06 Feb 2017

Trekcast #057 – Der geheimnisvolle Garak

13 Kommentare

Der geheimnisvolle Garak war eine Doppelfolge in der dritten Staffel von Star Trek: Deep Space Nine, die für die Entwicklung der Serie von großer Bedeutung war. Der Erzählstil in großen Zusammenhängen kommt hier so richtig in Fahrt, es gibt beeindruckende Raumschiff-Ansichten und interessante Charakterentwicklungen.

Vor allem aber lernen wir eine Menge über den Lieblings-Cardassianer der Serie. Yann, Thorsten und Malte sprechen ausführlich über diese Doppelfolge, die eigentlich erst keine sein sollte.

Außerdem: „Star Trek: Discovery“ erscheint erneut später und Zuschriften unserer Hörer.

Themen und Zeiten im Überblick

00:00:00 Intro / Begrüßung
00:02:59 Neuigkeiten: Star Trek Discovery – Teasertrailer und Terminverschiebung
00:11:19 DS9: Der geheimnisvolle Garak
01:20:12 Zuschriften unserer Hörer

Links zur Sendung

Star Trek Discovery – Start der Dreharbeiten, Trailer und Termin
DSi Episodenguide: Der geheimnisvolle Garak Teil I
DSi Episodenguide: Der geheimnisvolle Garak Teil II
Podcast-Tipp: Borg ist nicht schwedisch

Aus den Zuschriften unserer Hörer
YouTube: James Doohan bei Schreinemakers
YouTube: Trekyards über die USS Franklin

Die aktuelle Folge könnt Ihr hier abrufen:

 

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[zum Anfang]
13 Responses to Trekcast #057 – Der geheimnisvolle Garak
  1. ES gab, wenn ich mich recht erinnere,bereits in der Folge 3×09 DEFIANT mit Riker s Double Thomas Riker beim Maquis, wo eben der Maquis cardassianische Truppenbewegungen beobachtet hat, weshalb „Riker 2“ die Defiant überhaupt kaperte, und zwar genau die Truppen, die hier in der Armada auf den Schiffen stationiert wurden.
    Selbst Dukat wurde darüber im Dunkeln gehalten und eine Vertreterin des obsidianischen Ordens war in DEFIANT deswegen auch zugegen.

    Insgesamt briilianter Zweiteiler der meine Lieblingsfigur von DS9 in den Mittelpunkt rückt.
    Und am Ende gibt Colonel Lovok ja schon einen Ausblick auf den nä. großen Knaller zu Beginn der 4. Staffel: er sagt ja zu Odo und Garak, das nach der Vernichtung des Talchiar und des obs. Ordens es nur noch 2 wirkliche Bedrohungen für das Dominion im Alphaquadrant gäbe: die Föderation und die Klingonen.
    Die Folterszene hat mich damals beim 1. Ansehen bei Sat1 echt geschockt, denn ich war ja erst 16 Jahre alt.
    Der vermeintliche Anschlag auf Garaks Geschäft führte mMn Odo zu was größerem, was Garak gar nicht hätte voraussehen können bzw. nicht beabsichtigt hatte?!

  2. [Kommentar ohne zu Hören]

    Yeah…

    Erst „Rewatch“, dann „Sie reden“ und jetzt ihr…
    Und alle über DS9, was ich gerade beendet habe, zum… öhm 3. oder 4. mal überhaupt. Was ein super Februar!!!

    Meine Erfahrung mit DS9:
    Damals bei der Sat.1 Ausstrahlung bemerkte ich die Serie erst recht spät.
    Ich war von den Filmen, ein paar TOS und TNG Folgen sehr angefixt und freute mich auf den ST-Sonntag, mit ebend diesen Serien. Die Raumstation ließ ich aus.
    (Anderes Thema zum Ändern der Lieblings Sendezeiten/-tage:
    Bis vor ein paar Wochen gab es den Crime Sonntag mit Navy CIS… „F U SAT.1!!!“)

    Heute liebe ich DS9.Es hat eine durchgehende Handlung, was zu damaliger Zeit selten war.
    Und Voyager mit der Heimreise zähle ich jetzt nicht dazu!

    Und dann kam Voyager freitags in der PrimeTime als Erstausstrahlung… ich wurde zum Trekkie…

    (ab 10.02. vorlesen!)
    Achja, ich habe es verpennt…

    Alles Gute zum 5. Geburtstag des TrekCast!!!
    Live long and prosper and may the force be with you.

  3. Folgen mit Garak sind so ziemlich alle gut, ähnlich wie in Babylon 5 Folgen mit Mollari per se gut sind. Es gibt einfach Schauspieler in manchen Rollen, die passen so gut, die füllen alleine 45 Minuten in einem Raum ohne Möbel beim Unterhalten über Brot von gestern. Ich bin aktuell wieder an DS9 dran und Garak steht auf meiner Liste der besten ST-Charakter ganz weit oben – in DS9 dicht gefolgt von Gul Dukat, dem liebsten Arschloch des Alpha- und Beta-Quadranten.

