02 Nov 2015

Neue Serie bestätigt, Erstausstrahlung im Januar 2017

9 Kommentare

Es gerüchtete schon seit einiger Zeit, dass CBS eine neue Star Trek-Serie ins Auge fasst, heute gab es die Bestätigung: Im Januar 2017 wird die Erstausstrahlung stattfinden, und zwar im networkeigenen Streaming-Portal All Access.

Es soll sich um eine komplett neue Crew handeln, ansonsten hält sich die Ankündigung auf startrek.com ziemlich bedeckt. Die Zeitlinie, die Region, Raumschiff oder Raumstation – alles noch nicht bekanntgegeben. Auch ist unklar, ob die Serie in irgendeiner Art und Weise auf das Konzept der Fanserie „Star Trek Uncharted“ zurückgreifen wird, deren Autor im Sommer zu CBS eingeladen wurde.

Bekannt ist allerdings, dass Alex Kurtzman der ausführende Produzent werden wird. Kurtzman war bereits als Co-Autor und Co-Produzent bei den Kinofilmen Star Trek (2009) und Star Trek: Into Darkness (2013) mit an Bord. Weitere ausführende Produzentin wird Heather Kadin, die diese Aufgabe bereits im Team mit Kurztman für die CBS-Serien Scorpion und Limitless übernommen hat.

Eine spezielle Preview soll im CBS Television Network (also im TV) zu sehen sein, alle regulären Episoden inkl. der Premiere werden wie erwähnt zunächst exklusiv über CBS‘ Streaming-Dienst All Access veröffentlicht. Gemäß der Ankündigung kostet der All Access-Zugang 5,99 US-$ pro Monat. Laut Anmeldeseite ist der Dienst aktuell nur für Nutzer aus den USA, Kanada und Australien verfügbar. Welche Partner bzw. Sender CBS für die internationale Distribution verwenden wird, ist noch nicht bekannt.

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9 Responses to Neue Serie bestätigt, Erstausstrahlung im Januar 2017
  1. Das sind natürlich wunderbare News und ich kanns jetzt schon kaum erwarten. Und ganz ehrlich: es wurde auch langsam Zeit.
    Die Tatsache, dass Alex Kurtzman die Produktion leiten wird, lässt natürlich darauf schließen, dass die Serie wahrscheinlich im Abramsverse spielen wird. Mir wäre die alte Zeitlinie zwar lieber, aber ich denke wenn die Serie gut gemacht ist, wird es egal sein in welcher Zeitlinie sie spielt. Und wer weiß, vielleicht kommt ja noch Ronald D. Moore an Bord?
    Hoffen wir auf das Beste!

  2. Juhuuuu. Nach nunmehr 15 Jahren Wartezeit. Eine bessere News hättet ihr garnicht bringen können. Nun hoffe ich nur, dass die neue Serie in der alten Zeitlinie spielt, sonst wirds schwierig.

  3. Das glaube ich erst, wenn ich es sehe!!!

  4. Selber schuld, wenn die das nicht zeitgleich hier anbieten. Schaut man eben „woanders“. Die lernern es eben nie…
    Trotzdem eine tolle Nachricht!

  5. Kurtzman als Showrunner? Das kann nix werden! Das Tragische an Star Trek war doch stets, das meist der Falsche an der Spitze das Sagen hatte. Rick Berman, Brannon Braga und ja auch Gene Roddenberry. Daran wird sich nix ändern. Wenige Lichtblicke waren Harve Bennett und Manny Coto. Bennett weilt nicht mehr unter uns, aber Coto hätte man die neue Serie überlassen sollen, der hat es ja wenigstens geschafft Star Trek Enterprise einen späten Höhepunkt zu verschaffen, nachdem es Berman & Braga total verhunzt hatten.

