TNG 5.22 Die imaginäre FreundinI m a g i n a r y F r i e n d |
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Episodenbeschreibung
Sternzeit: 45852,1Fähnrich Sutter macht sich Sorgen wegen seiner Tochter Clara, die eine "imaginäre" Freundin namens Isabella hat, also eine Freundin, die nur in ihrer Vorstellung existiert, doch Deanna beruhigt ihn, da solche imaginären Freunde für Kinder durchaus normal sind. Aber als die Enterprise in den Nebel FGC 47 fliegt, dringt ein Energiewesen unerkannt in das Schiff ein und nimmt Isabellas Gestalt an, so wie Clara sie sich vorgestellt hat. Clara ist zunächst verwundert, daß sie Isabella jetzt sehen kann, gewöhnt sich aber schnell daran. Sogleich will Isabella den Maschinenraum sehen, obwohl Clara ihr sagt, daß Kinder dort nicht hindürfen. Im Maschinenraum angekommen macht Isabella sich unsichtbar, und Clara trifft auf ihren Vater, der sie wegschickt, als sie erklärt, daß Isabella dorthin wollte. Auf dem Gang erscheint Isabella wieder und erzählt Clara, daß sie sich unsichtbar gemacht hat, weil sie keine Erwachsenen mag. Die beiden gehen ins Zehn Vorne, wobei Isabella sich wieder unsichtbar macht, und Clara trifft Guinan, die ihr erzählt, daß auch sie einen imaginären Freund hatte, allerdings keinen Menschen, sondern ein tarcassianisches Messerbiest. Clara läßt sich eine Limonade spendieren, als Deanna hereinkommt und sie auf einen Spaziergang mitnimmt. Als Clara danach wieder in ihrem Quartier ist, erscheint Isabella sofort wieder und will unbedingt erneut in den Maschinenraum, was Clara aber nicht recht ist. Kurz darauf kommt Deanna herein und geht mit Clara zu einem Keramikkurs. Währenddessen wird die Enterprise von einem scheinbaren Zusammenstoß erschüttert, und die Schildenergie nimmt langsam ab, bis sie sich ohne erkennbare Ursache wieder auf normalem Niveau einpendelt. Geordi vermutet, daß der Nebel von einem Energiefeld durchzogen ist, dessen Stränge unter normalen Umständen nicht erkannt werden können. Er schlägt vor, die Warpenergie umzuleiten und dadurch die Stränge sichtbar zu machen. Es zeigt sich, daß es Millionen von Strängen im Nebel gibt, denen die Enterprise besser ausweichen sollte, da man allzu viele Zusammenstöße nicht überstehen wird. Allerdings möchte er gerne noch ein wenig hierbleiben, um das Phänomen genauer unter die Lupe zu nehmen. Indes kippt Deannas heiße Schokolade, die sie sich gerade aus dem Replikator geholt hat, plötzlich um. Kurz darauf wird ein Turm, den Worfs Sohn Alexander im Keramikkurs gebaut hatte, umgeworfen, als er gerade nicht hinguckt. Er denkt, es wäre Clara gewesen, die direkt daneben stand, doch Clara sagt, Isabella sei es gewesen - die Alexander natürlich nicht sehen kann. Verstört wegen Isabellas Verhalten zieht sich Clara ins Arboretum zurück, und gleich darauf erscheint auch Isabella, die sauer auf Clara ist, weil sie sie nicht zum Basteln mitgenommen hat. Sie sagt, daß bald noch mehr von ihrer Art kommen und alle auf dem Schiff umbringen werden. Clara traut sich nicht mehr alleine ins Bett, und ihr Vater ruft Deanna, die mit ihr das Schlafzimmer durchsucht. Entgegen Deannas Erwartung erscheint Isabella tatsächlich - und betäubt Deanna mit einem Energiestrahl. Als Deanna auf der
Krankenstation wieder erwacht, informiert sie den
Captain, der sofort Sicherheitsalarm geben läßt.
Clara glaubt, daß Isabellas Verhalten ihre Schuld
sein könnte, weil sie sich nicht genug um sie
gekümmert hat, doch Picard kann sie beruhigen, daß
es bestimmt nicht an ihr liegt. Mit ein wenig Ironie ist wohl Alexanders kurzer Auftritt zu betrachten: als sein Turm umfällt, beschuldigt er, scheinbar zu Recht, Clara, den Turm umgeworfen zu haben, obwohl sie das vehement bestreitet. Es ist noch gar nicht so lange her, daß Alexander Dummheiten beging und dann behauptete, er wäre es nicht gewesen, obwohl er im Gegensatz zu Clara tatsächlich meist der Urheber war. Markant: Keiko und ihr Engagement im Arboretum werden erwähnt, obwohl Rosalind Chao in dieser Episode nicht mitspielt. Ein deutliches Indiz, wie stark diese Gastrolle bereits mit TNG verknüpft ist. Trotz der zum Teil recht guten Darsteller ist diese sehr charakterbetonte Episode aber insgesamt nicht sehr spannend, da die Gefahr, die dem Schiff droht, kaum ausreichend klar gemacht wird. Richtig konfus ist zum Schluß Picards Lösung des Problems: er braucht nur kurz einem fremden Wesen zu erklären, daß die Menschen ihre Kinder doch lieben, auch wenn es nicht unbedingt auf den ersten Blick so aussieht, und schon ist "Isabella" überzeugt und läßt das Schiff in Ruhe. Die Anklage, die Isabella indirekt erhebt, nämlich daß Menschen eine unwürdige und unwichtige Spezies seien, erinnert ein wenig an "Mission Farpoint" und "Gestern, Heute, Morgen", wo Q ähnliche Behauptungen aufstellt - allerdings auf sehr viel spannendere Weise. Ein abschließendes Plus gebührt den visuellen Effekten, die bei den Außenansichten die Enterprise in verschiedenen Beleuchtungen innerhalb des Nebels zeigen und vom Feinsten sind. |
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Zusammenhänge keine |
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-------------------------------- Ausdruck vom: 08. 02. 2012 Stand des Reviews: 21. 04. 2010 URL: http://www.startrek-index.de/tv/tng5_22.htm |