  4. Shatners „Captains“ lief übrigens gerade am Neujahrstag auf Tele 5. Interessante Doku. Auch wenn Shatner sich natürlich gern in den Mittelpunkt rückt, erfährt man in dieser Doku doch relativ viel; mehr als in den „Wir-waren-alle-eine-Familie-Dokus“ auf den alten DVDs. Das ging mir auch schon bei „Chaos on the Bridge“ so, dass die Darstellung erfreulich unpoliert war. Shatners Umgang mit STAR TREK finde ich jedenfalls deutlich angenehmer als das takaische Gemotze von der Seitenlinie. (Er ist sich seiner „Macke“ aber auch bewußt und nimmt sich damit nicht zu ernst. Z.B.: wenn er in der Doku erst Jerry Ryan erzählt, sie sei die aufregendste Frau, die in STAR TREK mitspielte und Sekunden später erzählt er Sally Kellermann das gleiche.)

    Zu Brooks: Er wirkt tatsächlich etwas abgedreht, aber Kate Mulgrew wirkt in der Doku auch anders. Man merkt, dass das alles Künstler sind, mit den dazugehörigen Macken und Übertreibungen und das fängt Shatner wunderbar ein. Er zeigt die Menschen wie sie sind, ohne sie bloßzustellen. Das ist keine Hollywood-Hochglanzdoku. Das Problem mit Brooks kommt wohl vor allem daher, dass man den zielstrebigen Captain erwartet und den suchenden Künstler gezeigt bekommt. Brooks ist eben nicht Sisko sondern Brooks, der Sisko spielte und nun eben Musik macht und total grazy drauf ist (um es mal so zu umschreiben). Interessanterweise sieht er in der Doku teilweise älter aus als Shatner. Die Szenen mit ihm und Shatner sind herrlich bekloppt und man erfährt trotzdem noch ein bisschen was zwischen den Zeilen.

    Bei aller Kritik an den drei neuen Filmen, die ich durchaus teile, finde ich es außerdem interessant, das sowohl Shatner als auch Nimoy mit ihren „Nachfolgern“ doch ganz gut klar kommen/kamen und deren Neuinterpretation nicht ablehnen/ablehnten. Zumindest nicht so rigoros, wie es einige Fans tun. Die beiden hätten sich ja distanzieren können, indem sie sich dazu einfach nicht äußern bzw.gar nicht in den neuen Filmen mitspielten. Der Umgang wirkt aber angenehm unverkrampft.

    Bei Garak hatte man tatsächlich ein sehr gutes Händchen, als man ihn in der zweiten Folge einführte. Extrem ausbaufähig und ich kenne wirklich keine einzige schlechte Folge mit ihm.

  5. Fiesta Nausicaaner 8. Februar 2017 um 13:46 Antworten

    DS9 (aber der 3./4. Staffel) fand ich damals, als die Serie zum ersten Mal lief, spannender als TNG.
    Langfristig ist mir allerdings TNG positiver in Erinnerung geblieben. Die einzelnen Charaktere haben nämlich auf der Enterprise meinem Gefühl nach besser als „Familie“ harmoniert. Sie sind mir unterm Strich einfach sympathischer. Bei DS9 war mir hingegen alles eine Spur zu zusammengewürfelt und inhomogen.

    • Mir war TNG schon immer zu sauber. Das mag daran liegen, dass ich mehr Fiver als Trekker bin, aber die Menschen in TNG waren irgendwie oftmals zu….unmenschlich, als hätte man einen Teil der menschlichen Emotionen innerhalb von rund 300 Jahren beiseitegeschoben.

  6. Lieutenant Herkenrath 16. Februar 2017 um 11:28 Antworten

    Wieder ein sehr schöner Cast. Ich freue mich immer besonders, wenn Ihr über DS9 redet und Euch Zeit für einzelne Highlight-Folgen nehmt.

    Apropos DS9: Für alle Fans mag interessant sein, dass Showrunner Ira Steven Behr unter dem Titel „What we left behind“ eine Dokumentation über die Serie produziert hat. Fast alle Schauspieler der Haupt- und Nebencharaktere kommen in aktuellen Interviews zu Wort. Die Produktion kann man über ein Indiegogo-Kampagne unterstützen. Hier der Link: https://www.indiegogo.com/projects/what-we-left-behind-star-trek-deep-space-nine-doc#/

  7. Geist der allwissenden Müllhalde 17. Februar 2017 um 01:59 Antworten

    Im Trekcast 57 wurde der Podcast “Borg ist nicht schwedisch” kurz vorgestellt. Daher habe ich mir mal den Podcast angehört. Hier meine subjektive Review:

