TNG 3.26 In den Händen der Borg (1)T h e B e s t o f B o t h W o r l d s P a r t I |
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Episodenbeschreibung
Sternzeit: 43989,1Die Enterprise folgt einem Notruf zur New Providence Kolonie, der am weitesten abgelegenen Kolonie der Föderation. Dort stellt man fest, daß die gesamte Hauptstadt, in der immerhin 900 Personen lebten, dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die Sternenflotte vermutet, daß die Borg dafür verantwortlich sind und schickt Admiral Hansen, begleitet von der Borgexpertin Lt. Cmdr. Shelby, zu der Kolonie. Shelby kann dies bald bestätigen. Indes erfährt Picard, daß die Sternenflotte Riker das Kommando über die Melbourne angeboten hat. Doch Riker möchte lieber erster Offizier an Bord der Enterprise bleiben. Shelby, die von Rikers möglicher Versetzung gehört hat, will seinen Platz einnehmen, was ihm gar nicht gefällt: er kommt mit Shelby nicht zurecht und weist sie bei jeder Gelegenheit zurecht. Nachdem ein Frachtschiff von der Sichtung eines kubusförmigen fremden Schiffes berichtete, macht sich die Enterprise auf den Weg und trifft bald auf ein Borgschiff. Die Borg wollen mit Picard sprechen: sie verlangen, daß er auf ihr Schiff kommt, andernfalls wenden sie Gewalt an. Da Picard der Aufforderung nicht nachkommt, setzen sie einen Traktorstrahl ein, der die Schilde der Enterprise abbaut und schießen ein Loch in die Kampfsektion; dabei werden elf Crewmitgleider getötet. Auf Shelbys Rat moduliert Data die Phaserfrequenzen in schnellem Wechsel, und es gelingt, den Traktorstrahl zu deaktivieren. Die Enterprise kann sich vor den ebenso schnellen Borg in einem Nebel verstecken und die Reparaturen durchführen. Geordi entwickelt die Theorie, daß ein hochfrequenter Energieimpuls die Borg zerstören könnte, allerdings ließe sich ein solcher Impuls nur mit dem Hauptdeflektor realisieren. Durch die Explosion würde auch die Enterprise zerstört werden. Um eine größere Reichweite zu erzielen, muß er den Deflektor umrüsten, was jedoch einen Tag dauert. Glücklicherweise warten die Borg nach wie vor außerhalb des Nebels, wodurch sie niemandem Schaden zufügen können. Jedoch weiß keiner, was sie ausgerechnet von der Enterprise und Captain Picard wollen. Shelby schlägt Riker vor, die Untertassensektion abzutrennen, um die Borg mit einem zweiten Ziel zu verwirren. Riker lehnt diesen Plan ab. Als er danach zum Captain gerufen wird, stellt er fest, daß Shelby dem Captain diesen Plan ebenfalls unterbreitet hat. Auch Picard ist der Meinung, daß es für eine solche Maßnahme zu früh ist. Riker fühlt seine Autorität von Shelby untergraben und warnt sie, ihn nie wieder zu übergehen. Sie hingegen hält Riker für zu wenig risikobereit und meint, er sollte sein Kommando auf der Melbourne annehmen und ihr seinen Platz freimachen... Als sich Picard am Abend mit Guinan über die bevorstehende Schlacht unterhält, wird die Enterprise von magnetischen Ladungen getroffen; offensichtlich wollen die Borg nicht mehr warten. Obwohl Geordi noch nicht mit der Umrüstung fertig ist, verläßt die Enterprise den Nebel und versucht, den Borg zu entkommen - ohne Erfolg. Die Borg beamen zwei Drohnen auf die Brücke und greifen sich Picard, den sie mit zurücknehmen. Dann nehmen sie Kurs auf Sektor 001, die Erde. Picard erfährt, daß die Borg ihn ausgewählt haben, für sie zu sprechen, damit die Menschen ein bekanntes Gesicht sehen... Die
Enterprise verfügt nicht über genug Energie, um die
Borg lange zu verfolgen. Riker will mit einem
Außenteam auf den Kubus beamen, um den Captain zu
befreien und weist Shelby erneut in ihre Schranken,
als sie selbst das Außenteam anführen möchte. Erst
Deanna kann Riker überzeugen, daß sein Platz jetzt
auf der Brücke ist. Von Anfang an wird die Spannung kontinuierlich aufgebaut. Zunächst bekommt man das beeindruckende Bild der zerstörten Kolonie zu sehen, dann erfährt man, wer dafür verantwortlich ist. Während die Crew mehr oder weniger ihren Alltag aufrecht erhält, wird immer klarer, daß sich eine Konfontation mit den überlegenen Borg nicht vermeiden läßt und daß diese Last auf den Schultern des Captains ruht. Den Höhepunkt erreicht die Episode, als Riker schließlich befiehlt, auf die Borg zu schießen, obwohl Picard sich auf deren Schiff befindet. Charakterseitig
ist diese Episode ebenfalls etwas Besonderes, vor
allem in Bezug auf Riker, der seine Position
gefährdet sieht und mit der ehrgeizigen und
risikofreudigen Shelby Ränkespielchen betreibt,
anstatt ihr Wissen zum Vorteil des Schiffes
einzusetzen. Dazu kommen seine Zweifel, ob er weiter
an Bord der Enterprise bleiben soll: zwar ist es das
Flaggschiff der Föderation, dafür steht er aber
"im Schatten eines großen Mannes," wie
Shelby sich ausdrückt. Auch Deanna kann ihm bei
dieser Entscheidung nicht helfen. Ein
großes Plus auch für die Special Effects, für die
man sich teilweise besondere Mühe gegeben zu haben
scheint. Die meisten Außenaufnahmen der Enterprise
sind zwar auf dem gewohnten Niveau, aber der
Nebeleffekt ist Filmreif und besonders edel.
Allerdings erinnert er stark an den Nebel, in dem
sich die alte Enterprise in "Star Trek II"
versteckte. Mit diesem Cliffhanger ist ein würdiger Abschluß der dritten Staffel gelungen, in der TNG erstmals ihr volles Potential ausspielt. Ab der vierten Staffel wird die Serie ein echter Hochgenuß, sowohl in Hinsicht auf die Episoden als auch auf die Chraktere, die sich konsequent weiterentwickeln. |
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Zusammenhänge
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-------------------------------- Ausdruck vom: 08. 02. 2012 Stand des Reviews: 21. 04. 2010 URL: http://www.startrek-index.de/tv/tng3_26.htm |