TNG 7.8 KontakteA t t a c h e d |
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Episodenbeschreibung
Sternzeit: 47304,2Beim gemeinsamen Frühstück sprechen Picard und Dr. Crusher über den aktuellen Auftrag der Enterprise: die Kes vom Planeten Kes-Prit III haben einen Antrag auf assoziierte Mitgliedschaft in der Föderation gestellt, den die Enterprise nun bewerten soll. Das Besondere daran ist, daß dies der erste Planet wäre, der nicht vollständig beitreten würde; andererseits bewohnen die Kes 3/4 davon, und die kontaktscheuen Prit lehnen eine Mitgliedschaft von sich aus ab. Als die beiden fertig gefrühstückt haben, gehen sie zum Transporterraum, um sich mit Botschafter Morik zu treffen. Der Transport läuft ohne Probleme, doch die beiden kommen nicht am Ziel an... Stattdessen erwachen
Picard und Crusher in einer Gefängniszelle. Bald
darauf kommen einige pritianische Sicherheitsleute
an, unter ihnen eine Frau namens Lorin, Chefin des
Sicherheitsdienstes. Sie erklärt, daß die beiden
Föderationsoffiziere gefangen genommen wurden, da
die Prit eine Verschwörung der Föderation mit den
Kes vermuten. Um die Wahrheit herauszubekommen, hat
man den beiden einen Gedankentransceiver in den
zerebralen Kortex eingepflanzt. Bald werden die
Geräte auf die Psi-Wellen-Muster geeicht sein, und
dann wird man die Wahrheit herausbekommen, verspricht
Lorin, die Picard überhaupt nicht zuhört, als er
beteuert, es gäbe keine Verschwörung. Auf der Enterprise
hat man inwzischen herausgefunden, daß der
Transporterstrahl des Captains und der Doktorin
mittels Traktorstrahl auf das Territorium der Prit
abgelenkt wurde. Botschafter Morik kommt an Bord und
berichtet, daß er bereits ein Rettungsteam
zusammenstellt. Riker möchte zunächst lieber eine
diplomatische Lösung versuchen, doch Morik ist
sicher, daß die Prit dies nicht annehmen werden.
Nachdem die Enterprise erfolglos Kontakt mit den Prit
herzustellen versucht, meldet sich Lorin vom
Sicherheitsrat der Prit und erklärt, daß das
Gespräch nicht genehmigt war und es keine weiteren
Gespräche geben wird. Sollte die Enterprise das
trotzdem probieren, wird man zu den Waffen greifen.
Zwar erklärt Worf, daß die Waffen der Prit keine
Gefahr für das Schiff darstellen, aber Riker läßt
es nicht darauf ankommen. Stattdessen gestattet er
Morik, auf der Enterprise eine Operationsbasis
einzurichten, um die Befreiung zu koordinieren, denn
Morik befürchtet, daß es in den Reihen der Kes eine
undichte Stelle gibt. Auf dem Planeten
indes durchqueren Picard und Crusher mittlerweile
eine Höhle, in der es immer wieder zu natürlichen
Gasexplosionen kommt. Während sie dabei sind, meint
Beverly plötzlich: "Ich auch." Völlig
verwundert fragt Picard, wovon sie redet, und sie
erwidert, daß Picard gesagt habe, daß er Durst hat.
Picard ist sich sicher, daß er nichts gesagt hat -
allerdings hat er daran gedacht, daß er
Durst hat... Morik hat
mittlerweile eine große Menge technischer Geräte in
seinem Quartier auf der Enterprise installiert. Er
bittet Riker zu sich und läßt ihn vor dem Gesrpäch
nach Abhöreinrichtungen und ähnlichem absuchen. Jean-Luc und Beverly
haben in der Zwischenzeit ein Lagerfeuer errichtet,
um dort zu nächtigen. Als sie auf das Thema
"Frühstück" zu sprechen kommen, bemerkt
Beverly, daß Jean-Luc der Gedanke an das gemeinsame
Frühstück unangenehm ist. Picard meint, so hätte
er es nicht gemeint. Allerdings habe sich Beverly in
der letzten Zeit immer mehr Mühe gegeben, einen
kulinarischen Hochgenuß entstehen zu lassen. Dabei
sei ihm ein einfaches Frühstück mit Kaffee und
Croissants viel lieber. Beverly gibt zu, daß ihr das
genauso geht; sie hatte bloß versucht, dem Captain
mit dem Frühstück eine Freude zu bereiten. Auf der Brücke der
Enterprise ist der erzürnte Morik nach wie vor
überzeugt, daß man die Kes hintergehen will. Um den
Gegenbeweis anzutreten, läßt Riker noch einmal die
Prit kontaktieren. Von Lorin erhält er erneut eine
