues TOS inszenieren wollte. Ich kann mich noch erinnern, als es rausgekommen ist. Da war ich schon sehr begeistert, weil es auch kaum andere gute Serien gab. TNG konnt leider auch immer etwas kurz, wenn es darum geht, beispielhafte Serien zu nennen, die die Serienlandschaft insgesamt auf ein neues Niveau gehoben haben. ScFi kommt da generell immer etwas kurz.

    Danke übrigens, dass es diesen Podcast gibt.

  14. Ich bin gerade bei eurer 12. Folge angelangt. Die schlechte letzte Folge der 2. Staffel war soweit ich weiß Kind eines Autorenstreiks. Deshalb handelt sich auch nur um einen Staffelrückblick und die Staffel war wahrscheinlich noch etwas länger geplant.
    Übrigens habt ihr bei DS9 das Crossover schlechthin vergessen. Die Tribblesfolge:)

    • @Nelson

      Ja, man wollte die Borg schon in „The neutral Zone“ offen einführen, und in Staffel 2 zwei Teile dazu drehen, wo man sie u.a. in Verbindung mit den Käfern aus „Die Verschwörung“ bringen wollte und im 3. Teil gemeinsam mit den Romulanern bekämpfen. Das verhinderten allerdings Budgetkürzungen und der genannte Autorenstreik.
      Es wäre wohl so ein Dreiteiler geworden, wie man sie aus der 4. ENT-Staffel kennt, nur halt in der Erzählweise der späten 80er!

  15. Huhu, tolle Folge – wieder mal! Habe ich gleich als Anlass genommen eure alten Folgen nochmal von vorne durchzuhören. Was mir gefallen würde, wenn ihr mal wieder eine Umfrage durchführen würdet, welche Folge/Film sich die Zuschauer wünschen würden. Weiter so! 🙂

  16. Ich habe gerade den Trekcast 17 angehört. Dort ganz ihr aufgrund einer Hörerfrage zum Thema Homosexualität gesprochen und wie diese in Star Trek eingebaut wird. Das veranlasst mich zu einer Bemerkung. Odo und die Formwandler können sich un alles mögliche verwandeln. Egal welches Geschlecht. Ich weiß, dass es dramaturgisch verständlich ist, dass Odo fast immer eine Gestalt einnimmt (Ist bei Q ja auch so). Aber grundsätzlich sollten die Formwandler geschlechtslos sein oder was meint ihr?
    Leider fehlt den amerikanischen Autoren der Mut um sexuelle Vielfalt öfter zu zeigen. Star Trek ist ja sowieso relativ beziehungsarm, was mich aber nicht stört. 🙂

    • Hallo Nelson,

      ich möchte gerne in zweifacher Hinsicht widersprechen. Zum einen, es ist wohl eher dem Geldbeutel geschuldet, dass Odo eine menschliche Gestalt hat und nicht der Dramaturgie. Was meinst du wie teuer es wäre wenn man in jeder Szene wo Odo zu sehen wäre seinen Auftritt hätte Rendern müssen.

      Zum 2. – ich bin heilfroh das ST nicht unbedingt dieses sexuelle Ding in den Vordergrund gestellt hat. Wenn dich solche Filme/Serien interessieren verstehe ich nicht wieso du unbedingt ST schauen musst. Dann bist du doch klar bei Sex and the City oder RANDOM_SERIE besser aufgehoben.

      Mir graust es schon wenn ich den neuen Seriencast sehe. Eine Schwarze, eine Frau, ein Moslem, ein Schwuler und dankenswerter weise auch noch ein normaler weisser Mann. Wenn man hier der „Argumentation“ bzw. Motivation der Genderfanatiker folgt und von gleicher Repräsentation sprechen möchte, dann ist das Ziel hier doch klar verfehlt. Es ist nämlich nicht anzunehmen das (auch die zukünftigen) Raumfahrer zu 1/5 aus Schwulen, Schwarzen etc bestehen. Also sind die besagten in der neuen Serie klar Überrepräsentiert. Und von „Affirmative Action“ halte ich auch nichts. Das ist genauso schwachsinnig als würde man, nur weil die Schwarzen mal verskalvt wurden nun die weisse Bevölkerung verskalven und glauben dies würde zu mehr Gerechtigkeit führen. Somit ist gezeigt das Genderfans folglich Schwachsinnige sind. qed.

      • Übrigens: Ich möchte hier nicht weiter über Gender/Feminismus/Gleichstellung und so diskutieren da ich befürchte das es zu sehr Off-Topic ausarten könnte. Die o.g. Meinung bezog sich nur auf eine mögliche Version der neuen Serie. Wenn meine Befürchtungen nicht bestätigt werden würde, würde ich mich freuen. Damit ist es aber zu diesem Thema gut. Wer sich gerne mit mir über das Thema weiter unterhalten will kann mich gerne per E-Mail anschreiben. Nur das nicht der Eindruck entsteht als würde ich mich drücken wollen. 🙂

        Disclaimer: Meine Intention war es mit meiner Meinung nicht einem Mitschreiber zu Nahe treten zu wollen.

