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TOS 2.06 Planeten-Killer


The Doomsday Machine

Review: Matthias Weber
Statistik: Elisabeth Leidenfrost

Episodenbeschreibung

Sternzeit: 4202,9
Die Enterprise empfängt einen Notruf ihres Schwesterschiffes, der U.S.S. Constellation, und begibt sich sofort zur letzten bekannten Position des Schiffes. Auf dem Weg dorthin durchquert die Enterprise das Sonnensystem L 370, welches völlig zerstört wurde. Es existieren nur noch einige Planetentrümmer. Man lokalisiert die Constellation schließlich im System L 374. Auch dort wurden offenbar einige Planeten zerstört, nur noch zwei sind erhalten. Die Enterprise empfängt wieder einen automatischen Notruf, der sie endlich zur Constellation führt. Das Schiff treibt offenbar manövrierunfähig im All. Auf die Rufe der Enterprise regt sich nichts auf der Constellation, also beamen Kirk, McCoy, Scotty und ein Reparaturteam hinüber.

Sie finden die Constellation mit großen Beschädigungen vor. Von der Besatzung gibt es keine Spur. Scotty geht mit seinem Reparaturteam in den Maschinenraum um nachzusehen, ob man den Antrieb des Schiffes wieder in Gang bekommt. Kirk und McCoy suchen inzwischen die Besatzung. Sie finden jedoch niemanden vor. Erst als sie das Computerlogbuch überprüfen wollen, finden sie auf der Hilfsbrücke den Captain des Schiffes, Commodore Decker, vor. Er steht unter Schock und ist fast nicht ansprechbar. Kirk übermittelt die Logbücher an Spock auf der Enterprise, der sie analysieren soll. Scotty hat inzwischen festgestellt, dass der Warpantrieb der Constellation völlig zerstört ist. Außerdem wurden die Phaser leergeschossen.
Nachdem McCoy Decker ein Mittel injiziert hat, wird dieser etwas klarer und kann von einem riesigen Raumschiff berichten, das alle Planeten in diesem System zerstört hat. Es habe die Constellation angegriffen und stark beschädigt. Die Gegenwehr habe keinerlei Wirkung gezeigt. Decker sah keine andere Möglichkeit, als seine Besatzung auf den dritten Planeten zu beamen, doch dann hat der Planetenkiller auch diesen Planeten zerstört.

Spock hat inzwischen die Logbücher ausgewertet und ist der Meinung, dass es sich um eine Art Roboter handelt, der darauf programmiert wurde, ganze Sonnensysteme zu vernichten. Woher der Roboter stammt, kann er nicht beantworten.
Kirk und McCoy diskutieren über die Herkunft des Roboters. Kirk meint, dass es sich vielleicht um eine Art "Maschine des jüngsten Gerichts" handeln könnte. Er vermutet, dass zwei verfeindete Planeten die Superwaffe entwickelt haben. Da beide Seiten die Waffe besaßen, wären bei ihrer Anwendung beide Zivilisationen zerstört worden, deswegen sollte die Waffe vermutlich nur den Gegner abschrecken, ähnlich, wie die Atombombe auf der Erde im 20. Jahrhundert. Doch trotz der Abschreckung muss es zum Krieg gekommen sein und die Waffe hat ihre Aufgabe erledigt und den Krieg überlebt.
Decker geht es inzwischen wieder etwas besser. Kirk lässt ihn zusammen mit McCoy auf die Enterprise beamen.

Gerade als die beiden dort angekommen sind, taucht der der Planetenkiller auf und greift die Enterprise an. Decker und McCoy begeben sich auf die Brücke. Der Roboter schießt mit einem Anti-Protonen Strahl auf die Enterprise. Die Schilde des Schiffes halten zwar, doch der Transporter wurde beschädigt und die Funkverbindung zur Constellation ist abgerissen.
Die Superwaffe dreht nach ihrem erfolglosen Angriff ab und nimmt Kurs auf das nächste Planetensystem, die Rigelkolonie. Spock möchte zur Constellation zurückkehren und Kirk und den Rest des Außenteams an Bord nehmen, doch Decker ist ganz anderer Meinung, er will den Roboter unbedingt angreifen. Spocks Argumente, dass man eh nichts gegen die Riesenwaffe ausrichten könne und die Sternenflotte gewarnt werden müsse, zeigen keine Wirkung. Decker ist völlig besessen von dem Gedanken, den Roboter zu zerstören. Da er den höheren Rang hat als Spock, übernimmt er das Kommando über die Enterprise. McCoy möchte ihn für unzurechnungsfähig erklären, doch dazu müsste er Decker drei Tage lang untersuchen. Decker gewinnt den Machtkampf vorerst und gibt Befehl, den Roboter zu verfolgen.

