DSi

Kinofilm-Führer ST VII - Treffen der Generationen


Star Trek: Generations

von Matthias Weber

Sternzeit TOS-Handlungsstrang: unbekannt (Jahr 2293)
Sternzeit TNG-Handlungsstrang: 48632,4 (Jahr 2371)

Der erste Einsatz für die Enterprise-B

Kirk, Scotty und Chekov sind zu Gast auf der neuen Enterprise-B, die unter Captain Harriman ihren ersten Flug unternimmt. Dabei soll es sich eigentlich nur um eine kurze Runde für die anwesenden Pressevertreter handeln, doch kaum hat die Enterprise das Raumdock verlassen, trifft auch schon ein Notruf ein. Einige Transportschiffe, die Flüchtlinge vom Planeten El Aurian transportieren, sind in einem Energieband gefangen und können sich nicht mehr befreien. Captain Harriman möchte die Rettungsmission zunächst nicht durchführen, da die Enterprise-B bisher nicht mal eine medizinische Crew an Bord hat, doch die Enterprise ist das einzige Schiff in der Nähe.

Am Ort des Geschehens eingetroffen, schlagen zunächst alle Versuche fehl, die Schiffe zu retten. Mit Kirks Unterstützung entscheidet sich die Crew der Enterprise, die Flüchtlinge und die Crew der Transportschiffe an Bord zu beamen. Die Enterprise kann 47 Flüchtlinge retten, bevor die Transportschiffe von dem fremdartigen Energieband zerstört werden. Chekov behandelt die Flüchtlinge in der Krankenstation. Alle sind ziemlich verwirrt und wollen wieder zurück.
Plötzlich wird auch die Enterprise in dem Energieband gefangen. Die Crew entwickelt einen Plan, wie sie sich befreien kann. Kirk geht dazu in die Deflektoreinheit, um dort Einstellungen vorzunehmen. Der Plan funktioniert, doch kurz vor der Befreiung wird das Schiff von einem Energiestrahl getroffen und die ganze Sektion in der sich Kirk befindet, zerstört. Chekov und Scotty gehen davon aus, dass Kirk getötet wurde.

Beim Armagosa-Observatorium

78 Jahre später verbringt die Crew der Enterprise-D einige Zeit auf dem Holodeck, auf dem sie die Beförderung von Worf zum Lieutenant Commander feiert. Während der Feierlichkeiten bekommt Picard eine Nachricht von der Erde und verlässt daraufhin schnell das Holodeck. Kurze Zeit später erhält die Enterprise einen Notruf vom Armagosa-Observatorium.
Die Enterprise fliegt zur Station hin und Riker geht mit einem Außenteam auf die Raumstation. Sie finden ein völlig verwüstetes Observatorium vor, sowie einen Überlebenden der Crew und zwar einen der Forscher, Dr. Soran und zwei tote Romulaner. Es findet sich allerdings kein Hinweis darauf, warum die Romulaner die Station angegriffen haben. Das Außenteam nimmt den Überlebenden mit an Bord der Enterprise.

Inzwischen entscheidet sich Data dazu, den Emotionschip von Dr. Soong nun doch zu benutzen. Geordi hilft ihm beim Einsetzen des Chips, der zunächst zu funktionieren scheint.

Picard sucht unterdessen Dr. Soran auf, der mit ihm sprechen möchte. Dr. Soran will unbedingt zum Observatorium zurück, Picard lässt ihn aber zunächst nicht, da die Untersuchung des Überfalls noch läuft.

Kurze Zeit später gibt Worf seine Untersuchungsergebnisse an Riker weiter. Die Romulaner haben offenbar nach einer Substanz namens Trilithium gesucht, welche hoch experimentell ist und mit der man alle Fusionen in einer Sonne stoppen kann, die von den Romulanern aber nicht stabilisiert werden konnte. Unklar bleibt, wieso die Romulaner im Armagosa-Observatorium danach gesucht haben.
Geordi und Data beamen daraufhin auf die Station, um nach Trilithium zu suchen. Data ist aufgrund seiner neuen Emotionen, stark von der Arbeit abgelenkt. Die beiden finden einen abgeschotteten Geheimraum. In diesem Raum finden sie eine Solarsonde, die verändert wurde und die offenbar Trilithium enthält. Plötzlich werden Datas Positronenschaltkreise von seinem Emotionschip überlastet. Als Geordi ihn zurück auf die Enterprise bringen will, bekommt er keine Kommunikationsverbindung mit dem Schiff. Dann taucht plötzlich Soran auf der Station auf, schlägt Geordi nieder und bedroht Data mit einer Waffe.

