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Episodenbeschreibung
Kurz vor der bevorstehenden Schlacht vor Cardassia erlebt
die Crew noch mal sehr private Momente: Bashir und
Ezri hatten die Nacht verbracht und stehen zusammen
auf. Die O'Briens frühstücken alle, Molly fragt, ob
ihr Vater Bashir schon vom Angebot der Sternenflotte
erzählt hat, daß er nach dem Krieg als Professor
einen Lehrstuhl an der Sternenflottenakademie
antreten soll, Miles verneint dies. Kasidy Sisko
hingegen ist wegen der Schwangerschaft übel und Ben
kümmert sich um sie, als Jake hereinkommt und seinen
Vater zur Defiant begleiten will. Selbst Odo und Worf
spazieren gemeinsam auf dem Promenadendeck, der
Formwandler will die Crew nach Cardassia begleiten,
um Kira Nerys wiederzusehen.
Die
gesamte DS9 Crew bis auf Kira natürlich finden sich
auf der Brücke und starten mit einer riesigen Flotte
aus Föderationsschiffen, Klingonen und Romulanern
Richtung Cardassia. Beim Dominion motiviert die
schwer von ihrer Krankheit gezeichnete Gründerin die
Breen für den Kampf mit den Jem'Hadar und verspricht
Tod Gor, dem Führer der Breen, Romulus und die Erde
nach dem Krieg, was Weyoun mißfällt, doch die Gründerin
rechtfertigt sich damit, daß sie endlich den Krieg
gewinnen will - egal wie. Desweiteren erreicht das
Hauptquartier die Nachricht, daß Damar noch lebt.
Kira,
Garak und Damar kämpfen auf den Straßen gegen das
Dominion, dabei rettet die Bajoranerin Garak und
Damar das Leben, indem sie ihnen den Rücken freihält.
Sie beschließen, das Dominion endlich gravierend zu
boykottieren, sie wollen die
Langstreckenkommunikation ausschalten.
Auf
der Brücke der Defiant herrschen unter der Crew
private Brückengespräche, während Odo mit Sisko um
Kira bangt, erhält Sisko eine Vision der Propheten:
Sarah sagt ihm, daß sich "seine Aufgabe der
Vollendung nähert", doch Sisko kann die Worte
nicht deuten.
Auf
Bajor kehrt Gul Dukat als Bajoraner wieder zurück zu
Kai Winn, die das Kosst Amojan studiert hat. Dukat
kann wieder sehen und Winn wartete mit der Befreiung
der Pahgeister aus den Feuerhöhlen auf ihn. Sie
machen sich auf den Weg.
Ein
sich um seine Freunde sorgender Quark spielt mit Vic
Fontaine Karten, der Ferengi ist kriegsmüde und
hofft, daß seine Freunde lebendig wieder zurück
kommen.
Im
Hauptquartier des Dominion bemerkt Weyoun den Ausfall
der Langstreckenkommunikation, er vermutet Sabotage,
da kein Kontakt zur Front möglich ist, er empfiehlt
zur Vegeltung die Bestrafung der Zivilbevölkerung.
Als
sich Damar bei Kira für ihre Ratschläge zum
Widerstand bedankt, hält der Vorta Weyoun eine
Ansprache: Die Jem'Hadar haben eine ganze
cardassianische Stadt vernichtet. Kira plant
daraufhin, daß Dominion Hauptquartier anzugreifen.
Die
Flotte des Domion und die der Allierten treffen
aufeinander und ein heftiger Kampf entbrennt zwischen
den gleichstarken Gegnern, bei dem es scheint, als ob
die Allierten eine leichte Oberhand behalten.
Jem'Hadar
töten Mila, Garaks Haushälterin, bei der die drei
Untersschlupf suchen und die Soldaten nehmen Kira,
Garak und Damar fest.
Das
Blatt wendet sich im Kampf wohl für das Dominion.
Die Schlacht ist hart und auch die Defiant muß
bluten: Bei einem heftigen Treffer wird O'Brien
schwer an der Schulter verletzt und wird von Bashir
auf die Krankenstation gebracht. Bei der Verarztung
erzählt der Chief von seinem Weggehen und seinem
Lehrstuhl.
