TOS 1.18 Ganz neue DimensionenA r e n aReview: Matthias Weber |
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Episodenbeschreibung
Sternzeit: 3045,6Die Enterprise wird zum Föderationsaußenposten auf Cestus III gerufen. Kirk soll mit einigen taktischen Offizieren herunterbeamen. Da der Commodore von Cestus III berühmt für seine Gastfreundschaft ist, folgt Kirk der Aufforderung gerne. Als Kirk, Spock, McCoy, Kelowitz, O'Herlihy und Lang auf den Planeten beamen, müssen sie feststellen, dass die Station angegriffen und fast vollständig zerstört wurde. Seit dem Angriff scheinen schon einige Stunden vergangen zu sein. Der Funkspruch, den die Enterprise empfangen hat, war offenbar gefälscht, um die Enterprise in eine Falle zu locken. Die Crew sucht nach Überlebenden und findet einen verletzten Lieutenant. Plötzlich wird das Außenteam mit Sprengladungen angegriffen. Das Außenteam versucht in den Trümmern der Station in Deckung zu gehen. Lieutenant O'Herlihy wird durch eine unbekannte Technik entmaterialisiert. Das Außenteam kann nicht auf die Enterprise zurückbeamen, da diese von einem fremden Schiff angegriffen wird. Sulu musste die Schutzschilde aktivieren, wodurch beamen unmöglich wurde. Weder Phaserfeuer noch Photonen-Torpedos konnten dem fremden Schiff etwas anhaben. Kirk befiehlt Sulu, mit der Enterprise den Orbit zu verlassen und das Schiff in Sicherheit zu bringen. Inzwischen versucht Kirk zum ehemaligen Waffenarsenal der Station vorzudringen, in der Hoffnung dort etwas zu finden, mit dem man sich gegen den Angreifer, der sich vermutlich hinter einem Hügel versteckt, zur Wehr setzen kann. Kirk schafft den Weg zum Arsenal mit einigen Schwierigkeiten. Kurze Zeit später stößt Spock zu ihm. Gerade noch rechtzeitig bemerken die beiden, dass die fremden Angreifer den Tricorder von Spock angepeilt haben. Spock wirft ihn weg, kurze Zeit später explodiert genau dort, wo er landet, eine Sprengladung. Offenbar hat man es mit hochintelligenten Wesen zu tun. Kirk hat einen Granatwerfer gefunden und schießt eine Ladung ab. Offenbar hat er das Ziel getroffen, da der Beschuss des Außenteams aufhört. Nun meldet sich auch Sulu wieder. Man hat die Phaserreichweite des fremden Schiffes verlassen. Das fremde Schiff flüchtet. Kirk lässt sich und das Außenteam sofort raufbeamen und lässt ein Rettungsteam zurück, das nach Überlebenden suchen soll. Die Enterprise nimmt sofort die Verfolgung des fremden Schiffes auf. Kirk befragt in der Krankenstation den überlebenden Lieutenant. Er berichtet von einem fremden Schiff, das angegriffen hat. Er bestätigt die Vermutung, dass die Station keinen Funkspruch an die Enterprise abgesetzt hat. Kirk ist der Meinung, dass es sich bei dem Angriff der Fremden um eine beginnende Invasion handelt. Er möchte das Schiff zerstören, bevor es seine Heimatwelt erreicht hat. Doch die Versuche das fremde Schiff einzuholen sind nicht von Erfolg gekrönt. Das fremde Schiff hält immer den Abstand, egal wie schnell die Enterprise fliegt. Plötzlich allerdings stoppt das fremde Schiff. Kirk geht auf Abfangkurs, doch plötzlich wird auch die Enterprise gestoppt und kann nicht mehr weiterfliegen. Die Enterprise hat keine Energie mehr. Auf dem Schirm erscheint die Botschaft einer fremden Rasse, der Metroner. Sie haben bemerkt, dass sich die beiden Schiffe bekriegen möchten und wollen nun den Konflikt auf ihre Art beenden. Die beiden Kommandanten der Schiffe werden auf einen fremden Planeten versetzt, wo sie ihren Konflikt auf kriegerische Weise beilegen können. Der, der den anderen tötet, darf mit seiner Crew weiterfliegen, das Schiff des Verlierers wird zerstört. Außerdem weisen die Metroner daraufhin, dass der fremde Planet genügend Waffen enthält, mit denen man den anderen töten kann. Außerdem werden Aufzeichnungsgeräte bereitsgestellt, um andere Völker vor solchen