Auf der Enterprise besucht Troi inzwischen Picard in seinem Quartier. Sie findet heraus, dass Picard auf dem Holodeck eine Nachricht von der Erde bekommen hat, in der ihm vom Tod seines Bruders Robert und seines Neffens René berichtet wurde. Die beiden sind bei einem Feuer ums Leben gekommen. Troi versucht Picard in seiner Trauer beizustehen.
Kurz danach gibt es in der Armagosasonne eine Quantenimplosion und der nukleare Fusionsprozess bricht zusammen, offenbar ausgelöst durch eine Solarsonde, die vom Observatorium abgeschossen wurde. Die Implosion hat eine Druckwelle ausgelöst, die alles im Umkreis zerstören wird. Die Enterprise hat nur knapp 5 Minuten, um das Gebiet zu verlassen. Geordi und Data können nicht zurück gebeamt werden, also macht sich Riker mit Worf zusammen zum Observatorium auf.

Auf der Station liefern sie sich einen Phaserschusswechsel mit Soran. Plötzlich enttarnt sich ein klingonischer Bird of Prey, der Soran und Geordi an Bord beamt, sich tarnt und davon fliegt. Riker, Data und Worf kehren auf die Enterprise zurück und die Enterprise verlässt das Gebiet.

Der Nexus

Auf dem Klingonenschiff unterhält sich Soran mit Lursa und B'Etor. Die beiden Klingoninnen hatten das Trilithium von den Romulanern gestohlen, die anschließend auf dem Observatorium danach gesucht haben. Soran, Lursa und B'Etor haben gemeinsame Sache gemacht. Soran entwickelte aus dem gestohlenen Trilithium eine Waffe, die er Lursa und B'Etor zur Verfügung stellen will, damit diese das klingonische Imperium zurück erobern können. Soran wird von den Klingonen ins Veridian-Sonnensystem geflogen.

Auf der Enterprise wird die Akte von Soran genauer angeschaut. Es stellt sich heraus, dass er ein El Aurianer ist. Er hat seine Familie beim Angriff der Borg auf deren Planeten verloren. Wie sich herausstellt, entkam Soran mit ein paar anderen Flüchtlingen auf dem Transportschiff Lakul, welches von der Enterprise-B aus dem Energieband gerettet wurde. Auch Guinan war damals auf diesem Flüchtlingsschiff.
Picard redet mit Guinan. Guinan berichtet, dass das Energieband, welches die Flüchtlingsschiffe zerstört hat gleichzeitig ein Übergang zum sogenannten Nexus ist, einer anderen Dimension, in der alle ihr größtes persönliches Glück erfahren. Als die El Aurianer auf den Flüchtlingsschiffen in das Energieband gerieten, wurden sie zeitweilig in den Nexus gezogen, bevor sie von der Enterprise-B herüber gebeamt wurden. Guinan fällt es heute noch schwer, den Nexus zu vergessen, Soran hat nur das eine Ziel wieder in den Nexus zurück zu kehren.
Picard geht der Sache mit Data zusammen in der stellaren Kartographie auf den Grund. Der Nexus durchquert die Galaxie alle 39 Jahre und kommt in wenigen Stunden durch diesen Sektor. Die beiden finden heraus, dass Soran durch die Zerstörung der Armagosa-Sonne das Energieband auf einen anderen Kurs gezwungen hat. Er will es dazu bringen, zu ihm zu kommen, da er nicht in das Band hineinfliegen kann, da alle Schiffe im Energieband zerstört wurden. Sie finden heraus, dass er noch eine weitere Sonne, die des Veridian-Systems zerstören will, um den Kurz zu ändern und dann auf Veridian III in den Nexus gezogen zu werden.

Auf Veridian III

Die Klingonen kommen im Orbit von Veridian III an. Soran gibt Lursa und B'Etor die Informationen zum Bau einer Trilithium-Waffe und will in Kürze selbst auf die Oberfläche von Veridian III gebeamt werden. Da trifft die Enterprise im Orbit ein. Die Enterprise ruft das Klingonenschiff, welches sie aber nicht lokalisieren können, da es immer noch getarnt ist. Picard fordert die Herausgabe von Geordi. Die Kligonen sind der Enterprise stark unterlegen.

