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Episodenbeschreibung
Der Deltaflyer mit Chakotay, Paris, Kim und Neelix an Bord
trifft während einer Routinemission auf einen Borgkubus.
Dieser greift das kleine Schiff sofort an. Nach kurzer
Schlacht wird die Crew gefangen genommen.
Als die Voyager den Kubus einholt, findet sie diesen
schwer beschädigt vor. Die Borg bieten der Voyager an,
im Austausch gegen den Hauptdeflektor die Gefangenen
auszuliefern. Um die Lage zu sondieren, wird Seven auf
den Kubus geschickt. Dort trifft sie auf tausende
Borgleichen, nur fünf Jugendliche haben überlebt.
Seven bringt eine Leiche auf die Voyager, die der Doktor
auf die Todesursache untersucht. Er entdeckt einen Virus,
der die kybernetischen Komponenten der Borg zerstört
hat. Cpt. Janeway ist jedoch nicht bereit, diesen Erreger
einfach gegen die Borg einzusetzen. Zuerst möchte sie
sich einen Eindruck der fünf Überlebenden machen.
Sie kann den Anführer der Borg überzeugen, dass es
Seven möglich ist, den beschädigten Kubus zu reparieren.
In der Zwischenzeit gelingt es Harry, der von den Borg im
Deltaflyer nicht entdeckt wurde, Kontakt zur Voyager
aufzunehmen. Er macht sich daraufhin auf den Weg zu
den Schildgeneratoren des Kubus, um sie mittels
Plasmaladungen zu zerstören.
Seven entdeckt im Hauptcomputer des Schiffes, dass
nach dem Erscheinen des Erregers das Wrack vom
Kollektiv als Verlust abgeschrieben wurde. Die fünf
Drohnen sind völlig vom Borgbewusstsein getrennt.
Harry wird währenddessen kurz vor Erfüllung seiner
Mission ebenfalls gefangen genommen. Den Borg wird
bewusst, dass sie getäuscht werden sollten und fordern
den Hauptdeflektor der Voyager. Seven enthüllt ihnen,
dass sie für das Kollektiv irrelevant sind. Der Führer der
Borg-Kinder glaubt an eine Täuschung, doch der Rest ist
verunsichert.
Als die Voyager versucht, die Schilde des Schiffs zu
zerstören, wird der Erste der Borg von einer Entladung
getroffen und getötet.
Die restlichen Borg ergeben sich daraufhin und erklären
sich bereit, mit der Voyager weiterzufliegen. Ihre
Implantate werden entfernt und Seven beginnt damit, ihre
Individualität wieder zum Vorschein zu bringen, bis sie
irgendwann auf ihre Heimatplaneten zurückkehren.
Bewertung
Eine sicherlich etwas vorhersehbare Episode, die jedoch
als Grundlage für einen interessanten
episodenumspannenden Handlungsbogen dient.
Die Erwartungen an diese Folge werden durch den
gnadenlosen Teaser in die Höhe geschraubt. Ohne
großes Vorgeplänkel erscheint vor dem Cockpit des Flyers
ein riesiger Borg-Kubus. Selten erschien mir der Vorspann
so unerträglich langsam wie hier.
Das anschließende, leider viel zu kurze Gefecht ist
hervorragend animiert und stellt für mich den Höhepunkt
dieser Episode dar. Die Chancen für den Flyer sind völlig
aussichtslos und man ist gespannt, wie die Crew sich wohl
aus dieser Lage retten kann.
Die Auflösung überrascht dann sehr und ist leider auch mit
ein paar Klischees gespickt. Der stets besonnene
Chakotay, der hysterische Paris, der natürlich gleich noch
Vergnügen mit einem Kraftfeld haben darf sowie natürlich
die Borg-Kinder, die natürlich Unsicherheit mit
Aggressivität auszugleichen versuchen.
Im Fortlauf der Folge ist enttäuschend zu sehen, daß
verzweifelt mehrere Versuche vorgenommen werden, die
Geiseln zu befreien, nur um schlußendlich den Borg-Führer
durch die altbekannte Entladung sterben zu lassen. Da
hat man es sich meiner Meinung nach etwas zu leicht
gemacht. Da gab es ja in der ersten TNG-Staffel schon
kreativere Lösungen.
Sicherlich verrate ich nicht zuviel, wenn ich sage, daß die
Borg-Kinder, besonders einer von ihnen, in einer späteren
Folge zu einer sehr gelungenen Episode beitragen, in der
auch der Virus wieder aufgegriffen wird. Wie schon bei
"Fair Haven" wurde hier ein Grundstein zu einer
interessanten und spannenderen Fortsetzung gelegt.
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