05 Apr 2020

Trekcast #074 – Picard: Staffel 1

16 Kommentare

Ist Star Trek: Picard das schlimmste Star Trek seit Ende der TNG-Ableger-Serien? Nach dem vielversprechenden Auftakt hat die neue Serie für einige Diskussionen gesorgt. Für diesen Trekcast haben wir uns die 10 Folgen genau angesehen. Funktioniert das Zusammenspiel der alten und neuen Charaktere? Wie ist das Wiedersehen mit bekannten Figuren? Funktioniert die Geschichte? Und wie soll es weitergehen? Diese und viele weitere Fragen sind Thema.

Hinweis: Warum der Trekcast in größeren Abständen erscheint.

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16 Responses to Trekcast #074 – Picard: Staffel 1
  1. Da sind ja meine Helden wieder. Lade schon runter!

  2. Ihr habt in eurer ganzen Analyse eines vergessen: KURTZMAN MUSS WEG!
    In sehr vielen Interviews hat der Mann gesagt, dass er das alte Star Trek langweilig und öde findet. Und das sieht man ja seit Disco. Der klaut aus ALLEN anderen Franchises. Hier bei Picard hat er so dermaßen vielen geklaut: Herr der Ringe, Mass Effect, Battlestar Galactica, Black Mirror und und und. Achtet mal drauf! Das alles wird zu einem Brei zusammengerührt, welches Nullkommanull zu Star Trek passt! Kurtzman ist das Hauptproblem. Es kann nie ein gutes Star Trek entstehen, wenn der Hauptproduzent Star Trek als megalangweilig empfindet!

    Schade, dass ihr Euch so extrem weigert The Orville zu gucken. Denn HIER steckt wirklich ganz viel Star Trek drin. Nicht nur in der ganzen Machart (abgeschlossene Folgen mit einem größeren Rahmen) sondern vor allem auch auf Produzenten- und Autorenseite, wo so viele bei früheren Star Trek Serien mitgearbeitet haben: Brannon Braga, Andre Bormanis, David A. Goodman oder Joe Menosky. Oder andere Produzenten, die von sehr namenhaften Serien kommen wie Liz Heldens die bei „Friday Night Lights“ mitgearbeitet hat, Jon Cassar hat vorher viel „24“ gemacht und Janet Lin war bei „Bones“ stark involviert. Schaut Euch mal die IMDB-Profile von der Orville-Crew an, wie viel TV-Erfahrung dahinter steckt. Und dann schaut Euch mal die IMDB Profile der Autoren und Produzenten von Disco und Picard an. Da liegen ganze Universen dazwischen, denn die Leute in Kurtz-Trek haben eben keinerlei Erfahrungen in anderen erfolgreichen Serien gemacht. Und das sieht man an den inhaltlichen Dilettantismus!

    Da hilft es eben auch nicht, wenn die mal an einem Nachmittag die Memory Alpha querlesen und dann so einen Käse am Reißbrett fabrizieren!

    • Hallo Axel!

      Ich denke, Kurtzman & Co. schauen sich nur die actionlastigen Folgen und Filme wie z.B. „First Contact“ an und versuchen das zu kopieren, weil es damals erfolgreich war. Es wirkt auf mich wie das Abarbeiten einer Checkliste: „Aha, Trekkies mögen Action, CGI, Data, Spock, Mudd, Pike, Picard und Tribbles. Wenn wir das alles reinbringen, wird es eine tolle Star Trek-Serie.“ Dementsprechend sehen dann die Ergebnisse aus.

