TNG 4.26 Der Kampf um das klingonische Reich (1)R e d e m p t i o n P a r t I |
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Episodenbeschreibung
Sternzeit: 44995,3 Die Enterprise ist auf dem Weg zum klingonischen Heimatplaneten, wo Picard die Einsetzungszeremonie des Nachfolgeritus für Gowron abschließen soll. Unerwartet kommt die Bortas, das Schiff von Gowron, der Enterprise entgegen. Gowron sagt, daß er und Picard einen Bürgerkrieg innerhalb des klingonischen Reiches verhindern müssen, da die Familie des toten Duras etwas plant. Dessen Schwestern, Lursa und B'Etor, haben offensichtlich vor, die Macht an sich zu reißen, obwohl Frauen die Mitgliedschaft im Hohen Rat der Klingonen untersagt ist. Als Worf Gowron zum Transporterraum geleitet, bittet er ihn, seine Ehre wieder herzustellen, da es der Vater von Duras war, der den Verrat auf Khitomer begang und Worf die Entehrung nur angenommen hatte, um das Reich zu schützen. Doch Gowron meint, daß seine Position zu schwach ist, so daß er Worf nicht helfen kann. Daraufhin nimmt Worf Urlaub. Er trifft sich mit seinem Bruder Kurn, der seine eigenen Vorstellungen hat: da er Gowron für schwach hält und Lursa und B'Etor nicht traut, möchte er mit mehreren Verbündeten den Hohen Rat absetzen und neu gründen. Aber Worf ist der ältere Bruder, und er hat seinerseits einen Plan: warten, bis die Situation für Gowron eng wird, und ihm dann Hilfe anbieten. Als Gegenleistung soll Gowron die Ehre von Worfs Familie wieder herstellen. Kurn ist einverstanden und reist ab, um die verbündeten Kommandanten zu überzeugen. Am nächsten Tag leitet Picard die finale Zeremonie ein, doch es taucht unerwartet noch jemand auf, der Anspruch erhebt: Toral, der Sohn von Duras. Toral ist noch ein halbes Kind und wird offensichtlich von Lursa und B'Etor, die ihn begleiten, kontrolliert. Picard will sich Zeit nehmen, um Torals Anspruch zu prüfen. Während Worf von Kurn erfährt, daß sie drei Kommandanten auf ihrer Seite haben und nur einer abgelehnt hat, erfährt man, daß die Familie von Duras mit den Romulanern paktiert - was Picard und Gowron allerdings verborgen bleibt. Bevor Picard seine Entscheidung bekannt gibt, will Worf auf der Enterprise Zugriff auf die Dateien haben, die beweisen, daß sein Vater nicht den Verrat auf Khitomer begangen hat. Doch Picard verweigert ihm den Zugriff, denn die Föderation muß in diesem Konflikt unbedingt ihre Unabhängigkeit wahren, um nicht in den Bürgerkrieg hereingezogen zu werden, dessen Ausbruch kurz bevorsteht. Stattdessen macht er die Informationen jedem Verfügbar, der sie einsehen will, gibt aber zu bedenken, daß er nicht noch mehr tun kann, um Worf in diesem Konflikt zu unterstützen. Später
wird Picard von Lursa und B'Etor eingeladen, die ihn
überzeugen wollen, Toral in den Nachfolgeritus
aufzunehmen, doch Picard durchschaut ihr Spiel:
läßt er das zu, dann wird Gowron schon bald
getötet, und die beiden Frauen führen mittels Toral
das Reich. Gibt er dem Jungen keine Chance, werden
die Schwestern ihm vorwerfen, im Interesse der
Föderation zu handeln, und einen Krieg anzetteln.
Ihm steht also keine leichte Entscheidung bevor. Daraufhin
wird die Einsetzungszeremonie abgeschlossen, und
Gowron stellt Worfs Ehre wieder her, da er sich im
letzten Kampf an Bord der Bortas bewährt hat. Nun
ist Picards Aufgabe beendet, und er zieht sich
zurück. Er befiehlt Worf, den Dienst wieder
aufzunehmen, doch Worf fühlt sich Gowron
verpflichtet und beendet seinen Dienst bei der
Sternenflotte. Picard verabschiedet sich von ihm und
läßt einen Teil der Mannschaft sowie alle
Führungsoffiziere antreten, als Worf die Enterprise
verläßt. Bestes
Zitat, von Gowron an die Mitglieder des hohen Rates
gerichtet, die sich von ihm abwenden: Mit der vielschichtigen Story ist Autor Ronald D. Moore ein Meisterwerk gelungen, das hervorragend umgesetzt wurde und mit dem zweiten Teil eine würdige Nachfolge findet, die sich - wie schon "Angriffsziel Erde" als zweiter Teil der Borginvasion am Anfang dieser Staffel - spannend entwickelt und andere Wege geht, als man vielleicht erwarten würde. Insgesamt hält "The Next Generation" mit der vierten Staffel ein hohes Niveau, das bereits in der dritten Staffel erreicht wurde. Neben der Fortführung mehrerer Handlungsstränge, die aus den vorhergehenden Staffeln stammen (z.B. Q, Lwaxana Troi, Klingonen) wurden erneut fremde Spezies und Wesen eingeführt, die den für TNG und TOS charakteristischen Eindruck von Größe aufkommen lassen. Dabei zeigt sich der Alpha-Quadrant in einer Vielschichtigkeit, die die Eigenständigkeit der Serie ausmacht. Auf die Entwicklung
der Charaktere wurde mit mehreren Episoden
eingegangen. Besonders erfreulich sind die
regelmäßigen Auftritte Whoopi Goldbergs (Guinan)
und Colm Meaneys (Chief O'Brien), von denen vor allem
zweiterer mit einem Hintergrund und Privatleben
ausgestattet wurde, was ihm auf der einen Seite etwas
Freiheit nimmt, ihn auf der anderen Seite aber auch
glaubwürdiger erscheinen läßt. |
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Zusammenhänge
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-------------------------------- Ausdruck vom: 08. 02. 2012 Stand des Reviews: 21. 04. 2010 URL: http://www.startrek-index.de/tv/tng4_26.htm |