27 Nov 2017

Trekcast #064 – Discovery: Staffel 1, Teil 1

20 Kommentare

Halbzeit in der ersten Staffel von Star Trek: Discovery: Nach der Erstausstrahlung analysieren Yann, Thorsten und Malte, wie es nach dem Pilotfilm weitergeht. Die neue Serie hat weiterhin flammende Befürworter und erbitterte Gegner. Was sorgt dafür, dass sie so polarisiert? Und wie gut ist das bislang Gezeigte? Antworten auf diese und mehr Fragen gibt es in dieser Folge.

Außerdem: Ein Wiedersehen mit TNG-Stars in Berlin, Fortschritte beim Quantencomputer und mehr.

Themen und Zeiten im Überblick

00:00:00 Intro / Begrüßung
00:04:02 Quantencomputer, Berlin Station & Kalkofe
00:09:47 Hauptthema: Discovery – Staffel 1, Teil 1
01:51:59 Zuschriften unserer Hörer

Links zur Sendung

Millionenpreis für Quantencomputer-Grundlagenforschung
Berlin Station
Oliver Kalkofe im Interview mit Discovery-Darstellern
Sev Trek

Hörerlinks

Lieven Litaer macht Werbung für Discovery
Captain Foley von Trekyards über Discovery
Midnights Edge über Discovery

Die aktuelle Folge könnt Ihr hier abrufen:

 

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20 Responses to Trekcast #064 – Discovery: Staffel 1, Teil 1
  1. Warum nicht über die Orville sprechen? Oder Star Trek Continues?

    The Orville hat so viele tolle Folgen herausgebracht. Folgen über Geschlechteridentität, religiösen Fanatismus, eine ausgeufernde Mediengesellschaft, es stehen Themen wie Ängste oder Selbstfindung ebenfalls im Mittelpunkt. Und zudem ist es humorvoll! Das ist – ohne mist – die beste Serie seit Farscape! Es definiert sich eben nicht durch übertriebene Gewalt und flache Charaktere. Sondern atmet die wirklichen Werte Star Treks: Forschergeist, Humanismus, Optimismus und Utopie! Ich bin Seth MacFarlane und Brannon Braga so unendlich dankbar für diese geile Serie!

    Und dnn ist auch noch Star Trek Continues mit der dreizehnten Folge zuende gegangen. 🙁 Die letzten 15 Minuten haben mir ohne Mist Tränen in die Augen getrieben, so wunderschön war das. Endlich hat auch TOS seinen wohlverdienten Abschied bekommen. Und es funktionierte für mich auch als Abschied vom Star Trek Franchise allgemein, dessen Fan ich seit 25 Jahren war.

    Genauso wie schon bei den JJ Filmen, weigere ich mich diese zynische Gewaltphantasien und US-Kriegspropaganda namens „Discoveries“ als Star Trek anzuerkennen. Nur weil irgendwo Star Trek draufsteht, heißt das nicht, dass da auch Star Trek drin ist. Da fehlen alle Werte. Und zudem sind die Drehbücher und Charaktere eine einzige Katastrophe. Währenddessen mir bspw. schon die Crew der Orville innerhalb der ersten 2-3 Folgen ans Herz gewachsen ist. Da können andere noch so von „Modernität“ sprechen (was STD jedoch nicht ist, sondern übe Trump-Propaganda absondert). Wenn es heute Werte wie Humanismus und Forschergeist als altmodisch gelten, dann bin ich gern von gestern.

    • Tja, ich wollte auch über Mass Effect und Game of Thrones sprechen… ist aber leider der *Trek*cast … 🙂

      • Also zumindest Star Trek Continues IST Star Trek. 😉 Da geht es sogar um Kirk, Spock, Pille, über den Anfang des Counselor-Programms, über Spocks Emotionen, Kirks Ernsthaftigkeit, dem Mirror Universe, den Romulanern und und und.