      LL&P
      WORF-FAKTOR

    • Hallo Axel,

      Deine Beobachtungen in Bezug auf Kurtzman teile ich 100%ig. Auch ich glaube, dass seine Grundrichtung ein tiefergehendes, authentisches und originelles Star Trek verhindert. Man kann noch so viele neue Serien produzieren – sie werden alle zum gleichen Resultat kommen, solange diese Produzenten da sind. Diese Leute klauen allenthalben, hauen alles zusammen und schaffen es nicht mal, diesen von Dir zu Recht „Brei“ genannten Mist zu einem vernünftigen Ende zu führen – siehe Discovery Staffel 2 und zuletzt Picard. Von Star Trek 11 und dergleichen möchte ich gar nicht anfangen zu reden…

  3. Irgendwie kam mir der Plot mit den durchdrehenden Androiden aus „The Orville“ bekannt vor. Nur hat man dort viel mehr daraus gemacht. (2. Staffel)

    Ich habe wirklich das Gefühl, man hat geguckt was den Zuschauern an TNG gefallen hat, um Seven ergänzt und dann aus den Bestandteilen Picard-Data-Riker-Seven irgendwas gebastelt. (Damit waren die Themen Borg und Android gesetzt.) Dann hat man offenbar noch geguckt was die Marketingabteilung toll fand: Schwert kämpfender, grenzdebiler Elf – völlig verquere und kaputte Charaktere – die sexy Oberböse – den fiesen Lover mit Dackelaugen und die schutzbedürftige Androiden-Superfrau. … und die Sche… ist gequirlt.

    Was mir allerdings wirklich besser gefällt als in Discovery ist die schauspielerische Leistung. Dieses permanente Overacting von Sonequa Martin-Green, diese ständige krampfhafte Gesichtsmimik – als würde sie mit den Augenbrauen Teig kneten wollen -, diese Betroffenheitsmiene mit weit aufgerissenen glasigen Augen, musste ich mir hier nicht ansehen (auch bei Jurati und Raffi nicht in dem Maße). Schon allein das ist ein Grund, dass ich es besser fand als Discovery. (Die Diskrepanz zwischen den Alten und den Neuen finde ich aber hinsichtlich der schauspielerischen Qualität schon frappierend: Nicht das alle Neuen schlecht wären; aber die Alten spielen einfach natürlicher und glaubwürdiger. Bei den Jungen habe ich immer das Gefühl, dass sie unbedingt etwas zeigen wollen und ich dann eben dabei zusehen muss wie jemand versucht etwas darzustellen.)

    … gut war es aber für mich nicht und während ich auch heute noch gern mal eine Folge TOS, TNG, DS9, VOY und sogar Enterprise gucke, habe ich weder bei Discovery noch hier das Bedürfnis mir das öfter anzusehen (abgesehen von der Riker-Troi-Folge vielleicht). Der Vorteil von Einzelfolgen war eben auch, dass die eine Woche vielleicht Müll zu sehen war und es in der nächsten Woche besser werden konnte. Bei den neuen Serien hat man eben dann einen Mist-Plot über 10 oder 16 Folgen und eventuell im nächsten Jahr nochmal ’ne neue Chance.

    Ich habe außerdem das Gefühl die Macher packen (seit Discovery) alles mögliche in die Story und kommen dann mit dem selbst gewickelten Knäuel am Ende nicht zurande, holen hektisch die Schere und zerschneidet kurz vor Schluss alles. Die Romulanerin-Vulkanierin im Geheimdienst der Sternenflotte war z.B. völlig unsinnig und wie am Ende der ersten DIS Staffel löst sich die Megabedrohung binnen Sekunden in Luft auf. (Was für ein Sch… .)

    Ich muss leider sagen: Es gibt deutlich bessere Serien heutzutage und sämtliche alten Serien haben mir besser gefallen.

  4. Ein Schwätzer wie Morn 5. April 2020 um 23:18 Antworten

    Hallo, Leute

    So ganz kann ich euer vernichtendes (und erstaunlich einstimmiges) Fazit der 1. Staffel nicht teilen. Für mich endet sie absolut im positiven Bereich. Ja, etliches fand auch ich ziemlich dünn für ein Staffelfinale: Obskure Metallschlangen warten so lange, bis der Plot soweit ist und sie abgeschaltet werden. Die Kavallerie mit Riker kommt auf die Sekunde genau, wie in einem Spagetti-Western. Und die Verwandlung von Picard in einen Androiden war wohl reichlich überflüssig, um seine Krankheit zu heilen, als ob Beverly Crusher das nicht in den vergangenen 20 Jahren hätte locker erledigen können. Fairerweise muss man aber sagen, das gab es auch in TNG gerade anfangs oft.

