15 Aug 2017

Trekcast #061 – Star Trek-Bücher: Vom Übersetzen und Schreiben

18 Kommentare

Star Trek Bücher lesen ist nicht schwer – sie zu schreiben dafür umso mehr. In Folge 61 haben wir uns den Schriftsteller Bernd Perplies in die Sendung eingeladen. Er hat zusammen mit Christian Humberg die Star Trek Prometheus-Trilogie geschrieben und ist zudem Autor vieler anderer Romane. Zuvor und weiterhin übersetzt er außerdem Bücher vom Englischen ins Deutsche, darunter auch viele Star Trek-Titel.

Wie so ein Buch entsteht, welche Schwierigkeiten es für einen deutschen Autor gibt und die Entmystifizierung manch romantischer Vorstellung – all dies erlebt Ihr in unserem knapp einstündigen Gespräch mit Bernd.

Außerdem: Discovery naht und Zuschriften unserer Hörer.

Themen und Zeiten im Überblick

00:00:00 Intro / Begrüßung
00:04:36 Neuigkeiten: Discovery
00:26:29 Hauptthema: Star Trek Bücher schreiben und übersetzen
01:20:00 Zuschriften unserer Hörer

Links zur Sendung

DSi News: Allerlei Neues zu Discovery
Homepage von Bernd Perplies
Cross Cult Verlag: Star Trek – Prometheus, Band 1
Cross Cult Verlag: Star Trek – Prometheus, Band 2
Cross Cult Verlag: Star Trek – Prometheus, Band 3
Hintergründe zu Bryan Fuller’s Anthologie-Konzept

Aus den Zuschriften unserer Hörer
Video zu Red-Shirts
YouTube-Kanal AgarwaenCran
YouTube: Patrick Stewart lässt es sich munden
Heise.de-Meldung zum Turbolift

Die aktuelle Folge könnt Ihr hier abrufen:

 

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18 Responses to Trekcast #061 – Star Trek-Bücher: Vom Übersetzen und Schreiben
  1. Hallo Zusammen und Grüsse aus der nicht so extrem verregneten Schweiz.

    Danke für eine sehr informative Sendung. Muss mir die Prometheus-Romane wirklich mal zu Gemüte führen. Habe bis jetzt Vanguard, TNG, Voyager, Titan und Typhon-Pakt gelesen und könnte da noch Stunden lang weiter machen.

    Zu eurer Discovery-Diskussion:
    Zur alljährlichen San Diego Comic Con kam ja dieser sehr actionreiche Trailer raus. Wie bei einem Trailer üblich, besteht dieser aus viel Action und soll ja nur den gemeinen Zuschauer heiss darauf machen. Ich würde mich daher nicht zu sehr auf den Trailer einlassen. Auch mich hat der Trailer sehr neugierig gemacht und freu mich dich tatsächlich auf die erste Folge.

    Ihr habt erwähnt, das die neue Serie rein optisch nicht zum TOS-Zeitraum passt, wobei ich euch recht geben muss. Mir ist bewusst, das ein TOS-Dekor nicht zeitgemäss ist. Da zeigt sich aber wieder mal der, meiner Meinung nach, konzeptionelle Fehler. Eine Serie, die nach Voyager spielt wäre sicherlich einfacher. Wenn man Discovery sich eher als Sequel zu Enterprise vorstellt statt als Prequel zu TOS habe ich mit dem stylistischen weniger Probleme.
    Aus marketing-technsicher Sicht kann ich CBS ein wenig verstehen, das diese Zeitperiode gewählt wurde. Leider haben sie noch nicht viel daraus gemacht.

    Während der Comic Con wurden die Probs, also Phaser, Uniformen, Tricorder, Communikator, etc. ausgestellt. Rein vom Styl der Probs her, haben die Macher die Zeitperiode gar nicht mal so schlecht getroffen. Vor allem der Phaser, eine Mischung zwischen dem bekannten Kirk-Phaser und der Cage-Phaser, find ich sehr gelungen, genau wie auch der Communicator.

    Vor allem um die Comic Con herum, waren die Macher und CBS ziemlich aktiv auf den socialen Kanälen. Vor allem auf Twitter wurde sehr viel gezeigt und gehypt. Ich gebe euch zwar recht, das man sehr lange sehr wenig gehört hat und ein wenig mehr hätte da sicher geholfen.

    Mal eine Frage: auf welchen sozialen Medien treibt Ihr euch eigentlich so rum? Twitter, Facebook, Istagram?

