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    7.19 Q2  
  Q 2     
 

von Michael Dufner

 
 
 

Episodenbeschreibung

Q erscheint auf der Voyager und stellt Cpt. Janeway seinen Sohn Q vor. Er erzählt, dass sein Sohn etwas Urlaub vom Kontinuum nötig hat und diesen gerne auf der Voyager verbringen möchte. Bevor Janeway Widerspruch einlegen kann, ist Q verschwunden und hinterlässt ihr seinen Sprössling.

Dieser ist jedoch nicht auf geruhsame Ferien aus, sondern beginnt sofort damit, Kriege zwischen Völkern anzuzetteln und der Voyager die Borg auf den Hals zu hetzen. Dies führt dazu, dass nach kurzer Zeit wieder Q auftaucht, um alles wieder ins Reine zu bringen.

Er gesteht Janeway, dass er Probleme mit seinem Sohn hat. Er steht unter Druck durch das Kontinuum, das ihm ein Ultimatum zur Erziehung seines Sohnes gestellt hat. Er hat die Hoffnung, dass Q Junior durch die Sternenflottencrew wichtige Ideale vermittelt werden.

Cpt. Janeway macht Q klar, dass sein Sohn lernen muß, Konsequenzen für sein Handeln zu tragen. Q ist von diesem Plan begeistert und lässt seinen Sohn für sieben Tage ohne seine Kräfte auf dem Schiff zurück. Cpt. Janeway entwirft einen Ausbildungsplan, um Q´s Sohn alle wichtigen Dinge des Lebens beizubringen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten passt sich dieser langsam der Schiffsdisziplin an und beginnt eine Freundschaft mit Icheb. Als Q nach fünf Tagen zurückkehrt, um einen Zwischenstand zu erfahren, zeigt er sich gänzlich unbeeindruckt von den Leistungen seines Sohnes. Dies trifft diesen schwer, da er sich völlig überfordert fühlt.

Am Tag darauf repariert Q Junior zusammen mit Icheb den Flyer. Ohne eine Erlaubnis einzuholen, startet er jedoch das Schiff, um vom Kontinuum zu fliehen. Es gelingt ihm, eine Raumspalte zu öffnen, und er fliegt das Schiff in ein weit entferntes Planetensystem.

Dort werden sie jedoch von einem Patrouillenschiff abgefangen. Q Junior versucht zu fliehen, jedoch wird dabei der Flyer von einer unbekannten Waffe getroffen, die Icheb schwer verletzt. Er kehrt sofort zur Voyager zurück, jedoch kann der Doktor ohne Informationen über die eingesetzte Waffe nichts für Icheb tun.

Q Junior ist verzweifelt, und Cpt. Janeway schlägt ihm vor, zusammen mit ihm zu dem Patrouillenschiff zurückzukehren und sich für sein Eindringen zu entschuldigen. Der Kommandant des Schiffes zeigt sich bereit, Informationen über die Waffe preiszugeben, jedoch fordert er Cpt. Janeway als Verantwortlichen zur Strafe. Q Junior ist jedoch bereit, die Konsequenzen zu tragen und will die Strafe auf sich nehmen. Da gibt sich sein Vater als Kommandant zu erkennen. Er ist begeistert von dem Verhalten seines Sohnes.

Er begibt sich mit ihm vor das Q-Tribunal, das jedoch kaum Verständnis für ihn aufbringt. Q´s Sohn wird zu einem Leben als Mensch verurteilt und er bittet Cpt. Janeway um Aufnahme in die Crew.

Kurz darauf kehrt Q zurück und erklärt, dass es ihm gelungen ist, das Kontinuum davon zu überzeugen, seinen Sohn wieder aufzunehmen. Dieser erhält sofort seine Kräfte zurück, bedankt sich herzlich bei Janeway und verschwindet.

Q gesteht dem Captain, dass er einige Zugeständnisse an das Kontinuum machen musste, um seinen Sohn zu retten. Aus Dankbarkeit zeigt er Janeway eine Möglichkeit, ihre Reise um einige Jahre zu verkürzen - und verschwindet ebenfalls.

Bewertung

Ein Highlight für alle Q-Fans! Die allmächtige Nervensäge hält sich diesmal zwar etwas zurück, jedoch steht ihm sein Sohn in nichts nach.

John deLancies Sohn Keegan spielt hervorragend den arroganten vernachlässigten Flegel, das Zusammenspiel von Vater und Sohn ist erfrischend. Das Triumvirat aus den beiden Q und Janeway unterhält auf das hervorragendste, auch wenn die gesamte Erziehung des jungen Q doch sehr klischeehaft verläuft.

Zahlreiche amüsante Szenen trösten jedoch locker darüber hinweg. Der an der Erziehung seines Sohnes verzweifelnde Q, die von Q Junior provokativ entkleidete Seven und das Auftauchen von Q Senior in Janeways Badewanne seien nur als einige Schmankerl genannt.

Ebenso ist es schön, Ichebs lockeres Verhalten gegenüber Q Junior zu beobachten. Erstmals wirkt er wie ein Teenager, nicht wie ein sich selbst programmierender Roboter.

Alles in allem eine spaßige Episode mit etwas kränkelnder Handlung, die leider wahrscheinlich zum letzten Mal den großartigen John deLancie in einer Star Trek - Episode zeigt.

 
 
 

Spannung

SFX

Handlung

Gesamt

 
 
 

Zusammenhänge

Nicht berücksichtigt.

 
 
 
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 Erstausstrahlung USA:
  11. April 2001
  
 Erstausstrahlung D:
  28. August 2001
  
 Regie:
  LeVar Burton
  
 Buch:
  Kenneth Biller
  
 Gaststars:
  John de Lancie
  Keegan de Lancie
  Manu Intiraymi

  


  zuletzt geändert:
  2002-04-15, 18:37
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