    Jedoch mag ich die neue Erzählweise sehr. Ich finde auch, dass die langsame Steigerung des Erzähltempos sehr gut gelungen ist, obwohl es auch „Ausruh-Folgen“ gab. Die meisten Figuren sind stark, insbesondere Dr. Agnes Jurati mit ihrer nun etwas gebrochenen Vergangenheit. Tom Paris lässt grüßen! Andere Charaktere haben sicher noch Steigerungspotential, um es freundlich auszudrücken, z.B. das Romulaner-Krieger-Kind.

    Picard selbst ist gealtert und das wird ausgezeichnet thematisiert. Es sitzt manchmal in seinem Holo-Chateau (Warum sollten wir noch ein weiteres Studio-Set bezahlen?) und denkt nach. Die Problemlösung dauert jetzt etwas länger. Sehr plausibel.

    Den „Data-Abschied“ fand ich durchaus akzeptabel. Nach dem gewählten Einstieg in die Staffel musste diese Klammer geschlossen werden und es ist gut gelungen. Ich halte das für ein gutes Beispiel für eine ganz vernünftige Grundstimmung eines ‚realistischeren‘ Post-Roddenberry-Universums.

    Ihr habt die unlogischen Konstrukte der Staffel zu recht kritisiert. Aber das ist wirklich nichts Neues im Star-Trek-Universum. Zum Beispiel alles, was mit den vielen, vielen Zeitreisen zu tun hat, ist auch zutiefst unlogisch. Ich bin noch nicht in Picards Alter, aber ich kann darüber hinwegsehen. Diese Fähigkeit ist wichtig für einen Science-Fiction-Fan.

    Ich finde, jetzt gibt es ein solides Fundament, eine Mannschaft, für eine 2. Staffel. Ich freue mich darauf. Und ich würde mich noch mehr freuen, wenn es dazu einen Trekcast gäbe. (Immerhin habt ihr euch sogar die 2. Staffel von der grauenhaften Discovery angesehen.)

  5. Danke für eure interessanten Einsichten. Meinen Hund hat es auch gefreut. 2,5h qm Stück draußen 🙂

  6. Vielen Dank für Eure ausführliche Besprechung. Ich stimme Eurem Fazit in wesentlichen zu. Für mich ist Star Trek: Picard die Serie des verschenkten Potenzials. Die Serie verfügt über ein sehr überzeugendes Produktionsdesign (mal abgesehen von den lieblosen Raumschiffdesigns), ein wunderbarer Soundtrack, der es schafft klassische Themen mit neuer Musik zu verbinden und ein schauspielerisch gut aufgelegter Cast. Doch bei der Pflicht, eine gute Geschichte zu erzählen, die sich gut in die Vorlage einfügt, scheitern die Autoren spektakulär. Und das ist das eigentlich ärgerliche: was hätte Picard in den Händen vernünftiger Schreiber werden können? Echt schade. Ich fürchte Kurtzmann Trek und ich werden nicht mehr zusammenfinden…

  7. Erst mal Vielen Dank für den tollen Cast.
    Ihr seit wirklich die Mutter aller Trek Casts. Damals als ich Euch entdeckte 2013 hatte ich eine schwierige Phase weil gerade Arbeitslos. Da habe ich alle Cast durchgesuchtet beim Walken.
    Damals gab es gar kein Trek dann kam auf einmal DSC und Ihr wart weg.! Das war seltsam ..

    Also ich muss sagen , ich habe das Gefühl Picard ist für alle die Leute gemacht gewesen die DSC nicht mochten… und hier sollten dann die Sachen rein, die sie da vermissten.