Auseinandersetzungen zu warnen. Die Aufzeichnungsgeräte zeichnen den gesamten Kampf auf. Plötzlich findet sich Kirk auf einem wüstenartigen Planeten mit vielen Felsen wieder. Ihm gegenüber steht ein Gorn, ein reptilienartiges Wesen, dass allerdings auf 2 Beinen geht. Der Gorn hat sehr große Kraft, ist allerdings nicht sehr beweglich und nicht sehr schnell. Kirk ist ihm im Kampf unterlegen, kann ihm jedoch ohne Probleme entkommen und in Ruhe eine Strategie ausdenken. Kirk versucht auf dem Planeten die Waffen zu finden, von denen die Metroner gesprochen haben. Der Gorn baut inzwischen eine Falle für Kirk auf, außerdem haut er sich aus Stein eine Art Pickel, mit dem er Kirk ermorden will. Kirk findet unterdessen keine Waffen, nur einige unbedeutende Mineralien, wie Schwefel, oder Kohle. Außerdem findet er noch eine Unmenge an Diamanten. Nach einem misslungenen Versuch den Gorn mit einem Felsbrocken zu erschlagen, wird Kirk immer erschöpfter vom ständigen Davonlaufen. Er spricht in das Aufnahmegerät, das er von dem Metronen bekommen hat. Er ahnt nicht, dass der Gorn alles hört, was er hineinspricht und es auch noch versteht. Dann kommt Kirk auf eine Idee. Aus den Mineralien die er gefunden hat, lässt sich Schwarzpulver herstellen. Er nimmt ein Bambusrohr, das er gefunden hat und benutzt es als eine Art Kanone. Die Metroner gestatten inzwischen der Enterprisecrew, dem Kampf der beiden Captains zuzusehen, da Kirk verliert, soll die Crew dadurch Gelegenheit haben, sich auf ihr Schicksal vorzubereiten. Inzwischen nimmt der Gorn mit Kirk Kontakt auf. Erstaunlicherweise spricht er die menschliche Sprache. Er möchte Kirk nicht mehr hinterherlaufen und möchte, dass dieser einsieht, dass er verloren hat. Dabei erfährt Kirk auch, dass die Gorn den Außenposten nur deswegen angegriffen haben, weil sie Anspruch auf den Planeten anmelden. Sie waren der Überzeugung, die Föderation würde eine Invasion in ihr Gebiet planen. Spock gibt auf der Enterprise zu, dass der Gorn Recht haben könnte, da man sehr wenig über diesen Sektor der Galaxie weiß. Kirk ist inzwischen fast fertig mit seiner Kanone. Die Diamanten, die sehr hart sind, benutzt er als Geschosse, die vom Schwarzpulver angetrieben werden. Gerade als der Gorn auftaucht ist er fertig, er schießt und trifft ihn. Der Gorn lebt noch und Kirk hätte die Gelegenheit ihn umzubringen, allerdings macht er es nicht, da der Gorn dachte, er würde mit seinem Angriff auf Cestus III nur sein Volk schützen. Kirk verschont ihn. Der Gorn verschwindet, dafür taucht ein Metroner auf. Er ist erstaunt von Kirks Reaktion. Gnade hat er von Kirk nicht erwartet. Er gibt zu, dass die Menschheit sich entwickeln kann. Er lässt Kirk über das Schicksal der Gorn entscheiden, dieser lässt sie frei. Der Metroner bringt Kirk zurück auf sein Schiff und transportiert die Enterprise druch die halbe Galaxie dahin zurück, wo alles begonnen hat. Die Enterprise fliegt zurück nach Cestus III. Bewertung "Ganz neue Dimensionen" ist der erste Beitrag des wichtigsten Autoren und Produzenten der Originalserie, Gene L. Coon. Er war insgesamt an 13 verschiedenen TOS-Episoden beteiligt. Unter anderem an so wichtigen, wie 1.25: Horta rettet ihre Kinder. Coon hat in seine Drehbücher fast immer eine bestimmte Aussage eingebaut, eine Art Moral der Geschichte. In dieser Folge hat er eines seiner Lieblingsthemen beleuchtet. Die Folge handelt von Vorurteilen gegenüber anderen Spezies und zu was für schrecklichen Taten diese führen können. Sowohl die Menschen als auch die Gorn kommen sehr schnell zu einem Urteil über die Gegenseite. Die Gorn bemerken die Föderationskolonie auf dem Planeten, und halten sie für Invasoren. Um ihr Territorium zu verteidigen, greifen sie die Kolonie an und bringen fast die komplette Crew um. Als die Menschen die Katastrophe gesehen haben, gehen sie ihrerseits von einer