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Episodenbeschreibung
Die Voyager erhält einen Notruf von einer Kazon-Boje.
Dieser besagt, daß Chakotays Sohn und Seska in großer
Gefahr sind. Chakotay will ihnen zu Hilfe eilen und
Janeway beschließt, daß die Voyager in Kazon
Nistrin-Gebiet fliegt um Chakotay's Sohn zu suchen.
Dorthin trifft man auf Teirna, einen Gehilfen Seskas, der
sich schwerverletzt in einem beschädigten Shuttle
befindet. Er behauptet, daß Seska hingerichtet wurde und
Chakotay's Sohn in eine Sklavenkolonie gebracht wurde.
Er rät der Voyager ab, sich auf die Suche nach ihm zu
begeben.
Auf der Reise in das Nistrin-Gebiet trifft man auf
verschiedene Kazonschiffe, die alle die sekundären
Kommandoprozessoren beschiessen. Schließlich meint
man, in eine Falle zu tappen und kehrt den Kurs um, doch
gerade das ist der Fehler. Dort warten 8
Kazonträgerschiffe auf die Voyager.
Mit Holoschiffen kriegt man die Lage schließlich unter
Kontrolle, bis Teirna sich in die Luft sprengt und eine
wichtige Plasmaleitung zerstört. Die Voyager wird von
Kazon geentert und die Besatzung zu einem Planeten im
Urzeit-Stadium gebracht. Die Voyager fliegt weg, die
Besatzung kämpft nur noch ums Dasein...
Bewertung
"Basics Part I" ist ein gelungener Abschluß der zweiten
Staffel von Voyager. Hier kommt wirklich jeder auf seine
Kosten: Spannung, Special Effects und Handlung wurden
gekonnt eingesetzt und lassen einen erwartungsfroh auf
Teil zwei warten.
Was das Gesamtbild allerdings ein wenig trübt sind viele
Lücken in der Handlung. Es ist schon generell
merkwürdig, daß Janeway alles aufs Spiel setzt, nur um
Chakotays Kind zu retten, wobei noch nicht mal klar ist, ob
dieser noch lebt. Das Risiko ist viel zu groß, führt viel zu
sehr vom Kurs ab und widerspricht dem, was man in den
vergangenen zwei Staffel gepredigt hat: Das man auch
Verluste haben kann und zugunsten der Sache haben
muß. Noch in "Caretaker" zerstört man die einzige
Möglichkeit nach Hause zu kommen.
Auch sehr merkwürdig ist die Begründung dafür, daß die
Selbstzerstörungssequenz nicht ausgeführt werden kann.
Es ist komisch, daß der Holodoc jederzeit Kommandos
durchführen kann, wogegen die Selbstzerstörung offenbar
von einem von zwei Kommandoprozessoren abhängt.
Wäre Janeway der Obersten Direktive gefolgt, hätte sie in
diesem Falle alles geopfert, damit die Beeinflußung im
Delta Quadrant möglichst gering bleibt und hätte Torres
per Comm angewiesen, die Eindämmung von Antimaterie
und Materie fallen zu lassen.
Deshalb gibt es für die Handlung insgesamt nur ein "Gut".
Insgesamt wird dieses "Gut" aber vom "Sehr gut"
überstimmt und so sieht dann auch das Gesamtergebnis
aus. Eine sehr sehenswerte Folge!
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