    Das wurde aber nix. Bzw. mir waren die ganzen Verweise auf olle TNG Folgen von vor 30 Jahren Wumpe. Bin zwar durch TNG zum Fan geworden. Mag aber heute DS9 und VOY lieber.
    An DSC störten mich viele Sachen. Dass es ein Prequel war.. oder die Klingonen die ich noch nie leiden konnte. Aber dann fand ich es doch super. Gute Schauspieler ( besonders MB und die Captains) und eben eine Story über eine Sternen Flotten Besatzung … Auf einem Sterne Flotten Raumschiff!
    So dass es am Ende eben doch Trek war. Nur angekommen in der Neuzeit. Ich mochte es sehr. Konnte die teils herbe Kritik null nachvollziehen besonders, weil es immer hieß solche Polt Holes usw. gab es früher nicht. Doch die gab es immer.

    Das alles fehlt bei Picard total, keine Sternen Flotte keine Crew ( Rios und Jurati usw., sind einfach Zivilsten die aus kaum nachvollziehbaren Gründen in einem Raumschiff zusammen fliegen.)
    Die ganze Story.. ist völlig Banane .
    Also Dash kommt zu Picard und stirbt dann auch rasch.
    Dies animiert Picard dazu mit 90 Jahren mit unklarem Ziel und Motivation im Weltraum rum zu gurken.
    Um was ging es hier überhaupt..? Böse Roboter Wesen aus der fünften Dimension.. wollen.. was genau?

    Was hat Dash und Ihrer “ Schwester“ damit zu tun?? Angeblich beschäftigen sich die Romulaner damit seit der Steinzeit.. nur um dann innerhalb einer Minute zu sagen na gut dann nicht tschööö.
    Dazwischen kommt noch der Plot um den Socken Rutsch Agent und Weltraum Cercie. Auf dem Borg Kubus. Auf dem Romulaner ( die ja eigentlich laut einer andern Neben Story untergegangen sind ) seit 15! Jahren WAS machen? Wird nie geklärt? Was sollte das? Höhepunkt ist hier sicher wie der Sockenrutsch Agent die Story mit den Trommeln aus Kinder Haut zum Besten gibt..
    Warum genau sollte er Soj nochmal umbringen? Was hatten eigentlich Soj und Dash für eine Aufgabe?
    Die Schauspielen der Dash/Soj ist total schlecht ihr erwähnt mal im Cast sie solle einerseits Verletzlich und Macht spielen.. Tja das macht sie aber schlecht. Wisst Ihr wer das gut spielt Millie Bobby Brwn in Stranger Things.
    Rios.. eine Figur aus dem Setzkasten für langweilige Typen.. verleiht sein Schiff an Picard..? Weil? Ach ja Picard bezahlt ihn? Er ist scheinbar steinreich..
    Jedenfalls entspannt sich in er ganzen Serie ein weder nachvollziehbarer noch spannender Polt um Irgendwelche Über Androiden..
    Die Romulaner wissen davon schon seit tausenden von Jahren interessieren sich aber am Ende auch nur 2 Minuten dafür. Es reichte ihnen dann das Soj den komische Turm um diese tollen Wesen zu rufen doch nicht nutzt. Woher kamen den die 218 Schiffe, dachte die Romulaner wären am Ende?

    Sojy die bis vor 2 Tagen dachte sie wäre ein Mensch, findet es auf einmal klasse alle Menschen usw., zu töten.
    Dieser Turm kann offenbar auch nur von ihr gebaut werden. Denn als sie davon ablässt ( nachdem Picard den sie drei Stunde kennt ein Rede hält) ist es für die Roumlaner auch OK.
    Und für den ganzen Unfugs sind also Acht Sonne verschoben worden ??
    Dann stirbt Picard … und Schwups wird er ein Androide. Ist für ihn aber voll OK..
    Engnage und ab geht es mit Legoals Han Solo und Raffi Dings da bums in neue Abenteurer
    Seven of nine ist nun auch kein Dings Rancherin mehr .. sondern knutscht mit Raffie.. Ah
    Leider nicht nur eine schlechte Trek Serie sondern auch so einfach schlecht

    Mal davon abgesehen das dies eh keiner schaut der nicht früher Trek geschaut hat.. denke das haben sich die Produzenten erhofft. Ich kenne aber keinen.
    by the way 🙂 Was ist mit meinem Geld für die Firefly DVDS??