        Ein schönes Restwochenende wünscht
        Bert

  17. Der Pulli von Wesley Crusher 5. März 2017 um 20:22 Antworten

    @Bert Wieso interessiert dich überhaupt, welche Hautfarbe, welches Geschlecht, Religion oder sexuelle Orientierung eine Rollenfigur bei ST hat? Ich befürchte, dass du den Sinn dieses Franchise und die Botschaft, die es seit der ersten Episode vermittelt, nicht ganz verstanden hast.

    Jetzt aber zu meinem eigentlichen Anliegen: Lob aussprechen. Ich bin gerade dabei mir zum wiederholten Male TNG chronologisch anzuschauen (danke Netflix) und freue mich nach jeder beendeten Staffel schon auf Eure Besprechung. Ähnlich empfunden habe ich das bei DS9. Macht weiter so, es ist wirklich unterhaltsam, Euch zuzuhören.

    PS.: Ein Trekcast, der sich ausschließlich mit den Captains beschäftigt, fände ich super. Aber Ihr wisst wahrscheinlich selbst am besten, welches Thema funktioniert und welches nicht 😎

    • Auch wenn ich nichts dazu schreiben wollte, muss ich eine Kleinigkeit richtigstellen, da ich anscheinend falsch verstanden wurde.

      @Der Pulli von Wesley Crusher:
      Huh? Ich kritisiere doch gerade das die Macher sich anscheinend für sexuelle Orientierung, Hautfarbe etc interessieren. Ich benenne bzw. kritisiere es doch nur das man sowas in den Fokus rückt. Also daher hast du mit deiner falschen Unterstellung wohl eher nicht den Sinn meiner Aussage richtig verstanden. Im Gegenteil, du bestätigst mich ja noch. In diesem Sinne weiss ich deine Beistandsbekundung zu schätzen. 🙂

      • Der Pulli von Wesley Crusher 8. März 2017 um 22:46 Antworten

        Hei bert, tut mir leid, wenn ich dich falsch verstanden habe. Ich glaube, wir freuen uns alle mega auf die neue Serie und jeder hat da so seine eigenen Wünsche und Vorstellungen. Ich glaube halt dass Star Trek Fans ganz besonders weltoffen sind, weil die Message dieser Serie das eigentlich in allen Bereichen vermittelt. Ich wollte dir nicht zu nahe treten. Aber für mich ist es halt wirklich komplett Latte, welches Geschlecht jemand hat oder wen er liebt, solange das auf Gegenseitigkeit beruht. Nichts für ungut.

  18. Hallo Bert. Keine Ahnung warum du anscheinend etwas vorurteilsbehaftet bist. Wie würde bei dir eine die Menschheit vertretende Crew aussehen? Und natürlich baut man Chraktere ein, mit denen sich so viele Menschen wie möglich identifizieren können. Man könnte auch einen Autopiloten fliegen lassen und das dann zeigen. Interessiert nur keinen 🙂

    Bei dem Aussehen von Odo hast du mich auch nur halb verstanden. Es geht nicht darum, dass man alle drei Minuten das Morphen sieht. Man hätte Odo aber auch abwechselnd als Frau oder Mann zeigen können, weil es sich meiner Meinung nach um eine geschlechtslose Spezies handelt. Und das ist dann eben nicht Geld, sondern die Dramaturgie. Man baut keine Hauptfigur ein, die immer anders aussieht. Bei Q ist es genauso. Da fällt es noch mehr auf, dass er immer als John de Lancie auftritt 🙂
    Tja und dann noch eine Bemerkung. Odo und die anderen Formwandler sind nicht in der Lage menschliche Ohren nachzustellen. Das „weibliche“ Modell hat ja ähnliche Probleme. Aber ansonsten können die sich in jedes mögliche humanoide Lebenwesen (Martok zum Bsp.) wandeln.
    Alles eher weniger Budgetgründe als dramaturgische Kniffe, um die Spezies sofort zu erkennen.

    • Wo soll denn genau mein „Vorurteil“ liegen, jenes hast du leider vergessen herauszustellen. Die einzige Erklärung die entfernt passen könnte ist das du dich auf den Schlips getreten fühlst, da ich in ST nichts sexualisiertes sehen möchte. Aber um eine Analogie aufzurollen, ich habe doch auch keine Vorurteile wenn ich sage ich möchte keinen Basketball in ST sehen, oder? Daher tue ich das Wort „Vorurteil“ jetzt einfach mal als Buzzword bzw. „Trigger“-Word ab. Einen Wunsch bzw. Hoffnung zu äussern ist mitnichten ein Vorurteil.

      ST hat es nie nötig gehabt (von den neuen Filmen abgesehen; welche ja kein ST sind;) die Sex-Sells Karte zu ziehen, da es die Zuschauer weniger auf der emotionalen Ebene abholen musste, sondern auf der Verstandesebene. Überall ist heute im TV alles übersexualisiert. Wieso muss das auch noch bei ST sein? Wenn dich diese Thematik besonders interessiert, hast du doch ein Angebot was bereits gross genug ist. Im Gegenteil, dass die ST-Fans auch ohne dieses zufrieden sind zeigt uns doch die Geschichte.

