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VOY 3.11 Die Q-Krise


The Q and the Grey

von Malte Kirchner

Episodenbeschreibung

Q erscheint an Bord der Voyager und bittet Janeway, die Mutter ihres gemeinsamen Kindes zu werden. Janeway lehnt entrüstet ab, vermutet aber mehr hinter der Bitte Q's. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse, als auf einmal eine weibliche Q erscheint und in dem Sektor, in dem sich die Voyager befindet, es plötzlich mehrere Supernovae gibt.

Q schnippt sich und Janeway ins Q-Kontinuum, wo ein Krieg stattfindet, wobei Janeway visuell Soldaten aus dem amerikanischen Bürgerkrieg von 1865 wahrnimmt. Der Krieg in der Q-Welt brach nach dem Selbstmord des Q Quinn auf der Voyager aus und Q erhofft sich, durch Nachwuchs wieder Stabilität ins Kontinuum zu bringen.

Es kommt allerdings was kommen musste und der Krieg macht Q auf einmal verletzbar. Die Voyager wird ins Kontinuum mit Hilfe der weiblichen Q hineingezogen und die Crew muss schließlich den Captain und Q in letzter Minute vor einer Erschießung retten. Zuletzt hat Q mit seiner Partnerin doch noch einen kleinen Jungen bekommen, den er stolz Captain Janeway zeigt. Die Voyager kann wieder weiterfliegen.




Bewertung

Diese Folge knüpft da an, wo die letzte mit Q aufhörte: Die Selbstmordproblematik und die angeblich "großen" Konsequenzen auf das Kontinuum. Bis man allerdings diesen Zusammenhang erkennt, verstreicht einige Zeit der Unwissenheit. Denn das wahre Vorhaben Q's ist gut versteckt hinter einer anderen Story, die ebenso realistisch dargestellt wird wie die eigentliche.

Sehr schön ist auch der Zusammenhang zwischen den Supernovae und dem Krieg. Wie allerdings Nachwuchs Frieden stiften soll, ist mal wieder unerklärbar - typische Q-Logik halt. Insgesamt aber eine "Sehr gut"-Episode.

Spannung: 6 SFX: 6 Handlung: 6 Gesamt: 6
Zusammenhänge

In 2.14 "Todessehnsucht" beging der Q Quinn Selbstmord.

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Ausdruck vom: 12. 08. 2020
Stand des Reviews: 24. 03. 2019
URL: http://www.startrek-index.de/tv/voy3_11.htm