    So, das wars erst mal von mir.

    Grüsse 007bashir

  2. Endlich mal wieder ein Podcast über die Bücher!!

    Schön, dass ihr das Thema nicht vergesst.
    Ich bin ja der Meinung, solange es nicht onscreen widerlegt wird, mit einer Serie oder einem Film, sind die Bücher, die abseits der Serien spielen canon. Also alles was definitiv nach dem Ende geschrieben wird. Und das sind alle Bücher, die CrossCult hier zu Lande raus bringt.
    Schade, dass das denen bei CBS egal ist. Denn sie bilden, von pocketbooks kommend, eine Einheit. Da steckt mMn mehr Kanonitärt drin als in Comics oder Soielen (wie Legacy oder STO).

    Das kommt sehr schön im Interview hervor.
    Spannend für mich ist jetzt die Einbindung der Prometheus Trilogie (die ich noch nicht gelesen habe) in den Kontext. Von „unserer“ Seite stimmig bis auf die ein zwei nachfolgenden erscheinenden Romane (dem Zeitgeist geschuldet) aber im allgemeinen, ob die Autoren, die für pocketbooks schreiben und somit die Timeline beherschen, auch darauf zurückgreifen ist interessant.

    Da wäe eine Frage direkt gewesen, ohne groß zu spoilern, ob in den Romanen ein großer Eingriff in die Hauptreihen (VOY, TNG, DS9) vorgenommen wurde.

    Ganz am Schluss würde ich mir ja wünschen, dass ihr auch mal die Bücher lest und über diese im einzellnen bzw. in handlungssträngen drüber redet.
    Also zB.
    ENT: Einstieg,
    ENT: Romulanischer Krieg
    DS9 Season 08E01-10 / 09E01-03
    TNG: Einzellromane + Borg Story
    Destiny
    Titan
    Typhon Pact
    The Fall
    Voy: 1-4
    Voy: 5
    Voy: 6-…
    usw.

    *Übersetzung*

    Also TIE-Fighter/jäger (Tei) ist ja noch legitim, aber in Epi7 wurde ebend mit TIE-Jäger (Tii-Jäger) übersetzt und ich hätte kotzen können. Dann aber ‚BeeBee-Eight‘ sagen… sowas von inkonsequent. Dann hätte es ‚BeBe-Acht‘ heißen müssen.

    Achja, wenn ihr mal wieder einen Stargast im Interview habt oder einen gast zu einem bestimmten Thema, dann könnt ihr vieleicht mal in die Community ragen, was sie fragen würde.
    Vielleicht kommt da noch mehr bei raus bzw. der direkte Draht.

    zB. würde mich ein Interview mit Rolf Schult/Ernst Meincke interesseren.
    Wie er zu Star Trek stand, was die Synchro der Spiele/Filme für ihn bedeutete und so wieter.

    Eigentlich eher wieder allgemein eine bekannte Synchrostimme zu hören wäre schon.
    Vielleicht krigt ihr den Kontakt ja über den Sascha vom „Sie reden“-Podcast (er macht auch den Babylon 5 Podcast ‚Der Graue Rat‘), denn im Intro ist Ernst Meincke mit spezieller Ansage zu hören.

  3. Nachtrag:

    Zum Discovery-Roman… habe ich so meine Befürchtung.
    Entweder haben die Autoren schon eine „Bibel“ zur ersten Staffel oder die Romane spielen wie damals im Format „Episode of the Week“, quasi Handlung vorne und hinten sind + – 0
    Fazit es passiert nichts relevantes.
    Wäre nur geil wenn man kur in einer Folge ein Ereignis anreist und das dann in einem Roman passiert.

  4. Liebes Trek Cast Team,
    erstmal vielen Dank für den Nickname Wanderpokal!
    Ich werde ihn gerne demnächst weitergeben 😉

    Ich fand die aktuelle Folge wirklich sehr interessant. Ich habe mich schon oft gefragt, wie die Star Trek Romane entstehen.

    Ich freue mich schon auf Trek Cast 100, wenn Yann vom Mars berichtet.