  6. Alle bisherigen Serien hatten ja ihren Sinn und ihre Daseinsberechtigung, ungeachtet dessen, wie sie letztlich umgesetzt wurden:
    TNG hat STAR TREK ins nä. Jh. gebracht, es wurden Alpha-und Betaquadrant weiter erforscht, sowie kurze Ausflüge in andere Galaxien(z.B. durch den Reisenden bzw. ins Zentrum unserer Galaxie(dank Super-Barclay in der 4. TNG-Staffel)
    DS9 hatte zum 1. Mal eine Raumstation als Schauplatz und es wurde der Gamma-Quadrant erforscht bzw. diente dieser als Herkunftsort des großen Gegners Dominion
    VOY hatte den noch fehelenden Delta-Quadranten als Handlungsort und die Lost-in-Space-Thematik mit dem Streben nach Hause zu kommen
    Und ENT hatte mit dem Prequel von TOS auch noch Sinn….leider aber erst so richtig in der 4. Staffel….das war zu spät.
    Und Berman und Co haben ja durchaus ihre anerkennenswerten Verdienste mit dem Fortführen von TNG, der Entwicklung von DS9 & VOY und das sehr erfolgreich.
    Ihr Fehler war, nach dem Ende von VOY; das ja nich so prickelnd war, erstmal aufzuhören und ne längere Pause einzulegen, denn die Zuschauer waren 15 Jahre am Stück(von 1986 bis 2001)an Star Trek übersättigt und VOY brachte erste Ermüdungserscheinungen ans Licht….da hätte man bis 2006 zum 40.Jubiläum warten können und dann mit einer Prequelserie wie ENT kommen können oder einer Kombination Raumstation/Schiff nach Vorbild von DS9 oder Babylon 5.
    Was diese jetzt kommende neue Serie noch thematisieren soll….keine Ahnung!
    Bin weiter gespannt!

  7. @Oneoftheesegeeks

    Das mit der Erforschung der vier Quadranten ist meines Erachtens ein Teil des Problems. Es wird so getan, als habe die Sternenflotte schon unsere ganze Galaxie erforscht. Außerdem werden die jeweiligen Quadranten großflächig von nur wenigen Rassen und Mächten beherrscht. Unsere Galaxie ist jedoch so riesig, daß ihre auch nur annähernd vollständige Erforschung selbst mit den Mitteln des 24. Jahrhunderts völlig unmöglich ist.

    Zudem liegt dieser Vorstellung die in Star Trek 2 Khan zugeschriebene 2-dimensionale Denkweise zugrunde. Unsere Galaxie ist zwar eine „Scheibe“, aber dennoch ist die Scheibe, die aber durchschnittlich 3.000 Lichtjahre „dick“ ist, nahe des Zentrums sogar 16.000 Lichtjahre. Schlappe 100-300 Mrd. Sterne und wahrscheinlich das 10-20-fache an Planeten beherbergt die Galaxie. Bei Star Trek wurde aber zuletzt so getan, als gäbe es nur vier Himmelsrichtungen. Nie begegneten sich Schiffe von unten links und oben rechts. Immer flogen sie gerade und „richtig“ ausgerichtet aufeinander zu oder hintereinander her. Nie ist ein Raumschiff einmal nach „oben“ oder „unten“ weggeflogen. 3D überfordert wahrscheinlich die Zuschauer.

    Es wurde der Eindruck erweckt, man könne an jeden Ort binnen relativ kurzer Zeit gelangen und als sei schon alles mehr oder weniger bekannt. Dabei könnte die Menschheit noch tausende Jahre mit tausenden von Warp-9.9-Raumschiffen die Galaxie erforschen ohne nur einen Bruchteil kennengelernt zu haben.

    Kurz: die Galaxie war in Star Trek einfach kein großer und geheimnisvoller Ort mehr. Hinter jedem Stern wohnt eine warpfähige Spezies, die auf zwei Beinen gehen kann. Die meisten davon griffen die Föderation mit Phasern und Photonentorpedos an (die Standardbewaffnung in der ganzen Galaxie), waren im Ergebnis der Menschheit aber unterlegen. Ab und zu traf man zwar technisch weniger entwickelte Rassen, die aber gleichwohl höchstens ein paar hundert Jahre hinter der Menschheit zurücklagen (nicht etwa, wie es den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit entspricht, ein paar Millionen oder ein paar Milliarden Jahre). Selten traf man auf Spezies, die der Menschheit ein paar tausend oder ein paar Millionen Jahre voraus war. Und falls doch, konnte man sie dennoch besiegen oder totquatschen.

    Echten Forschergeist gab es nur selten. Nie hat sich die Föderation für Planeten interessiert, auf denen Dinosaurier leben oder Rieseninsekten, Höhlenmenschen, etc. Das alles war den Autoren zu langweilig, denn der Zuschauer könnte ja einschlafen, wenn er mit den unendlichen Möglichkeiten unseres Universums konfrontiert wird und dieses nicht aus Phasergefechten besteht. Eine Serie, die im Weltraum spielt, aber den geistigen Horizont an der kalifornischen Staatsgrenze enden läßt.

    Ich glaube nicht, daß die neue Serie daran etwas Entscheidendes ändern wird.

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