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Episodenbeschreibung
Die Voyager stößt endlich auf das Volk der mitreisenden
Borg-Zwillinge. Das Volk erklärt sich bereit, die beiden
sowie Mezoti aufzunehmen. Schweren Herzens muss sich
Seven von den dreien verabschieden. Icheb hat sich
dazu entschlossen, auf der Voyager zu bleiben.
Kurz darauf entdeckt der Doktor bei Seven eine
Fehlfunktion ihres primären Kortikalknotens. Seven hält
dies für nicht problematisch. Im Casino fällt sie jedoch
plötzlich in Ohnmacht, woraufhin eine genaue
Untersuchung ergibt, dass der Knoten sich langsam
destabilisiert. Ohne den Knoten werden Sevens
Implantate jedoch Stück für Stück ausfallen, was sie nicht
überleben würde.
Janeway, Tuvok und Paris machen sich mit dem
neuen Deltaflyer sofort auf den Weg zu einem zerstörten
Borgkubus, um einen neuen Kortikalknoten von einem
toten Borg zu bergen. Dort gelingt es ihnen, einer
zerstörten Drohne den Kortikalknoten zu entfernen. Das
Außenteam wird jedoch von einem fremden Volk
angegriffen, das das Trümmerfeld in Besitz genommen
hatte. Im letzten Moment gelingt die Flucht.
Auf der Voyager angekommen, stellt sich der geborgene
Kortikalknoten als zu lange inaktiv heraus. Ein Austausch
ist unmöglich. Seven beginnt langsam, sich auf ihren Tod
vorzubereiten.
Icheb ist jedoch nicht bereit, sie einfach aufzugeben.
Seine Untersuchungen ergeben, dass durch den
verfrühten Abbruch seines Reifungsprozesses die
Assimilation nicht vollständig ausgeführt wurde. Dadurch
wäre es laut seinen Berechnungen möglich, dass sein
Körper sich an den fehlenden Knoten anpasst. Seven
lehnt diese Methode jedoch wegen des hohen Risikos für
Icheb ab.
Icheb programmiert daraufhin jedoch kurzerhand seinen
Alkoven um, so dass dieser seinen Kortikalknoten vom
restlichen Körper abtrennt. Seine Implantate beginnen
sofort, sich an den fehlenden Knoten anzupassen.
Der Doktor veranlasst sofort eine Notoperation, um den
Knoten auf Seven zu übertragen, bevor dieser sich
deaktiviert. Die Operation gelingt, und Seven kann
innerhalb weniger Tage genesen.
Bewertung
Eine nette Folge zum Einstieg in die letzte Staffel.
Seven of Nine wird mit einer weiteren menschlichen
Eigenschaft vertraut. Dem Bewußtsein der Sterblichkeit.
Ohne die Verbindung des Kollektivs muß sie den Umgang mit
ihrer Endlichkeit erst lernen. Sie wird von Selbstzweifeln
geplagt und hält ihr Leben für verschwendet.
Ichebs Eingreifen ist zwar vorhersehbar, jedoch ist die Art
seines Eingriffs doch recht überraschend. Jeri Ryan und Manu Intiraymi dürfen
in dieser Episode zeigen, daß sie gemeinsam in der Lage sind, einen
schauspielerischen Höhepunkt der Serie zu gestalten. Ihr Disput um die
anstehende Operation zählt zu den beeindruckendsten Dialogszenen von Star Trek.
Sehr auffällig an dieser Episode ist der deutliche Einsatz von
Computereffekten. Die kurze Verfolgungsjagd durch
das Trümmerfeld ist perfekt animiert und weicht durch
hohes Tempo deutlich von den bekannten
Modell-Effekten ab.
Nur zwei Punkte trüben die "Vollkommenheit" dieser Episode: Wieso
sind an der Voyager keine Schäden von der Schlacht gegen die Borg zu erkennen?
Die Reparaturtrupps haben wohl wieder Nachtschichten eingelegt. Und dann noch
das grässliche Interieur des neuen
Deltaflyers. Paris' Vorliebe für das Design des 20.
Jahrhunderts in Ehren, aber was sollen die dämlichen
Hebel und Joysticks im Cockpit? Daran werden wir uns
dank "Enterprise" noch früh genug gewöhnen müssen.
Bitte keine Designveränderungen auf Kosten der
Glaubwürdigkeit!
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