    Liebe Grüße,

    JetSkierDax

    P.S. Solltet ihr euch entscheiden die Voyager Folge mit den Makroviren zu rezensieren, dann könnte ich gerne etwas zum Thema Realismus beisteuern 😉

  5. Zur Frage wegen klassischer Literatur: Die TOS-Folge „Requiem for Methuselah“ (Planet der Unsterblichen) basierte auf Shakespeares Stück „The Tempest“ (der Sturm)

  6. Hallo liebes Team vom Trek Cast!

    Es ist richtig, wenn ihr sagt, dass man Discovery wahrscheinlich erst nach der ersten Staffel wird halbwegs fundiert bewerten wird können, und ihr deshalb alle Folgen anschauen wollt.
    Mir andererseits fehlt die Muse, meine spärliche Freizeit für eine Serie aufzuwenden, die mich nicht von Beginn an fesselt. Entweder Discovery gefällt mir spätestens nach der fünften Folge, oder ich werde mich vorerst wieder ausklinken. Und ich denke, beim heutigen immensen Angebot an guten Serien werden sich auch viele andere Seher so verhalten – besonders die Mehrheit jener, die nicht dezidierte Star-Trek-Fans sind.

    Ob Discovery wirklich ein Misserfolg wird, muss man auf jeden Fall abwarten. Ich habe mir nämlich kürzlich den Wikipediaartikel zu TNG durchgelesen. Das Chaos, das dort für die ersten Staffeln der Produktion beschrieben wird, war beachtlich. Und trotzdem startete die Serie durch. Klar, das waren andere Zeiten, heute können sich verärgerte Fans übers Internet viel besser Gehör verschaffen und eine Art Schneeballeffekt auslösen ….

  7. Hey TrekCaster, hey Bernd,

    toller Podcast, toller Gast! Ich habe die Prometheus-Trilogie gelsen und halte sie für mit die besten Star Trek Bücher. Sie sind literarisch und stilistisch den amerikanischen weit überlegen (kann aber auch an der Übersetzung liegen) und wesentlich durchdachter konstruiert.
    Ich kann sie jedem, der gerne liest empfehlen und hoffe auf mehr aus der Feder von Bernd und seinen Co Autoren!

    Viele Grüße

  8. Illegitimer Sohn von Angela Dorothea Kasner 18. August 2017 um 10:14 Antworten

    Sehr schöner Podcast! Habe vor 15-20 Jahren als Jugendlicher etliche Star-Trek-Romane gelesen, bin aber davon im Lauf der Zeit wieder abgekommen. Ihr und euer Gast habt mir jetzt richtig Lust darauf gemacht, den Lesestoff von damals wieder hervorzuholen 🙂
    LG

    • Ich habe die bei HEYNE erschienenen Romane als ziemlichen Mist in Erinnerung. Empfehlen kann ich die neue Generaion der Star Trek Bücher, die von Cross Clt verlegt werden. Selbst gelesen habe ich „Gesetze der Föderartion (gut)“, „Destiny Trilogie (ok-gut)“, „Typhon Pact (ok-gut)“, „The Fall (ok-gut)“, „Enterprise (ok-gut)“, „Voyager: Heimkehr (Murks)“ und „Prometheus (sehr gut)“. „Titan“ und „Vanguard“ kenne ich noch nicht, soll aber auch ganz gut sein.
      Viele Grüße

  9. Leutnant Kommandant Daten 19. August 2017 um 10:50 Antworten

    Schöne Folge. Ich als versierter Leser der Romane habe mich sehr gefreut. Hätte gern noch mehr in Richtung Ausblick in die Zukunft erfahren, was Bernd und Christian schreiben würden, wenn sie noch weiter machen würden und was bei Cross Cult vielleicht an neuen Trilogien (oder anderen Mehrteilern) geplant sein soll, wo man schon ein klein wenig was zu sagen kann.
    Auch interessant wäre ein Statement gewesen, wie gut sich die Prometheus Reihe verkauft hat.

    Ich habe mich auch sehr üben den Cast gefreut, da ich Bernd und Christian Humberg bereits dieses und letztes Jahr auf der FedCon getroffen habe und beide sind unheimlich nett und witzig. DIe Probelesungen aus den Prometheus-Romanen hatte mich letztendlich auch dazu bewogen die komplette Reihe zu kaufen.