Abfuhr, als sie ihn warnt, die Prit nicht mehr zu
kontaktieren. Doch Morik hält das nur für eine Show
und glaubt Riker kein Wort. Als der Morgen dämmert und Picard und Beverly sich wieder auf den Weg gemacht haben, werden sie von einer Patrouille der Prit gesehen und angegriffen. Schleunigst eilen sie zur Grenze, wo Beverly mit dem Trikorder einen Durchgang durch das Energiegitter öffnen kann. Als die Sicherheitsleute auftauchen, schubst sie Picard hindurch, wird aber dann gefangengenommen. Riker ist inzwischen
selbst erzürnt und erklärt den beiden
Kes-Pritianern, daß er nur seine Offiziere
zurückhaben will. Zudem würde der Aufnahmeantrag
der Kes mit Sicherheit abgelehnt werden. Darüber
regt sich nun wieder Morik auf, doch Riker erklärt,
daß er dem Föderationsrat ganz klar abraten wird,
die Kes in die Föderation aufzunehmen, da sie
außenpolitisch ungeschickt und von politischem
Verfolgungswahn besessen seien. Das beruhigt
zumindest Lorin: als sie erfährt, daß man die
Doktorin der Enterprise gefangengenommen hat, weist
sie ihre Leute an, sie an Bord beamen zu lassen. Auch
Morik lenkt ein, und so sind Picard und Crusher bald
darauf erschöpft und hungrig, aber wohlbehalten,
wieder an Bord. Am Abend, als die
Geräte wieder entfernt sind, erinnern sich Picard
und Crusher noch einmal an das Erlebte. Beide finden
es teilweise schade, daß die Geräte nicht mehr da
sind, da sie sich daran gewöhnt hatten, die Gedanken
des anderen zu lesen. Beverly erwähnt, daß sie am
letzten Abend noch lange wachgelegen und dabei seinen
Träumen "zugehört" hatte; allerdings ist
sie nicht sicher, ob Jean-Luc überhaupt geschlafen
hatte. Es ist ihm ein wenig peinlich, doch nun wissen
beide, was sie voneinander halten und wie hoch sie
sich gegenseitig einschätzen. Da sie ihre Gefühle
nun kennen, sollten sie sie langsam und ohne Hast
erkunden. Beverly stimmt zu, und nach einem
zärtlichen Gute-Nacht-Kuß verläßt sie Jean-Lucs
Quartier.
Mindestens genauso
interessant ist aber eben jene Nebenhandlung, in der
es um die telepathische Verbindung des Captains und
der Doktorin geht. Hier erfährt man einiges, was man
vielleicht lange vermutete, was aber nie mit
Sicherheit geklärt wurde, so in erster Linie die
Frage, ob die beiden insgeheim eine Liebesbeziehung
haben, die sich vorwiegend platonisch gestaltet, oder
ob sie mittlerweie "nur noch Kollegen"
sind. Es zeigt sich, daß Picard seit langem ein
starkes persönliches Interesse an Beverly hat, daß
er sogar in sie verliebt war und sie wohl immer noch
liebt. Seine Begründung, daß er ihr das nie gesagt
hat, klingt logisch: Beverlys Mann Jack war sein
bester Freund, und auch wenn Jack schon lange tot
ist, hält er es für illegitim, sich mit dessen Frau
einzulassen. Über die A-Handlung
läßt sich wenig sagen; auffallend sind die herrlich
paranoiden Kes unter Botschafter Morik: zunächst
läßt jener sein neu zugewiesenes Quartier auf
Abhöreinrichtungen und Sicherheitslücken
untersuchen, anschließend besteht er sogar darauf,
Riker und Worf beim Eintreten zu untersuchen. Zudem
hat er das gesamte Quartier in kürzester Zeit mit
allen möglichen Geräten vollgestellt. Die Kes
erwecken wirklich den Eindruck, hinter jeder Tür
einen Feind zu wittern. Ansonsten fällt
auf, daß Riker endlich mal wieder zumindest ein
wenig zu tun hat: da Picard entführt ist, muß Riker
das Problem lösen und den Captain wohlbehalten
zurückholen, und das unter widrigen Bedingungen: die
Prit verweigern jeden Kontakt, und die Kes sind schon
bald so eingschnappt, daß sie die Enterprise für
das Problem verantwortlich machen. Rikers Lösung
ist, wie in früheren Zeiten, unkonventionell und
effektiv. |
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Zusammenhänge Eine ähnliche Picard-Crusher Situation gab es in "Die Waffenhändler" |
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-------------------------------- Ausdruck vom: 17. 05. 2012 Stand des Reviews: 13. 02. 2012 URL: http://www.startrek-index.de/tv/tng7_8.htm |