Auf der Constellation arbeiten Scotty und seine Techniker inzwischen daran, mit einer Behelfskonstruktion den Antrieb wieder klar zu bekommen. Kirk gelang es einen Außenbildschirm wieder zu aktivieren und kann nun sehen, was die Enterprise tut. Er ist wenig begeistert von der Offensive gegen den Roboter.

Decker lässt inzwischen auf den Roboter feuern, was überhaupt keine Wirkung zeigt. Spock hat auch eine Erklärung dafür, denn die Außenhülle des Planetenkillers besteht aus einem Material, das die Phaser der Enterprise nicht durchdringen können. Doch Decker interessiert das wenig, er will weiter auf das Ding feuern. Spock jedoch droht ihm das Kommando zu entziehen, wenn er nicht abdreht. Dann wäre nämlich erwiesen, dass er nicht zurechnungsfähig ist. Decker willigt ein und die Enterprise versucht abzudrehen, doch sie ist bereits in einem Saugstrahl des Roboters gefangen, der das Schiff in sein Inneres ziehen will.

Kirk sieht, in welcher Notlage sich die Enterprise befindet und drängt Scotty den Antrieb klar zu machen, was dieser auch schafft. Inzwischen hat der Chefingenieur auch die Phaser wieder mit Energie aufgeladen und die Constellation zieht mit ihrem einsetzenden Feuer die Aufmerksamkeit des Roboters auf sich. Dadurch kommt die Enterprise wieder frei und der Roboter konzentriert sich auf die Constellation. Doch nun feuert auch die Enterprise auf den Roboter und beide Schiffe können sich in Sicherheit bringen.

Kirk nimmt unterdessen Kontakt mit der Enterprise auf und es gelingt ihm die Interferenzen zu durchdringen. Er ist nicht begeistert davon, dass Decker das Kommando übernommen und die Enterprise leichtfertig aufs Spiel gesetzt hat. Er möchte mit Spock reden. Als Decker ihn darauf hinweist, dass er einen höheren Rang hat und deswegen den Roboter auch weiterhin angreifen wird, reicht es Kirk und er befiehlt Spock, Decker abzusetzen. Der Vulkanier gehorcht und macht Decker deutlich, dass er ihn notfalls unter Arrest stellen werde. Decker gibt nach und wird von einer Wache auf die Krankenstation gebracht.

Auf dem Weg dorthin überwältigt Decker jedoch die Wache und kann ein Shuttleschiff stehlen. Damit fliegt er auf den Planetenkiller zu. Spock nimmt Kontakt mit Decker auf und versucht ihm sein Vorhaben auszureden, doch dieser hört nicht auf ihn. Er sieht die Schuld für den Tod seiner Besatzung bei sich und möchte das nun wiedergutmachen, indem er den Roboter von innen heraus zerstört. Decker fliegt direkt in die riesige Öffnung des Roboters hinein und das Shuttle explodiert, Der Planetenkiller wird dadurch zwar nicht zerstört, allerdings verzeichnen die Sensoren der Enterprise einen deutlichen Energieabfall an ihm.
Kirk meint, dass Decker auf dem richtigen Weg war. Man müsse den Roboter von innen heraus zerstören. Von außen könne man nichts ausrichten. Kirk lässt die Reparaturcrew auf die Enterprise zurückbeamen, der Transporter der Enterprise wurde inzwischen repariert. Scotty lässt er einen Zeitschalter installieren, mit dem Kirk den Impulsantrieb der Constellation explodieren lassen kann. Dann wird auch Scotty auf die Enterprise gebeamt. Kirk nimmt mit der Constellation Kurs auf den Rachen des Roboters. Nach Scottys Transport ist der Transporter wieder ausgefallen und er macht sich sofort an die Reparatur. Kirk kommt immer näher an den Roboter heran. Nach der Betätigung des Schalters hat er noch 30 Sekunden Zeit, die Constellation zu verlassen bevor sie explodiert.
Scotty hat den Transporter inzwischen wieder provisorisch geflickt. Kirk betätigt den Schalter, doch der Transporter ist inzwischen wieder ausgefallen und Scotty kann ihn erst in letzter Sekunde soweit herstellen, dass Kirk doch noch auf die Enterprise gebeamt wird. Der Roboter wird durch die Explosion der Constellation zerstört.