  8. Erst mal Vielen Dank für den tollen Cast.
    Ihr seit wirklich die Mutter aller Trek Casts. Damals als ich Euch entdeckte 2013 hatte ich eine schwierige Phase weil gerade Arbeitslos. Da habe ich alle Cast durchgesuchtet beim Walken.
    Damals gab es gar kein Trek dann kam auf einmal DSC und Ihr wart weg.! Das war seltsam ..

    Also ich muss sagen , ich habe das Gefühl Picard ist für alle die Leute gemacht gewesen die DSC nicht mochten… und hier sollten dann die Sachen rein, die sie da vermissten.

    Das wurde aber nix. Bzw. mir waren die ganzen Verweise auf olle TNG Folgen von vor 30 Jahren Wumpe. Bin zwar durch TNG zum Fan geworden. Mag aber heute DS9 und VOY lieber.
    An DSC störten mich viele Sachen. Dass es ein Prequel war.. oder die Klingonen die ich noch nie leiden konnte. Aber dann fand ich es doch super. Gute Schauspieler ( besonders MB und die Captains) und eben eine Story über eine Sternen Flotten Besatzung … Auf einem Sterne Flotten Raumschiff!
    So dass es am Ende eben doch Trek war. Nur angekommen in der Neuzeit. Ich mochte es sehr. Konnte die teils herbe Kritik null nachvollziehen besonders, weil es immer hieß solche Polt Holes usw. gab es früher nicht. Doch die gab es immer.

    Das alles fehlt bei Picard total, keine Sternen Flotte keine Crew ( Rios und Jurati usw., sind einfach Zivilsten die aus kaum nachvollziehbaren Gründen in einem Raumschiff zusammen fliegen.)
    Die ganze Story.. ist völlig Banane .
    Also Dash kommt zu Picard und stirbt dann auch rasch.
    Dies animiert Picard dazu mit 90 Jahren mit unklarem Ziel und Motivation im Weltraum rum zu gurken.
    Um was ging es hier überhaupt..? Böse Roboter Wesen aus der fünften Dimension.. wollen.. was genau?

    Was hat Dash und Ihrer “ Schwester“ damit zu tun?? Angeblich beschäftigen sich die Romulaner damit seit der Steinzeit.. nur um dann innerhalb einer Minute zu sagen na gut dann nicht tschööö.
    Dazwischen kommt noch der Plot um den Socken Rutsch Agent und Weltraum Cercie. Auf dem Borg Kubus. Auf dem Romulaner ( die ja eigentlich laut einer andern Neben Story untergegangen sind ) seit 15! Jahren WAS machen? Wird nie geklärt? Was sollte das? Höhepunkt ist hier sicher wie der Sockenrutsch Agent die Story mit den Trommeln aus Kinder Haut zum Besten gibt..
    Warum genau sollte er Soj nochmal umbringen? Was hatten eigentlich Soj und Dash für eine Aufgabe?
    Die Schauspielen der Dash/Soj ist total schlecht ihr erwähnt mal im Cast sie solle einerseits Verletzlich und Macht spielen.. Tja das macht sie aber schlecht. Wisst Ihr wer das gut spielt Millie Bobby Brwn in Stranger Things.
    Rios.. eine Figur aus dem Setzkasten für langweilige Typen.. verleiht sein Schiff an Picard..? Weil? Ach ja Picard bezahlt ihn? Er ist scheinbar steinreich..
    Jedenfalls entspannt sich in er ganzen Serie ein weder nachvollziehbarer noch spannender Polt um Irgendwelche Über Androiden..
    Die Romulaner wissen davon schon seit tausenden von Jahren interessieren sich aber am Ende auch nur 2 Minuten dafür. Es reichte ihnen dann das Soj den komische Turm um diese tollen Wesen zu rufen doch nicht nutzt. Woher kamen den die 218 Schiffe, dachte die Romulaner wären am Ende?

