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Episodenbeschreibung
Diese DS9 Episode
ist der zweite Teil des Auftaktes zur siebten DS9
Staffel.
Benjamin Sisko ist
überglücklich, Dax zu sehen, und er erfährt von
ihr, daß gerade sie vereinigt wurde, da sie zur
falschen Zeit am falschen Ort war: Der Dax Symbiont
sollte auf der U.S.S. Destiny nach Trill gebracht
werden, leider gab es Komplikationen und so wurde der
Symbiont einfach in Ezri, eine Counselor Assistentin
und die einzige Trill an Bord, eingesetzt. Seitdem
hat sich Ezris Leben völlig verändert und sie hat
Schwierigkeiten, mit den anderen acht Leben zurecht
zu kommen.
Inzwischen bereiten
sich auf DS9 Worf, Martok, Doctor Bashir, Chief O'Brien
sowie Quark auf einen bevorstehenden Angriff auf eine
Schiffswerft des Dominion vor, um Jadzia durch diesen
Sieg einen Platz im StoVoKor zu sichern. Sie führen
ein Blutritual durch, was der Beginn der Zeremonie
ist.
In einer Diskussion
mit Admiral Ross, der gegen die Romulaner, die einen
bajoranischen Mond als Stützpunkt ausbauen wollen,
nichts unternehmen kann, beschließt Kira, eine
Blockade mit bajoranischen Schiffen gegen die
Romulaner aufzubauen, da für die romulanischen
Torpedos noch Startsequenzer fehlen, die bald von
Warbirds geliefert werden sollen.
Damar und Weyoun
beraten darüber, daß die Muab Schiffswerften ihre
Produktion um 15 % erhöhen soll, um mehr
Dominionschiffe zu bauen. Damar und Weyoun ahnen
nicht, daß Martoks Bird of Prey genau diese
Schiffswerft als Angriffsziel ausgewählt hat.
Nach einer längeren
Shuttlereise zum Wüstenplaneten Teireen, auf der
Ezri Dax schlecht wurde, da sie - wie sie sagt -
schlechte Erinnerungen an den Raumflügen von Torias
Dax hat, beamen Benjamin, Jake und Joseph Sisko sowie
Dax auf den Planeten hinunter, um den Drehkörper des
Abgesandten zu finden. Nach einer beschwerlichen
Reise durch die heiße Landschaft wirft Dax unbewußt
Siskos Baseball in den Sand. Sisko erinnert sich an
den Beginn seiner letzten Vision, die durch das
Herunterfallen seines Baseballes eingeleitet wurde,
und beginnt, an der Stelle, wo der Baseball liegt, zu
graben.
Auf Martoks Bird of
Prey kann Worf den Tod von Jadzia endlich verarbeiten,
er schafft es, indem er mit Bashir, O'Brien und Quark
über sein Verhältnis zu ihr und ihrer Freundschaft
zu den dreien spricht. Mit einer Modifizierung des
Deflektors sendet der Bird of Prey einen Impuls auf
die Sonne des Systems mit der Schiffswerft aus, sodaß
die nachfolgende Sonneneruption die Werften zerstört.
Worf ist jetzt sicher, daß durch diese Schlacht
Jadzia einen Platz im StoVoKor bekommen hat.
Sisko legt indessen
den Drehkörper frei, als er sich plötzlich auf der
Erde in den Fünfzigern des 20. Jahrhunderts befindet.
Er ist eingesperrt in einer Zelle, und ein Arzt erklärt
ihm, daß er, Benny Russell, mit einem Pinsel die Wände
streichen soll, damit die Geschichte, an der Benny
gerade arbeitet und die ihr an der Wand verfaßte,
verschwindet. Die Geschichte handelt von der Zukunft
und einem gewissen Benjamin Sisko, der gerade dabei
ist, einen Drehkörper zu öffnen. Der Arzt drückt
Benny den Pinsel in die Hand, aber Benny zögert,
bevor er den Pinsel der Wand nähert. Auf Teireen
beginnt Sisko plötzlich den Drehkörper wieder zu
verbuddeln; Jake, Joseph und Dax schaffen es nicht,
ihn davon abzuhalten. Auf der Erde zögert Benny
immer noch, bis er - trotz des Drängens des Arztes -
die Pfleger überwältigt, den Pinsel wegwirft und
die Geschichte weiterschreibt. In diesem Moment öffnet
Benjamin Sisko den Drehkörper und ein Energiestoß
verläßt den Drehkörper, der sich nach Bajor begibt
und das Wurmloch öffnet, sowie den Pah Geist aus dem
Wurmloch vertreibt, der ja für die Versiegelung
verantwortlich war.