        Und: Orville ist mehr Star Trek als DIS. Wie gesagt: Nicht überall wo ST drauf steht, ist auch ST drin. 🙂

        • Christian Voigt 28. November 2017 um 14:44

          Ich finde Thorsten hat das in einer der Trekcast Episoden mal gut gesagt das ST sehr viele Facetten hat, und nicht nur den Forschergeist hochhält. Und nein, ich möchte in einem Star Trek Podcast schon etwas über Star Trek besprochen haben, so gern ich auch mal Stranger Things besprochen gehört hätte. Übrigens finde ich es immer sehr anmaßend einer Serie den Namen Star Trek abzusprechen oder ihr gar Kriegspropaganda vorzuwerfen. Bei DS9 ging der Krieg mit den Dominion gut über zwei Staffeln – das hat Star Trek nie geschadet – im Gegenteil, es wurde ein glaubhafteres Szenario geschaffen.

        • Thomas Zimmermann 6. Dezember 2017 um 20:15

          Orville ist hoechstens als Hommage ans gute alte Star Trek verstanden ertraeglich. Wer eine Kulisse a la 80er und allgemeines nostalgisches Wohlfuehlen sucht, gerne genau richtig. Zu sagen dass es sich dabei aber um mehr Star Trek als DIS handele ist wirklich abwegig meiner Ansicht nach.

    • The Orville ist eine tolle Hommage and TNG und VOY aber nicht das bessere ST. Das gleiche bashing haben bei TNG Release auch die TOS Fans betrieben, von wegen es sei kein Star Trek mehr etc. Der Serie Trump Propaganda vorzuwerfen finde ich persönlich fast noch lächerlicher als den im Cast erwähnten Kommentar der Discovery als politisierte Anti-Trump Show bezeichnet hat.

  2. Die Überlegung bei Voq=Ash geht sowie ich das gelesen habe und mir es auch denken könnte eher in die Richtung das er Quasi ein Schläfer ist und momentan gar nicht weiß das er in Wirklichkeit Voq ist. Zum Mensch verändert und dann noch die menschliche Identität eingebläut damit er der perfekte Spion ist. Dann eben von L’rell auf das klingonisch Schiff gebracht und dort erstmal als Gefangener gehalten bis sich die Möglichkeit ergibt ihn irgendwie in die Sternenflotte zu bringen.
    Die ganze Theorie wird unter anderem noch dadurch befeuert das der angebliche Schauspieler von Voq noch nie in einem Interview gesehen wurde und auch außer der Rolle von Voq keinerlei Einträge in der IMDB hat. Twitter hat der Schauspieler auch nicht, dafür gibt es inzwischen einen Account unter dem Namen @RealJavidIqbal der die ganze Theorie humoristisch aufarbeitet und sogar von Beteiligten der Show retweeted wurde. Hier dazu 2 Links:

    https://www.inverse.com/article/37889-star-trek-discovery-voq-tyler-klingon-theory-javid-iqbal

    http://www.radiotimes.com/news/tv/2017-11-12/star-trek-discovery-shazad-latif-voq-tyler-fan-theory-javid-iqbal/

    • Es gab ja, wie im Cast gesagt, so einiges, was auch gegen die Theorie Voc=Tyler spricht, z.B. die Erinnerungen an die Folter und Vergewaltigung.
      Meine Theorie, wie das mit Voc=Tyler trotzdem funktionieren kann, wäre diese: Tyler ist tatsächlich ein Schläfer, aber auch ein echter Mensch, eben genau der, der er auch „vorgibt“ zu sein, nämlich Ash Tyler. Voq wurde mMn nicht chirurgisch in einen Menschen verändert, lediglich sein Katra (bzw. das klingonische Äquivalent dazu, wie auch immer das dann heißen mag), wurde in den menschlichen Kriegsgefangenen Tyler eingesetzt.
      Das hätte schon mal den Vorteil, dass er nicht so schnell auffliegen kann. Zum einen: Tyler wird ja wohl nach seiner Flucht aus der Gefangenschaft erst mal auf die Krankenstation gebracht und versorgt werden, da wäre dem guten Doktor bestimmt was aufgefallen, wenn das kein lupenreiner Mensch wäre.
      Zum anderen braucht es dann auch keine mühsam konstruierte Tarnidentität.