Kirk und Spock diskutieren über die "Maschine des jüngsten Gerichts". Der Captain meint, dass mit der Atombombe bzw. Wasserstoffbombe eine solche Maschine auch schon auf der Erde existiert habe.




Bewertung

"Planeten-Killer" ist ein buntes Science Fiction-Abenteuer, das vor allem durch die hervorragenden Effekte überzeugen kann, aber auch sonst einige Qualitäten besitzt.

Die Folge versucht sich auch als Charakterstudie des besessenen Decker, wobei ihr dies auch durchaus überzeugend gelingt. Matt Decker hat den Tod seiner Besatzung nicht verkraftet und wird nun vom Gedanken an Rache beherrscht. Eine solche Besessenheit scheint ein recht häufig vorkommendes Phänomen bei Sternenflottencaptains zu sein. In 2.13: Tödliche Wolken erwischt es auch Kirk. In Star Trek VIII - Der erste Kontakt muss Picard Ähnliches durchmachen. Der Unterschied bei Decker liegt darin, dass er seine Besessenheit mit in den Tod nimmt. Er lässt sich durch nichts und niemanden stoppen, während zum Beispiel Picard im 8. Kinofilm von Lily zur Vernunft gebracht werden kann.
Dass Deckers Wahn glaubwürdig und nachvollziehbar bleibt, verdankt die Folge vor allem der guten Darstellung von William Windom. Er spielt den nervösen, gestressten und leicht reizbaren Decker mit viel Hingabe und man nimmt ihm die Rolle in jedem Moment ab. Windom ist ein Schauspieler, der eine vielfältige Präsenz auf dem TV-Schirm hatte und in fast jeder Serie der 60er Jahre als Gast zu sehen war.
Auch wenn es ein allgemeines TOS-Klischee ist, dass andere Captains und Vorgesetzte oft nicht mehr ganz zurechnungsfähig sind, liefert die Folge einen guten Grund für Deckers Verhalten. Als Zuschauer kann man sich leicht vorstellen, dass der Verlust einer ganzen Crew ein beachtliches psychisches Trauma auslösen kann.

Die Rivalität Spock-Decker verfehlt nicht ihre Wirkung. Die Folge bietet dadurch einen interessanten Konflikt und wird überaus spannend. Allerdings erscheint es ein wenig schleierhaft, wieso McCoy und Spock einen offensichtlich nicht mehr zurechnungsfähigen Captain nicht absetzen können, dies dann aber möglich ist, wenn Kirk es befiehlt. Wenn Spock die Vorschriften der Sternenflotte schon so pingelig genau befolgt, dann müsste er eigentlich wissen, dass Decker einen höheren Rang als Kirk hat und er somit Kirks Befehl, Decker abzusetzen nicht befolgen dürfte. Es sei denn er ist der Meinung, Decker wäre nicht mehr zurechnungsfähig, allerdings braucht er dann Kirks Befehl nicht, darauf hätte er auch so schon kommen können.

Die Folge enthält eine dezente Kritik am Kalten Krieg und der Atombombe. Der Planetenkiller stellt sich als Waffe heraus, die zwei verfeindete Planeten entwickelt haben, um durch Abschreckung den Krieg zu verhindern. Doch es kam eben doch zum Krieg und nun stellt der Planetenkiller eine Gefahr für andere Welten im All dar.
Dies ist im Grunde die gleiche Situation wie auf der Erde. Auch hier war die Atombombe im Kalten Krieg als Abschreckung gedacht. Da sowohl die USA als auch die Sowjetunion die Waffe besaßen, wäre es bei ihrer Anwendung vermutlich zur totalen Vernichtung gekommen. Der Kalte Krieg ist zwar vorbei und die atomare Bedrohung wird in der Öffentlichkeit nicht mehr so wahrgenommen, doch zu Zeiten der Originalserie war das ganz anders. Die Kritik am Kalten Krieg wurde in dieser Folge allerdings sehr im Hintergrund gehalten, was vielleicht auch gar nicht so schlecht ist, denn die Gefahr, übertrieben schulmeisterlich zu wirken, sahen wohl auch die damaligen Macher.

Oft wird in Fankreisen behauptet, bzw. angenommen, dass Commodore Matt Decker der Vater von Will Decker in Star Trek - Der Film ist. Allerdings wurde dies von Paramount nie offiziell bestätigt.

Das Ende der Folge erfüllt offensichtlich das Fernsehserienklischee, dass die Hauptperson immer in letzter Sekunde gerettet werden muss.

Ansonsten kann die Episode rundum überzeugen.