Kira bleibt mit
ihrer Blockade gegen die Warbirds hart, obwohl sie
weiß, daß sie den roumlanischen Kriegsschiffen
hoffnungslos unterlegen ist, als sich das Wurmloch öffnet
und sich Admiral Ross meldet: Er erzählt Kira, daß
sie ihn durch ihre eiserne Haltung beeindruckt hat,
und Cretak befahl, den romulanischen Stützpunkt
aufzugeben.
Sisko bendet sich
nun wieder bei den Wurmlochwesen, er erlebt eine
Visoin des Drehkörpers. Die Propheten erklären ihm,
daß sie Besitz von Sarah, seiner Mutter, ergriffen hätten,
damit sie ihn gebären konnte. Sie erklären Sisko außerdem,
daß er eine von vielen Aufgaben als Abgesandter gelöst
hat, da nun der Pah Geist aus dem Wurmloch, was
wieder geöffnet ist, vertrieben wurde. Der Pah Geist
versuchte außerdem, Sisko vom Öffnen des Drehkörpers
abzuhalten, deshalb diese Vision von Benny Russell,
aber Sisko konnte der Versuchung widerstehen. Nach
der Vision des Drehkörpers ist Siskos Mission auf
Teireen beendet und er macht sich auf den Heimweg
nach DS9.
Auf DS9 angekommen
wird Sisko - das erste Mal in dem Zweiteiler wieder
die Uniform tragend - von seinen Freunden herzlich
begrüßt; er bittet Dax, als Counselor auf DS9 zu
bleiben.
Bewertung
Die Folge steht dem
ersten Teil in nichts nach und schafft es meiner
Meinung nach sogar,
"Das Gesicht im Sand"
um einen Tick zu toppen. Das brilliante Zusammenspiel von Regisseur,
Produzenten, Drehbuchautoren und Schauspielern
liefert dem Zuschauer eine der besten Star Trek
Folgen, die jemals abgedreht wurden.
Geschickt sind die
drei parallelen Handlungen, die aus Siskos Suche nach
dem Drehkörper, Worfs Kampf gegen das Dominion und
Kiras Konflikt mit den Romulanern bestehen,
miteinander verknüpft und sorgen bei den Schnitten
zwischen Handlungssträngen für weiteren
Spannungsaufbau. Wie auch "Das Gesicht im Sand" besteht "Schatten und
Symbole" aus dem richtigen Mix aus Problemen,
Philosophie, Action, Epik und Charaktermomenten, die
eine gute Star Trek Episode eben auszeichnen.
Es ist schön zu
sehen, wie Sisko sich in der Star Trek Classic-Manier
auf einem Wüstenplaneten auf eine Mission begibt, währenddessen
ein spannender Raumkampf zwischen einem Bird of Prey
und einem Dominionschiff entbrennt, nur um zwei
Beispiele zu nennen.
Erwähnenswert ist
auch, daß der Zuschauer mehr über Ezri Dax erfährt,
deren Auftritt in der letzten Episode ja eher etwas
magerer ausfiel. Auch der erneute Auftritt von Benny
Russell trägt zur Qualität der Folge bei, Benny ist
ja seit der genialen Episode "Jenseits
der Sterne" bekannt.
Spannung, Special
Effects - alleine die Animationen des Bird of Preys
wirken real - und natürlich die dreigleisige
Handlung haben die Bestnote verdient, weshalb die
Folge logischerweise insgesamt auch mit einem "Sehr
gut" ausgezeichnet wird.
Fazit: Wer sich als
Star Trek Fan diese Doppelfolge nicht ansieht, ist es
selbst Schuld!
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