Kurz
vor der Exekution der Widerstandscrew befreien
Cardassianer Kira und Co., anscheinend sind fast alle
Cardassianer in den Widerstand getreten - in der
mittlerweile für die Allierten schlecht verlaufenden
Schlacht wendet sich auch das Blatt erneut: Die
Cardassianer schließen sich den Allierten an und
greifen Breen und Dominionschiffe an, was Sisko die Möglichkeit
gibt, mit einigen Schiffen durch die Linien zu
brechen.
Im
Hauptquartier funktionieren die Langstreckensensoren
und -kommunikatoren wieder und Weyoun stellt mit
Erschrecken fest, daß die Cardassianer übergelaufen
sind. Die Gründerin läßt die Legaten-Marionette
entfernen und plant, alle Cardassianer restlos zu töten.
Die
Schiffe der Breen und des Dominion geben sich
geschlagen und flüchten nach Cardassia Prime, wo sie
einen engen Verteidigungsgürtel um den Planeten
bilden. Trotz Zögerns von Seiten Admiral Ross'
beschließen Sisko, Martok und Ross, daß alle nach
Cardassia folgen, um den Krieg zu beenden.
Auf
Bajor sind Winn und Dukat an einem Plateau über
einem Abgrund angekommen, wo sie die Pahgeister
beschwören, sie benutzen dabei das Kosst Amojan. Aus
dem Abgrund schlagen jetzt Flammen, das Feuer
symbolisiert die Pahgeister.
Während
die Allierten mit den neuen Mitstreitern, den
Cardassianern, den Angriff auf die riesige restliche
Flotte des Dominion im Orbit um Cardassia planen,
will die Crew um Kira das Hauptquartier stürmen,
doch sie schaffen es nicht, die Tür zu öffnen, was
Kira und Garak herzlich lachen läßt; als Jem'Hadar
herauskommen, um cardassiansche "Verräter"
zu töten, stürmen die Kämpfer los, allerdings wird
dabei Damar getötet.
Die
Gründerin steht kurz vor dem Tod und erlaubt es Tod
Gor, seinen Leute an der Front zu helfen, inzwischen
rechnen sich die Allierten sehr große Verluste aus.
Nur
Kira, Garak und ein Cardassianer stürmen den
Kontrollraum des Dominion, jedoch will sich die Gründerin
nicht ergeben und ihre Truppen zurückrufen. Nachdem
Weyoun Garak provoziert hat, wird der Vorta von ihm
erschossen - die Gründerin erklärt, daß sie einen
blutigen Sieg für die Föderation will mit möglichst
vielen Verlusten. Kira kontakt endlich die Defiant
und erklärt Sisko die Lage, Odo will herunterbeamen,
um die Gründerin zu überzeugen. Im Kontrollraum
verbindet sich Odo mit der Gründerin und heilt sie,
daraufhin kapituliert die Gründerin und ruft ihre
Truppen zurück - im Gegensatz dazu muß Odo zurück
in die große Verbindung, um sein Volk zu heilen.
Inzwischen
will Winn Dukat für die Pahgeister opfern und flößt
ihm Gift ein, Winn will Abgesandte der Geister werden.
Martok,
Ross und Sisko trinken wie versprochen den Blutwein
auf den Trümmern von Cardassia, doch den
Sternenflottenoffizieren schmeckt der blutige Sieg
nicht und sie schütten den Wein weg.
Garak
verabschiedet sich von Bashir: Sein Exil ist beendet,
aber sein geliebtes Cardassia mit all seiner Kunst,
Literatur, Musik und einzigartiger Kultur liegt in Trümmern.
Er nennt es ausgleichende Gerechtigkeit für den
Verrat des Alphaquadranten und als Schwäche der
cardassianischen Arrogranz. Das alte Cardassia ist
tot, aber nun muß ein neues aufgebaut werden - er
bedankt sich nochmals für Bashirs Freundschaft und
verabschiedet sich mit den Worten "Wir leben in
unsicheren Zeiten, Doctor".
Die
Gründerin unterzeichnet die Kapitulation auf DS9 und
Ross hält eine Rede über die Schattenseite des
vergangenen Krieges.
Sisko
und Martok berichten Worf, daß er zum neuen
Botschafter der Föderation auf Qo'noS befördert
wurde, Worf freut sich und verabschiedet sich von
Sisko.