      Das könnte auch die verworrenen Erinnerungsfetzen erklären: was wir sehen, könnte eine Vermischung aus Voqs eigenen Erinnerungen und denen von Tylers traumatischen Erinnerungen an die Gefangenschaft. Einige der Folter-Szenen wirken eher wie Operationen (wer weiß schon, wie so eine Katra-Übertragung bei dem Klingonen abläuft!)

      Dazu kommt noch ein kleines Detail: In einer späteren Folge sieht man, als L’rell die Admiralin in die Totenkammer schleppt, unter dem Haufen toter Klingonen einen, der Voq ähnlich sieht. Vielleicht hat L’rell ja, nachdem sie den Inhalt in ein neues Behältnis (also Tylers Körper) umgefüllt hat, die nutzlose Hülle weggeworfen (oder auch demonstrativ Kor vor die Füße geworfen als Zeichen ihrer Loyalität.)
      Das ist halt nicht wirklich gut auszumachen gewesen bei dem düsteren Licht, und wurde leider in der letzten Folge auch gar nicht wieder aufgegriffen (es wäre interessant gewesen, zu sehen, wie Tyler reagiert hätte, wenn er auf Voqs Leiche gestoßen wäre). Deshalb glaube ich selber nicht so recht daran, dass an diesem Punkt was dran ist.
      Ich vertreibe mir, ich gebe es zu, die Zeit mit dem Warten bis Januar mit der Lieblings-Beschäftigung der Fans: dem Spinnen von Fan-Theorien. 😉

  3. Hallo ihr Lieben. Es ist schon etwas länger her, daß ich hier was kommentiert habe. Heute hab ich mal wieder das Bedürfnis. Malte und Thorsten, ihr habt in diesem Podcast mal kurz über die Internetforum-Kultur (sagt man das so?) gesprochen. Ich gebe euch da hundertprozentig recht. Was man da in Kommentaren oft, oder sagen wir lieber zuhauf lesen muß, ist wirklich übelstes Niveau. Das ist wirklich nicht zu fassen!! Ich bin Jahrgang 72, und habe solch eine Gesprächskultur noch nie erlebt und will es auch nicht. Teilweise muß man auch hier im Forum in den Kommentaren manchmal Unsägliches lesen. Das finde gerade als Star Trek Liebhaber besonders traurig. Es wird oft gesagt, das die Anonymität im Internet so einen Umgangston begünstigt. Ich kann in diesem Punkt nur für mich sprechen. Mir ist auch als anonymer Schreiber noch nicht im Traum eingefallen, mich auf unflätige, oder unverschämte Weise zu äußern. Ich kann das nicht nachvollziehen. Was ich aber sagen kann, ist, daß ich diesen Podcast jedesmal mit Genuß verfolge. Ihr seid ein sehr symphatisches Gespann und es macht einfach Spaß, euch zuzuhören. Im Zweifelsfall sehe ich es wie Malte: Kommentare interessieren mich nicht. (Diese Bemerkung bitte nicht zu ernst nehmen)
    Kleiner Kommentar zum aktuellen Thema: Mir gefällt die neue Serie ziemlich gut. Es waren zwei Folgen, die mir nicht so gut gefielen, aber ansonsten bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht.
    Macht weiter so und laßt euch nicht verbiegen.
    Schöne Grüße aus dem schönen Saarbrücken

    Robert

  4. Elektrische Badeente 28. November 2017 um 20:53 Antworten

    Was für ein toller Podcast Zeitpunkt,
    ich fühlte mich wie „die Unterseite von Farpoint Station“ und
    schon bei Eurer Einleitung ging’s mir gleich besser!

    Dankeschön

  5. Ich fühle mich vom ersten Teil der ersten Staffel von Discovery sehr gut unterhalten. Mir gehts’s ähnlich wie Malte: Ich suche gar nicht mehr die Anknüpfungspunkte zu den Vorgängerserien und nehme die Serie als eigene Star Trek Interpretation wahr.

    Insgesamt fand ich auch das Niveau der Folgen gut und finde die Charaktere als deutlich interessanter war, wie es bspw. bei TNG in der ersten Staffel der Fall war. Dort hatte man durchaus das Gefühl eine Beta-Version zu sehen (ganz wenige Folgen ausgenommen).