Invasion der Gorn aus. Sehr deutlich zeigt die Folge, wie fatal es sein kann, sich vorschnell ein Urteil über jemanden zu bilden. Aus der Situation in dieser Folge hätte sehr leicht ein Krieg entstehen können. Wäre Kirk die Vernichtung des Gornschiffes gelungen, hätten die Gorn ihrerseits sicher wieder die Föderation angegriffen. Das Ende, als sich die Gorn als gar nicht so feindseilg entpuppen und Kirk beschließt, den Gorn-Captain nicht zu töten, kommt recht überraschend, ist allerdings bei näherer Betrachtung mal wieder typisch für Star Trek. Schon oft wurde gepredigt, dass man sich bei fremden Spezies nicht auf den ersten Eindruck und nicht auf seine Vorurteile verlassen darf. Das Ende der Folge fügt sich so recht schön in das Gesamtbild von Star Trek ein und hebt die Folge über den Durchschnitt. Allerdings wären wir dann auch schon bei einem der größten Probleme der Folge. Der Original Star Trek-Serie wird oft der nicht ganz unberechtigte Vorwurf gemacht, dass die einzelnen Folgen leider nicht zusammenhängen und auf frühere Ereignisse in der Serie kein (oder nur sehr selten) Bezug genommen wird. Damit wird auch die Möglichkeit für die Charaktere genommen, sich nachvollziehbar weiterzuentwickeln. Es fehlen konstante Charakterentwicklungen, die sich durch die ganze Serie ziehen und an Hand derer man eine Veränderung der Charaktere spüren könnte. Eine solche sich durch die Serie ziehende fortlaufende Charakterweiterentwicklung ist bei den neuen Star Trek Serien auch nicht immer, aber auf jeden Fall öfters als bei TOS der Fall. Bestes Beispiel, dass eine solche Weiterentwicklung fehlt, ist Kirk in dieser Folge. Bereits in Folgen wie 1.10: Pokerspiele hat er die gleiche Lektion gelernt, die er in dieser Folge noch einmal lernen muss. Offenbar hat er seine Erkenntnisse aus 1.10: Pokerspiele am Anfang dieser Folge wieder völlig vergessen und muss die Lektion erneut lernen. Sein geplanter Angriff auf das Gornschiff ist sicherlich noch im Rahmen des Vertretbaren gewesen, schließlich haben die Gorn auch nicht großartig nach den Motiven der Eindringlinge auf ihrem Planeten gefragt, sondern haben die Eindringlinge einfach nur getötet. Allerdings scheint Kirks Plan trotzdem etwas voreilig. Kirk müsste schon längst wissen, dass man bei einer solchen Situation seinen Vorurteilen nicht nachgeben darf und zuerst mal nachfragt, bevor man blindlings einen Krieg riskiert. Spock weist ihn ja sogar extra noch darauf hin, doch Kirk schmettert dies schroff ab. Aus diesem Grund ist die Aussage der Folge zwar eine wichtige Erkenntniss, trotzdem wird man als Zuschauer, das Gefühl nicht los, dass dies für die Crew eigentlich nichts Neues hätte sein dürfen. Die andere große Schwachstelle der Folge ist der Kampf zwischen Kirk und dem Gorn. Diese Auseinandersetzung wird fast über die halbe Folge hingezogen. Autor Coon verbirgt damit die Tatsache, dass die Geschichte zu kurz für die 45 Minuten ist, ein Problem, dass wir von der Originalserie schon hinlänglich kennen. Die Jagd des Gorn auf Kirk wurde in den Vasquez-Felsen gedreht. Die gelungenen Außenaufnahmen und die recht interessante und abwechslungreiche Inszenierung sind der Grund, dass der 2. Teil der Folge mit dem langgezogenen Kampf der beiden Kapitäne nicht mit einem schlafenden Zuschauer endet. Trotzdem verliert die Folge dadurch einiges an Schwung und die Spannung lässt deutlich nach, da der Ausgang des Kampfes eh relativ klar ist. Die 3 wichtigsten Charaktere Kirk, Spock und McCoy sind dieses Mal in ihren typischen Rollen zu sehen. Kirk darf als Captain mal wieder ein Abenteuer durchleben. Er ist dieses mal wieder sehr kriegerisch und draufgängerisch und handelt, wie oben ausgeführt zunächst unüberlegt. Dies kann er allerdings im Kampf gegen den Gorn wieder gutmachen und zum Schluss sammelt er eindeutig Sympathiepunkte, als er den Gorn