Auch
Odo und Kira reden über Odos Weggehen - die Gründer
sind Odos Volk und er möchte ihnen helfen und sein
Wissen über die "Soleds" mitteilen. Kira wünscht
sich, ihren Geliebten zurückzubringen.
Im
Vic's veranstaltet die Crew eine Abschiedsparty für
die Gehenden Odo, Worf und O'Brien. O'Brien spricht
über seinen neuen Wohnort, wo Bashir seinen Freund
gerne besuchen will, desweiteren feiert ein trauriger
und sentimentaler Quark mit, der den Abscheid
bedauert. Sisko stößt auf seine Crew an: "Auf
die beste Crew, die sich ein Captain vorstellen kann.
Das könnte das letzte Mal sein, daß wir alle
zusammen sind. Egal, was die Zukunft bringt und in
welcher Lage wir auch sein werden - ein großer Teil
von uns wird immer hier bleiben, hier auf Deep Space
Nine." Zum Abschluß singt Vic Fontaine "The
way you look tonight".
Die
Pahgeister stoßen Winn zurück und fahren in Dukat,
der daraufhin aufersteht. Als Abgesandter der
Pahgeister hat er nun wieder cardassianisches
Aussehen - auf DS9 spürt Sisko die Vereinigung und
versteht seine Aufgabe der Propheten: Er macht sich
alleine auf nach Bajor in die Feuerhöhlen, dort
angekommen, versucht er den größenwahnsinnigen und
mächtigen Dukat auszuschalten, doch dieser stiehlt
ihm per Psikraft die Waffen. Beim Versuch, Dukat k.o.
zu hauen, drückt er Sisko mit mächtigen Psikräften
zu Boden. Dukat erklärt, daß er erst Bajor und dann
den ganzen Alphaquadranten erobern will. Winn will
nun den Schlüssel für Dukats Macht - das Buch Kosst
Amojan - vernichten, doch Dukat tötet sie und holt
sich das Buch, genau in diesem Moment springt Sisko
auf und stürzt sich und Dukat den Abgrund hinunter.
Ben
Sisko wacht im himmlischen Tempel der Propheten auf,
Sarah begrüßt ihn: Er hat seine Aufgabe als
Abgesandter erfüllt und die Pahgeister und Dukat auf
ewig in die Feuerhöhlen gebannt. Da er tot ist, kann
er auch nicht zurück und wird erstmal im Tempel
bleiben.
Die
DS9 Crew kann Sisko nicht finden, doch Kasidy erhält
eine Vision von ihm: Er bleibt vorerst im Tempel,
irgendwann aber wird er zurück nach Bajor kehren,
die Propheten retteten sein Leben, als Abgesandter muß
er im Tempel bleiben, um von den Propheten zu lernen.
Während
Miles O'Brien als letzter seiner Familie sein
Quartier verläßt, findet er die Alamorefigur, die
Bahir verlegt hatte - er erinnert sich an Momente mit
Julian zurück. Worf verläßt DS9 mit Erinerungen an
Dax, Odo und Kira finden Odos Eimer und denken an
ihre schönsten Momente zurück; Quark überlegt sich
auch seine schönsten Momente als Barkeeper, während
Jake an seinen Vater denkt, Kasidy küßt ihn dabei
genauso auf die Stirn wie Ben es immer tat.
Kira
Nerys begleitet Odo zum Shuttle, als Quark auftaucht,
um sich von seinem Freund Odo zu verabschieden, aber
der sagt nichts zum Ferengi, was Quark als wahre
Freundschaft deutet. O'Brien und Bashir umarmen sich
wortlos an der Luftschleuse zum Shuttle zur Erde. Im
Smoking küßt Odo Kira und sie soll allen sagen, daß
Odo sie vermissen wird, auch Quark, danach geht Odo
in die große Verbindung und die dunkle Farbe ändert
sich vom goldenen Odo ausgehend wieder langsam ins
goldene. Eine von Siskos letzten Handlungen war die
Beföderung von Nog zum Lt. Junior Grade.
Als
Stationscommander nimmt sich Kira Siskos Baseball und
schreitet über die Ops, während das Leben wieder
auf DS9 einkehrt: Bashir und Dax besuchen die
Holosuite, Quark ärgert sich mit Kira um die
Stationsbestimmungen und meint zu Morn, je mehr Dinge
sich ändern, desto mehr bleiben sie gleich.