    Sojy die bis vor 2 Tagen dachte sie wäre ein Mensch, findet es auf einmal klasse alle Menschen usw., zu töten.
    Dieser Turm kann offenbar auch nur von ihr gebaut werden. Denn als sie davon ablässt ( nachdem Picard den sie drei Stunde kennt ein Rede hält) ist es für die Roumlaner auch OK.
    Und für den ganzen Unfugs sind also Acht Sonne verschoben worden ??
    Dann stirbt Picard … und Schwups wird er ein Androide. Ist für ihn aber voll OK..
    Engnage und ab geht es mit Legoals Han Solo und Raffi Dings da bums in neue Abenteurer
    Seven of nine ist nun auch kein Dings Rancherin mehr .. sondern knutscht mit Raffie.. Ah
    Leider nicht nur eine schlechte Trek Serie sondern auch so einfach schlecht

    Mal davon abgesehen das dies eh keiner schaut der nicht früher Trek geschaut hat.. denke das haben sich die Produzenten erhofft. Ich kenne aber keinen.

  9. Hi,

    danke für einen eurer längsten Podasts zu einer Serie, die ihr (bis jetzt) nicht mögt! 😉

    Ich teile eurer negative Einstellung. Seit 2009 wirkt Star Trek auf mich wie eine x-beliebige Filmreihe bzw. Serie im Bereich Fantasy/SciFi. Schon DSC gefällt mir nicht und das liegt an der Story. Die Charaktere haben leider keinen Alltag mehr, sondern werden von einer verrückten, lebensbedrohlichen Situation in die nächste geworfen. Sie müssen ständig um ihr Leben kämpfen und in jeder Staffel das Universum retten. Bei mir entsteht weder bei DSC noch bei PIC der Eindruck, dass hier Charaktere über einen längeren Zeitraum zusammenleben und -arbeiten, Probleme lösen, ihre alltäglichen „Ups and Downs“ bewältigen und sich schrittweise weiterentwickeln. Der Alltag einer Crew an Bord eines Raumschiffes oder einer Raumstation gefällt mir an den alten Serien am besten und genau das vermisse ich hier schmerzlich. Wieso erzählen die Autoren nicht mal eine kleinere Story? Wieso muss es immer um alles gehen, obwohl von Anfang an klar ist, dass die Helden das Kind schon irgendwie schaukeln werden?

    Dazu kommen die vielen Anleihen an andere Franchises. Die Synth-Story erinnert mich viel zu stark an „Blade Runner“, „Ghost in the Shell“, „Battlestar Galactica“, „Matrix“ und die Robotergeschichten von Isaac Asimov, als das ich etwas anderes tun könnte als die ganze Zeit daran zu denken. Klar, Autoren haben sich schon immer an Vorlagen bedient und Elemente daraus in ihre eigenen Geschichten eingebaut. Trotzdem habe ich vieles in PIC schon in besserer Form gesehen. Außerdem frage ich mich, worin bei PIC die Weiterentwicklung bestehen soll. Dahj und Soji sind künstliche Lebensformen, die sich selbst für Menschen halten. Das habe ich schon zig Mal gesehen oder gelesen! Was ist hier „neu“? Künstliche Lebensformen werden als Sklavenarbeiter eingesetzt, das kommt mir auch irgendwie bekannt vor! Künstliche Lebensformen bedrohen die „organischen“ Wesen. Ja, Leute is‘ gut, ich kenn‘ die Story schon! In Anlehnung an den Roman von Erich Maria Remarque könnte man sagen: „Bei STAR TREK nichts Neues“.