verschont. Wollen wir mal hoffen, dass er seine Lektion nun endgültig gelernt hat und nicht noch eine Nachhilfestunde über Toleranz und Vorurteile braucht. Spock ist hier sozusagen als Gegenpol zu Kirk wieder sehr friedliebend zu sehen. Er möchte das Gornschiff nicht angreifen, sondern zunächst einmal die Hintergründe des Angriffes auf die Föderationsbasis erfahren, was sich letztendlich ja auch als intelligentere Vorgehensweise entpuppt. Außerdem denkt er schon wieder einen Schritt weiter als Kirk, indem er von Anfang an auch eine andere Möglichkeit als eine Invasion in Betracht zieht. Auch McCoy hat wieder seine typische Rolle. Er darf wieder einige seiner typischen spitzen Kommentare abgeben. Außerdem darf er - natürlich, wie immer emotional und unlogisch - an Spock herumkritisieren, da dieser tatenlos zusieht, wie Kirk mit dem Gorn kämpft, obwohl er genau weiß, dass Spock nichts unternehmen kann. Sulu hat hier eine relativ große Rolle. Er darf das Schiff befehligen, als Kirk und Spock auf Cestus III sind. Seltsam ist nur, warum nicht Scotty als ranghöchster Offizier das Kommando übernimmt. Offenbar ist die Kommandostruktur auf der Enterprise auch nach 18 Folgen noch nicht 100%ig festgelegt. Uhura hat hier eine eher undankbare Rolle. Als Kirk plötzlich verschwindet darf sie mal wieder in typischer TOS Manier als einzige hysterisch kreischen. Die Frauen können sich halt einfach nicht beherrschen. Letztendlich bleibt die Frage offen, wieso die Gorn die Enterprise mit gefälschten Funksprüchen nach Cestus III gelockt haben. Was wollten sie von der Enterprise und vor allem wieso wollten sie unbedingt, dass die Taktiker auf den Planeten beamen. Fragen, auf die keine vernünftige Antwort gegeben wird. Das Aufzeichnungsgerät, dass Kirk von den Metronern bekommt, wird hier wie ein Logbuch benutzt, was eine gute Idee von Gene L. Coon war, da Kirk sonst ja niemandem hat, dem er seine Gedanken mitteilen kann. Die TNG Folge 1.05: Der Wächter weist in der Grundidee erstaunliche Ähnlichkeit mit dieser Folge auf. Auch in dieser Episode verfolgt die Enterprise ein fremdes Schiff (allerdings handelt es sich beim Grund für die Verfolgung um einen gestohlenen Energieumwandler und nicht um ein Massaker). Beide Schiffe werden ebenfalls durch eine fremde Macht total lahmgelegt. Danach unterscheiden sich die Geschichten allerdings. In der TNG Folge beamt ein Ferengi- und ein Enterprise-Außenteam, auf den Planeten, welcher der Ursprung der fremden Macht ist. Dort müssen sie sich den Prüfungen des Wächters unterziehen, der die beiden Schiffe lahmgelegt hat. Beidesmal legt der Vertreter der fremden Macht am Ende die Entscheidung über den Feind in die Hände des Föderationsvertreters (also Kirk, bzw. Riker). Zum ersten Mal wird in dieser Folge das Problem erwähnt, dass man bei aktivierten Schutzschilden niemanden beamen kann. Dieses Problem sollte die Techniker in allen Star Trek Serien noch beschäftigen. Geschickterweise kann es aber bei den neuen Serien bei Bedarf durch einen Haufen Technikgeschwätz umgangen werden. Grant Woods hat in dieser Folge seinen zweiten Auftritt als Lieutenant Commander Kelowitz. Er taucht noch einmal in Folge 1.24: Falsche Paradiese in dieser Rolle auf. Den ersten von 2 Auftritten hat dagegen Sean Kenney in der Rolle von Lieutenant DePaul. Sowohl Gene L. Coon auf der Autorenseite, als auch Joseph Pevney als Regisseur feiern in dieser Folge ihre Premiere. Mit 13 Drehbüchern beziehungsweise 14 inszenierten Folgen gehören sie in der Originalserie zu den wichtigsten Vertretern ihres Stabes. Die im Auftrag von Sat.1 erstellte deutsche Version enthält alle Originalszenen und hat eine Synchronisation, an der es wenig auszusetzen gibt. Lediglich die Tatsache, dass Kirk McCoy in der allerersten Szene seltsamerweise mit Sie anredet, erscheint unsinnig. Ein anderes Synchronisationsproblem