Die Spannung ist durchweg auf hohem Niveau und wird dieses Mal geschickt durch dramatische Musik untermalt.

Die Effekte sind ebenfalls gelungen. Der Planetenkiller sieht zugegebenermaßen aus heutiger Sicht ziemlich lächerlich aus, allerdings sind inzwischen auch Jahrzehnte vergangen. Die Constellation ist baugleich mit der Enterprise. Es ist natürlich schade, dass man keine neue Schiffsklasse zu sehen bekam, allerdings hätte es das knappe TOS-Budget gesprengt, ein völlig neues Schiff zu konstruieren. Deswegen kam eigentlich immer, wenn die Enterprise auf andere Föderationsraumschiffe traf, das Modell der Enterprise zum Einsatz (siehe Zusammenhänge).
Die Zerstörungen der Constellation sehen vor allem von außen sehr glaubwürdig aus. Man sieht deutlich, wie ein Teil der Warpgondel zerstört wurde und auch sonst weist das Schiff einige größere Beschädigungen auf. Auch im Innern wurden die Kulissen der Enterprise verwendet, allerdings wurden einige Leitungen verbogen. Außerdem hängen einige Kabel lose herum, so dass es auch wirklich nach einem manövrierunfähigen Schiff aussieht.
Für die Constellation wurde ein Spielzeugmodell der Enterprise verwendet. Deswegen erinnert auch die Registriernummer der Constellation (NCC 1017) sehr an die uns bekannte 1701. Der Aufkleber wurde einfach auseinander geschnitten und neu zusammengesetzt.
In dieser Folge darf man nach langer Zeit auch mal wieder ein Shuttleschiff sehen.
Alles in allem für TOS-Verhältnisse sehr gelungene Special Effects.

Die Handlung an sich ist relativ simpel gestrickt, wir hatten sicher schon weit komplexere Storys in der Originalserie, allerdings überzeugt die Folge vor allem als Charakterstudie und hat eine gute Bewertung verdient.

John Winston ist in dieser Folge zum dritten Mal hintereinander als Lieutenant Kyle mit von der Partie. Ihren ersten von 2 Auftritten hat Kommunikationsoffizier Lieutenant Palmer.
Autor Norman Spinrad arbeitete nur ein einziges Mal für Star Trek.
Regie führte erneut Marc Daniels.

Die deutsche Version wurde vom ZDF hergestellt. Dementsprechend wurden natürlich wieder einige Szenen geschnitten, die inzwischen dank Sat.1 teilweise den Weg zurück auf den TV-Schirm gefunden haben. Es fehlen jedoch immer noch folgende Szenen:

  • Decker erzählt Kirk und McCoy, wie er seine Crew verloren hat und wie der Planeten-Killer aussieht.
  • Kirk und Spock sprechen über Funk miteinander, nachdem der Planeten-Killer zum ersten Mal aufgetaucht ist.
  • Kirk aktiviert den von ihm reparierten Bildschirm der Constellation. (nur erster Teil der Szene, der Rest wurde bereits von Sat.1 wieder eingefügt)
  • Spock erklärt Decker, dass der Planeten-Killer seinen Treibstoff aus den Trümmern der Planeten bezieht.

Die vom ZDF synchronisierte Version nervt außerdem mal wieder durch allerlei eingestreute Bemerkungen, die offenbar witzig sein sollen, aber eigentlich eher peinlich sind, zum Beispiel Kirk zu Washburn: "Sehen sie zu, dass sie den Monitor klar kriegen, ich bin ein Fernseh-Fan, das wissen sie doch." Auch die Unterhaltung zwischen Kirk und Spock über die Atombombe am Ende der Folge wurde komplett umgeschrieben und ist in der deutschen Version einfach nur daneben. Kirk sagt dabei zu Spock, dass er lieber auf dem Beamstrahl reitet als auf 79 Megatonnen. Spock erwidert daraufhin, dass dies ein verlockender Gedanke sei und er bei Gelegenheit ausrechnen würde, wie schnell Kirk dann gewesen wäre.
Gleichzeitig wurden Dialoge im Deutschen so geändert, dass der Inhalt logisch betrachtet kaum mehr Sinn ergibt. Zum Beispiel meint McCoy, dass er Decker ohne eine dreitägige Untersuchung nicht für unzurechnungsfähig erklären kann. Das erscheint wenig sinnvoll, denn wann hat man bitte schon mal Zeit, einen Captain drei Tage lang zu untersuchen? Ein Blick ins Original gibt hier Aufschluss. Hier sagt McCoy lediglich, dass er noch keine Zeit hatte, Decker zu untersuchen.
Für die DVD-Version wurden die noch fehlenden Szenen mit neuen Sprechern nachsynchronisiert. Außerdem wurde der Schlussdialog neu und richtig synchronisiert. Alle sonstigen Veränderungen des ZDF wurden jedoch beibehalten.