Jake
Sisko sieht aus dem Fenster und das Wurmloch öffnet
sich. Kira Nerys tritt hinzu und umarmt ihn herzlich,
während beide nach draußen sehen und man sich
langsam von Deep Space Nine entfernt.
Bewertung
Das war es nun, das Ende der Serie "Deep Space Nine".
Acht Folgen lang wurde das Finale eingeleitet, bis es
schließlich in den letzten 90 Minuten kulminierte.
Mit dieser Folge versuchten die Produzenten, das
Kriegsende würdig aussehen zu lassen, nochmal den
Abgesandten in Höchstform zu präsentieren, sowie
dem Zuschauer einen sinn- und auch leidvollen
Abscheid zu bieten, ohne ihn zu enttäuschen. Dies
ist auch sehr gut gelungen, da "Das, was Du zurückläßt"
auf alle Fälle auf die Tränendrüse drückt,
dennoch hat man trotz der Abschiedsstimmung das Gefühl
von einem Happy End, einem guten Abschluß, der zwar
weh tut, aber würdig ist. In Wirklichkeit aber ist
das Ende alles andere als "fröhlich",
Sisko ist tot, die Crew geht eigene Wege,
Freundschaften wie Bashir mit Garak oder O'Brien
werden zerrissen oder Odo und Kira leben getrennt.
Aber gerade das ist das richtige Ende, was für eine
Serie wie DS9 - eine Seifenoper im Weltraum (positiv
gemeint) - genau treffend ist.
Würdig
wurden alle Crewmitglieder verabschiedet bzw. deren
gesamter Handlungsbogen auf DS9 beendet, desweiteren
waren bis auf Max Grodénchik alias Rom sowie Chase
Masterson alias Leeta, die in "In
den Wirren des Krieges" ihren
Abschied hatten, alle Gaststars der Serie zu sehen (Auflistung
der Gaststars hier wie bei den Credits nach Co-Star
Hierarchie "in alphabetical order"),
besonders Garak durfte nochmal zu Höchstleistungen
auflaufen, wo er doch maßgeblich an Cardassias
Befreiung beteiligt war, und den "Bösewichten"
Weyoun (wieder brilliant von Jeffrey Combs) töten
durfte.
Die
Verabschiedungen wurden mit Garak eingeleitet und
waren jedesmal angemessen; richtig herzerweichend war
es im Vic's, wo Sisko seine Abschiedsrede hält, bei
der man als Star Trek Fan ruhig weinen darf, in den
Ohren des Zuschauers werden die Worte "ein großer
Teil von uns wird immer hier sein, hier auf Deep
Space Nine" noch weiter in den Ohren klingen, wo
sie doch das ganze Thema des Finales umreißen.
Interessant ist nebenbei, daß Vic bzw. James Darren
sein letztes Lied bei DS9 mit den Worten "nun
etwas für's Herz" einleitet, da ja seine CD mit
den DS9 Songs "That one's from the heart"
heißt.
Der
glänzende Höhepunkt des Finales sind aber eindeutig
die perfekt inszenierten schwarz-weißen Rückblenden,
die den Zuschauer nochmal an knapp sieben Jahre DS9
erinnern lassen und die Botschaft übermitteln: Auch
wenn der Abschied hart ist, man sollte immer an die
besten Momente denken. Untermalt wird das ganze von
einer traurigen, aber auch endgültigen Musik, die
wohl so ziemlich alle anderen Star Trek Melodien
neben den klassischen Themen überbietet.
All
dies verpackt den Abschied in eine leichtere Form,
damit man nach dem Ende des Finales nicht die
Einstellung der Serie bedauert, sondern sich einfach
an die schönsten Momente der Serie zurückerinnert.
Abgerundet wird die Folge durch die Schlußszene mit
der Rückfahrt, die schon aus "TNG: Gestern, heute, morgen"
bekannt ist.
Die
Spannung ist wohl während des Kampfes gegen das
Dominion ähnlich hart wie im Kino bei "Star
Trek: First Contact". Eingeläutet durch die
knisternde Unruhe, die durch die anfänglichen Szenen
rüberkommt, beginnt das Finale schon nach fünf
Minuten bis es in der Erstürmung des Hauptquartiers
und das Überlaufen der Cardassianer sein Maximum
findet, sanft klingt es ab, bis sich Sisko Dukat
stellt und ihn endlich vernichtet. Dazwischen
entspannen immer wieder Abschiedsszenen und private
Momente der Charaktere die Lage, sodaß absolut kein
Funken Desinteresse aufkommen kann: Sehr gute Arbeit.
