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  4.20 Vis à vis  
  Vis à vis  
 

von Malte Kirchner

 
 
 

Episodenbeschreibung

Während des Fluges taucht auf einmal ein Raumschiff auf, das sich einer Raumfaltungstechnologie bedient, einem so genannten koaxialen Warpantrieb. Das Alien-Schiff steht jedoch kurz davor zu explodieren und Tuvok rät Janeway, den Raumsektor schnellstmöglich zu verlassen. Doch Tom Paris hat eine Idee: Mit einem speziellen Warpfeld will er das Schiff stabilisieren. Janeway stimmt zu und Paris bringt das Schiff zum Halten. An Bord befindet sich ein Alien namens Steth. Dieser gibt vor, Testpilot zu sein.

Während Steth an Bord ist, freundet sich Paris schnell mit ihm an. Er erzählt ihm dabei, dass er nicht mit seiner Situation auf dem Schiff zufrieden sei und sein altes Leben vermissen würde. Steth hat währenddessen stetig Probleme, seine Erscheinung beizubehalten. Auf Steths Schiff kommt es dann zum Angriff auf Paris. Er tauscht mit ihm das Aussehen und schickt den Menschen weg, während er an seiner Stelle auf die Voyager zurückkehrt.

Doch Steths Tarnung hält nicht lange an. Ständige Fehler, z.B. das Nichtfinden der Krankenstation und Vergessen aller Termine, lässt den Rest der Besatzung misstrauisch werden, bis er schließlich von Seven Of Nine erwischt wird, wie er betrunken die persönlichen Logbücher des Captains liest.

Janeway bestellt ihn daraufhin ein und Steth versucht erneut das Aussehen zu ändern, doch der Sicherheitsdienst ist diesmal schneller. Der echte Tom Paris ist inzwischen auf Leidensgenossen gestoßen. Zusammen nehmen sie Kurs auf die Voyager, um ihr altes Aussehen zurückzuerlangen. Steth hat es währenddessen doch noch geschafft, Janeways Aussehen anzunehmen und flieht mit einem Shuttle, das ebenfalls über die Raumfalttechnik verfügt. Doch Paris kann ihn stoppen, so dass man an Bord allen Beteiligten das alte Aussehen wiedergeben kann.

Bewertung

Wieder eine neue Episode zum Thema "Tom Paris' Anwandlungen". Leider ist dabei wieder nicht nachvollziehbar, warum Paris rebelliert und mit seiner Situation unzufrieden ist, wo er es doch war, der in "Flaschenpost" eindeutig sich von seinem früheren Leben distanzierte und deshalb auch hoffte, keine Post von zu Hause zu erhalten.

Auch der Zusammenhang, dass Steth Tom Paris' Aussehen annimmt, wirkt sehr herbeigeführt. Sieht es erst noch so aus, als würde Steth das machen, weil Tom Paris für ihn eine Verbesserung darstellt, so wird letztlich aber doch kein richtiges Motiv für sein Verhalten geliefert. Er ist ein Identitätsdieb, doch warum? So wie es aussieht bringt ihm das Annehmen anderer Identitäten außer viel Ärger nichts und seine Bestrebungen wirken ziellos - im Grunde ist er lediglich ständig auf der Flucht.

Man kann also sagen, dass diese Episode in eine Menge logischer Mängel eingehüllt ist und im Grunde sehr unspektakulär ist, da sowohl Ursache als auch Wirkung von vornherein absehbar sind. Gerade auch die Lösung, dass man einfach wieder jedem seine Identität zurückgibt, ohne zu zeigen wie, wirkt schon recht unbeholfen.

Einziger Lichtblick der Folge sind die wirklich wundervollen Special Effects, bei denen sogar insgesamt drei neue Alien-Schiffsklassen gezeigt werden. Da aber eine Episode nicht allein von Special Effects leben kann und soll, erhält sie lediglich ein "Ausreichend".

 
 
 

Spannung

SFX

Handlung

Gesamt

 
 
 

Zusammenhänge

Nicht berücksichtigt.

 
 
 
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  Druckbare Version

 Erstausstrahlung USA:
  8. April 1998

 Erstausstrahlung D:
  19. März 1999

 Regie:
  Jesus Trevino

 Buch:
  Robert J. Doherty

 Gaststars:
  Dan Butler
  Elizabeth McGlynn



  Zuletzt geändert:
  2015-12-10, 03:41
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