ist, dass ein und dieselben Begriffe in verschiedenen Folgen oft anders übersetzt werden. So heißen die Schutzschilde dieses Mal Abwehrschirme. Ein Übersetzungsproblem, dass auch in den späteren Serien noch oft auftauchen sollte, tritt hier erstmals auf. Spock bezeichnet den Gorn als "not human", was im Deutschen mit "nicht humanoid" übersetzt wurde. Besser wäre hier aber "nicht menschlich", oder "außerirdisch" als Übersetzung gewesen, denn "humanoid" heißt eigentlich nur "menschenähnlich" und das sind fast alle Spezies, die in Star Trek auftauchen, grob gesagt alle diejenigen, die aufrecht gehen, zwei Arme und zwei Beine haben. Später sagt Kirk dann auch prompt, dass er einem humanoiden Echsenwesen gegenüber stehe. Die falsche, bzw. ungenaue Übersetzung von "not human" führt auch in den Nachfolgeserien noch zu viel Verwirrung. So werden beispielsweise Klingonen, Cardassianer oder Romulaner in der einen Folge als humanoid, in einer anderen als nicht humanoid eingestuft. Im Original ist natürlich gemeint, dass die Rassen zwar nicht menschlich (also "not human"), aber durchaus menschenähnlich (also "humanoid") sind. Die Sat.1-Version wurde unverändert für die DVD übernommen. Die Folge ist an sich recht spannend. Allerdings lässt die Spannung während des Kampfes zwischen Kirk und dem Gorn, wie gesagt, etwas nach. Letztendlich reicht das für eine befriedigende Bewertung. Die Special Effects sind ebenfalls in Ordnung. Man darf sowohl die Phaser als auch die Torpedoeffekte bewundern. Leider ist das Gornschiff nicht zu sehen. Die Außenkulissen der Cestus III-Station machen hingegen einen relativ großzügigen Eindruck. Das Gorn-Kostüm, das oft als lächerlich bezeichnet wurde, finde ich persönlich nicht mal schlecht. Immerhin unterscheidet sich der Außerirdische dadurch deutlich von den Menschen, was ja sonst nicht immer der Fall ist. Insgesamt gibt es auch für die Effekte 4 Punkte. Die Handlung hat einen guten Ansatz, ist an manchen Stellen allerdings etwas langatmig geraten. Zusammen mit der Tatsache, dass Kirk und Co. die Lektion dieser Folge eigentlich schon lange gelernt haben müssten, ergibt dies ebenfalls recht durchschnittliche 4 Punkte für die Handlung, womit die Endnote relativ leicht zu errechnen ist. |
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Zusammenhänge Grant Woods war als Lieutenant Commader Kelowitz bereits in 1.16: Notlandung auf Galileo VII zu sehen. Er wird einen weiteren Auftritt in 1.24: Falsche Paradiese haben. Sean Kenney sahen wir schon einmal als gelähmten Captain Pike in der Doppelfolge 1.11/1.12: Talos IV-Tabu. Einen weiteren Auftritt als Lt. DePaul wird er in der Folge 1.23: Krieg der Computer haben. Gary Coombs, einer der Darsteller des Gorn, werden wir in 1.26: Kampf um Organia als klingonische Wache wiedersehen. Ted Cassidy hat hier seinen letzten Auftritt in TOS. Er spielte in 1.07: Der alte Traum den Androiden Ruk und synchronisierte Balok in der Folge 1.10: Pokerspiele. Jerry Ayres werden wir noch einmal als Ensign Rizzo sehen und zwar in der Folge 2.13: Tödliche Wolken. Das Drehbuch zu dieser Folge stammt vom wichtigsten Autoren der Originalserie, Gene L. Coon. Es ist sein erster Beitrag für die Serie. Außer "Ganz neue Dimensionen" schrieb Coon folgende Episoden:
Mit 14 inszenierten Folgen ist Regisseur Joseph Pevney der zweitwichtigste Regisseur der Originalserie. Außer "Ganz neue Dimensionen" inszenierte er:
Die Außendrehs dieser Episode entstanden bei den Vasquez-Felsen, welche bereits in 1.15: Landurlaub als Drehort benutzt wurden. Wir werden sie erneut sehen in
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Kleine TOS-Statstik
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-------------------------------- Ausdruck vom: 08. 02. 2012 Stand des Reviews: 21. 04. 2010 URL: http://www.startrek-index.de/tv/tos1_18.htm |