Insgesamt kein absolutes Highlight, aber auf jeden Fall eine gute Folge und eine deutliche Steigerung zur letzten Folge.

Spannung: 5 SFX: 6 Handlung: 5 Gesamt: 5
Zusammenhänge

John Winston hat dieses Mal seinen 7. Auftritt als Lieutenant Kyle. Er war zuletzt in 2.05: Die Stunde der Erkenntnis zu sehen. Sein nächster Auftritt ist in 2.07: Das Spukschloss im Weltall. John Winston spielt außerdem einen Barkeeper in 2.14: Der Wolf im Schafspelz.

Elizabeth Rogers hat in dieser Folge ihren ersten Auftritt als Lieutenant Palmer. Sie schlüpft auch in Folge 3.20: Die Reise nach Eden in diese Rolle.

Jerry Catron, hier als Montgomery zu sehen, spielte bereits in Folge 1.29: Spock außer Kontrolle einen Denevaner.

Richard Compton (Washburn) hat noch einen weiteren Auftritt, als technischer Offizier in 3.02: Die unsichtbare Falle.

Auch wenn es nie offiziell bestätigt wurde, wird oft angenommen, dass Commodore Decker aus dieser Folge der Vater von Will Decker aus Star Trek - Der Film ist.

Mit der U.S.S. Constellation taucht in der Originalserie zum ersten Mal ein Schwesterschiff der Enterprise auf (eigentlich zum ersten Mal überhaupt ein anderes Schiff der Sternenflotte). In 2.23: Das Jahr des roten Vogels werden wir noch die U.S.S. Exeter bewundern können. In 2.24: Computer M5 tauchen gleich mehrere Schwesterschiffe auf, nämlich die U.S.S. Hood, die U.S.S. Lexington, die U.S.S. Excalibur und die U.S.S. Potemkin. Die U.S.S. Defiant in 3.09: Das Spinnennetz wird dann das letzte Schwesterschiff sein, das in der Originalserie auftaucht. Der Grund, warum es in der Originalserie so viele Schwesterschiffe der Enterprise gibt, ist schlicht das knappe Budget, das keine weiteren Raumschiffmodelle zuließ. Die U.S.S. Constellation wurde später zum Namensgeber für die ganze Raumschiff-Klasse.

Kleine TOS-Statstik
1. zerrissene Shirts von Kirk: 0
Kirks Shirt bleibt in tadellosem Zustand.
2. Anwendungen von Spocks Nackengriff: 0
Die Frauen bleiben unbeeindruckt.
3. Spocks "Faszinierend": 0 mal
Spock fasziniert hier nichts.
4a. Spocks "logisch": 0 mal
Spock findet hier überhaupt nichts logisch.
4b. Spocks "unlogisch": 1 mal
Laut Spock wäre die einzig logische Alternative für Commodore Decker, mit der Raumfähre zur Enterprise zurück zu kommen.
5. McCoys: "Ich bin Arzt und kein...": 2 mal
Spock zu Commodore Decker, der die Angriffe weiter fortsetzen will: "Sir, das ist völlig unlogisch. Es ist völlig aussichtslos."
Und nochmal Spock zu Commodore Decker, der mit der Raumfähre in die Killermaschine fliegen will: "Das ist unlogisch, weil Sie keinen Erfolg haben werden."
6. McCoys: "Er ist tot, Jim." und Variationen: 1 mal
McCoy zu Kirk: "Ich bin Arzt und kein Pfarrer." [im Original: "Ich bin Arzt und kein Mechaniker."]
7. tote Rothemden: 1
Spock, nachdem Commodore Decker mit der Raumfähre in die Killermaschine flog: "Er ist tot."
8. hysterisch kreischende Frauen: 0
Keine toten Rothemden diesmal.

Aber:
Commodore Decker (Gelbhemd) begeht Selbstmord, indem er mit einer Raumfähre in die Killermaschine fliegt.
Die gesamte Besatzung der Constellation starb bereits vor Eintreffen der Enterprise auf einem Planeten, der von der Killermaschine zerstört wurde.
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Ausdruck vom: 21. 08. 2019
Stand des Reviews: 24. 03. 2019
URL: http://www.startrek-index.de/tv/tos2_6.htm