    Im Finale wird Picards Bewusstsein mal eben in einen Androidenkörper transferiert und niemand hält es für nötig, darüber zu sprechen. WIE BITTE?!? Mal ganz abgesehen davon, dass er diesem Verfahren nie zugestimmt hat: Ist es wirklich vollkommen egal, dass Jean-Lucs Bewusstsein von seinem Körper getrennt wurde und nur noch mithilfe einer Maschine weiterexistieren kann? Wer möchte denn jahrelang von einer Maschine am Leben gehalten werden? Ich jedenfalls nicht! Nebenbei hat man ihm auch noch einen Algorithmus einprogrammiert, der ihn irgendwann töten wird. Wer bestimmt darüber, wann Jean-Luc sterben muss/darf? Stellt man da einfach so einen Zufallsgenerator ein und geht danach einen Kaffee trinken? Wenn er in zwei Jahren tot umfällt, dann ist das eben so, shit happens?

    Star Trek war einmal innovativ und progressiv: In TOS lebten und arbeiteten Menschen verschiedener Ethnien und Kulturen friedlich zusammen, was in den 1960ern außergewöhnlich war. Technische Entwicklungen wie das Mobiltelefon und der Tablet-PC wurden vorweggenommen. TNG und DS9 gehörten soweit ich weiß zu den ersten SciFi-Serien, die Story Arcs erzählten. Ich finde, dass davon nicht viel übrig geblieben ist. Heute läuft das Franchise nur noch den aktuellen Standards und Trends hinterher, anstatt seine eigenen zu setzen. Beispiele dafür sind die CGI, die mehr mit Star Wars und Mass Effect zu tun hat als mit Star Trek, die dystopische Zukunft mit versklavten Androiden, Drogen, Geld und gebrochenen Charakteren, die Gewaltdarstellungen oder die inzestuöse Beziehung zwischen Narek und Narissa. Star Trek ist nur noch eine von tausenden Streaming-Serien. In den 90igern waren TNG, DS9 und mit Abstrichen auch VOY etwas besonderes. Spätestens seit ENT ging es aber den Bach runter, weil Star Trek nicht mehr dem Zeitgeist entsprach. Heute möchte es sich so sehr dem Zeitgeist anpassen, dass es seine Identität verliert.

    Ja, auch die alten Serien hatten ihre Schwächen. Dennoch stelle ich die Frage: Was ist das Alleinstellungsmerkmal von DSC und PIC? Es kann doch wohl nicht nur aus ein paar Charakteren von vor 30 oder 60 Jahren bestehen!

    LL&P
    WORF-FAKTOR

  10. Hallo TrekCast,

    eine wunderbare und sehr unterhaltsame Diskussion! Ich schließe mich Euren Urteilen über Staffel eins weitestgehend an.

    Falls es jemanden interessiert, würde ich bei dieser Gelegenheit gerne einen Hinweis setzen. Ich habe eine kleine Vorgeschichte geschrieben, die den Zwischenraum zwischen dem Ende von Picards Rettungsmission (2385) und dem Beginn der Serie (2399) bewirtschaftet und die politischen Veränderungen im Wesen der Föderation etwas beleuchtet. Zugleich knüpft die Geschichte an Una McCormacks offiziell autorisiertes Prequel zur Picard-Serie „The Last Best Hope“ an.

    Hier der Link: http://www.startrek-companion.de/STC2008/download/powerpoldownload/DefiningMoment.pdf

  11. Finde euren cast auch super.. Aber zu Beginn kann ich ein paar Aussagen von euch nicht nachvollziehen.. 1. Hab ich den Punkt verpasst wo alle rumulanischen Schiffe auf einmal zerstört wurden? Wir sehen ja nur romulanidche Flüchtlinge die von picard bzw Föderation gerettet wurden. Das romulanidche Reich war ja einiges größer.. 2. Die 8 sonnen/Planeten wurden von den ki Lebewesen angeordnet mit der Nachricht.. Die Androiden leben wo ganz anders.. Bekommen die Nachricht aber per Gedankenverschmelzung..