    Kleine Anmerkung meinerseits: Anstatt in der übernächsten Sendung auf Discovery einzugehen würde sich ja ein Review der Pilotfolge bereits in Trekcast 62 anbieten. Der Pilot soll ich etwa 5 Wochen gesendet werden, würde ja in etwa zu eurem VÖ-Rhythmus passen. Mich würde echt interessieren, was ihr vom Auftakt haltet, quasi als zeitnahes Fazit zur Ausstrahlung. Ich bin auch sehr gespannt auf die neue Serie und lasse mich ganz vorurteilsfrei drauf ein. Ein paar Sorgenfalten bzgl. Klingonen, Look und Prequel habe ich zwar auch, aber ich habe Vertrauen, dass es schon durchdacht sein wird. Bisher konnte ich mich noch mit jeder Trek-Serie anfreunden und große Schwierigkeiten hatte ich sonst immer mit ENT und DS9. Gerade letztere zählt für mich zu den besten Serien des Universums.

    In diesem Sinne, Eurer Leutnant Kommandant Daten.

    • Wünsche mir auch eine sehr zeitnahe Besprechung der ersten Discovery-Folge beim TrekCast.
      Wenn ich mir nämlich schon die Reviews von zig anderen angehört habe, dann schwindet das Interesse an einer weiteren einfach stark. Nichts ist bekanntlich so alt wie die Neuigkeiten von gestern.
      😉
      Grüße aus Wien!

    • Hallo Ihr Drei von der Trekinfo-Tankstelle!
      Auch ich würde es begrüßen, wenn Eure TC-Analyse der zweigeteilten DSC-Pilotfolge bereits kurz nach dessen Premiere und nicht erst im Oktober erfolgen würde. Ob die dann mit TC 62 oder im Rahmen einer zwischengeschobenen TC-Sonderausgabe sein wird, liegt natürlich ganz bei Euch 🙂

      Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf den 25. September – auch wenn es ein stinknormaler Arbeitstag ist!

      BSY
      Lorien_gafia

  10. Danke für euren Podcast und vor allem für eure Einordnung der News zu Discovery! Ich schließe mich Kira und Leutnant Kommandant Daten an: Bitte besprecht doch die Pilotfolgen in der nächsten Ausgabe. Spontane Eindrücke sind genauso spannend wie wochenlange Reflexion.

    Als Trekkie, der schon 25 Jahre dabei ist, bin ich natürlich wahnsinnig gespannt auf die neue Serie. Momentan überwiegt aber eher die Skepsis, vor allem beim düsteren visuellen Stil, der einfach „falsch“ aussieht: Star Trek war schon immer ein bisschen Raumschiff-Porno – das dürfte mit diesem JJ-Abrams-Look kaum zu machen sein.

    Außerdem glaube ich nicht, dass Alex Kurtzman in der Lage ist, eine ansprechende ST-Serie zu kreieren mit Blick auf sein bisheriges Schaffen. Und wenn Nicholas Meyer tatsächlich schon an einer neuen Serie arbeitet, ist es gut möglich, dass CBS die Discovery schon abgeschrieben hat und mit einem Flop rechnet.

    Trotzdem werde ich Discovery eine Chance geben: Die Figuren wirken schon jetzt interessanter und sympathischer als bei VOY und ENT (was auch nicht so schwer ist).
    Die Kritik am neuen Look der Klingonen kann ich nicht nachvollziehen: Menschen sehen auch sehr unterschiedlich aus. Endlich wirken die Klingonen und ihre Schiffe mal angemessen gefährlich.

    Wie auch immer: Spannender als die Bundestagswahl einen Tag zuvor wird der Serienstart auf jeden Fall.

    Viele Grüße,
    Oliver

  11. Um es perfekt zu machen: Das t in Montréal ist ebenfalls stumm.

  12. Hi ihr 3!
    Kennt ihr das Blog „Shatner’s Toupee“?
    http://shatnerstoupee.blogspot.com
    Es geht darin um … na ja, der Titel ist wahrscheinlich selbsterklärend 😉
    Die vom Betreiber an den Tag gelegte Akribie beim Erforschen von Shatners dunkelstem Geheimnis ist auf jeden Fall faszinierend!

  13. Kingonischer Schmerzstock 2. September 2017 um 19:22 Antworten

    Hallo, das war wieder ein sehr interessantes Thema. Ich lese selbst seit ein paar Jahren Star Trek Romane. Die Qualität schwankt mitunter sehr stark.

    Ich hätte da auch noch einen Themenvorschlag für euch: Star Trek Modelbau. Das ist, wenn man sich im Internet umschaut, unter vielen Fans ein großes Ding. Es gibt mittlerweile sogar Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, solche Modelle für andere zu bauen. Wobei die dann schon mal mehrere Tausend Euro kosten können.

    LG


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