    Anyway: Vielen Dank für Eure Mühe und diesen sehr unterhaltsamen Podcast.

    • Den Ansatz, Discovery für sich zu sehen und nicht gewaltsam mit den anderen Serien in Vergleich ziehen zu wollen/müssen, kann ich auch nur unterstützen.
      Das ist etwas, das sich nicht nur seit allerneuestem für DISCO empfiehlt, sondern eigentlich schon immer Sinn gemacht hat: wenn man versucht hat, eine der neuen Serien ab TNG mit TOS zu vergleichen – oder auch nur einen der TOS-Kinofilme mit TOS-Serie – oder z.B. die letzte Staffel DS9 mit der 1. Staffel TNG… das hat schon zu jeder Zeit Probleme verursacht. Wenn man die krassesten Unterschiede ausblenden konnte, ist man immer besser gefahren.

      Was natürlich nicht heissen soll, dass man alle Logikfehler und Canon-Löcher ignorieren soll! Zwar gibt es solche Löcher im gesamten Franchise in rauhen Mengen (nicht erst seit DISCO), und wir sind alle gewohnt, damit umzugehen, das heisst aber nicht, dass die Macher der jeweiligen Serien / Filme sich nicht trotzdem Mühe geben sollten, solche Klöpse zu vermeiden.
      Und in der Hinsicht bin ich seit der bislang letzten Folge von DISCO auch wieder etwas zuversichtlicher als noch kurz zuvor (und zuversichtlicher als Malte 😉 ): mit dem Cliffhanger am Ende und der Möglichkeit, dass man sich die ganze Zeit über in einem anderen, parallelen Universum aufgehalten hat, könnte nun die Möglichkeit bestehen, dass viele der Canon-Löcher (das Aussehen der Klingonen, Uniformen, etc.) möglicherweise wieder „gestopft“ werden. Vielleicht haben die Autoren sich in punkto Canon tatsächlich doch mehr gedacht, als wir ihnen die ganze Zeit zugetraut haben.

      Ich gebe zu, dass hier meine Hoffnung diese Möglichkeit wahrscheinlich eeeeetwas größer scheinen lässt, als sie realistisch ist, aber… na, ja, man wird ja noch mal hoffen dürfen. 😉

  6. Also hier mal kurz der (wahrscheinlich erwartete) Klugscheißerkommentar zu si vis pacem para bellum: das heißt übersetzt ,,wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor“ und leidet keinen Mangel an Verben (sowohl vis als auch para sind solche). Ansonsten aber super Folge, macht weiter so(:

    • Korrekt, war Blödsinn, was ich gesagt habe.
      „vis“ ist 2. Person Singular für „wollen“ und „para“ Indikativ Singular von ‚parare, paro‘ = „vorbereiten“. Also doch mit Verben. 🙂 bin bei „para“ im spanischen „für“ hängengeblieben.
      Danke!

  7. Es gibt eine sehr interessante Theorie, dass Lorca aus dem Spiegeluniversum kommt. Das würde so einiges erklären. 🙂
    Ihr habt ja gar nicht erwähnt, dass Discovery eine zweite Staffel bekommt.
    Ach und warum wurde dieses Mal nicht House of cards gepriesen? Sorry, aber den könnte ich mir nicht verkneifen.
    Übrigens haben die Klingonen den getöteten Captain gegessen, weil sie sehr lange steuerlos im All getrieben sind. Kannibalismus kommt unter solchen Umständen auch unter Menschen vor. Allerdings lassen die sich dafür selten feiern. 🙂