    Die Show hat bis jetzt 13 Folgen, ist im September 2016 gestartet und es erscheinen ungefähr in 2-Wochen Rhythmus neue Folgen. Die Länge reicht meist von 30 bis 60 Minuten. Das Showkonzept ähnelt Kalkofes Mattscheibe. Die Teilnehmer suchen sich zufällig eine Folge heraus und besprechen diese. Dabei liegt aber der Schwerpunkt eher auf oberflächlicher Blödelei, als auf einer tiefgreifenden Analyse. Die Podcastfolgen sind sehr kurzweilig, einen rehear-Wert haben sie eigentlich nicht. Eventuelle Gäste im Podcast scheinen nur „Kumpels“ zu sein. Bis jetzt sticht eine Episode heraus, in der ein Gesellschaftsspiel erklärt und besprochen wird.

    Der aktuelle Tenor der Bewertungen der StarTrek-Episoden tendiert von mittelmäßig bis negativ. Hier ergibt sich das Problem, dass dem geneigten Zuhörer nicht klar wird, warum die Podcaster jetzt Fans der Serien sind. Ich erwarte von einen Fan keine kritiklose Begeisterung, wenn aber überhaupt nicht klar wird, warum das Fanobjekt irgendeine Faszination ausübt, ist es nicht begreiflich, dass jemand überhaupt zum Fan geworden ist. Vielleicht sollte man hier vom sehr starren Konzept der zufälligen Auswahl von StarTrek-Episoden abweichen und manchmal bewusst positive Lieblingsfolgen der Podcaster besprechen.

    Pro:
    – Episoden sehr kurzweilig
    – überschaubare Länge (gut für zwischendurch)
    – regelmäßige Veröffentlichungen

    Contra:
    – der Meinungsaustausch wird zum Ende hin bei mehreren Teilnehmern mitunter etwas chaotisch.
    – Sehr eindimensionales Showkonzept (zufällige Episode anschauen und herumalbern)
    – Bisher kaum Mehrwert (keine besonderen „Star Trek“-Gäste, kaum spezifische Hintergrundinfo, interessante Gedankengänge werden kaum weiter geführt, etc.)

    Wer hier einen zweiten Trekcast erwartet, wird klar enttäuscht werden. Wer sich mal so nebenbei etwas berieseln lassen möchte, der könnte hier fündig werden. Ich persönlich gebe „Borg ist nicht schwedich“ 2 von 5 Achim Mentzel (wer mal in den Podcast reingehört hat, wird verstehen, was ich damit meine).

  8. Hallo Trekcaster, erstmal ein fettes Lob an Euch für alle bisherigen Folgen und speziell für die letzte und alle bisherigen Staffelbesprechungen von DS9. Gerade habe ich diese Serie zum zweiten Mal komplett durchgeschaut und muss sagen, dass sie mir sogar noch besser gefallen hat.
    Jetzt zu meiner Frage: Ihr habt in einer euren letzten Folgen davon gesprochen, dass TNG bei Netflix NICHT in HD liefe (verzeiht mir, wenn ich mich irre), aber ich bin mir sicher, dass diese Serie bei Netflix von der Bildqualität und von den Effekten her, definitiv hochwertiger ist, als ich sie in Erinnerung habe. Liegt das jetzt an meiner getrübten Erinnerung an alte SAT.1-Zeiten oder sendet Netflix da nicht doch irgendwie eine gepimpte Version?

    • Ich glaube ich hatte das gesagt.

      Ich war mir zu dem Zeitpunkt ziemlich sicher, dass das nie und nimmer die HD-Fassung sein konnte, das Bild wirkte auf mich genau so matschig und fahl wie bei DS9.

      Jetzt habe ich kürzlich nochmal nachgeschaut und bin mir sicher, dass TNG inzwischen in HD bei Netflix vorliegt. Ich vermute also, dass sie das nachgereicht haben, oder ich hätte mich beim ersten Probeschauen sehr stark getäuscht.

      Jedenfalls, jetzt ist es HD, ja. Zum Glück. 🙂

  9. Ich grüße die drei Moderatoren. Als langjähriger Star Trek Fan habe ich gerade entdeckt, dass es euch als guten, deutschen Star Trek Podcast gibt. Ich höre mich jetzt mal quer durch die bisherigen Folgen und sag schon mal Danke für eure Arbeit.

  10. Gerade läuft auf Syfy TOS “Strahlen greifen an“. In der Episode wird die große Zentraldatenbank Memory Alpha von mysteriösen Strahlen angegriffen und ich muss immerzu an Treckcast 44 denken. Die Folge hatte ich lange nicht gesehen. Eigentlich ist es logisch, dass das Wiki Memory Alpha heißen muss, mir war der Bezug vorher nicht bekannt.


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