| |
Episodenbeschreibung
Im Borg-Kollektiv verbreitet sich eine Mutation, die dazu
führt, dass immer mehr Drohnen während ihrer
Regenerationsphase vom Kollektiv abgetrennt werden,
und in einer Art Traum zusammentreffen. Die Borgkönigin
versucht verzweifelt, die Ursache dieser Fehlfunktion zu
entdecken.
Auf der Voyager wird Seven of Nine ebenfalls in diesen
Traum gezogen. Dort trifft sie auf Axum, der ihr erklärt,
dass es sich bei diesem Traum um eine virtuelle Realität
handelt, die man Unimatrix Zero nennt. Hier erlangen
zahlreiche Drohnen während ihrer Regenerationszeit ihre
Individualität zurück. Nach der Regeneration fehlt den
wachen Drohnen jedoch jegliche Erinnerung an diesen
Ort.
Bis zu ihrer Befreiung aus dem Kollektiv war Seven
ebenfalls regelmäßig hier anwesend. Axum hat sie
zurückgeholt, da sie die einzige Verbindung zur realen
Welt ist. Der Borgkönigin ist es gelungen, die einzelnen
mutierten Drohnen aufzuspüren und man hofft nun, dass
es Seven gelingt, ihnen zu helfen.
Seven informiert Cpt. Janeway über ihr Wissen. Janeway
hofft, eine Möglichkeit zu finden, um den Drohnen die
Erinnerung an Unimatrix Zero über den
Regenerationszyklus hinaus zu bewahren. Damit wäre es
vielleicht möglich, eine Art Bürgerkrieg unter den Borg
hervorzurufen.
Während sich Janeway mittels Gedankenverschmelzung
mit Seven in die Unimatrix Zero begibt, gelingt es der
Borgkönigin Drohnen dorthin zu schicken. Dort entdeckt
sie Janeways Einmischung. Es gelingt, die Drohnen
abzuwehren, jedoch bleibt nun nicht mehr viel Zeit.
Auf der Voyager entwickelt der Doktor ein Nano-Virus
weiter, das er von Axum erhalten hat. Dadurch ist es
möglich, den Borg ihr Gedächtnis zu bewahren. Das
Problem ist nur, dass das Virus in den zentralen Plexus
eines Borgschiffes eingeschleust werden muß, damit es
sich über das gesamte Kollektiv verteilt.
Man entdeckt einen einzelnen taktischen Kubus in der
Nähe und nimmt Kurs darauf. Janeway, Torres und Tuvok
wollen sich mit dem Deltaflyer dem Schiff nähern, während
die Voyager einen Ablenkungsangriff fliegt.
Der Plan gelingt und die drei beamen sich auf den Kubus.
Die Borgkönigin hat jedoch mit diesem Angriff gerechnet
und sie werden gefangen genommen und assimiliert. Der
Voyager gelingt im letzten Moment die Flucht.
Bewertung
So etwas nenne ich einen anständigen Cliffhanger!
Zwar ist aufgrund Chakotays Verhalten gegen Ende klar,
dass die Assimilation beabsichtigt war, jedoch möchte man
unbedingt wissen, ob die Borgrevolte gelingen wird.
Mit dieser Episode wird unter Umständen das Ende der
Borg-Ära eingeläutet. Bei allen vorangegangenen
Versuchen die Borg zu besiegen, kam immer ein
moralischer Konflikt in die Quere: Völkermord. Mit dem von
den Borg entwickelten Nano-Virus wird eine Lösung
präsentiert, die dieses Problem ausschließt. Die Borg
werden nicht vernichtet, sondern erhalten ihre
Individualität zurück. Es gibt wohl keine effektivere Waffe
gegen das Kollektiv.
Es ist einzig fraglich, ob genügend Drohnen aus dem
"Chatroom" Unimatrix Zero auf die einzelnen Kuben
verteilt sind. Was kann ein Borg gegen einen ganzen
intakten Kubus anrichten. Wir lassen uns mal
überraschen, was sich die Autoren für den zweiten Teil
einfallen lassen.
Eine weitere interessante Waffe wurde von dem Doktor
nur in einem Nebensatz erwähnt. Er hat eine Möglichkeit
gefunden, eine Drohne so zu präparieren, dass das
Borgkollektiv aus ihrem Bewusstsein ausgegrenzt wird.
Dies ließe sich aber auch für Personen verwendet, die
noch nicht assimiliert wurden, dadurch könnte man sehr
gut Saboteure in das Kollektiv einschleusen. Ich gehe
davon aus, dass dies auch bei den drei assimilierten
Crewmitgliedern angewandt wurde, da dies die einzige
Chance ist, den Virus zu platzieren.
Lassen wir uns mal überraschen, ob es den Autoren
gelingen wird, diesen ersten Teil zu toppen. Bei den
letzten Cliffhangern enttäuschte die Fortsetzung meistens.
Nebenbei sei noch erwähnt, dass Tom Paris in dieser
Episode wieder zum Lieutenant befördert wurde.
|
|