      Auf der anderen Seite allerdings, sehe ich die Gefahr, je mehr man im Vergleich zum alten ST zu Gunsten des Mainstreams ändert und dazu noch ordinäre Dinge, dass die Serie nichts wird. Siehe die neuen Filme.
      Selbstverständlich habe ich als langjähriger ST Fan andere Interessen als Leute die ST ggf. nur von den neuen Filmen kennen. Aber wieso sollte ich wollen das die echten Fans und deren Wünsche unberücksichtigt bleiben?

      Von daher liebe ST Macher. Bitte nicht zuviel Mainstream. Das war ST nie. Bitte nicht die allzu einfach gestrickten Menschen als Zielgruppe suchen und daher vor anspruchsvollen Themen zurückschrecken.

      Zu Odo:
      Okay, ändert aber nichts an der Tatsache das sein Morphingeffekt ziemlich teuer war. Ich meine mal gelesen zu haben das er deshalb nicht öfters gemorpht ist. Das war auch der Grund wieso es keine nicht humanoiden Aliens gab, bzw. kaum. Also der finanzielle Aspekt war definitiv gewichtig.

      Der Grund wieso Odo nicht andauernd abwechselnd als Mann bzw. Frau zu sehen war ist doch offensichtlich und einfach nachvollziehbar. Jeder normale Mensch hat doch eine Identität. Genauso wie man als Msnch ja auch nicht mal als Gothik und dann am nächsten Moment als Punk und dann im Anzug rumrennt. Wieso sollte Odo dann mal als Mann oder Frau rumrennen? Der andere Grund könnte auch sein, dass ihm sein Geschlecht piepegal war. Ich denke ja auch nicht jeden Tag darüber nach ob ich mich heute als Mann oder Frau fühle (sonst hätte ich wohl ein Problem). Ehrlich gesagt habe ich das noch nie. Odo hat als er das erste mal eine humanoide Form angenommen hat eine männliche Bezugsperson gesehen, er kannte also nichts anderes (wird in der Folge mit Mora Pol erklärt). Die Soziologie bietet für diesen Mechanismus mit bspw. Platons Höhlengleichnis ein Erklärungsmodell.

      „““Alles eher weniger Budgetgründe als dramaturgische Kniffe, um die Spezies sofort zu erkennen.“““

      Alles in Allem sind die von dir angeführten Dramaturgiegründe daher aus den dargelegten Punkten bestenfalls eher tertiär.

      • Der Pulli von Wesley Crusher 8. März 2017 um 17:19 Antworten

        Dass Star Trek es „nie nötig hatte, die Sex-sells-Karte zu ziehen“, halte ich angesichts der Damenmode bei TOS, Steven Of Nine und T’Pol doch für eine relativ gewagte These.;-)

  19. Der Pulli von Wesley Crusher 6. März 2017 um 18:14 Antworten

    In Bezugnahme auf Trekcast #25, wo ihr die ersten beiden Star Trek Kinofilme besprecht, möchte ich nochmal auf einen anderen Podcast verweisen, der sich mit Filmen allgemein beschäftigt und mit „Star Trek II: The Wrath of Khan “ im Besonderen: Spätfilm heißt der Cast und in Folge 39 besprechen die Macher eben jenen zweiten Kinofilm der Reihe auf eine, wie ich finde, sehr originelle Art und Weise, die sich auch ein bisschen von dem abhebt, was ihr diesbezüglich angesprochen habt. Wer es nachhören will, kann das unter http://www.spaetfilm.de/episode/podcast/sf39-star-trek-ii-the-wrath-of-khan-feat-mathias/
    gerne tun und sich seine eigene Meinung bilden. Viel Spaß.

    • Der Pulli von Wesley Crusher 6. März 2017 um 19:06 Antworten

      Leider ist die Tonqualität dieser Folge etwas gewöhnungsbedürftig, es lohnt sich aber trotzdem weiterzuhören…

  20. Make Star Trek Great Again 19. März 2017 um 22:58 Antworten

    Wie schon einige eurer Hörer vermutet haben, wird Star Trek Discovery im Spätsommer/Frühherbst starten. Inzwischen wird aber aufgrund von eigenartig aussehenden Klingonen auf dem Discovery-Set vermutet, dass die Serie vielleicht nicht im Prime Universum angesiedelt ist. Stört mich persönlich nicht. Im Gegenteil, ich bin gespannt, was dabei herauskommt!

    PS: Jetzt wirds aber mal wieder Zeit für einen neuen TrekCast 😉

    • Nun ja, warten wirs ab! ,,Merkwürdig aussehende Klingonen“ kann ja alles mögliche bedeuten! Da die Klingonen in TOS keine ,,Stirnknochen“ hatten und dies später als irgendein Defekt oder Genmanipulation (ich hab da nie was richtiges drüber gehört) dargestellt wurde, könnte es ja sein, dass man in DSC Klingonen sieht, deren Mutation beginnt oder bereits einsetzte o.ä.

      Mal schauen!


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