Worf berichtet Picard, dass er eine Sonde, die auf die Sonne abgeschossen wird, nicht mit Sicherheit abschießen könnte, bevor sie die Sonne erreicht. Die Klingonen enttarnen sich. Picard vereinbart mit Lursa und B'Etor, dass Geordi an Bord der Enterprise gebeamt wird, während Picard an Bord des Bird of Prey und dann unbewaffnet zu Sorans Aufenthaltsort weiter gebeamt wird. Der Austausch findet statt. Geordi wird in die Krankenstation gebracht.

Picard wird auf die Oberfläche von Veridian III gebeamt, wo Soran eine Abschussbasis aufgebaut hat. Picard kommt aber aufgrund eines Kraftfelds nicht an Soran heran. Er versucht vergeblich Soran zu überzeugen, den Plan aufzugeben.

Inzwischen kommt Geordi auf der Enterprise wieder zu sich. Die Crew der Enterprise übersieht, dass die Klingonen in seinen Visor eine Mikrokamera eingebaut haben, mit der sie nun alles sehen können, was Geordi sieht. Auf diese Art und Weise finden Lursa und B'Etor die Schildfrequenz der Enterprise heraus und können das Schiff somit beschießen. Die Enterprise ist somit nicht durch ihre Schilde geschützt und trägt erheblichen Schaden von sich.
Riker sucht mit Data und Worf zusammen eine Schwachstelle beim klingonischen Bird of Prey. Sie manipulieren mit einem Ionenimpuls ihre Plasmaspule, um so die Tarnvorrichtung des Bird of Prey einzuschalten. Als die Tarnung des Bird of Prey einschaltet, brechen die Schutzschilde des Schiffs zusammen und die Enterprise zerstört das Schiff. Allerdings hat ein Torpedo den Warpkern beschädigt, die Enterprise steht 5 Minuten vor einem Warpkernbruch. Riker lässt die gesamte Crew in die Untertassensektion evakuieren, um sich mit dieser in Sicherheit zu bringen. Doch als die Antriebssektion explodiert, ist die Untertassensektion noch nicht weit genug weg, sie wird von der Druckwelle mitgerissen und stürzt unkontrolliert auf Veridian III ab.

Inzwischen findet Picard eine Lücke im Kraftfeld von Soran und kann hindurch gelangen. Er kann Soran jedoch nicht überwältigen, die Rakete wird gestartet und zerstört die Veridian-Sonne.

Picard findet sich plötzlich in einem Haus wieder. Es ist Weihnachten und Picards Frau, seine Kinder und sein Neffe René sind auch da. Picard fühlt sich wohl bei seiner Familie, doch bald kommen ihm Zweifel an diesem Glück und da taucht Guinan auf, die ihm sagt, dass er nun in seiner Version des Nexus ist. Sie ist ein Echo der echten Guinan, die nun auf der Enterprise ist. Picard erfährt von ihr, dass er den Nexus wieder verlassen kann, wenn er will. Und er hat noch einmal die Chance Soran zu stoppen, da Zeit keine Rolle spielt im Nexus. Guinan weist ihn außerdem auf jemand anderen hin, der Picard bei seiner Mission unterstützen kann, Kirk.

Picard sucht Kirk auf, der sich in seiner Version des Nexus in seinem Haus auf der Erde befindet. Picard schafft es nach einiger Zeit Kirk von der Teilnahme an der Mission zu überzeugen und die beiden verlassen gemeinsam den Nexus, um Soran zu stoppen.
Zurück auf Veridian III schaffen sie es, Soran zu töten. Allerdings wird auch Kirk dabei schwer verletzt und stirbt kurze Zeit später. Picard beerdigt ihn auf Veridian III und wird dann von einem Shuttle abgeholt. Die Enterprise ist zu stark beschädigt, als dass man sie noch retten könnte. Die Crew wird von 3 Sternenflottenraumschiffen abgeholt.

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Ausdruck vom: 16. 06. 2021
Stand des Reviews: 26. 11. 2020
URL: http://www.startrek-index.de/tv/tms/st7.htm