Obwohl
die Kampfszenen in allen vorigen Episoden schon phänomenal
waren, setzen die Produzenten im Finale noch einen
drauf, was sich natürlich in "Sehr guten"
Special Effects äußert: In dieser Folge sieht man
tollere Raumschiffsequenzen und fast realere Effekte
als in vielen Kinofilmen. Formwandeln und Feuerhöhle
wirken dagegen schon blaß. Toll sind die neuen
Defiantsequenzen, ein letztes Mal sieht man sie
nochmal in voller Aktion - apropos Defiant: Die
"Sao Paolo" ist doch ein Serienschiff der
Defiantklasse, der Prototyp war doch die USS Defiant
NX-74205, wobei das "NX" für Prototyp
steht. Trotz der Namensänderung müßte man es doch
hier mit einer "NCC" bzw.
Serienschiffnummer zu tun haben, oder?
Nun
kommen wir zum einzigen Punkt, der meiner Meinung
nach nicht perfekt inszeniert war: die Handlung. Die
Story ist gut strukturiert, denn die Produzenten
haben alle aufgebauten Handlungen Dominion, Winn und
Dukat, Widerstand sowie Kriegsende zusammengeführt,
indem sie es mit jeder DS9 Familie im Prolog einläuteten.
Danach folgt der Kampf, der mit dem Überlaufen der
Cardassianer, was aufgrund Damars Widerstand
nachvollziehbar scheint, das Ende und die
Entscheidung im Krieg darstellt. Kira und Garak geben
der Gründerin dabei den Rest, indem sie das Hauptgebäude
stürmen. Somit ist der riesige Plot mit dem Domion,
der am Beginn der dritten Staffel endstand, beendet.
Die Lösung, die die Autoren für das Kriegsende gewählt
haben, ist im DS9 Universum möglich und sieht
logisch aus, da nur mit vereinten Kräften der große
Feind besiegt wird. Und der endgültige Sieg folgt
nicht im blutigen Kampf, sondern mit Diplomatie, wie
es Odo mit der Gründerin macht, was die eigentlichen
Ideale darstellt. Auch der Abgesandten Plot, der die
Serie begleitet, findet nach Verabschiedung der Crew
sein Ende, indem Sisko, auf den das Finale auch
zugenschnitten war, den Gegenspieler Gul Dukat
besiegte, um endlich Ruhe nach Bajor zu bringen, da
Winn auch für ihre Taten bezahlen mußte. Das ist
die einzige Stelle, im guten Plot, die mir persönlich
nicht gefällt: Ein relativ kurzes Geplänkel mit
Dukat, um es mal salopp auszudrücken, denn viel
"passieren" tut eigentlich weniger und man
hätte aus dieser Situation doch mehr machen können.
Anzumerken ist auch folgendes: Auch wenn es
dramaturgisch besser ist und auch schön verpackt
wurde, mir gefällt es nicht, daß Sisko tot ist, das
scheint mir wirklich zu hart für den Hauptcharakter,
allerdings muß ich zugeben, daß es zum Finale paßt.
Nun habe stehe ich aufgrund einer ausgezeichneten
Handlung mit zwei Schwächen vor der schwierigsten
Bewertung, die ich wohl treffen muß. Ich betone
nochmal, daß dies subjektiv ist und man sich nach
dem Finale-Angucken selbst eine Meinung bilden soll.
Aufgrund der zwei Schwächen gibt es für die
Handlung "nur" eine "Zwei", ich
freue mich aber auf Feedback, eMail Adresse siehe
oben.
Insgesamt
gehört "Das, was Du zurückläßt" zu den
wenigen Star Trek Folgen, die in jedes Videoarchiv
gehören, den Vergleich mit "TNG: Gestern, heute, morgen"
erspare ich mir aber. Die perfekte Mischung aus
Abschied und Action rufen viele verschiedene Gefühle
wie Nervenkitzel, Freude oder Trauer hervor, was im
Endeffekt schon alleine das "Sehr Gut"
dieser Episode rechtfertigt.
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