  8. Ahoi Herrschaften. Seit langem mal wieder.
    Ohne mir meiner Sache ganz sicher zu sein, frage ich mal ganz provokativ: habt ihr eine andere Version gesehen als ich?? Also ich habe nicht nochmal nachgesehen aber für mich ist das ein Fall von „alle sehen was sie sehen sollen“ Wo bitte war da die Vergewaltigung? Ich hab gesehen,wie sie schnakseln, keinen Zwang oder Gewalt. Und man mag mich ja seltsam finden aber ich habe auch keine Millisekunde Folter gesehen. Viel mehr einen Haufen seltsamer Instrumente, die… für irgendwas verwendet werden. Mit verdächtig vielen Cuts. Für mich sind das derzeit eher ein paar nostalgische Erinnerungen, die Voq an seine Liebelei und seine chirurgische.. was auch immer hat. Ich kann kaum glauben, dass ausnahmslos jeder eine Vergewaltigung zu sehen scheint nur weil Ash behauptet, dass es so gewesen wäre. Nunja.. wir werden es bald wissen. Werde jedenfalls nochmal genauer hinsehen und das sollte vermutlich jeder andere auch beherzigen, bevor er vorschnell urteilt. Zumindest wenn ich micht NICHT irre.

    Live long and prosper

  9. So! Erst mal an alle, die Gene Roddenberry so auf ein Podest heben und und nahezu vergöttern und alles was jetzt unter dem Namen STAR TREK produziert wird, niemals unter seiner Leitung entstanden wäre, denen sei gesagt, das er selbst gesagt haben soll, er sei mit L. Ron Hubbard befreundet gewesen sein…also dem Gründer von Scientology!!!!!

    Unter diesem Aspekt sieht man ihn doch wohl in einem ganz anderen Licht (zumindest tu ich das)und er hat es mit zu verantworten, das die ersten 2 Staffeln TNG lang Chaos herrschte und die Serie beinahe eingestellt worden wäre und die Qualität der Folgen schlecht bis mittelmäßig war.
    Autoren wie Maurice Hurley und anderen ist es zu verdanken, das sie kein Totalausfall waren und ab Staffel 3 die Drehbücher besser und realistischer wurden und ist es nicht genau das STAR TREK unter Rick Berman, Ronald D. Moore und Co, was viele Fans heute noch lieben und mit dem DSC jetzt immer verglichen wird?!
    Deshalb bewundere ich den Mut der Produzenten und Autoren von DSC, das sie STAR TREK in die heutige Zeit projezieren und das mMn sehr überzeugend und gut.
    Sie beweisen genau die Courage, die der Stab um Berman, Moore und Co in den späten 80ern und 90ern hatten.
    Ich beurteile DSC deshalb wirklich erst am Ende der 1. Staffel, kann bis jetzt aber sagen, das ich zwar nicht sage „hammergeil“, es aber auch nicht für großen Mist befinde.
    Denn Picard wurde eben erst ab der 3. Staffel sympathisch, weil er genau ab dem Zeitpunkt mehr Tiefe und Profil der Autoren bekam, die von Roddenberry und seinem „schmierigen Anwalt“ die ersten 2 Staffeln lang immer daran gehindert wurden, die Crew als Menschen mit Fehlern zu zeigen. Diesem Machtkampf haben wir übrigens auch die bei den drei TrekCastern allseits beliebte Dr. Pulaski zu verdanken…aber das nur nebenbei!
    Woher ich das alles weiß? Durch die Doku CHAOS ON THE BRIDGE, die mein Weltbild über Star Trek und dem „Messias“ Roddenberry von Grund auf verändert hat…..

    • PS: Ich muss mich korrigieren:
      Michael Piller sorgte ab Staffel 3 grundlegend für den Qualitätswandel, Maurice Hurley versuchte in Staffel 2 Roddenberrys unrealitische Vorgaben einzuhalten und ging Ende der 2. Staffel, nachdem etliche Autoren gefeuert wurden und Rick Berman, Michael Piller Brannon Braga und Ronald D. Moore machten TNG zu dem, wie wir es dann bis heute mochten.,..und dann später DS9 & VOY!
      Ich bin gespannt, ob es hinter den Kulissen von DSC auch solch ein Chaos gibt…das erfahren wir dann spätestens in 30 Jahren…hihi

      • Chaos hin oder her – mich interessiert vor allem, wo und mit welchem „Reinheitsgrad“ in der 1. DSC-Staffel der ursprüngliche Storyarc Fullers erhalten geblieben ist und welche Änderungen am Cast vorgenommen wurden. Hierzu haben sich die Beteiligten leider nur sehr wenig geäussert. Mal schaun, was wir in Zukunft hierzu noch erfahren werden.

        BSY
        Lorien_gafia


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