    Grüße

  12. Will mich an dieser Stelle für die tolle Podcast-Folge bedanken! War unterhaltsamer als jede Picard-Folge! 😉 Ich hätte euch locker nochmal zwei weitere Stunden zuhören können – ihr macht das einfach klasse! Unverkrampft, humorvoll und man fühlt sich als Star Trek Fan irgendwie verstanden. 🙂

    Wenn ihr Kritik übt, dann basht ihr nicht einfach oder lasst unkontrolliert Frust ab, sondern macht das auf eine augenzwinkernde Art und Weise. Das gefällt mir! So bleibt eine positive Stimmung erhalten. Ihr scheint die neuen Star Trek Serien genießen zu können, auch wenn sie in vielen Belangen niemals an unser gutes, altes Star Trek TNG-Universum herankommen.

    Apropos: Da ihr euch jetzt so richtig schön warm gelaufen habt… wollt ihr nicht vielleicht gleich weiter machen? Die Voyager-Staffelbesprechungen sollten dringend mal fortgesetzt werden! 😉

    Liebe Grüße, Robin

  13. JackJean'n'Walker-Buddy-Movie 11. April 2020 um 19:11 Antworten

    Schön, wieder von euch was zu hören. Natürlich will man auch seinen Senf dazu geben:
    Prinzipiell stimme ich euch in vielen Punkten zu. Leider verliert die Serie immer mehr an Fahrt und bei mir auch an Interesse. So habe ich gegen Ende mich immer häufiger erwischt, dass ich auf meinem Handy rumgesurft habe, statt aufmerksam zu schauen. Irgendwie hat es mich immer mehr verloren, da ich sowas eigentlich nur bei Sitcoms mache, die an einem lockeren Abend zum zweiten Mal schaue. Schaue ich eine andere Serie so, höre ich auf kurz oder lang damit auf.

    Was allerdings gut war (imho) (Spoiler): Ich mochte, dass sie alles Star Trek von VOY bis Calvin-Timeline in Picard gepackt haben und da weitergesponnen haben. Auch fand ich viele Schauspieler sehr gut. Gerade der Captain war super. Auch Raffi fande ich von der Figur ok, auch dass sie J.L. sagt: Sie hat immerhin in einer Zeit mit Picard eng zusammen gearbeitet, in der er dieses Stocksteife aus den ersten Staffeln abgelegt hat und doch recht locker wurde („and the sky is the limit“-Pokern).
    Dass leider viele Fäden verloren wurden (ExBorg) war schade. Auch hatte ich für einen Momment gehofft 7of9 bleibt eine Borgqueen und das ganze bekommt so einen Spin, vergleichbar zu Game of Thrones, wenn Ned Stark stirbt, und man realisiert: Hier geht alles. Eine Seven, die wie Shodan aus System Shock durchdreht, wäre was gewesen ;-).
    Immer komisch, dass neuere Serien ihre Figuren immer so wenig entwickelt bekommen da hatten alte Serien mehr drauf, die Charaktere lieb zu gewinnen (oder ich bin älter geworden), aber Firefly hatte auch nur 14 Folgen. Und noch eine Paralelle: Eine junge Frau, die plötzlich unkontroliert zur Kampfmaschine werden kann, nicht weiß, woher sie kommt und der Schlüssel zur einer Lösung , bzw. Geheimnis, ist, hinter der Renegaten und Empire gleichtzeitig her sind: Hm ;-).
    Hoffentlich gilt weiterhin: Ab der 3. Staffel wird’s super (obwohl ich gerade die ersten zwei TNG-Staffeln kindlich verkläre).
    Und ja: Legolas war überflüssig. Das Zitat mit „falscher Serie“ war prima. Ich hätte lieber 7of9 in seiner Rolle gesehen, als der aktive Action-Part von Picard.

  14. Lieber Trekcast, vielen Dank für diese so viel ins Schwarze treffenden Folge, mit der ihr aber auch schmerzlich in Erinnerung ruft, wie sehr euer Podcast als Begleitung des aktuellen Star Trek heute fehlt.


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